Die vierte Episode der dritten Staffel markiert die Halbzeit der Season und dient vor allem der Positionierung: Mehrere Handlungsstränge werden neu sortiert, bevor sich die zweite Staffelhälfte auf den offenen Konflikt zubewegt.
Ormund Hightower und das Geheimnis um Daeron
Auf der Seite der Grünen rückt Lord Ormund Hightower stärker in den Fokus. Der rothaarige Knappe, der ihm seit Staffelbeginn zur Seite steht, entpuppt sich als Daeron – der jüngste Sohn von Alicent Hightower und damit Bruder von Aegon, Aemond und Helaena sowie Reiter des Drachen Tessarion. Ormund, ein überzeugter Anhänger des Glaubens der Sieben, hat Daeron abseits des Hofes großgezogen und ihn gezielt gegen seine eigene Familie in Stellung gebracht.
Am Hof selbst müssen Aegon II. und Larys Strong ungewohnt niedere Arbeiten verrichten. Aegon tut sich schwer mit Demut und Geduld, zeigt aber erste Ansätze, aus der Situation zu lernen.
Daemon findet Rhaena, Rhaenyra verliert an Rückhalt
Daemon Targaryen stößt eher zufällig auf seine Tochter Rhaena: Caraxes nimmt eine Witterung auf und trägt Daemon zu einem abgelegenen Felsvorsprung, ohne auf die Kommandos seines Reiters zu hören. In einer Höhle findet Daemon schließlich Rhaena – ein Wiedersehen, das ihn sichtlich überrascht.
Parallel dazu zeigt sich, wie brüchig Rhaenyras Unterstützung beim einfachen Volk mittlerweile ist. Ihr Rückhalt in Königsmund, ohnehin nie stabil, bröckelt weiter.
Kritikerinnen und Kritiker bewerteten die Episode unterschiedlich: Als Adaption weicht sie an mehreren Stellen deutlich von George R. R. Martins Vorlage ab, gilt einigen Stimmen zufolge sogar als am wenigsten buchgetreue Folge der Serie. Gelobt wurde dagegen die Darstellung von Ormund Hightower durch James Norton.