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In diesem dialogfreien Cartoon betreut der tollpatschige Laborassistent Simon im Vought-doption Center das „Laser-Baby“ (Testperson 73852), einen Säugling mit unkontrollierbaren Laseraugen. Bei einem Krafttest niest das Baby und zerschneidet dabei versehentlich den ganzen Raum. Simon markiert den Test enttäuscht als gescheitert und träumt davon, das Kind selbst zu adoptieren.
Als der Supercomputer Superbrain das Baby auf die „Terminate“-Liste setzt, eilt Simon los, um es zu retten. Er versteckt den Säugling und versucht, mit ihm hinauszuschleichen, doch an der Sicherheitskontrolle krabbelt das Baby allein ins Freie und entkommt.
Auf der wilden Verfolgungsjagd durch Stadt und Zoo tötet das Baby mit seinen Laserstrahlen versehentlich einen Wachmann, ganze Trupps von Vought-Agenten, einen Hubschrauber und schließlich Superbrain, dem es das halbe Gehirn wegbrennt. Am Ende nennt es Simon „Da-da“; gemeinsam entkommen die beiden unversehrt.
Im Red River Assisted Living for the Gifted Child leben von ihren Eltern abgeschobene Supe-Teenager mit teils nutzlosen Kräften – darunter der extrem langsame Mo-Slo, Boombox mit einem Lautsprecher als Gesicht, die durchdringungsstarke Fang, der Gestaltwandler Kingdom und die unsterbliche Ghost. Durch die Nachrichten erfahren sie, dass ihre Fähigkeiten durch Compound V künstlich erzeugt wurden und ihre Eltern sie deshalb weggaben. Wütend ruft Ghost zum „Familientreffen“ auf.
Die Gruppe erpresst vom Vought-Mitarbeiter Denis die Adressen ihrer Eltern und tötet diese der Reihe nach. Als Ghost gemeinsam mit anderen ihren eigenen Vater tötet, taucht plötzlich Homelander auf und tötet die gesamte Gruppe – nur die unsterbliche Ghost überlebt.
Ghosts Mutter tritt hinzu und wünscht, ihre Tochter wäre nie geboren worden; Ghost schwört unter Tränen Rückkehr und Rache, bevor sie flieht. Vought vertuscht die Morde in den Nachrichten als Gasexplosion, aus der Homelander die Mutter angeblich rettete. Zum Schluss tötet der Erzähler selbst seinen Vater, schneidet ihm das Gesicht ab und stülpt es sich über, um sich eine Entschuldigung des Vaters vorzustellen.
Die im Stil der Original-Comics gehaltene Folge spielt in einer Comic-Ausgabe von „The Boys“. Billy Butcher sucht mit seinem Hund Terror den Dealer O.D. auf, der zahlreiche Mitglieder der Seven mit Drogen versorgt. Butcher erpresst ihn: O.D. soll den Supe Great Wide Wonder mit einem präparierten Serum versorgen, sonst gehe eine Anzeige an die DEA. Butcher will Rache, weil Great Wide Wonder beim Fliegen Menschen getötet hat.
Bei seiner Aufnahme in die Vought Hall of Fame nimmt Great Wide Wonder das Serum und verliert während seiner Flugvorführung die Kontrolle. Er durchschlägt den eisenhäutigen Ironcast und explodiert an einer Wand – beide kommen ums Leben.
Homelander und Queen Maeve vertuschen den Vorfall vor der Menge, indem sie behaupten, den Tod an dem Bösewicht Galaxius rächen zu wollen, und fliegen zur Sonne. Butcher verlässt mit Wee Hughie den Schauplatz und lässt den traumatisierten O.D. zurück, den er künftig durch Hughie überwachen lassen will.
Der unsichere Boyd Doone lässt sich als Produkttester anwerben und trägt eine experimentelle Verwandlungscreme von Vought auf, die ihn schlagartig attraktiver und selbstbewusster macht – solange er sie alle paar Tage erneut aufträgt. Mit seinem neuen Aussehen erobert er sofort seine Nachbarin Cherry.
Cherry benutzt die Creme selbst und verwandelt sich in eine Katzenfrau; gemeinsam werden die beiden Voughts angesagtestes Promi-Paar. Ihr Ruhm-Rausch belastet jedoch die Beziehung, bis Ashley Barrett sie aus dem Testprogramm wirft und den Creme-Nachschub kappt. Ohne die Creme finden Boyd und Cherry schließlich als ihre wahren Selbst wieder zueinander.
In der Schlusswendung zeigt sich, dass all das nur eine Halluzination war: Boyd hat sich mit der Creme überdosiert. In der Vought-Zentrale explodiert sein Kopf – Erin hatte zu viel Compound V beigemischt, und Vik hält das Ergebnis für Vought mit der Kamera fest.
Die Außenseiterin Sky wird von den Mädchen Bree und Tiffany ausgenutzt, um für sie Drogen zu besorgen. Beim Deal verunglückt das Auto des Dealers, und Sky landet mit dem Marihuana und einer heimlich entwendeten Ampulle Compound V auf der Straße.
Zu Hause nimmt Sky das Compound V ein und erwacht am Morgen neben einem kleinen, sprechenden Kothaufen, den sie „Areola“ nennt und mit dem sie sich anfreundet. The Deep spürt Sky auf, bringt beide zur Vought-Zentrale, wo Areola zu Forschungszwecken einbehalten wird; Sky wird mit 1000 Dollar und einem alten iPad abgespeist.
Sky bricht bei Vought ein, befreit Areola und spült sie in die Kanalisation, um ihr zu folgen. Beim Wiedersehen stellt The Deep sie – doch Sky entdeckt ihre wahre Kraft: Sie kann Kot beherrschen und überwältigt den angewiderten The Deep damit. Zurück im Alltag ist Areola ihre einzige wahre Freundin.
