Die dritte Folge der Revival-Staffel schickt die Planet-Express-Crew in den Wilden Westen und nimmt dabei den Krypto-Hype aufs Korn. Ausgangspunkt ist eine finanzielle Katastrophe: Professor Farnsworth eröffnet der Mannschaft, dass er pleite ist. Er hatte sich Geld geliehen, um in Bitcoin zu investieren, verkaufte nach dem Kurssturz mit hohem Verlust und steht nun mit leeren Händen da.
Um das Desaster wieder gutzumachen, ersinnt der Professor einen Plan: Im Westen soll das Element Thallium abgebaut werden – genau der Stoff, aus dem die Chips für das Bitcoin-Mining gefertigt werden. Die Idee ist, das Thallium zu schürfen und teuer an die Krypto-Miner zu verkaufen. Der Episodentitel spielt darauf an: In Binärcode steht „1010001“ für die Zahl 81, die Ordnungszahl von Thallium – eine Anspielung auf den Western-Klassiker „Das war der Wilde Westen“ (How the West Was Won).
Die Reise gestaltet sich beschwerlich. Weil eine ionisierende Atmosphäre einen direkten Anflug auf die Zielstadt verhindert, baut die Crew das Planet-Express-Schiff kurzerhand zu einer von Ochsen gezogenen Kutsche um. Ziel ist Doge City – eine Krypto-Mining-Boomtown, die einer Goldgräberstadt aus dem Wilden Westen nachempfunden ist und die Serie mit reichlich Western- und Krypto-Gags versorgt.
Für zusätzliches Chaos sorgt die Rückkehr des unberechenbaren Mörder-Roboters Roberto. Gemeinsam mit Dwight überfällt er eine Postkutsche und landet schließlich in einer Roboter-Bitcoin-Mine. Zwischen Schürfrausch, Postkutschenraub und maschinellem Mining verbindet die Folge klassische Western-Motive mit einer Satire auf den Kryptowährungs-Boom.