Der Exorzist Filme: Alle Teile in der richtigen Reihenfolge (2027)
Sechs Kinofilme, zwei Prequels mit derselben Geschichte und ein Neustart 2027: Hier findest du alle Exorzist-Filme in der richtigen Reihenfolge und welche du wirklich brauchst.
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Die „Der Exorzist”-Reihe umfasst bis heute sechs Kinofilme, eine Fernsehserie und mit „The Exorcist: Martyrs” einen siebten Film, der am 12. März 2027 in den US-Kinos startet. Hier findest du alle Teile in der Reihenfolge der Veröffentlichung und der Handlung, dazu, welche Filme du wirklich brauchst und welche du auslassen kannst.
Auf einen Blick
Wie viele „Exorzist”-Filme gibt es? Sechs Kinofilme von 1973 bis 2023, dazu „The Exorcist: Martyrs” (US-Start 12. März 2027) und die Serie The Exorcist (2016–2017).
Welche Reihenfolge? Nach Veröffentlichung: Der Exorzist (1973), Der Exorzist II (1977), Der Exorzist III (1990), Exorzist – Der Anfang (2004), Dominion (2005), Der Exorzist: Bekenntnis (2023), The Exorcist: Martyrs (2027).
Was muss man gesehen haben? Den Film von 1973. Fast alle späteren Teile setzen nur ihn voraus, nicht einander.
Was ist neu? Mike Flanagan dreht mit „The Exorcist: Martyrs” einen eigenständigen Neustart mit Scarlett Johansson.
Die Exorzist-Filme in der Reihenfolge der Veröffentlichung
Der Exorzist Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Reihenfolge der Veröffentlichung ist zugleich die beste Reihenfolge zum Schauen, mit einer Ausnahme: Die beiden Prequels von 2004 und 2005 erzählen dieselbe Geschichte zweimal. Wer nicht beide Fassungen vergleichen will, sieht sich eine davon an.
Die Fortsetzungen widersprechen sich teilweise. „Der Exorzist III” ignoriert den zweiten Teil, „Der Exorzist: Bekenntnis” ignoriert beide und knüpft direkt an das Original an. Es gibt deshalb keine durchgehende Erzählung, sondern einen gemeinsamen Ausgangspunkt mit mehreren Ästen.
Die Exorzist-Filme in chronologischer Reihenfolge
| Schritt | Film | Einordnung |
|---|---|---|
| 1 | Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen | Prequel, Merrin nach dem Zweiten Weltkrieg in Afrika |
| 1 | Exorzist - Der Anfang | dieselbe Geschichte in einer zweiten Fassung |
| 2 | Der Exorzist | Regan MacNeil, 1973 |
| 3 | Der Exorzist II - Der Ketzer | Fortsetzung, von späteren Teilen ignoriert |
| 3 | Der Exorzist III | Fortsetzung um Kinderman, 15 Jahre später |
| 3 | Der Exorzist: Bekenntnis | Fortsetzung, knüpft direkt an den Film von 1973 an |
| – | The Exorcist: Martyrs | eigenständige Geschichte |
Gleiche Zahlen bedeuten: Diese Filme stehen an derselben Stelle der Zeitleiste und bauen nicht aufeinander auf. Die beiden Prequels mit der 1 erzählen dieselbe Vorgeschichte in zwei Fassungen. Die drei Fortsetzungen mit der 3 knüpfen jeweils direkt an das Original an, aber nicht aneinander. „Der Exorzist III” übergeht den zweiten Teil, „Der Exorzist: Bekenntnis” übergeht beide. Sie sind also alternative Weiterführungen, die du in beliebiger Reihenfolge schauen kannst.
Chronologisch beginnt die Reihe mit Pater Lankester Merrin, der Jahre vor den Ereignissen des Originals in Afrika auf eine ausgegrabene Kirche stößt. Davon erzählen „Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen” und „Exorzist - Der Anfang”. Danach folgt das Original, und von dort aus verzweigen sich die Fortsetzungen.
„The Exorcist: Martyrs” lässt sich in diese Zeitleiste noch nicht einordnen. Universal hat nur bestätigt, dass der Film nicht an „Der Exorzist: Bekenntnis” anschließt, und eine Inhaltsangabe steht aus.