Vor acht Jahren verliebten sich die Helden Nubian Prince und Nubia, die Queen of Thunder, während sie gemeinsam den Schurken Groundhawk bekämpften. Heute steht ihre Ehe kurz vor der Scheidung, und sie streiten selbst vor ihrer achtjährigen Tochter Maya, die die Trennung unbedingt verhindern will.
Maya spürt Groundhawk auf, der ihr gesteht, von Vought nur als Fake-Schurke inszeniert worden zu sein, um die Liebesgeschichte ihrer Eltern zu befeuern. Sie überredet ihn, ihre Eltern zum Kampf herauszufordern; der gemeinsame Kampf entfacht kurz die alte Leidenschaft. Danach halten die Eltern Groundhawk jedoch fälschlich für einen Pädophilen und verprügeln ihn blutig.
Am nächsten Morgen ist alles beim Alten und das Gezänk geht weiter. Da knallt Maya selbst die Scheidungspapiere auf den Tisch, erklärt die Trennung für das Beste für alle – und fordert das ihr versprochene Pony ein.
Ein älteres Ehepaar, John und Sun-Hee, verbringt seine Tage im Krankenhaus, als die Ärztin John beiseitenimmt: Seine Frau leidet an unheilbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs und hat nur noch ein bis zwei Tage zu leben. Zu Hause fasst der trauernde John einen Entschluss. Als Reinigungskraft im Vought-Tower nutzt er seinen Zugang aus, lockt einen Wachmann unter einem Vorwand in eine Abstellkammer, streckt ihn mit einer Elektroschockpistole nieder und stiehlt mit dessen Ausweis eine Ampulle des Superserums Compound V.
John spritzt Sun-Hee das blaue Serum, und sie erholt sich schlagartig. Kaum ist das geschehen, stürmen Vought-Agenten das Zimmer, um die Frau zu beseitigen; einer versucht, sie mit einem Kissen zu ersticken. Da bricht Sun-Hees neue Kraft hervor: Leuchtende Tentakel treten aus ihrem Tumor, zerfetzen die Angreifer und retten das Paar. Beim Verlassen des Krankenhauses stoppt eine blaue Masse die Kugeln eines Dutzends weiterer Bewaffneter und reißt auch sie in den Tod.
Auf der Flucht mit einem Fahrzeug wird Sun-Hee plötzlich schlecht. Der von Compound V mutierte Tumor löst sich in einem Wald aus ihrem Körper, verschlingt Eichhörnchen, Rehe und Bären und wächst zu einem gewaltigen, eigenständigen Monster heran. Anrückende Vought-Kräfte werden von der Kreatur sofort getötet, während das Ungetüm immer größer wird.
John will fliehen, doch Sun-Hee besteht darauf, dass sie für das Geschöpf verantwortlich sind und es aufhalten müssen. Auch sie hat eigene Kräfte erhalten und kann nun schweben und leuchten. Sie schickt John fort, verabschiedet sich auf Koreanisch mit der Bitte, auf sich achtzugeben und regelmäßig zu essen, und stellt sich dem mutierten Krebsgeschwür allein entgegen. Die Folge endet, während Sun-Hee dem Ungetüm nachjagt und der Boden sich mit gelben Blättern bedeckt – ein bittersüßer Abschied, dessen Ausgang offenbleibt und ihr Selbstopfer stark andeutet.
Die achte und zugleich letzte Folge der Animations-Anthologie „The Boys Presents: Diabolical“ ist als einzige Episode bewusst im selben Kanon wie die Realserie angesiedelt und erzählt Homelanders allerersten Einsatz. Als frisch der Öffentlichkeit vorgestelltes Aushängeschild von Vought International wird er in die Seven aufgenommen und für seine Feuertaufe ausgerechnet mit dem schweigsamen Black Noir zusammengespannt.
Der Auftrag führt die beiden zu einer Chemiefabrik, in der eine Gruppe von Öko-Terroristen – die Chemical Liberation Front – die Belegschaft als Geiseln hält, um gegen die Umweltverschmutzung des Werks zu protestieren. Madelyn Stillwell redet Homelander ein, er dürfe sich von Black Noir keinesfalls die Show stehlen lassen. So trifft er vor seinem Partner ein und will die Lage im Alleingang friedlich lösen.
Der Versuch misslingt katastrophal. Als Homelander die Waffe eines Geiselnehmers mit seinem Hitzeblick unschädlich machen will, explodiert diese und tötet eine Geisel. Von Terroristen und Geiseln als Monster beschimpft und von Rückblenden an seine Kindheit im Vought-Labor eingeholt, verliert Homelander die Beherrschung und tötet in einem Wutanfall sämtliche Anwesenden im Kontrollraum.
Aus Angst, Black Noir könnte ihn bei Vought verraten, greift Homelander seinen Partner an – löst dabei aber versehentlich eine Explosion aus, die die gesamte Chemiefabrik in die Luft jagt. Black Noir beseitigt daraufhin die letzte Zeugin, bringt Homelander mit einem Notizzettel zum Einlenken und diktiert ihm die Version für die Medien: Die Öko-Terroristen hätten eine Bombe gezündet, die niemand mehr habe stoppen können.
Obwohl Homelander niemanden gerettet hat, steigen seine Beliebtheitswerte nach dem Desaster sogar. Beim Verlassen des Büros gesteht er Madelyn, dass Black Noir ihm doch das ein oder andere übers Heldendasein beigebracht habe – vor allem, dass man mit allem durchkommt, solange Voughts PR-Abteilung den Rücken freihält. Die Folge markiert damit Homelanders Wandel vom gutwilligen Neuling zum kaltblütigen Bösewicht der Hauptserie.