Batman Filme: Die richtige Reihenfolge aller Filme

Batman Filme: Die richtige Reihenfolge aller Filme Warner Bros.
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Die Batman-Filme haben eine lange Tradition: Seit 1943 steht der dunkle Ritter auf der Leinwand. Hier findest du alle Batman-Filme in der richtigen Reihenfolge – die vier Kinoreihen, die Animationsfilme und den Stand zu „The Batman: Part II“.

Batman Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Batman Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 13 der erfolgreichsten Filmreihen.

  • Einnahmen
  • Grafik
Jahr Film/Serie Typ S/Ep  
1949 Hauptfilm   -
1966 Hauptfilm   -
1966-1968 Batman Serie 3/120 -
1967 Hauptfilm   Streamen
1989 Hauptfilm   Streamen
1992 Hauptfilm   Streamen
1995 Hauptfilm   Streamen
1997 Hauptfilm   Streamen
2005 Hauptfilm   Streamen
2008 Hauptfilm   Streamen
2012 Hauptfilm   Streamen
2016 Hauptfilm   Streamen
2016 Nebenfilm   Streamen
2017 Hauptfilm   Streamen
2019 Nebenfilm   Streamen
2022 Hauptfilm   Streamen
2023 Nebenfilm   Streamen
2028 Hauptfilm   -
2028 Hauptfilm   -
Jahr Film Einspielergebnisse Weltweit
2012 The Dark Knight Rises 1.12 Milliarden US Dollar
2022 The Batman 1.02 Milliarden US Dollar
2008 The Dark Knight 1.01 Milliarden US Dollar
2016 Batman v Superman: Dawn of Justice 874.36 Millionen US Dollar
2017 Justice League 661.33 Millionen US Dollar
1989 Batman 411.57 Millionen US Dollar
2005 Batman Begins 375.59 Millionen US Dollar
1995 Batman Forever 336.57 Millionen US Dollar
1992 Batmans Rückkehr 266.94 Millionen US Dollar
1997 Batman & Robin 238.26 Millionen US Dollar
1967 Batman hält die Welt in Atem 8.60 Tausend US Dollar
1949 Batman and Robin 0.00 US Dollar
1966 Batman und Robin 0.00 US Dollar
2028 The Batman: Part II
2028 The Brave and the Bold
Einspielergebnis

6.32 Milliarden US Dollar

Erhebungszeitraum

17. September 2026

Quelle

Box Office Mojo

Auf einen Blick

In welcher Reihenfolge schaut man die Batman-Filme? Am einfachsten nach Erscheinungsjahr. Inhaltlich zerfällt Batman im Kino aber in vier voneinander unabhängige Reihen: die Burton/Schumacher-Ära (1989 bis 1997), Christopher Nolans Dark-Knight-Trilogie (2005 bis 2012), das DC Extended Universe mit Ben Affleck (2016 bis 2023) und Matt Reeves’ eigenständige Reihe um „The Batman” (seit 2022). Nur innerhalb einer Reihe baut ein Film auf dem vorherigen auf.

Wie viele Batman-Filme gibt es? 13 Kinofilme, in denen Batman eine tragende Rolle spielt – die beiden Serials der 1940er mitgezählt. Dazu kommen die Neuschnittfassung „Zack Snyder’s Justice League”, drei Filme mit Nebenauftritt („Suicide Squad”, „Joker” und „The Flash”) sowie über ein Dutzend Animationsfilme.

Welcher ist der erste Batman-Film? Das 15-teilige Kino-Serial „Batman und Robin” von 1943 mit Lewis Wilson. Der erste abendfüllende Kinofilm ist „Batman hält die Welt in Atem” (1966) mit Adam West.

Was kommt als Nächstes? „The Batman: Part II” läuft am 17. Februar 2028 in den deutschen Kinos an, einen Tag vor dem US-Start. Der Dreh läuft seit Juni 2026 in London. Danach folgt der DCU-Reboot „The Brave and the Bold” – frühestens 2028.

Musst du alle Reihen kennen? Nein. Wer nur einsteigen will, fängt mit „Batman Begins” (2005) oder „The Batman” (2022) an – beide erzählen die Figur von vorn.

Batman erschien 1939 zum ersten Mal in den Detective Comics (#27) welche später in die DC Comics umbenannt wurden. Batman zählt zu den bekanntesten Comic-Figuren der DC Comics und ist die zweite Identität des Milliardärs Bruce Wayne. Die Verfilmungen werden in mehrere Filmreihen unterteilt. Wir verraten Euch, welche Filme zusammen gehören.