Alle Filme im Überblick
„Der Exorzist” (1973)
William Friedkin verfilmte den Roman von William Peter Blatty, der auch das Drehbuch schrieb. Die zwölfjährige Regan MacNeil (Linda Blair) zeigt verstörende Veränderungen, ihre Mutter Chris (Ellen Burstyn) sucht nach Ärzten keinen Ausweg mehr und wendet sich an die Kirche. Die Patres Karras (Jason Miller) und Merrin (Max von Sydow) versuchen einen Exorzismus.
Der Film war der erste Horrorfilm, der für den Oscar als bester Film nominiert wurde, und gewann zwei Oscars, für das Drehbuch und den Ton. Inflationsbereinigt gilt er bis heute als erfolgreichster Horrorfilm aller Zeiten.
„Der Exorzist II - Der Ketzer” (1977)
John Boorman setzte die Geschichte vier Jahre später fort. Linda Blair kehrt als Regan zurück, Richard Burton spielt einen Priester, der Merrins Tod untersucht. Der Film gilt als schwächster Teil der Reihe, und die späteren Fortsetzungen haben ihn stillschweigend fallen gelassen.
Wer die Reihe zum ersten Mal schaut, kann ihn auslassen, ohne etwas für die übrigen Filme zu verpassen.
„Der Exorzist III” (1990)
Blatty inszenierte die Verfilmung seines Romans Legion selbst. George C. Scott spielt Lieutenant Kinderman, der aus dem Original bekannte Ermittler, der eine Mordserie untersucht, die an einen hingerichteten Serienmörder erinnert. Der Film schließt an den ersten Teil an und ignoriert den zweiten.
Das Studio ließ nachträglich eine Exorzismus-Szene drehen, die Blatty nicht vorgesehen hatte. Unter Fans gilt der dritte Teil trotzdem als bester Nachfolger.
„Exorzist - Der Anfang” (2004) und „Dominion” (2005)
Die beiden Prequels erzählen, wie der junge Pater Merrin (in beiden Fassungen Stellan Skarsgård) in Afrika zum ersten Mal dem Dämon begegnet. Paul Schrader hatte die Geschichte zuerst gedreht, dem Studio war seine Fassung aber nicht gruselig genug. Renny Harlin drehte sie daraufhin weitgehend neu, diese Version kam 2004 als „Exorzist - Der Anfang” ins Kino.
Schraders ursprüngliche Fassung erschien ein Jahr später als „Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen”. Zwei Filme mit derselben Hauptfigur und derselben Ausgangslage, aber sehr unterschiedlichem Ton: Harlins Version setzt auf Schockeffekte, Schraders auf das Drama um Merrins Glaubenskrise.
„Der Exorzist: Bekenntnis” (2023)
Nachdem Universal die Rechte 2021 für rund 400 Millionen Dollar gekauft hatte, sollte David Gordon Green eine neue Trilogie eröffnen. Ellen Burstyn kehrte als Chris MacNeil zurück. Der Film spielte weltweit aber nur 137 Millionen Dollar ein und kam bei der Kritik schlecht weg.
Die geplanten Fortsetzungen wurden daraufhin gestrichen. Universal holte 2024 Mike Flanagan für einen Neuanfang.
„The Exorcist: Martyrs” (2027)
Mike Flanagan schreibt, inszeniert und produziert den neuen Film. Scarlett Johansson spielt eine Mordermittlerin des NYPD und alleinerziehende Mutter, John Leguizamo einen Serienmörder, dessen Hinrichtung laut Flanagan „nicht ganz so verläuft, wie alle erwarten”. Außerdem dabei sind Jacobi Jupe, Diane Lane, Chiwetel Ejiofor und Sasha Calle.
Den Titel hat Universal Anfang Oktober 2026 bekannt gegeben. US-Start ist der 12. März 2027, ein deutscher Termin ist noch nicht bestätigt.
Die Serie The Exorcist (2016–2017)
Zwischen 2016 und 2017 lief in den USA die Fernsehserie „The Exorcist” über zwei Staffeln. Sie knüpft an den Film von 1973 an und überrascht in der ersten Staffel mit einer Verbindung zur Familie MacNeil.
