Batman Filme: Die richtige Reihenfolge aller Filme
Die Batman-Filme haben eine lange Tradition: Seit 1943 steht der dunkle Ritter auf der Leinwand. Hier findest du alle Batman-Filme in der richtigen Reihenfolge – die vier Kinoreihen, die Animationsfilme und den Stand zu „The Batman: Part II“.
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Batman Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Batman Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 14 der erfolgreichsten Filmreihen.
Auf einen Blick
In welcher Reihenfolge schaut man die Batman-Filme? Am einfachsten nach Erscheinungsjahr. Inhaltlich zerfällt Batman im Kino aber in vier voneinander unabhängige Reihen: die Burton/Schumacher-Ära (1989 bis 1997), Christopher Nolans Dark-Knight-Trilogie (2005 bis 2012), das DC Extended Universe mit Ben Affleck (2016 bis 2023) und Matt Reeves’ eigenständige Reihe um „The Batman” (seit 2022). Nur innerhalb einer Reihe baut ein Film auf dem vorherigen auf.
Wie viele Batman-Filme gibt es? 13 Kinofilme, in denen Batman eine tragende Rolle spielt – die beiden Serials der 1940er mitgezählt. Dazu kommen die Neuschnittfassung „Zack Snyder’s Justice League”, drei Filme mit Nebenauftritt („Suicide Squad”, „Joker” und „The Flash”) sowie über ein Dutzend Animationsfilme.
Welcher ist der erste Batman-Film? Das 15-teilige Kino-Serial „Batman und Robin” von 1943 mit Lewis Wilson. Der erste abendfüllende Kinofilm ist „Batman hält die Welt in Atem” (1966) mit Adam West.
Was kommt als Nächstes? „The Batman: Part II” läuft am 17. Februar 2028 in den deutschen Kinos an, einen Tag vor dem US-Start. Der Dreh läuft seit Juni 2026 in London. Danach folgt der DCU-Reboot „The Brave and the Bold” – frühestens 2028.
Musst du alle Reihen kennen? Nein. Wer nur einsteigen will, fängt mit „Batman Begins” (2005) oder „The Batman” (2022) an – beide erzählen die Figur von vorn.
Batman erschien 1939 zum ersten Mal in den Detective Comics (#27) welche später in die DC Comics umbenannt wurden. Batman zählt zu den bekanntesten Comic-Figuren der DC Comics und ist die zweite Identität des Milliardärs Bruce Wayne. Die Verfilmungen werden in mehrere Filmreihen unterteilt. Wir verraten Euch, welche Filme zusammen gehören.
Batman - Die Anfänge der Realverfilmungen
Batman & Robin (1943)
Bereits 1943 wagte man sich an die erste Verfilmung von Batman auf Basis der Comics. In „Batman und Robin” (mit dem englischen Originaltitel ”The Batman”) kam es zur ersten Realverfilmung des Superhelden. Das Abenteuer-Serial mit 15 Einzelepisoden wurde dann 1966 als Film in Deutschland veröffentlicht. Als Batman Darsteller wurde Lewis Wilson verpflichtet.
Batman and Robin (1949)
6 Jahre später erschien eine weitere Serie im selben Format, die in Deutschland aber nicht als Film veröffentlicht wurde. Die Darstellung des Superhelden übernahm hier Robert Lowery. Interessant dabei: Der englische Titel der zweiten Batman-Serie ist „Batman and Robin”.
Batman hält die Welt in Atem (1966)
Es sollte bis 1966 dauern, bis „Batman hält die Welt in Atem” (engl. Batman: The Movie) erscheinen sollte. Der Film basiert auf der klassischen Batman-Fernsehserie und Adam West war wie in der TV-Serie der Batman Darsteller. Auch nach diesem Film sollte es über zwei Jahrzehnte dauern, bis man die Comic-Figur erneut verfilmen sollte.
