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Die Auftaktfolge von „Eyes of Wakanda" spielt im Jahr 1260 v. Chr. Noni, ein aus den Reihen der Dora Milaje verstoßenes Mitglied, wird von deren Anführerin Akeya zu einer heiklen Mission gerufen: Sie soll Nkati aufspüren, einen früheren Hauptmann der königlichen Garde, der mit gestohlener Vibranium-Technologie aus Wakanda geflohen ist. Unter dem Namen „der Löwe" befehligt er inzwischen eine Piratenflotte – frühere Operative kehrten von dieser Aufgabe nicht lebend zurück.
Sechs Wochen später überfällt die Flotte des Löwen die Insel Kreta, tötet zahllose Menschen und verschleppt Überlebende als Gefangene – unter ihnen Noni. Im Reich des Löwen erbeutet sie die Uniform eines Soldaten und schleicht sich so an den Wachen vorbei.
Als Noni entdeckt, wie gefangene Frauen zur Verehrung des Löwen umerzogen und misshandelt werden, gibt sie ihre Tarnung freiwillig auf und stellt sich den Soldaten im Kampf. Sie schlägt sich bis zu Nkati durch, der von ihren Fähigkeiten beeindruckt ist und sie zu einem Gespräch bittet.
Noni nennt ihn einen Deserteur, den sie nach Wakanda zurückbringen müsse. Der Löwe jedoch verleugnet seine Heimat und behauptet, Wakanda selbst habe ihn einst in die Welt hinausgeschickt – ein Umstand, den man Noni verschwiegen hat.
Es kommt zum Zweikampf, den Noni für sich entscheidet. Doch Nkati weigert sich, als Gefangener nach Wakanda zurückzukehren. Lieber löst er einen Selbstzerstörungsmechanismus seiner Vibranium-Technik aus. In der gewaltigen Explosion kommt der Löwe ums Leben; Noni rettet sich, verliert dabei jedoch ein Auge.
Zurück in Wakanda bietet Akeya ihr die Wiederaufnahme in die Dora Milaje an, doch Noni lehnt ab. Akeya enthüllt, dass die Mission ein Test war, um zu sehen, wie sich Noni außerhalb Wakandas bewährt – und nimmt sie offiziell in die Reihen der Kriegshunde (War Dogs) auf.
Die zweite Folge von „Eyes of Wakanda" führt ins Jahr 1190 v. Chr. an die Mauern Trojas. Seit neun Jahren belagern die Griechen die Stadt, und an vorderster Front kämpft der Feldherr Memnon Seite an Seite mit Achilles und dessen Myrmidonen. Für die Griechen ist Memnon ein treuer Waffenbruder – in Wahrheit verbirgt sich hinter ihm jedoch B'Kai, ein Kriegshund (War Dog) im Dienste Wakandas.
Memnons eigentlicher Auftrag hat mit dem Krieg selbst nichts zu tun: Er soll ein Halsband aus reinem Vibranium bergen, das Helena von Troja trägt. Durch ein Fernrohr erspäht er das Artefakt und bekräftigt seinen Auftrag mit den Worten „für Wakanda". Neun Jahre hat er fern der Heimat verbracht, um diesem Ziel näherzukommen.
Als die Griechen mit dem Trojanischen Pferd die Stadt unterwandern und das Tor für ihr Heer öffnen, bricht in Troja das Chaos aus. Zuvor hatte Achilles seinem Freund ein Halsband seiner Mutter geschenkt und ihm einen Platz in Griechenland nach dem Krieg versprochen – ein Vertrauensbeweis, den Memnon nur zögernd annimmt.
Im Kampfgetümmel ruft der von Feinden umringte Achilles nach Memnon – doch der löst sich aus der Schlacht und dringt zum Palast vor. Dort stellt er Helena und Paris und nimmt Helena das Vibranium-Halsband ab.
Achilles, der die Trojaner überlebt hat, beobachtet die Szene und hält Memnon für einen Verräter. Es kommt zum Duell. Als das Halsband zu Boden fällt und Achilles' Klinge es trifft, entlädt sich eine Woge purpurner Vibranium-Energie. Memnon durchtrennt schließlich die Ferse seines Freundes und bezwingt ihn. Er kann Achilles nicht zum Aufgeben bewegen und ist gezwungen, ihn zu töten. Zum Abschied legt er ihm Münzen auf die Augen – den Obolus für den Fährmann.
Sechs Monate später kehrt Memnon nach Wakanda zurück, wo sein wahrer Name B'Kai enthüllt wird. Der Anführerin der Kriegshunde, Noni, gesteht er, dass die Mission ihn gezeichnet hat: Obwohl er endlich wieder daheim ist, fühlt er sich als Fremder in der eigenen Heimat und trauert um seinen getöteten Freund Achilles.