Für das Verständnis der Kinofilme braucht man die Serie nicht. Wer nach dem Original mehr von dieser Welt sehen will, findet hier aber die konsequenteste Fortsetzung.
Sechs Kinofilme sind erschienen: Der Exorzist (1973), Der Exorzist II – Der Ketzer (1977), Der Exorzist III (1990), Exorzist – Der Anfang (2004), Dominion (2005) und Der Exorzist: Bekenntnis (2023). Der siebte, The Exorcist: Martyrs, startet am 12. März 2027 in den USA.
Am besten nach Veröffentlichung, beginnend mit dem Film von 1973. Die beiden Prequels von 2004 und 2005 erzählen dieselbe Geschichte, eines davon reicht.
Nein. Fast alle Fortsetzungen setzen nur den ersten Film voraus. Der dritte Teil ignoriert den zweiten, Der Exorzist: Bekenntnis ignoriert beide.
Beide erzählen die Vorgeschichte von Pater Merrin. Dominion ist Paul Schraders ursprüngliche Fassung, Exorzist – Der Anfang die vom Studio veranlasste Neuverfilmung durch Renny Harlin.
The Exorcist: Martyrs von Mike Flanagan startet am 12. März 2027 in den US-Kinos. Ein deutscher Kinostart ist noch nicht offiziell bestätigt.
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Der Exorzist: Alle Filme nach Kinostart sortiert
„The Exorcist: Martyrs” ist der neue Film der „Exorzist”-Reihe und kommt am 12. März 2027 in die US-Kinos. Mike Flanagan schreibt das Drehbuch und führt Regie, Scarlett Johansson spielt die Hauptrolle. Universal und Blumhouse setzen damit nach dem Flop von „Der Exorzist: Bekenntnis” (2023) neu an: Der Film ist eine eigenständige Geschichte und keine Fortsetzung des Vorgängers.
„Der Exorzist: Bekenntnis” ist eine direkte Fortsetzung von „Der Exorzist” (1973) und kam 2023 in die Kinos. David Gordon Green führte Regie, Leslie Odom Jr. spielt die Hauptrolle. Ellen Burstyn kehrte nach 50 Jahren als Chris MacNeil zurück. Der Film sollte eine neue Trilogie eröffnen, die nach dem Kinostart gestrichen wurde.
„Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen” ist Paul Schraders Fassung der Vorgeschichte zu „Der Exorzist”. Schrader drehte den Film zuerst, das Studio verwarf ihn jedoch und ließ die Geschichte von Renny Harlin als „Exorzist - Der Anfang” (2004) neu verfilmen. Schraders Version kam 2005 doch noch heraus. In beiden Fassungen spielt Stellan Skarsgård den jungen Pater Merrin.
„Exorzist - Der Anfang” ist das Prequel zu „Der Exorzist” und erzählt die erste Begegnung von Pater Lankester Merrin mit dem Dämon. Renny Harlin führte Regie, Stellan Skarsgård spielt den jungen Merrin. Der Film kam 2004 ins Kino, nachdem das Studio eine erste Fassung von Paul Schrader verworfen hatte.
„Der Exorzist III” ist die zweite Fortsetzung des Horrorklassikers „Der Exorzist” und kam 1990 in die Kinos. William Peter Blatty, der Autor des Originalromans, schrieb das Drehbuch nach seinem Roman Legion und führte selbst Regie. Viele Fans halten den Film für den besten Nachfolger des Originals.
„Der Exorzist II - Der Ketzer” ist die erste Fortsetzung des Horrorklassikers „Der Exorzist”. John Boorman führte 1977 Regie, Linda Blair kehrte als Regan MacNeil zurück. Der Film gilt als schwächster Teil der Reihe und wird von den späteren Fortsetzungen ignoriert.
„Der Exorzist” ist der Horrorklassiker von William Friedkin aus dem Jahr 1973 und der Auftakt der gleichnamigen Filmreihe. William Peter Blatty schrieb das Drehbuch nach seinem eigenen Roman. Der Film gilt inflationsbereinigt bis heute als erfolgreichster Horrorfilm aller Zeiten und war der erste Horrorfilm, der für den Oscar als bester Film nominiert wurde.