Batman - Die Anfänge der Realverfilmungen

Batman & Robin (1943)

Bereits 1943 wagte man sich an die erste Verfilmung von Batman auf Basis der Comics. In „Batman und Robin” (mit dem englischen Originaltitel ”The Batman”) kam es zur ersten Realverfilmung des Superhelden. Das Abenteuer-Serial mit 15 Einzelepisoden wurde dann 1966 als Film in Deutschland veröffentlicht. Als Batman Darsteller wurde Lewis Wilson verpflichtet.

Batman and Robin (1949)

6 Jahre später erschien eine weitere Serie im selben Format, die in Deutschland aber nicht als Film veröffentlicht wurde. Die Darstellung des Superhelden übernahm hier Robert Lowery. Interessant dabei: Der englische Titel der zweiten Batman-Serie ist „Batman and Robin.

Batman hält die Welt in Atem (1966)

Es sollte bis 1966 dauern, bis „Batman hält die Welt in Atem (engl. Batman: The Movie) erscheinen sollte. Der Film basiert auf der klassischen Batman-Fernsehserie und Adam West war wie in der TV-Serie der Batman Darsteller. Auch nach diesem Film sollte es über zwei Jahrzehnte dauern, bis man die Comic-Figur erneut verfilmen sollte.

Batman Reihenfolge der Burton / Schumacher Filme

Batman (1989)

Batman (Michael Keaton) und Vicky Vale (Kim Basinger) in Batman (1989) Warner Bros.
Batman (Michael Keaton) und Vicky Vale (Kim Basinger) in Batman (1989)

1989 brachte Tim Burton den Film „Batman” mit Michael Keaton in der Hauptrolle des gleichnamigen Helden auf die Leinwand. Der erzählerische Schwerpunkt des Films liegt auf der Auseinandersetzung Batmans mit seinem legendären Widersacher Joker, dargestellt von Jack Nicholson. Burtons Stil unterscheidet sich deutlich von den bisherigen Darstellungen des „Dunklen Ritters”, indem er eine geheimnisvolle und wesentlich düsterere Atmosphäre schafft. Im Gegensatz zu den ersten drei filmischen Adaptionen der Batman-Figur fehlt in „Batman” die Figur Robin, der bekannteste Sidekick des Helden. Stattdessen steht die Konfrontation mit dem Joker im Vordergrund, der von Nicholson mit einer Mischung aus Unterhaltungswert und Bedrohlichkeit gespielt wird. Die Produktion profitierte von einem deutlich höheren Budget, was sich in der detaillierten Darstellung Batmans und seiner technischen Hilfsmittel niederschlug. Die Investitionen von Warner Bros. haben sich gelohnt, denn „Batman” wurde ein finanzieller Erfolg und legte den Grundstein für mehrere Fortsetzungen.

Batmans Rückkehr (1992)

Batman (Michael Keaton) in Batmans Rückkehr (1992) Warner Bros.
Batman (Michael Keaton) in Batmans Rückkehr (1992)

1992 kam „Batmans Rückkehr” in die Kinos, wieder unter der Regie von Tim Burton und mit Michael Keaton in der Titelrolle. In diesem Film kämpft Batman gegen den Pinguin (Danny DeVito), während sich Bruce Wayne in Selina Kyle verliebt, deren Alter Ego Catwoman eine Gegnerin von Batman ist. Auf der Seite der Bösewichte stehen Michelle Pfeiffer als Catwoman und Danny DeVito als Pinguin, die eine Allianz gegen den Dunklen Ritter bilden. Die düstere und ernste Atmosphäre, ein Markenzeichen der Burton-Ära, wird auch in „Batmans Rückkehr” beibehalten. Das Sequel hatte jedoch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, darunter Vorwürfe von PETA, die Pinguine seien während der Dreharbeiten nicht artgerecht gehalten worden, ein geteiltes Echo bei den Kritikern und eine starke Konkurrenz an den Kinokassen, was dazu führte, dass der Film finanziell hinter den Erwartungen zurückblieb.

Batman Forever (1995)

Bruce Wayne (Val Kilmer) und Dr. Chase Meridian (Nicole Kidman) in Batman Forever (1995) Warner Bros.
Bruce Wayne (Val Kilmer) und Dr. Chase Meridian (Nicole Kidman) in Batman Forever (1995)

