Jake Gyllenhaal

Dr. David Jordan in „Life"

Geboren
19.12.1980 · 45 Jahre
Geburtsort
Los Angeles, California, USA
Nationalität
Amerikanisch
Bekannt aus
Life, Remain, Source Code
Aktiv seit
2004

Biografie

Jake Gyllenhaal ist im Genre-Kino vor allem eine Figur: Quentin Beck, der sich in „Spider-Man: Far From Home” als Held aus einer anderen Welt ausgibt und dabei nichts als Projektionen und Drohnen hat. Sieben Jahre später steht Gyllenhaal wieder an einer Stelle, an der sich Realität und Einbildung nicht trennen lassen: In „Remain” von M. Night Shyamalan spielt er einen Mann, der eine Frau sieht, die vielleicht gar nicht da ist. Der Film startet am 4. Februar 2027 in den deutschen Kinos.

Geboren am 19. Dezember 1980, wuchs Gyllenhaal in einer Filmfamilie auf – der Vater Regisseur, die Mutter Drehbuchautorin, die Schwester Maggie Gyllenhaal heute selbst Regisseurin. Den Durchbruch brachte ihm 2001 die Titelrolle in Donnie Darko (2001), vier Jahre später folgte eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller für „Brokeback Mountain”. Seitdem pendelt er zwischen Charakterrollen und großem Studiokino – und hat im Genre eine Spur hinterlassen, die von Zeitschleifen über Weltuntergänge bis zu einem Marvel-Bösewicht reicht.

Auf einen Blick

Wer ist Jake Gyllenhaal? US-amerikanischer Schauspieler, Jahrgang 1980, im Genre-Kino bekannt als Quentin Beck alias Mysterio in „Spider-Man: Far From Home” (2019).

Der nächste Film? „Remain”, Regie M. Night Shyamalan, deutscher Kinostart am 4. Februar 2027, einen Tag vor dem US-Start.

Seine Science-Fiction-Rollen? Unter anderem Donnie Darko (2001), „The Day After Tomorrow”, „Prince of Persia - Der Sand der Zeit”, „Source Code”, „Life” und „Okja”.

Kommt Mysterio zurück? Angekündigt ist nichts. Gyllenhaal selbst sagte im Februar 2026 gegenüber Entertainment Tonight, er sei nicht der Richtige, den man das fragen sollte.

Was läuft sonst? „Road House 2” für Amazon MGM ist abgedreht, ein Starttermin steht nicht fest. Gyllenhaal kehrt darin als Dalton zurück und produziert den Film mit.

Mysterio: der Bösewicht, der das Multiversum erfand

In „Spider-Man: Far From Home” spielt Gyllenhaal einen ehemaligen Mitarbeiter von Stark Industries, einen Spezialisten für holografische Illusionen, der sich als Superheld von einer Erde namens 833 ausgibt. Die Rolle funktioniert, weil Gyllenhaal sie zunächst vollkommen ernst nimmt: Beck ist ein müder, väterlicher Profi, der Tom Hollands Peter Parker eine Last abnimmt – bis sich herausstellt, dass die ganze Bedrohung aus einer Drohnenflotte und einem gekränkten Ego besteht.

Der Film war ein Einschnitt für beide Seiten. Er spielte 1,133 Milliarden Dollar ein, war damit der erste Spider-Man-Film über der Milliardenmarke und zugleich der bis dahin erfolgreichste Film in der Geschichte von Sony Pictures. Und er hinterließ einen Scherbenhaufen, von dem die Reihe jahrelang lebte: Becks posthum veröffentlichtes Video enttarnte Peter Parker vor der Weltöffentlichkeit. Eine Rückkehr der Figur hat Marvel bis heute nicht angekündigt. Gefragt, was er sich für Mysterio wünsche, antwortete Gyllenhaal im Februar 2026 gegenüber Entertainment Tonight nur, er sei nicht derjenige, den man das fragen müsse.

Von Donnie Darko bis Life

Gyllenhaals Genre-Bilanz ist ungewöhnlich breit. Donnie Darko (2001) machte ihn zur Kultfigur einer Generation, die den Film erst auf DVD entdeckte: ein Jugendlicher, ein Hasenkostüm, eine Zeitangabe, die abläuft. Drei Jahre später stand er in „The Day After Tomorrow” als Sohn eines Klimaforschers in einer eingefrorenen New Yorker Bibliothek, und 2010 übernahm er für Disney die Hauptrolle in „Prince of Persia - Der Sand der Zeit” – einer Videospielverfilmung, die lange als Beweis dafür galt, dass dieses Genre im Kino nicht funktioniert.

Die interessantere Linie läuft daneben. „Source Code” (2011) von Duncan Jones setzt ihn in eine Zeitschleife im Nahverkehrszug und gehört zu den wenigen Science-Fiction-Filmen, die ihre Prämisse in neunzig Minuten zu Ende denken. „Life” verlegt den Alien-Mechanismus auf die Internationale Raumstation, „Okja” von Bong Joon-ho setzt ihn als entgleisten Tierdoku-Moderator ein. Dazu kommen die Rollen, für die er außerhalb des Genres bekannt ist – „Zodiac - Die Spur des Killers”, „Nightcrawler”, „Nocturnal Animals” –, in denen fast immer dieselbe Figur steckt: ein Mann, der sich in eine Idee verbeißt.

