The Flash: Die Reihenfolge der Filme und der Stand im DCU
Alle Filme mit The Flash in der richtigen Reihenfolge: die Trilogie der 1990er, die DCEU-Auftritte von Ezra Miller und der Solofilm von 2023 – plus der Stand im DCU.
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Wer die Filme mit The Flash der Reihe nach sehen will, hat es mit drei Epochen zu tun: einer Trilogie aus den frühen 1990ern, die nie im Kino lief, den DCEU-Auftritten von Ezra Miller zwischen 2016 und 2023 – und einer Lücke, die bis heute offen ist. Sieben Titel stehen auf der Liste, nur vier davon haben den Speedster im Zentrum.
Ein achter Film ist derzeit nicht in Sicht. Das DC Universe von James Gunn hat die Rolle nicht neu besetzt, und ein freigegebenes Drehbuch existiert nicht. Diese Seite führt alle Filme in der Reihenfolge auf, ordnet ein, welcher Barry Allen in welchem davon zu sehen ist, und hält fest, wie der Stand zur DCU-Zukunft der Figur aussieht.
Auf einen Blick
Wie viele Flash-Filme gibt es? Sieben: drei Fernsehfilme aus den Jahren 1990 bis 1992 und vier DCEU-Kinofilme von 2016 bis 2023.
Welcher ist der einzige Kino-Solofilm? „The Flash” mit Ezra Miller, in Deutschland am 15. Juni 2023 gestartet.
Gibt es einen neuen Flash-Film? Nein. Im DC Universe ist die Figur weder besetzt noch ein Drehbuch abgesegnet.
Wo läuft der Kinofilm? „The Flash” ist in Deutschland im Abo von Sky und WOW verfügbar.
Wer spielte Barry Allen? John Wesley Shipp (1990–1992), Ezra Miller (2016–2023) und in der Serie The Flash Grant Gustin (2014–2023).
The Flash: Alle Filme in der Reihenfolge
Die Reihenfolge ist bei The Flash unkompliziert, weil die drei Epochen nicht ineinandergreifen. Die Fernsehfilme der frühen 1990er erzählen eine abgeschlossene Geschichte, die DCEU-Auftritte bauen aufeinander auf, und einen Film des neuen DC Universe gibt es noch nicht. Wer nur den Kinofilm sehen will, kann direkt bei „The Flash” einsteigen – der Film erklärt seine Ausgangslage selbst.
The Flash Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die The Flash Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 139 der erfolgreichsten Filmreihen.
- Reihenfolge Filme
- Einnahmen
- Grafik
| Jahr | Film | Typ | |
|---|---|---|---|
| 1990 | The Flash | Hauptfilm | - |
| 1991 | The Flash 2 - Roter Blitz - Die Rache des Tricksers | Hauptfilm | - |
| 1992 | The Flash III: Deadly Nightshade | Hauptfilm | - |
| 2016 | Batman v Superman: Dawn of Justice | Nebenfilm | Streamen |
| 2016 | Suicide Squad | Nebenfilm | Streamen |
| 2017 | Justice League | Nebenfilm | Streamen |
| 2023 | The Flash | Hauptfilm | Streamen |
| Jahr | Film | Einspielergebnisse Weltweit |
| 2023 | The Flash | 271.43 Millionen US Dollar |
| 1990 | The Flash | 0.00 US Dollar |
| 1991 | The Flash 2 - Roter Blitz - Die Rache des Tricksers | 0.00 US Dollar |
| 1992 | The Flash III: Deadly Nightshade | 0.00 US Dollar |
271.43 Millionen US Dollar
17. September 2026
Box Office Mojo
Vier der sieben Titel sind Hauptfilme, in denen der Flash die zentrale Figur ist: die drei Fernsehfilme mit John Wesley Shipp und „The Flash” mit Ezra Miller. In „Batman v Superman: Dawn of Justice”, „Suicide Squad” und „Justice League” hat Millers Barry Allen dagegen nur Neben- und Cameo-Rollen – zusammengenommen kommt er dort auf wenige Minuten Leinwandzeit.