1400 n. Chr., in den verschneiten Bergen Chinas: Der wakandische War Dog Basha dringt in die verborgene Gesellschaft von K’un-Lun vor, um ein wakandisches Relikt zurückzuholen, das vor rund tausend Jahren entwendet wurde. Als sein Luftschiff in einen Schneesturm gerät, findet die Kriegerin Jorani den bewusstlosen Basha und nimmt ihn in ihrer Stadt auf.
Während seiner Genesung wächst Basha in die Gemeinschaft hinein, und zwischen ihm und Jorani entwickeln sich Gefühle. Am Drachen-Schrein der Stadt erkennt er schließlich das gesuchte Relikt: Es ist die aus Vibranium gefertigte Zunge der heiligen Drachenstatue.
Wieder bei Kräften, versucht Basha die Zunge heimlich zu bergen – doch sie lässt sich nicht lösen, sodass er kurzerhand den gesamten Drachenkopf mitnimmt. Jorani beobachtet den Diebstahl, schleicht sich an Bord seines Luftschiffs und folgt ihm bis nach Wakanda.
In der Artefakt-Sammlung stellt Basha den maskierten Eindringling – und erkennt in ihm Jorani, die Iron Fist ihrer Zeit. Mit ihrer leuchtenden Faust hält sie den Wakandern mühelos stand. Sie wirft ihnen vor, fremde Kulturen zu bestehlen; Basha entgegnet, dass die vibraniumhaltigen Reliquien ursprünglich aus Wakanda stammen und nicht weitergegeben werden dürfen. Zugleich muss er einsehen, dass der Drache für K’un-Lun über die Jahrhunderte weit heiliger geworden ist, als er es für Wakanda je war.
Als Ebo eingreifen will, hält Basha ihn zurück: Gegen die Iron Fist ist mit Gewalt nichts zu gewinnen. Jorani löst die Vibranium-Zunge schließlich selbst aus der Statue – genau das Stück, auf das es Basha ankam – und erinnert ihn daran, dass er sie in K’un-Lun einfach hätte fragen können. Um ihre Anwesenheit zu vertuschen, tischen Basha und Ebo dem Hohen Rat Rakim die Geschichte einer inszenierten Verteidigungsübung auf, bei der Ebo den maskierten Angreifer gespielt habe. Rakim glaubt ihnen und befördert Ebo zum Feldagenten; über einen geheimen Tunnel bringt Ebo die beiden zum Hangar, damit Basha Jorani nach Hause geleiten kann. Basha lernt dabei Demut.
Das Staffelfinale spielt 1896 während der Schlacht von Adwa, dem äthiopischen Sieg über Italien. Der junge Prinz Tafari – dritter Sohn des Königs, der weder den Thron besteigen noch je Black Panther werden wird – und der erfahrene War Dog Kuda sollen eine gestohlene wakandische Waffe zurückholen: eine Streitaxt aus Vibranium.
Getrieben von dem Wunsch, sich zu beweisen, greift Tafari mitten im Schlachtgetümmel nach der Axt und übergeht dabei Kudas Vorsicht. Kaum haben sie das Relikt an sich gebracht, werden sie von einer Gestalt im Panther-Anzug angegriffen.
Die Angreiferin gibt sich als Königin Wakandas aus einer fernen Zukunft zu erkennen – die letzte Black Panther. In ihrer Zeit hat die außerirdische Horde die Erde verwüstet: Weil Wakanda sich stets abschottete, blieb es ohne Verbündete und ohne Hilfe, und der Kampf war verloren, ehe er begann. Per Hologramm zeigt sie den beiden verbrannte Städte und eine versengte Welt.
Die Axt ist der Schlüssel: Würde sie jetzt zurückgeholt, verschlechterte sich die Zukunft. Bleibt sie hingegen, wo sie ist, findet Killmonger sie eines Tages – und löst damit jene Kette von Ereignissen aus, die T’Challa den Blick für die übrige Welt öffnet. Überzeugt beschließen Tafari und Kuda, die Waffe zurückzulassen.
Als Kuda im Gefecht unter Trümmern eingeklemmt wird, rettet Tafari ihn, statt nach der Axt zu greifen – ein Moment gegenseitigen Respekts. Anschließend stellt Tafari die Streitaxt zurück ins Haus des Händlers und verzichtet darauf, sie nach Wakanda zu bringen. So gelangt das Relikt Jahrzehnte später ins Britische Museum, wo Erik Killmonger es in Black Panther (2018) an sich nimmt. Die Schlusseinstellung zeigt Killmonger vor der Axt im Museum und schließt damit den Kreis zur Kinogeschichte.