Batman Forever” markierte mit der Übernahme der Regie durch Joel Schumacher nach dem Rückzug von Tim Burton einen bedeutenden Wechsel im Batman-Film-Franchise. Val Kilmer übernahm die Titelrolle als Batman, während sein Gegenspieler Two-Face von Tommy Lee Jones verkörpert wurde. Batman wurde erstmals von Robin unterstützt, der von Chris O’Donnell gespielt wurde. Trotz der Kontinuität als Nachfolger von Burton änderte sich der Ton der Batman-Reihe unter Schumacher entscheidend. Der Versuch, sich stärker an den Comics zu orientieren, führte zu einer Rückkehr zu einem farbenfroheren und weniger ernsten Stil, was von manchen als Rückschritt empfunden wurde. Trotz des finanziellen Erfolgs, der den des Vorgängers „Batmans Rückkehr” übertraf, konnte „Batman Forever” aufgrund seines auffälligen und grellen Stils bei vielen Zuschauern nicht punkten. Auch das Engagement bekannter Schauspieler wie Tommy Lee Jones und Jim Carrey als Riddler änderte nichts an der Wahrnehmung, dass der Film stilistisch in einer anderen Ära verankert war.

Batman & Robin (1997)

Batman (George Clooney) und Robin (Chris O’Donnell) in Batman & Robin (1997) Warner Bros.
Batman (George Clooney) und Robin (Chris O’Donnell) in Batman & Robin (1997)

In „Batman & Robin” übernahm George Clooney die Rolle des Batman, während Chris O’Donnell als Robin zurückkehrte. Regie führte erneut Joel Schumacher. Der Film setzt die Ereignisse des Vorgängers fort und bildet den Abschluss der damaligen Batman-Reihe. Zum Ensemble gehören neben George Clooney und Chris O’Donnell auch Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze, Uma Thurman als Poison Ivy und Alicia Silverstone als Batgirl. Batman und Robin stehen vor der Herausforderung, den Raubüberfall von Mr. Freeze aufzuklären. Außerdem müssen sie sich mit anderen Gegnern wie Poison Ivy und Bane auseinandersetzen. Im gemeinsamen Kampf gegen die Schurken von Gotham City werden sie von Batgirl unterstützt.

Batman Reihenfolge: Die Dark-Knight-Trilogie

Einen Neuanfang der Batman Verfilmungen wagte man im Jahr 2005 mit Christopher Nolan als Regisseur und Christian Bale als Batman. Die Batman Filme der The Dark Knight Trilogie von Christopher Nolan sind in ihrer Machart sehr düster gehalten. Die abgeschlossene Filmreihe gehört nicht zum DCEU und wurde vor allem durch ein tragisches Ereignis überschattet. Der Tod von Heath Ledger kurz nach Abschluss der Dreharbeiten zum zweiten Film war ein großer Verlust. Ledger verkörperte die Figur des Joker so großartig, dass er dafür posthum einen Oscar verliehen bekam. Im letzten Teil der Trilogie bekommt Batman von Catwoman (Anne Hathaway) beim Kampf gegen Bane Unterstützung.

Batman Begins (2005)

Christian Bale in Batman Begins (2005) Warner Bros
Christian Bale in Batman Begins (2005)

Acht Jahre nach Tim Burton führte Christopher Nolan das Batman-Franchise in eine neue Ära und setzte dabei ebenfalls auf einen düsteren und gequälten Charakterzug des Helden. In „Batman Begins” verkörperte Christian Bale die Titelfigur und gab eine Darstellung, die sowohl die emotionalen Probleme Batmans als auch die philosophische Tiefe widerspiegelte, die für Nolans Filme typisch ist. Die Besetzung wurde durch weitere bekannte Schauspieler ergänzt: Gary Oldman spielte Sergeant Gordon, Michael Caine den Butler Alfred, Liam Neeson Ra’s al Ghul und Morgan Freeman Lucius Fox. Trotz der Kritik an der Action überzeugte der Film durch seinen realistischen Ansatz und verlieh der Figur Batman erneut Glaubwürdigkeit.

The Dark Knight (2008)

Joker (Heath Ledger) und Batman (Christian Bale) in The Dark Knight (2008) Warner Bros.
Joker (Heath Ledger) und Batman (Christian Bale) in The Dark Knight (2008)

The Dark Knight” setzt die Batman-Reihe mit einem neuen Kapitel fort. Heath Ledger wird für seine Darstellung des Jokers mit einem Oscar ausgezeichnet. Seine Interpretation der Figur wird als Intensivierung des psychopathischen Charakters der DC-Figur gewertet. Der Film thematisiert auch die Auswirkungen des Terrorismus und zeigt, wie Menschen trotz chaotischer Umstände ihre Menschlichkeit bewahren können. Die Harmonie zwischen Dialogen und Actionszenen wird ebenso hervorgehoben wie die schauspielerischen Leistungen von Aaron Eckhart (Harvey Dent) und Maggie Gyllenhaal (Rachel Dawes), die neu im Ensemble sind.