Batman Reihenfolge der Burton / Schumacher Filme
Batman (1989)
1989 brachte Tim Burton den Film „Batman” mit Michael Keaton in der Hauptrolle des gleichnamigen Helden auf die Leinwand. Der erzählerische Schwerpunkt des Films liegt auf der Auseinandersetzung Batmans mit seinem legendären Widersacher Joker, dargestellt von Jack Nicholson. Burtons Stil unterscheidet sich deutlich von den bisherigen Darstellungen des „Dunklen Ritters”, indem er eine geheimnisvolle und wesentlich düsterere Atmosphäre schafft. Im Gegensatz zu den ersten drei filmischen Adaptionen der Batman-Figur fehlt in „Batman” die Figur Robin, der bekannteste Sidekick des Helden. Stattdessen steht die Konfrontation mit dem Joker im Vordergrund, der von Nicholson mit einer Mischung aus Unterhaltungswert und Bedrohlichkeit gespielt wird. Die Produktion profitierte von einem deutlich höheren Budget, was sich in der detaillierten Darstellung Batmans und seiner technischen Hilfsmittel niederschlug. Die Investitionen von Warner Bros. haben sich gelohnt, denn „Batman” wurde ein finanzieller Erfolg und legte den Grundstein für mehrere Fortsetzungen.
Batmans Rückkehr (1992)
1992 kam „Batmans Rückkehr” in die Kinos, wieder unter der Regie von Tim Burton und mit Michael Keaton in der Titelrolle. In diesem Film kämpft Batman gegen den Pinguin (Danny DeVito), während sich Bruce Wayne in Selina Kyle verliebt, deren Alter Ego Catwoman eine Gegnerin von Batman ist. Auf der Seite der Bösewichte stehen Michelle Pfeiffer als Catwoman und Danny DeVito als Pinguin, die eine Allianz gegen den Dunklen Ritter bilden. Die düstere und ernste Atmosphäre, ein Markenzeichen der Burton-Ära, wird auch in „Batmans Rückkehr” beibehalten. Das Sequel hatte jedoch mit einigen Herausforderungen zu kämpfen, darunter Vorwürfe von PETA, die Pinguine seien während der Dreharbeiten nicht artgerecht gehalten worden, ein geteiltes Echo bei den Kritikern und eine starke Konkurrenz an den Kinokassen, was dazu führte, dass der Film finanziell hinter den Erwartungen zurückblieb.
Batman Forever (1995)
„Batman Forever” markierte mit der Übernahme der Regie durch Joel Schumacher nach dem Rückzug von Tim Burton einen bedeutenden Wechsel im Batman-Film-Franchise. Val Kilmer übernahm die Titelrolle als Batman, während sein Gegenspieler Two-Face von Tommy Lee Jones verkörpert wurde. Batman wurde erstmals von Robin unterstützt, der von Chris O’Donnell gespielt wurde. Trotz der Kontinuität als Nachfolger von Burton änderte sich der Ton der Batman-Reihe unter Schumacher entscheidend. Der Versuch, sich stärker an den Comics zu orientieren, führte zu einer Rückkehr zu einem farbenfroheren und weniger ernsten Stil, was von manchen als Rückschritt empfunden wurde. Trotz des finanziellen Erfolgs, der den des Vorgängers „Batmans Rückkehr” übertraf, konnte „Batman Forever” aufgrund seines auffälligen und grellen Stils bei vielen Zuschauern nicht punkten. Auch das Engagement bekannter Schauspieler wie Tommy Lee Jones und Jim Carrey als Riddler änderte nichts an der Wahrnehmung, dass der Film stilistisch in einer anderen Ära verankert war.
Batman & Robin (1997)
In „Batman & Robin” übernahm George Clooney die Rolle des Batman, während Chris O’Donnell als Robin zurückkehrte. Regie führte erneut Joel Schumacher. Der Film setzt die Ereignisse des Vorgängers fort und bildet den Abschluss der damaligen Batman-Reihe. Zum Ensemble gehören neben George Clooney und Chris O’Donnell auch Arnold Schwarzenegger als Mr. Freeze, Uma Thurman als Poison Ivy und Alicia Silverstone als Batgirl. Batman und Robin stehen vor der Herausforderung, den Raubüberfall von Mr. Freeze aufzuklären. Außerdem müssen sie sich mit anderen Gegnern wie Poison Ivy und Bane auseinandersetzen. Im gemeinsamen Kampf gegen die Schurken von Gotham City werden sie von Batgirl unterstützt.
