Das Staffelfinale löst das zentrale Rätsel um die Orisha-Maske. Es zeigt sich, dass Eshu weit mehr ist als der Orisha der Wegkreuzungen: Er ist der Einzige, der die Kräfte anderer Orishas an sich nehmen kann, ohne sie zu töten – und diese Macht auch weitergeben kann.
Genau das will Mila ausnutzen. Mit der Maske könnte sie nicht nur teleportieren, sondern Krankheit und Tod binnen Sekunden über die ganze Welt verbreiten. Gelänge ihr das, wäre es das Ende der Menschheit. Lara, Eshu, Sam, Yaya und die anderen bleibt nur ein Alles-oder-Nichts-Einsatz.
Die Entscheidungsschlacht
Das Team bittet die Yoruba-Dorfbewohner um Hilfe, die über Rüstungen und Waffen aus demselben Meteoritenmaterial verfügen, aus dem auch die Orisha-Masken bestehen. Der Plan: Milas Aufmerksamkeit in eine Richtung lenken, damit Eshu ihr die Masken entwenden kann. Der Angriff gelingt – Eshu nimmt Kehindes Heilmaske ab, Mila wird von Yemeja aufgespießt, und die übrigen Masken werden ihr abgenommen.
Im entscheidenden Moment bündeln sie ihren Angriff. Eshu nimmt all seine Identitäten an – Bote der Menschheit, Meister-Trickster und Todbringer – und besiegt Mila endgültig.
Nach dem Sieg kommt Lara zur Ruhe. Sie trifft die Entscheidung, die Reliquien zurückzugeben, die ihr Vater über die Jahre gesammelt hat. Ein schwerer, aber richtiger Schritt: Ihr Vater liebte diese Schätze, doch sie gehören zu einer weit größeren Geschichte als der ihrer Familie.
Zum Abschluss stellt sich Lara einem Zweikampf mit Fig und überlässt sie ihrem Schicksal. Doch die Schlussszene entlarvt einen Haken: Fig hat überlebt und nimmt Kontakt zu einer Frau auf – einer möglichen neuen Gegnerin, die einen alten Groll gegen Lara Croft hegt und für die Zukunft nichts Gutes verheißt.