The Dark Knight Rises (2012)

Bane (Tom Hardy) und Batman (Christian Bale) in The Dark Knight Rises (2012) Warner Bros.
Bane (Tom Hardy) und Batman (Christian Bale) in The Dark Knight Rises (2012)

The Dark Knight Rises” ist der letzte Teil der Dark-Knight-Trilogie von Christopher Nolan mit Tom Hardy in der Rolle des Gegenspielers Bane. Trotz des unerwarteten Verlusts von Heath Ledger als Joker konnte der Film mit einem beeindruckenden Gegenspieler aufwarten. Bane zeichnet sich nicht nur durch seine physische Präsenz aus, sondern auch durch ein Programm, das zum Nachdenken anregt. Die Darstellung von Banes Stimme hat bis heute unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Der Film musste sich aufgrund der hohen Erwartungen zwangsläufig mit kritischen Betrachtungen auseinandersetzen und wurde für einige Logikfehler kritisiert. Dennoch bot er viel Action. Emotional aufgeladene Szenen sowie gut geschriebene Dialoge zeichnen das Werk aus, auch Anne Hathaway als Catwoman fügte dem Film mit ihrer ambivalenten Darstellung eine weitere Facette hinzu.

Batman Reihenfolge im DC Extended Universe

Ben Affleck in Batman v Superman: Dawn of Justice Warner Bros
Ben Affleck in Batman v Superman: Dawn of Justice

Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)

Batman (Ben Affleck) und Superman (Henry Cavill) Warner Bros.
Batman (Ben Affleck) und Superman (Henry Cavill)

Mit dem Start des DCEU lag es nahe, dass man auch Batman in die neue Filmreihe aufnimmt. Ben Affleck übernahm nach „Daredevil” erneut die Rolle eines Superhelden, diesmal im DC-Universum als Batman. In Zack Snyders „Batman v Superman: Dawn of Justice” porträtierte er einen gealterten Bruce Wayne, dessen langjähriger Kampf gegen das Verbrechen deutliche Spuren hinterlassen hat. Trotz der Erschöpfung stellt er sich dem übermenschlich starken Superman, angetrieben von persönlichen Rachemotiven. In seiner Ausstattung bedient sich Batman modernster Technologie, zu der unter anderem auch ein Stimmenverzerrer gehört, welcher Affleck eine Verstellung der eigenen Stimme erspart – ein Aspekt, der bei seinem Vorgänger Christian Bale noch für Aufsehen sorgte.

Suicide Squad (2016)

In „Suicide Squad” ist Batman (Ben Affleck) nur in einem Cameo zu sehen. In einer Post-Credit-Szene unterhält er sich mit Amanda Waller, gespielt von Viola Davis, über die Gründung der Justice League.

Justice League (2017)

Flash (Ezra Miller), Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) in Justice League (2017) Warner Bros.
Flash (Ezra Miller), Batman (Ben Affleck) und Wonder Woman (Gal Gadot) in Justice League (2017)

Justice League” feierte 2017 seine Premiere unter der Regie von Zack Snyder, der auch schon bei „Batman v Superman: Dawn of Justice” Regie führte. Die Handlung folgt Batman, der nach Supermans Tod eine Gruppe von DC Superhelden zusammenstellt, um die Erde zu beschützen. Dieser Gruppe, die als Justice League bekannt ist, gehören Wonder Woman (Gal Gadot), The Flash (Ezra Miller), Aquaman (Jason Momoa) und Cyborg (Ray Fisher) an. Die Produktion des Films nahm eine unerwartete Wendung, als Snyder aufgrund einer Familientragödie als Regisseur zurücktrat und durch Joss Whedon ersetzt wurde, der für seine Arbeit an „Marvel's The Avengers” bekannt ist. Dieser Regiewechsel führte zu einem Film, dem es an einer stimmigen Mischung aus Humor und dramatischer Spannung fehlte. Um Snyders ursprünglicher Vision gerecht zu werden, wurde 2021 eine neue, vierstündige Schnittfassung unter dem Titel „Zack Snyder’s Justice League” veröffentlicht.

Zack Snyder’s Justice League (2021)

Vier Jahre nach dem Kinostart bekam „Justice League” eine zweite, völlig andere Fassung. Nach einer jahrelangen Fankampagne finanzierte Warner Bros. den sogenannten Snyder Cut nach: vier Stunden lang, in vier Kapitel plus Epilog geteilt und im Bildformat 4:3 gehalten. Erzählt wird dieselbe Handlung, aber mit deutlich mehr Raum für Cyborgs Vorgeschichte und mit Darkseid statt Steppenwolf als eigentlicher Bedrohung im Hintergrund. Für die Reihenfolge heißt das: Du siehst entweder die Kinofassung oder den Snyder Cut. Beide hintereinander zu schauen bringt inhaltlich nichts, weil sie dieselbe Stelle der Zeitleiste besetzen.