Batman Reihenfolge: Die Dark-Knight-Trilogie
Einen Neuanfang der Batman Verfilmungen wagte man im Jahr 2005 mit Christopher Nolan als Regisseur und Christian Bale als Batman. Die Batman Filme der The Dark Knight Trilogie von Christopher Nolan sind in ihrer Machart sehr düster gehalten. Die abgeschlossene Filmreihe gehört nicht zum DCEU und wurde vor allem durch ein tragisches Ereignis überschattet. Der Tod von Heath Ledger kurz nach Abschluss der Dreharbeiten zum zweiten Film war ein großer Verlust. Ledger verkörperte die Figur des Joker so großartig, dass er dafür posthum einen Oscar verliehen bekam. Im letzten Teil der Trilogie bekommt Batman von Catwoman (Anne Hathaway) beim Kampf gegen Bane Unterstützung.
Batman Begins (2005)
Acht Jahre nach Tim Burton führte Christopher Nolan das Batman-Franchise in eine neue Ära und setzte dabei ebenfalls auf einen düsteren und gequälten Charakterzug des Helden. In „Batman Begins” verkörperte Christian Bale die Titelfigur und gab eine Darstellung, die sowohl die emotionalen Probleme Batmans als auch die philosophische Tiefe widerspiegelte, die für Nolans Filme typisch ist. Die Besetzung wurde durch weitere bekannte Schauspieler ergänzt: Gary Oldman spielte Sergeant Gordon, Michael Caine den Butler Alfred, Liam Neeson Ra’s al Ghul und Morgan Freeman Lucius Fox. Trotz der Kritik an der Action überzeugte der Film durch seinen realistischen Ansatz und verlieh der Figur Batman erneut Glaubwürdigkeit.
The Dark Knight (2008)
„The Dark Knight” setzt die Batman-Reihe mit einem neuen Kapitel fort. Heath Ledger wird für seine Darstellung des Jokers mit einem Oscar ausgezeichnet. Seine Interpretation der Figur wird als Intensivierung des psychopathischen Charakters der DC-Figur gewertet. Der Film thematisiert auch die Auswirkungen des Terrorismus und zeigt, wie Menschen trotz chaotischer Umstände ihre Menschlichkeit bewahren können. Die Harmonie zwischen Dialogen und Actionszenen wird ebenso hervorgehoben wie die schauspielerischen Leistungen von Aaron Eckhart (Harvey Dent) und Maggie Gyllenhaal (Rachel Dawes), die neu im Ensemble sind.
The Dark Knight Rises (2012)
„The Dark Knight Rises” ist der letzte Teil der Dark-Knight-Trilogie von Christopher Nolan mit Tom Hardy in der Rolle des Gegenspielers Bane. Trotz des unerwarteten Verlusts von Heath Ledger als Joker konnte der Film mit einem beeindruckenden Gegenspieler aufwarten. Bane zeichnet sich nicht nur durch seine physische Präsenz aus, sondern auch durch ein Programm, das zum Nachdenken anregt. Die Darstellung von Banes Stimme hat bis heute unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Der Film musste sich aufgrund der hohen Erwartungen zwangsläufig mit kritischen Betrachtungen auseinandersetzen und wurde für einige Logikfehler kritisiert. Dennoch bot er viel Action. Emotional aufgeladene Szenen sowie gut geschriebene Dialoge zeichnen das Werk aus, auch Anne Hathaway als Catwoman fügte dem Film mit ihrer ambivalenten Darstellung eine weitere Facette hinzu.
