Game of Thrones: Aegon’s Conquest startet im Juni 2029 im Kino
Warner Bros. hat den ersten Kinofilm aus Westeros datiert: Aegon’s Conquest startet am 1. Juni 2029 in den USA. Regie führt Owen Harris, das Drehbuch schreibt Beau Willimon.
Westeros hat einen Kinotermin: „Game of Thrones: Aegon's Conquest” startet am 1. Juni 2029 in den US-Kinos. Das hat Warner Bros. am Dienstagabend bekannt gegeben. Ein deutscher Kinostart steht noch nicht fest. Da Kinofilme hierzulande meist einen Tag vor dem US-Start anlaufen, wäre Donnerstag, der 31. Mai 2029, naheliegend – bestätigt ist das nicht.
Offiziell angekündigt hatte das Studio den ersten Kinofilm aus der Welt von George R. R. Martin bereits im April auf der CinemaCon, damals noch ohne Termin. Mehr als ein Jahrzehnt nachdem erstmals über einen „Game of Thrones”-Film gesprochen wurde, steht das Projekt damit fest im Kalender. Bis zum Start vergehen allerdings noch gut zweieinhalb Jahre, und viel mehr als Regie, Drehbuch und die grobe Handlung ist bislang nicht bekannt.
Darum geht es in Aegon's Conquest
Inhaltlich greift der Film auf Martins Chronik „Feuer und Blut” zurück, die bereits die Vorlage für „House of the Dragon” bildet. Im Mittelpunkt steht Aegon I. Targaryen, der erste König von Westeros. Aegon vereinte die Sieben Königslande unter dem Banner der Targaryens und ließ den Eisernen Thron aus den Waffen seiner besiegten Feinde schmieden. An seiner Seite herrschten seine Schwestern und Ehefrauen Visenya und Rhaenys, in die Schlacht zogen die drei mit den Drachen Balerion, dem Schwarzen Schrecken, Vhagar und Meraxes.
Die Geschichte spielt knapp 300 Jahre vor den Ereignissen aus „Game of Thrones” und damit noch deutlich früher als „House of the Dragon”. Aegon I. war bisher nie selbst auf dem Bildschirm zu sehen, obwohl sein Erbe über alle Serien hinweg präsent ist. Wer ihn spielt, ist noch offen – eine Besetzung hat Warner Bros. bislang nicht angekündigt, ebenso wenig einen Drehstart.
Wer hinter dem Film steht
Regie führt Owen Harris, der bei „A Knight of the Seven Kingdoms” drei Folgen inszeniert hat – darunter die Episode mit dem Tjost der Sieben, die zu den stärksten der ersten Staffel zählt. Das Drehbuch schreibt Beau Willimon, der Schöpfer von „House of Cards”, der zuletzt mehrere Folgen von „Andor” verfasst hat.
Die Kombination sagt einiges über die Richtung: Harris hat bei den Dunk-und-Egg-Geschichten gezeigt, dass er große Momente in kleinem Rahmen inszenieren kann, Willimon steht für Politik und Machtspiele. Genau das braucht ein Stoff, in dem ein Eroberer ein zersplittertes Land nicht nur mit Drachenfeuer, sondern auch mit Bündnissen und Unterwerfungen eint.
Vom Serien-Gerücht zum Kino-Event
Zunächst kursierten Gerüchte, „Aegon's Conquest” würde eine weitere HBO-Serie werden. Stattdessen macht Warner Bros. die Geschichte zum großen Ereignis für die Kinos – als erstes Westeros-Kapitel, das sich an ein Kinopublikum richtet statt an Abonnenten. Ob das Studio den Juni-Termin hält, hängt auch davon ab, wann die Produktion anläuft; ohne Besetzung und Drehplan ist das Datum vorerst ein Platzhalter im Kalender, allerdings ein offiziell gesetzter.
Parallel läuft die Serienwelt weiter. „A Knight of the Seven Kingdoms” kehrt nach den bisherigen Plänen von HBO in der ersten Hälfte 2027 mit Staffel 2 zurück, weitere Serien sind derzeit nicht geplant. Die vierte und letzte Staffel von „House of the Dragon” soll im Frühjahr gedreht werden und nicht vor 2028 erscheinen.
In den USA startet der Film am 1. Juni 2029. Ein deutscher Kinostart wurde noch nicht bekannt gegeben, naheliegend wäre Donnerstag, der 31. Mai 2029.
Um Aegon I. Targaryen, der Westeros knapp 300 Jahre vor Game of Thrones mit seinen Schwestern Visenya und Rhaenys und den Drachen Balerion, Vhagar und Meraxes eroberte und die Targaryen-Dynastie begründete.
Owen Harris, der bei A Knight of the Seven Kingdoms drei Folgen inszeniert hat. Das Drehbuch stammt von Beau Willimon.