The Flash (2023)

Flash (Ezra Miller) und Batman (Michael Keaton) Warner Bros.
Flash (Ezra Miller) und Batman (Michael Keaton)

Ben Affleck hatte seine Rolle als Batman noch nicht endgültig an den Nagel gehängt. Im Film „The Flash” taucht der Zuschauer in die Geschichte des Superhelden Flash (Ezra Miller) ein. Der Film erzählt, wie Barry Allen einen neuen Auftrag in Gotham City erhält, der ihn direkt in eine Konfrontation mit der Unterwelt der Stadt führt. Es geht darum, den Sohn des Mafiosi Carmine Falcone zu jagen, der einen gefährlichen Virus gestohlen hat. Trotz des Eingreifens von Batman (Ben Affleck) kann der Verbrecher entkommen. Bei einem anschließenden Versuch, einen persönlichen Schicksalsschlag ungeschehen zu machen, nutzt Barry die Speed Force, um - entgegen Batmans Warnungen - in der Zeit zurückzureisen. Diese Zeitreise führt in eine veränderte Gegenwart, in der Barry auf eine alternative Version von Bruce Wayne (Michael Keaton) trifft. Der Film bereitete den Übergang vom DC Extended Universe zum DC Universe vor.

DC Elseworlds: Filme mit Batman

Joker (2019)

Joker” erzählt die Entstehungsgeschichte von Arthur Fleck (Joaquin Phoenix), einem Mann, der von der Gesellschaft Gothams gemieden wird und dessen Ambitionen, als Stand-up-Comedian erfolgreich zu sein, auf große Hindernisse stoßen. Die wiederholte Ablehnung und das Gefühl, von der Gesellschaft verraten zu werden, führen dazu, dass er nach und nach die Identität des Jokers annimmt. Ein zentrales Element dieser Entwicklung sind die Proteste in Gotham City, die schließlich zum Tod von Thomas und Martha Wayne führen. Ihr Sohn Bruce Wayne, der später als Batman bekannt wird, erlebt dadurch als kleiner Junge den Verlust seiner Eltern.

The Batman (2022)

Batman (Robert Pattinson) in The Batman Warner Bros.
Batman (Robert Pattinson) in The Batman

Der 2022 erschienene Film „The Batman” wurde von Matt Reeves inszeniert, dem Regisseur der neueren Planet-der-Affen-Filme. Ursprünglich sollte Ben Affleck sowohl Regie führen als auch Batman spielen. Nachdem Affleck 2017 die Regie an Reeves abgegeben hatte, wurde im Januar 2019 bekannt, dass er auch die Hauptrolle nicht mehr übernimmt. Im Mai 2019 folgte die Meldung, dass Robert Pattinson der neue Batman-Darsteller wird.

Wichtig für die Einordnung, und im Netz bis heute regelmäßig falsch dargestellt: „The Batman” gehört weder zum DC Extended Universe noch zu James Gunns DC Universe. Matt Reeves erzählt eine eigenständige Reihe, die Warner Bros. inzwischen unter dem Namen Batman Epic Crime Saga führt und die neben den Kinofilmen auch die Serie „The Penguin” umfasst. Pattinsons Bruce Wayne wird also nie auf den kommenden DCU-Batman treffen. Angelegt ist die Reihe als Trilogie.

The Batman: Part II (2028)

The Batman: Part II” bringt Robert Pattinson ein zweites Mal ins Fledermauskostüm und startet nach mehreren Verschiebungen am 17. Februar 2028 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem nordamerikanischen Start am 18. Februar 2028. Warner Bros. zog den Termin im Juli 2026 vom zuvor geplanten Herbst 2027 nach hinten, um Matt Reeves mehr Zeit einzuräumen. Reeves führt erneut Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Mattson Tomlin.

Gedreht wird seit dem 12. Juni 2026 in London. Robert Pattinson beschrieb den Dreh im September 2026 gegenüber Variety als deutlich fordernder als beim ersten Teil: „Ich merke mein Alter, wenn ich viel kämpfe”, sagte er, „aber es macht wirklich Spaß, und ich glaube, der Film wird ziemlich gut.” Neu im Ensemble sind unter anderem Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Charles Dance und Brian Tyree Henry – ihre Rollen hält das Studio bislang zurück. Barry Keoghan kehrt als Joker zurück, dessen Arkham-Szene aus dem ersten Teil vor dem Kinostart aus dem Film geschnitten und nur als Bonusmaterial veröffentlicht wurde.