Batman Reihenfolge im DC Extended Universe
Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)
Mit dem Start des DCEU lag es nahe, dass man auch Batman in die neue Filmreihe aufnimmt. Ben Affleck übernahm nach „Daredevil” erneut die Rolle eines Superhelden, diesmal im DC-Universum als Batman. In Zack Snyders „Batman v Superman: Dawn of Justice” porträtierte er einen gealterten Bruce Wayne, dessen langjähriger Kampf gegen das Verbrechen deutliche Spuren hinterlassen hat. Trotz der Erschöpfung stellt er sich dem übermenschlich starken Superman, angetrieben von persönlichen Rachemotiven. In seiner Ausstattung bedient sich Batman modernster Technologie, zu der unter anderem auch ein Stimmenverzerrer gehört, welcher Affleck eine Verstellung der eigenen Stimme erspart – ein Aspekt, der bei seinem Vorgänger Christian Bale noch für Aufsehen sorgte.
Suicide Squad (2016)
In „Suicide Squad” ist Batman (Ben Affleck) nur in einem Cameo zu sehen. In einer Post-Credit-Szene unterhält er sich mit Amanda Waller, gespielt von Viola Davis, über die Gründung der Justice League.
Justice League (2017)
„Justice League” feierte 2017 seine Premiere unter der Regie von Zack Snyder, der auch schon bei „Batman v Superman: Dawn of Justice” Regie führte. Die Handlung folgt Batman, der nach Supermans Tod eine Gruppe von DC Superhelden zusammenstellt, um die Erde zu beschützen. Dieser Gruppe, die als Justice League bekannt ist, gehören Wonder Woman (Gal Gadot), The Flash (Ezra Miller), Aquaman (Jason Momoa) und Cyborg (Ray Fisher) an. Die Produktion des Films nahm eine unerwartete Wendung, als Snyder aufgrund einer Familientragödie als Regisseur zurücktrat und durch Joss Whedon ersetzt wurde, der für seine Arbeit an „Marvel's The Avengers” bekannt ist. Dieser Regiewechsel führte zu einem Film, dem es an einer stimmigen Mischung aus Humor und dramatischer Spannung fehlte. Um Snyders ursprünglicher Vision gerecht zu werden, wurde 2021 eine neue, vierstündige Schnittfassung unter dem Titel „Zack Snyder’s Justice League” veröffentlicht.
Zack Snyder’s Justice League (2021)
Vier Jahre nach dem Kinostart bekam „Justice League” eine zweite, völlig andere Fassung. Nach einer jahrelangen Fankampagne finanzierte Warner Bros. den sogenannten Snyder Cut nach: vier Stunden lang, in vier Kapitel plus Epilog geteilt und im Bildformat 4:3 gehalten. Erzählt wird dieselbe Handlung, aber mit deutlich mehr Raum für Cyborgs Vorgeschichte und mit Darkseid statt Steppenwolf als eigentlicher Bedrohung im Hintergrund. Für die Reihenfolge heißt das: Du siehst entweder die Kinofassung oder den Snyder Cut. Beide hintereinander zu schauen bringt inhaltlich nichts, weil sie dieselbe Stelle der Zeitleiste besetzen.
The Flash (2023)
Ben Affleck hatte seine Rolle als Batman noch nicht endgültig an den Nagel gehängt. Im Film „The Flash” taucht der Zuschauer in die Geschichte des Superhelden Flash (Ezra Miller) ein. Der Film erzählt, wie Barry Allen einen neuen Auftrag in Gotham City erhält, der ihn direkt in eine Konfrontation mit der Unterwelt der Stadt führt. Es geht darum, den Sohn des Mafiosi Carmine Falcone zu jagen, der einen gefährlichen Virus gestohlen hat. Trotz des Eingreifens von Batman (Ben Affleck) kann der Verbrecher entkommen. Bei einem anschließenden Versuch, einen persönlichen Schicksalsschlag ungeschehen zu machen, nutzt Barry die Speed Force, um - entgegen Batmans Warnungen - in der Zeit zurückzureisen. Diese Zeitreise führt in eine veränderte Gegenwart, in der Barry auf eine alternative Version von Bruce Wayne (Michael Keaton) trifft. Der Film bereitete den Übergang vom DC Extended Universe zum DC Universe vor.