„Remain”: Shyamalan, Sparks und ein Architekt in Cape Cod

In „Remain” spielt Gyllenhaal den Architekten Tate, der nach einer Behandlung wegen schwerer Depression und in Trauer um seine Schwester an die Küste von Cape Cod zieht. Phoebe Dynevor ist Wren, die Frau, die seine geordnete Welt durcheinanderbringt – und im Mondlicht verschwindet, sobald er das Licht anschaltet. Die Geschichte haben Shyamalan und der Romanautor Nicholas Sparks gemeinsam entwickelt; Shyamalan führte Regie und schrieb das Drehbuch. Der deutsche Kinostart liegt auf dem 4. Februar 2027, der US-Start einen Tag später. Ursprünglich war der Film für Oktober 2026 angesetzt, Warner rückte ihn näher an den Valentinstag.

Wie der Film ankommt, ist schon vor dem Start absehbar: Shyamalan zeigte „Remain” Ende September 2026 überraschend bei der Beyond Fest in Los Angeles, vor einer Retrospektiv-Vorführung von „The Sixth Sense”, und damit vier Monate vor dem Kinostart. Die ersten Stimmen aus dem Saal, über die The Hollywood Reporter berichtete, lobten ausdrücklich Gyllenhaal als zurückgenommenen Hauptdarsteller. Shyamalan selbst hatte im Frühjahr erklärt, der Film habe die besten Testvorführungen seiner Laufbahn gehabt. Wer die Auflösung vorab wissen will, hat einen Weg: Sparks’ Roman „Remain – Was von uns bleibt” ist seit dem 15. Oktober 2025 erhältlich, erzählt den gemeinsam entwickelten Stoff aber als eigene Version.

Wie es weitergeht

Das größte Projekt hinter „Remain” ist „Road House 2” für Amazon MGM. Gyllenhaal kehrt als Türsteher Dalton zurück und produziert den Film über seine eigene Firma mit; Regie führt Ilya Naishuller, nachdem Guy Ritchie das Projekt im Juli 2025 verlassen hatte. Gedreht wurde ab Oktober 2025 in Großbritannien, auf Malta und in Savannah, neben Gyllenhaal spielen Dave Bautista, Aldis Hodge, Iko Uwais und Peter Sarsgaard. Einen Starttermin hat Amazon bislang nicht genannt – es wäre die erste Fortsetzung, in der Gyllenhaal eine eigene Rolle ein zweites Mal übernimmt.

Im Fernsehen ist seine Lage eindeutiger: Für Apple TV+ spielte er 2024 den Staatsanwalt Rusty Sabich in Presumed Innocent, der erfolgreichsten Dramaserie des Dienstes zum Zeitpunkt ihrer Verlängerung. Die zweite Staffel läuft als Anthologie mit Rachel Brosnahan in der Hauptrolle weiter, Gyllenhaal steht dafür nicht mehr vor der Kamera. Im Kino war er 2026 kurz in „The Bride!” (2026) zu sehen, der Frankenstein-Neuerzählung seiner Schwester, als von der Kreatur verehrter Hollywood-Star Ronnie Reed – ein Film, der bei einem Budget von 80 bis 90 Millionen Dollar weltweit nur 24 Millionen einspielte. Auf der Bühne stand er 2025 als Jago in einer Broadway-Inszenierung von „Othello” neben Denzel Washington.

Jake Gyllenhaal wurde am 19. Dezember 1980 geboren und ist damit 45 Jahre alt.

Er spielt Quentin Beck alias Mysterio in „Spider-Man: Far From Home” (2019) – einen ehemaligen Stark-Mitarbeiter, der sich mit holografischen Illusionen als Held aus einer anderen Welt ausgibt.

Angekündigt ist nichts. Gyllenhaal erklärte im Februar 2026 gegenüber Entertainment Tonight, er sei nicht der Richtige, den man zu einer Rückkehr der Figur befragen sollte.

„Remain” von M. Night Shyamalan, in dem er den Architekten Tate spielt. Deutscher Kinostart ist der 4. Februar 2027.

Ja. Er kehrt als Dalton zurück und produziert die Fortsetzung für Amazon MGM mit. Der Film ist abgedreht, einen Starttermin hat Amazon bislang nicht genannt.

Zuletzt aktualisiert am 03.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2027RemainTate Gordon
2019Spider-Man: Far From HomeQuentin Beck / Mysterio
2017OkjaJohnny Wilcox
2017LifeDr. David Jordan
2011Source CodeColter Stevens
2010Prince of Persia - Der Sand der ZeitPrince Dastan
2004The Day After TomorrowSam Hall

News zu Jake Gyllenhaal

Jake Gyllenhaal im Internet