Batman: Die Auftritte im DC Universe

Jahr Film
2028 (geplant) The Brave and the Bold

The Brave and the Bold

Ende Januar 2023 stellte James Gunn das erste Kapitel seines DC Universe vor, „Gods and Monsters”, und darin auch „The Brave and the Bold”. Der Titel klingt nicht nach einem Batman-Film, ist aber genau das: Erzählt wird das Verhältnis zwischen Bruce Wayne und seinem Sohn Damian Wayne, der hier den Robin-Mantel trägt. Als Vorlage dient Grant Morrisons Comic-Run. Regie soll Andy Muschietti führen, der zuvor „The Flash” inszeniert hat; im Januar 2026 verpflichtete DC Studios laut Deadline Christina Hodson für das Drehbuch.

Besetzt ist die Rolle des Bruce Wayne bis heute nicht – wer der Batman des DC Universe wird, ist die größte offene Personalie des Studios. Ein Kinotermin steht ebenfalls nicht fest; realistisch ist frühestens 2028, weil Warner Bros. „The Batman: Part II” vorher ins Rennen schickt und beide Filme sich nicht gegenseitig im Weg stehen sollen. Nach Berichten über einen Produktionsstopp im Zuge der Fusion von Warner Bros. und Paramount stellte Gunn im August 2026 gegenüber Deadline klar: „Das Projekt liegt in keiner Weise auf Eis.”

Batman-Animationsfilme: die wichtigsten Titel

Neben den Realverfilmungen läuft seit den 1990ern eine zweite, viel größere Reihe: die Animationsfilme. Für die Reihenfolge sind sie unabhängig – fast jeder von ihnen steht für sich und setzt keinen anderen Film voraus. Den Anfang machte „Batman und das Phantom” (1993), ein Kinoableger der gefeierten Zeichentrickserie und bis heute einer der besten Batman-Filme überhaupt. Aus dem Kino kennst du außerdem „The Lego Batman Movie” (2017), der die Figur konsequent auf die Schippe nimmt.

Der Rest erschien direkt fürs Heimkino, oft als Adaption bekannter Comics: „Batman: Gotham Knight” (2008) als Anime-Anthologie, die zwischen Nolans ersten beiden Filmen spielt, der Zweiteiler „Batman: The Dark Knight Returns, Teil 1” (2012) und „Batman: The Dark Knight Returns, Teil 2” (2013) nach Frank Millers Klassiker, „Son of Batman” (2014) als Einstieg in die Damian-Wayne-Geschichte und „Batman: The Killing Joke” (2016) nach Alan Moores Joker-Comic. Leichter zugänglich sind „Batman: Return of the Caped Crusaders” (2016), das Wiedersehen mit Adam Wests Fassung der Figur, und die drei Teile der Batman-Unlimited-Reihe (2015 und 2016). Zuletzt erschienen „Merry Little Batman” (2023) und „Aztec Batman: Clash of Empires” (2025), der die Figur ins Mexiko des 16. Jahrhunderts versetzt.

Es gibt 13 Kinofilme, in denen Batman eine tragende Rolle spielt – von den beiden Serials „Batman und Robin“ (1943 und 1949) bis „The Batman“ (2022). Dazu kommen die Neuschnittfassung „Zack Snyder’s Justice League“ (2021), drei Filme mit Nebenauftritt und über ein Dutzend Animationsfilme. Mit „The Batman: Part II“ kommt 2028 der 14. Kinofilm dazu.

Der erste Batman-Film ist das 15-teilige Kino-Serial „Batman und Robin“ von 1943 mit Lewis Wilson, das in Deutschland erst 1966 als Zusammenschnitt lief. Der erste abendfüllende Kinofilm ist „Batman hält die Welt in Atem“ (1966) mit Adam West, der erste große Hollywood-Batman Tim Burtons „Batman“ (1989) mit Michael Keaton.

Es gibt keine durchgehende Handlung, der du folgen müsstest. Am sinnvollsten schaust du reihenweise: erst Burton und Schumacher (1989 bis 1997), dann Nolans Trilogie (2005 bis 2012), dann das DCEU (2016 bis 2023), dann Matt Reeves’ Reihe ab 2022. Nur das DCEU baut aufeinander auf; die anderen drei Reihen erzählen Batman jeweils von vorn.

Inhaltlich nichts: „The Dark Knight Rises“ (2012) ist der Abschluss von Christopher Nolans Trilogie, eine Fortsetzung war nie geplant. Chronologisch folgt der nächste Kino-Batman 2016 mit Ben Affleck in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ – der aber in einem völlig anderen Universum spielt. Mehr dazu in unserer Übersicht zur Dark-Knight-Trilogie.