DC Elseworlds: Filme mit Batman
Joker (2019)
„Joker” erzählt die Entstehungsgeschichte von Arthur Fleck (Joaquin Phoenix), einem Mann, der von der Gesellschaft Gothams gemieden wird und dessen Ambitionen, als Stand-up-Comedian erfolgreich zu sein, auf große Hindernisse stoßen. Die wiederholte Ablehnung und das Gefühl, von der Gesellschaft verraten zu werden, führen dazu, dass er nach und nach die Identität des Jokers annimmt. Ein zentrales Element dieser Entwicklung sind die Proteste in Gotham City, die schließlich zum Tod von Thomas und Martha Wayne führen. Ihr Sohn Bruce Wayne, der später als Batman bekannt wird, erlebt dadurch als kleiner Junge den Verlust seiner Eltern.
The Batman (2022)
Der 2022 erschienene Film „The Batman” wurde von Matt Reeves inszeniert, dem Regisseur der neueren Planet-der-Affen-Filme. Ursprünglich sollte Ben Affleck sowohl Regie führen als auch Batman spielen. Nachdem Affleck 2017 die Regie an Reeves abgegeben hatte, wurde im Januar 2019 bekannt, dass er auch die Hauptrolle nicht mehr übernimmt. Im Mai 2019 folgte die Meldung, dass Robert Pattinson der neue Batman-Darsteller wird.
Wichtig für die Einordnung, und im Netz bis heute regelmäßig falsch dargestellt: „The Batman” gehört weder zum DC Extended Universe noch zu James Gunns DC Universe. Matt Reeves erzählt eine eigenständige Reihe, die Warner Bros. inzwischen unter dem Namen Batman Epic Crime Saga führt und die neben den Kinofilmen auch die Serie „The Penguin” umfasst. Pattinsons Bruce Wayne wird also nie auf den kommenden DCU-Batman treffen. Angelegt ist die Reihe als Trilogie.
The Batman: Part II (2028)
„The Batman: Part II” bringt Robert Pattinson ein zweites Mal ins Fledermauskostüm und startet nach mehreren Verschiebungen am 17. Februar 2028 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem nordamerikanischen Start am 18. Februar 2028. Warner Bros. zog den Termin im Juli 2026 vom zuvor geplanten Herbst 2027 nach hinten, um Matt Reeves mehr Zeit einzuräumen. Reeves führt erneut Regie und schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Mattson Tomlin.
Gedreht wird seit dem 12. Juni 2026 in London. Robert Pattinson beschrieb den Dreh im September 2026 gegenüber Variety als deutlich fordernder als beim ersten Teil: „Ich merke mein Alter, wenn ich viel kämpfe”, sagte er, „aber es macht wirklich Spaß, und ich glaube, der Film wird ziemlich gut.” Neu im Ensemble sind unter anderem Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Charles Dance und Brian Tyree Henry – ihre Rollen hält das Studio bislang zurück. Barry Keoghan kehrt als Joker zurück, dessen Arkham-Szene aus dem ersten Teil vor dem Kinostart aus dem Film geschnitten und nur als Bonusmaterial veröffentlicht wurde.
Batman: Die Auftritte im DC Universe
| Jahr | Film |
|---|---|
| 2028 (geplant) | The Brave and the Bold |
The Brave and the Bold
Ende Januar 2023 stellte James Gunn das erste Kapitel seines DC Universe vor, „Gods and Monsters”, und darin auch „The Brave and the Bold”. Der Titel klingt nicht nach einem Batman-Film, ist aber genau das: Erzählt wird das Verhältnis zwischen Bruce Wayne und seinem Sohn Damian Wayne, der hier den Robin-Mantel trägt. Als Vorlage dient Grant Morrisons Comic-Run. Regie soll Andy Muschietti führen, der zuvor „The Flash” inszeniert hat; im Januar 2026 verpflichtete DC Studios laut Deadline Christina Hodson für das Drehbuch.
Besetzt ist die Rolle des Bruce Wayne bis heute nicht – wer der Batman des DC Universe wird, ist die größte offene Personalie des Studios. Ein Kinotermin steht ebenfalls nicht fest; realistisch ist frühestens 2028, weil Warner Bros. „The Batman: Part II” vorher ins Rennen schickt und beide Filme sich nicht gegenseitig im Weg stehen sollen. Nach Berichten über einen Produktionsstopp im Zuge der Fusion von Warner Bros. und Paramount stellte Gunn im August 2026 gegenüber Deadline klar: „Das Projekt liegt in keiner Weise auf Eis.”
