Ein älteres Ehepaar, John und Sun-Hee, verbringt seine Tage im Krankenhaus, als die Ärztin John beiseitenimmt: Seine Frau leidet an unheilbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs und hat nur noch ein bis zwei Tage zu leben. Zu Hause fasst der trauernde John einen Entschluss. Als Reinigungskraft im Vought-Tower nutzt er seinen Zugang aus, lockt einen Wachmann unter einem Vorwand in eine Abstellkammer, streckt ihn mit einer Elektroschockpistole nieder und stiehlt mit dessen Ausweis eine Ampulle des Superserums Compound V.
John spritzt Sun-Hee das blaue Serum, und sie erholt sich schlagartig. Kaum ist das geschehen, stürmen Vought-Agenten das Zimmer, um die Frau zu beseitigen; einer versucht, sie mit einem Kissen zu ersticken. Da bricht Sun-Hees neue Kraft hervor: Leuchtende Tentakel treten aus ihrem Tumor, zerfetzen die Angreifer und retten das Paar. Beim Verlassen des Krankenhauses stoppt eine blaue Masse die Kugeln eines Dutzends weiterer Bewaffneter und reißt auch sie in den Tod.
Auf der Flucht mit einem Fahrzeug wird Sun-Hee plötzlich schlecht. Der von Compound V mutierte Tumor löst sich in einem Wald aus ihrem Körper, verschlingt Eichhörnchen, Rehe und Bären und wächst zu einem gewaltigen, eigenständigen Monster heran. Anrückende Vought-Kräfte werden von der Kreatur sofort getötet, während das Ungetüm immer größer wird.
John will fliehen, doch Sun-Hee besteht darauf, dass sie für das Geschöpf verantwortlich sind und es aufhalten müssen. Auch sie hat eigene Kräfte erhalten und kann nun schweben und leuchten. Sie schickt John fort, verabschiedet sich auf Koreanisch mit der Bitte, auf sich achtzugeben und regelmäßig zu essen, und stellt sich dem mutierten Krebsgeschwür allein entgegen. Die Folge endet, während Sun-Hee dem Ungetüm nachjagt und der Boden sich mit gelben Blättern bedeckt – ein bittersüßer Abschied, dessen Ausgang offenbleibt und ihr Selbstopfer stark andeutet.