Marvel / Avengers: Doomsday

„Vielleicht“: Josh Brolin lässt eine Thanos-Rückkehr in „Avengers: Doomsday“ offen

Auf der New York Comic Con hat Josh Brolin eine Rückkehr als Thanos in Avengers: Doomsday weder bestätigt noch ausgeschlossen. Seine Antwort: „Vielleicht“. Der Film startet am 16. Dezember 2026.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 12.11.2025 ·Aktualisiert 12.10.2026 ·3 Min. Lesezeit
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„Vielleicht“: Josh Brolin lässt eine Thanos-Rückkehr in „Avengers: Doomsday“ offen
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Ein Wort, das die Tür offen lässt: Josh Brolin hat eine Rückkehr als Thanos in „Avengers: Doomsday” weder bestätigt noch ausgeschlossen. Am Rande der New York Comic Con auf den Film angesprochen, wog er die Frage ausführlich ab und landete am Ende bei einem schlichten „Vielleicht”. Eine Bestätigung ist das ausdrücklich nicht, ein Dementi aber auch nicht.

Der Zeitpunkt macht die Antwort interessant. „Avengers: Doomsday” startet am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos, Robert Downey Jr. spielt darin Doctor Doom, und die Regie führen wieder Joe und Anthony Russo, mit denen Brolin den Titanen in „Avengers: Infinity War” und „Avengers: Endgame” geprägt hat.

Was Brolin auf der NYCC gesagt hat

Brolin verglich die Lage mit einer Fortsetzung zu „Die Goonies”: „Man sagt: Ich weiß, ihr wollt noch einen. Ich will auch noch einen. Aber sollten wir einen machen? Verstehst du, was ich meine?” Dann zählte er auf, was dafür spräche: dass das Thema wieder aufkomme, dass Joe Russo dahinterstehe und dass Thanos eine seiner liebsten Rollen sei. Sein Fazit: „Vielleicht.”

Ähnlich hatte er sich schon 2025 im Podcast „Happy Sad Confused” geäußert. Würden die Russos ihn in London anrufen und sagen „Lass es uns machen”, wäre er „morgen da”. Ob es diesen Anruf inzwischen gegeben hat, lässt Brolin offen, wie schon bei seinem ersten Interview zum Thema (siehe unten). Marvel hat einen Auftritt von Thanos in „Avengers: Doomsday” bislang nicht angekündigt.

Erzählerisch wäre eine Rückkehr möglich, ohne den Tod der Figur in „Avengers: Endgame” zurückzunehmen: Der Film dreht sich um kollidierende Welten des Multiversums, und eine Variante des Titanen könnte aus einer anderen Realität stammen. Das ist allerdings Deutung, kein belegter Plan.

Die Vorgeschichte: Brolin und Joe Russo

Thanos galt als zentraler Antagonist der „Infinity Saga” und wurde am Ende von „Avengers: Endgame” (2019) besiegt. Obwohl die Figur im Hauptuniversum des MCU als verstorben gilt, halten sich Spekulationen über eine Wiederkehr hartnäckig, befeuert durch die erzählerischen Möglichkeiten des Multiversums.

Bereits im November 2025 hatte Brolin sich in einem Interview mit Entertainment Tonight offen für ein Comeback gezeigt und dabei auf Regisseur Joe Russo angespielt.

https://www.instagram.com/p/DQ3BwG-jid-/

Wörtlich sagte Brolin damals: „Wenn Joe Russo zu mir kommt, was er vielleicht schon getan hat, ich weiß es nicht, und eine Idee hat, dann würde ich vielleicht zustimmen. Wahrscheinlich ziemlich schnell.” Diese Aussage ließ offen, ob bereits konkrete Gespräche stattgefunden hatten oder ob der Schauspieler lediglich seine grundsätzliche Bereitschaft signalisierte.

Die Spekulationen erhielten zusätzliches Gewicht durch eine Promotion-Veranstaltung für „Avengers: Doomsday”, bei der eine Hologramm-Show einen bekannten Comic-Moment zwischen Thanos und Doctor Doom nachgestellt haben soll. In der Comic-Vorlage besiegt Doom den Titanen, um seine Überlegenheit zu demonstrieren. Eine ähnliche Sequenz im Film könnte Doom als neue Bedrohung für die Avengers etablieren, Thanos hätte dann nur eine kurze Rolle.

Ganz aufgegeben hat Marvel die Figur ohnehin nie. Varianten von Thanos tauchten bereits in den Animationsserien „What If...?” und zuletzt in „Marvel Zombies” auf.

Bestätigt ist das nicht. Josh Brolin hat auf der New York Comic Con 2026 auf die Frage nach einer Rückkehr mit „Vielleicht” geantwortet. Marvel hat einen Auftritt von Thanos bislang nicht angekündigt.

Avengers: Doomsday startet am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos.

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