Batman-Animationsfilme: die wichtigsten Titel
Neben den Realverfilmungen läuft seit den 1990ern eine zweite, viel größere Reihe: die Animationsfilme. Für die Reihenfolge sind sie unabhängig – fast jeder von ihnen steht für sich und setzt keinen anderen Film voraus. Den Anfang machte „Batman und das Phantom” (1993), ein Kinoableger der gefeierten Zeichentrickserie und bis heute einer der besten Batman-Filme überhaupt. Aus dem Kino kennst du außerdem „The Lego Batman Movie” (2017), der die Figur konsequent auf die Schippe nimmt.
Der Rest erschien direkt fürs Heimkino, oft als Adaption bekannter Comics: „Batman: Gotham Knight” (2008) als Anime-Anthologie, die zwischen Nolans ersten beiden Filmen spielt, der Zweiteiler „Batman: The Dark Knight Returns, Teil 1” (2012) und „Batman: The Dark Knight Returns, Teil 2” (2013) nach Frank Millers Klassiker, „Son of Batman” (2014) als Einstieg in die Damian-Wayne-Geschichte und „Batman: The Killing Joke” (2016) nach Alan Moores Joker-Comic. Leichter zugänglich sind „Batman: Return of the Caped Crusaders” (2016), das Wiedersehen mit Adam Wests Fassung der Figur, und die drei Teile der Batman-Unlimited-Reihe (2015 und 2016). Zuletzt erschienen „Merry Little Batman” (2023) und „Aztec Batman: Clash of Empires” (2025), der die Figur ins Mexiko des 16. Jahrhunderts versetzt.
Es gibt 13 Kinofilme, in denen Batman eine tragende Rolle spielt – von den beiden Serials „Batman und Robin“ (1943 und 1949) bis „The Batman“ (2022). Dazu kommen die Neuschnittfassung „Zack Snyder’s Justice League“ (2021), drei Filme mit Nebenauftritt und über ein Dutzend Animationsfilme. Mit „The Batman: Part II“ kommt 2028 der 14. Kinofilm dazu.
Der erste Batman-Film ist das 15-teilige Kino-Serial „Batman und Robin“ von 1943 mit Lewis Wilson, das in Deutschland erst 1966 als Zusammenschnitt lief. Der erste abendfüllende Kinofilm ist „Batman hält die Welt in Atem“ (1966) mit Adam West, der erste große Hollywood-Batman Tim Burtons „Batman“ (1989) mit Michael Keaton.
Es gibt keine durchgehende Handlung, der du folgen müsstest. Am sinnvollsten schaust du reihenweise: erst Burton und Schumacher (1989 bis 1997), dann Nolans Trilogie (2005 bis 2012), dann das DCEU (2016 bis 2023), dann Matt Reeves’ Reihe ab 2022. Nur das DCEU baut aufeinander auf; die anderen drei Reihen erzählen Batman jeweils von vorn.
Inhaltlich nichts: „The Dark Knight Rises“ (2012) ist der Abschluss von Christopher Nolans Trilogie, eine Fortsetzung war nie geplant. Chronologisch folgt der nächste Kino-Batman 2016 mit Ben Affleck in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ – der aber in einem völlig anderen Universum spielt. Mehr dazu in unserer Übersicht zur Dark-Knight-Trilogie.
„The Batman: Part II“ startet am 17. Februar 2028 in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start. Gedreht wird seit Juni 2026 in London, Matt Reeves führt wieder Regie, Robert Pattinson spielt erneut Batman. Der DCU-Film „The Brave and the Bold“ hat weder einen Termin noch einen Hauptdarsteller.
Robert Pattinson ist seit „The Batman“ (2022) der amtierende Kino-Batman und kehrt 2028 in „The Batman: Part II“ zurück. Wer Batman im DC Universe von James Gunn spielt, ist noch nicht entschieden. Alle Darsteller im Überblick findest du in unserer Liste der Batman-Schauspieler.
Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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