„The Batman: Part II“ startet am 17. Februar 2028 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start. Gedreht wird seit Juni 2026 in London, Matt Reeves führt wieder Regie, Robert Pattinson spielt erneut Batman. Der DCU-Film „The Brave and the Bold“ hat weder einen Termin noch einen Hauptdarsteller.

Robert Pattinson ist seit „The Batman“ (2022) der amtierende Kino-Batman und kehrt 2028 in „The Batman: Part II“ zurück. Wer Batman im DC Universe von James Gunn spielt, ist noch nicht entschieden. Alle Darsteller im Überblick findest du in unserer Liste der Batman-Schauspieler.

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Batman: Alle Filme nach Kinostart sortiert

The Flash
15.06.2023

The Flash/Barry Allen (Ezra Miller) reist durch einen Zufall in die Vergangenheit und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, die das Schicksal vieler Menschen beeinflussen. Dabei lernt er nicht nur die Grenzen seiner eigenen Fähigkeiten kennen, sondern auch die Verantwortung, die mit seinen Entscheidungen einhergeht.

The Batman
03.03.2022

Matt Reeves fokussiert sich mit Robert Pattinson in der Hauptrolle auf einen jungen Bruce Wayne, indem er die Geschichte der vielrezipierten DC-Figur neu aufstellt.

Joker
10.10.2019

Gotham City im Jahr 1981: Der mental instabile Arthur Fleck führt wahrlich nicht das Leben, von dem man träumt: Vollgepumpt mit Medikamenten geht er seiner Arbeit als kostümierter Werbeschildträger nach und wird nicht selten das Ziel von Spott und Attacken. Abends zieht es ihn in sein heruntergekommenes Apartment, wo er sich um seine kranke Mutter kümmern muss. Gemeinsam hoffen sie auf ein besseres Leben, das Arthur als Stand-Up-Komiker realisieren will. Als plötzlich die Förderung für seine psychologische Betreuung gestrichen wird, nimmt das Unheil seinen Lauf. Die Schusswaffe eines Kollegen, die Suche nach seinem echten Vater und plötzlicher Ruhm sorgen dafür, dass der einstmals harmlose Exzentriker die ganze Stadt in Angst und Schrecken versetzt...

Justice League
16.11.2017

Bruce Wayne alias Batman hat wieder Vertrauen in die Menschheit – auch dank Superman, der im Kampf gegen das Monster Doomsday wahre Selbstlosigkeit bewies und sich opferte. Als sich das mächtige außerweltliche Wesen Steppenwolf mit einer Armee Paradämonen anschickt, die Erde zu überfallen, wendet sich Batman an Diana Prince, besser bekannt unter dem Namen Wonder Woman, die gegen Doomsday eindrucksvoll zeigte, was sie kann.

Suicide Squad
18.08.2016

"Suicide Squad" ist ein DC Comic Film über die Taske Force X, ein Agententeam bestehend aus Superschurken des DC-Universums, die für die Regierung geheime Operationen durchführen sollen und dafür im Gegenzug Straferlass erhalten. Das Team besteht aus Harley Quinn (Margot Robbie), dem Scharfschützen Deadshot (Will Smith), Militär-Experte Rick Flagg (Joel Kinnaman), Captain Boomerang (Jai Courtney) und der magisch begabten Enchantress (Cara Delevingne). Der Joker (Jared Leto) mischt im Film ebenfalls mit.

Achtzehn Monate nach der verheerenden Schlacht in Metropolis „Man of Steel” (2013) ist Superman zu einer umstrittenen Figur geworden. Milliardär Bruce Wayne (Ben Affleck), der seit fast zwei Jahrzehnten heimlich als der Rächer Batman in Gotham City agiert, gibt Superman die Schuld an den massiven Opfern, die durch seinen Kampf mit General Zod (Michael Shannon) verursacht wurden. Unter den Opfern befanden sich viele Mitarbeiter von Wayne Enterprises, als der Turm einstürzte.

Acht Jahre sind vergangen, seitdem Batman die Verbrechen von Two-Face auf seine Kappe genommen hat und für immer aus Gotham vertrieben wurde. Acht Jahre, in denen der fragile Frieden in der Metropole Bestand hatte. Doch als der nihilistische Bane die Stadt mit Terror von ungeahntem Ausmaß überzieht und der Polizei ihre Grenzen aufweist, hat Bruce Wayne keine andere Wahl. Er muss sein Versteck verlassen und den Schwarzen Rächer wieder zu Leben erwecken: Nur Batman kann die Stadt retten, die ihn zu ihrem größten Feind erklärt hat.

The Dark Knight
21.08.2008

Auf den Straßen von Gotham City herrscht noch immer keine Ruhe. Ein Haufen selbst ernannter Batman-Imitatoren macht Jagd auf das organisierte Verbrechen und muss dabei ein ums andere Mal vom Original gerettet werden. Die Polizei ist deshalb gar nicht gut auf den Mann im Fledermauskostüm zu sprechen, der die Justiz einfach in die eigenen Hände nimmt. Als ein neuer Stern an Gothams Himmel erstrahlt – der Staatsanwalt Harvey Dent verschreibt sich dem Kampf gegen Verbrechen und Korruption – stehen nur noch Lieutenant Gordon, Butler Alfred und Erfinder Lucius Fox Batman treu zur Seite.

Batman Begins
16.06.2005

Als kleiner Junge zum Zeugen des Mordes an seinen Eltern geworden und geplagt von seinen Kindheitserinnerungen, reist der Industrie-Erbe Bruce Wayne ziellos durch die Welt auf der Suche nach einem Weg, jene zu bekämpfen, die Angst und Schrecken verbreiten. Mit der Hilfe seines treuen Butlers Alfred, Detective Jim Gordon und seines Verbündeten Lucius Fox kehrt Wayne schließlich nach Gotham City zurück und erschafft sein Alter Ego: Batman! Als maskierter Kreuzritter kämpft er mit Stärke, Intelligenz und einem Arsenal von High-Tech-Waffen gegen die bösen Kräfte der Unterwelt, die die Stadt bedrohen...

Batman & Robin
26.06.1997

Turbulenzen in Gotham City und im Hause Wayne. Zwei neue Superverbrecher, der rachsüchtige Wissenschaftler Mr. Freeze und die giftige Ökoamazone Poison Ivy, haben den Ring betreten. Außerdem macht sich Nachwuchs in der Batcave breit: Barbara Wilson, Alfreds liebe Nichte, begehrt mit Vehemenz Einlaß und ihre umgehende Beförderung zum Batgirl. Als Mr. Freeze auf Anraten von Ivy damit beginnt, die komplette Stadt einzufrieren, sind Eile und Teamwork geboten.

Batman Forever
03.08.1995

Der dunkle Ritter von Gotham City hat es diesmal mit zwei äusserst gefährlichen Schurken zu tun: Der frühere Staatsanwalt Harvey Dent, der durch einen schrecklichen Unfall im Gerichtssaal entstellt wurde und zu Harvey Two-Face mutierte, macht fälschlicherweise Batman für seine Leiden verantwortlich. Dann ist da noch Edward Nygma, der ein neuartiges Fernsehvergbügen für die Einwohner von Gotham erfunden hat, und zeitweilig in der Person des Riddler Batman knifflige Rätsel zu lösen gibt…

Batmans Rückkehr
16.07.1992

Batman hat es mit dem Pinguin zu tun, einem amphibisch/menschlichem Wesen, das durch den Ansporn des fiesen Geschäftsmanns Max Schreck sogar Ambitionen hegt, es bis zum Bürgermeister Gotham Citys zu bringen. Die beiden wollen Batman in Verruf bringen, doch dann gibt es da noch die ehemalige Sekretärin Schrecks, Melina Kyle, die als undurchsichtige Catwoman durch Gothams Strassen zieht…

Batman
26.10.1989

Gotham City erstickt in einem Sumpf aus Korruption und Verbrechen, und nur ein Mann stellt sich der Gefahr: Batman, der dunkle Ritter in dem Fledermaus-Cape. Die Reporterin Vicky Vale wittert eine heiße Story, und will die Identität des mysteriösen Kämpfers für das Gute aufdecken. Doch Batman hat andere Probleme: Er ist Joker auf den Fersen, der die Macht in Gothams Unterwelt an sich reißen will ...

Die “Vereinigte Umwelt” will die Weltherrschaft übernehmen. Zu diesem Zweck stehlen Joker, Pinguin, Riddler und Catwoman eine Erfindung mit deren Hilfe sie die gesamte Menschheit pulverisieren könnten. Nur zwei sind in der Lage diesen düsteren Plan zu stoppen: Batman und Robin! Doch auch die Gegner wissen was es heißt, wenn das Rächer-Duo ins Spiel kommt und so locken sie die beiden heimtückisch in eine Falle… Wird es den beiden Fledermaus-Helden gelingen das skrupellose Verbrechersyndikat rechtzeitig auszutricksen, um so die Welt vor der drohenden Katastrophe zu retten?

Batman und Robin
19.06.1966

Batman und Robin ist ein Abenteuer-Serial mit fünfzehn Einzelepisoden von Columbia Pictures aus dem Jahr 1943.