Gibt es einen neuen Flash-Film? Der Stand im DCU
Nein – und das ist der größte Unterschied zur Lage von 2023. „The Flash” war als weicher Neustart angelegt: Über die Flashpoint-Handlung sollte das DC-Universum neu sortiert werden, ohne alles wegzuwerfen. Aufgegangen ist der Plan nicht. DC Studios haben die Kontinuität stattdessen komplett neu aufgesetzt, das DC Universe unter James Gunn und Peter Safran begann mit der Animationsserie „Creature Commandos” und dem Kinofilm „Superman”. Welche Filme dieses neue Universum bislang hat, steht in unserer Übersicht der DCU-Filme.
Für den Flash bedeutet das eine offene Rolle. Ezra Miller gehört nicht zur Besetzung des neuen Universums, ein Nachfolger ist nicht benannt. Gunn hat die Entwicklung des Projekts öffentlich gebremst: Man halte bei der Figur bewusst inne, ein freigegebenes Drehbuch gibt es nicht – und bei DC Studios wird nichts grün beleuchtet, bevor das Buch steht. Anders als Superman, Supergirl oder Clayface taucht der Flash deshalb auf keinem Startplan auf.
Einen Fingerzeig gibt es trotzdem. In einer Zukunftsvision der Serie „Creature Commandos” ist ein Speedster zu sehen – und zwar nicht Barry Allen, sondern Wally West, der dritte Träger des Namens. Ob das DCU seinen Flash also über Wally einführt statt über Barry, ist offen. Wer die beiden auseinanderhalten will, findet die Unterschiede weiter unten.
The Flash: Die Trilogie der 1990er
Anfang der 1990er entstanden drei Filme mit The Flash in Spielfilmlänge, alle drei mit John Wesley Shipp als Barry Allen. Veröffentlicht wurden sie fürs Heimkino auf VHS. Der erste war zugleich der Pilotfilm zur Serie „Der rote Blitz”, die 1990 bei CBS startete und bereits nach einer Staffel mit 22 Folgen abgesetzt wurde. Da die drei Filme nie im Kino liefen, gibt es zu ihnen auch keine Einspielergebnisse.
Für die Reihenfolge heißt das: Diese drei Titel sind in sich abgeschlossen und hängen mit den späteren Kinofilmen nicht zusammen. Überspringen kann man sie trotzdem nur bedingt – Shipp kehrte Jahrzehnte später in die Serie „The Flash” zurück und spielte dort gleich mehrere Rollen: Barrys Vater Henry Allen, den Jay Garrick einer Parallelwelt und in Crossover-Folgen noch einmal seinen eigenen Barry Allen aus den 1990ern.
The Flash: Filme mit Barry Allen im DCEU
Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)
In „Batman v Superman: Dawn of Justice” (2016) betritt The Flash zum ersten Mal die Bühne des DCEU und übernimmt dabei zwei kleine Rollen. Sein erster Auftritt findet in einer Traumsequenz statt, in der er in einer futuristischen Rüstungsversion seines klassischen Outfits die Bathöhle besucht, um Bruce Wayne vor einer drohenden Gefahr zu warnen. Die Szene lässt Raum für Interpretationen, denn The Flash erwähnt, dass Lois von entscheidender Bedeutung ist und Bruce mit einer Vermutung richtig liegt.
Im weiteren Verlauf des Films taucht The Flash noch einmal auf und zeigt seine Fähigkeiten als Superheld. In einem kurzen Cameo-Auftritt rettet er eine Frau vor einem Überfall in einem Supermarkt, indem er blitzschnell durch den Laden saust und den Täter entwaffnet. Dieser Moment gibt dem Publikum einen Vorgeschmack auf das Potenzial von The Flash im DCEU und weckt die Neugier auf zukünftige Abenteuer des blitzschnellen Helden.
Suicide Squad (2016)
In „Suicide Squad” ist der Auftritt noch kürzer: In einer Rückblende fängt Millers Barry Allen den Dieb George „Digger” Harkness ein, der unter dem Namen Captain Boomerang später zum Team gehört. Der Moment dauert kaum eine Minute und dient vor allem dazu, die Welt der Schurken mit der der Justice League zu verknüpfen – für die Figur selbst bringt er nichts Neues.
Justice League (2017)
In der 2017er Version von „Justice League” und dessen 2021er Director’s Cut „Zack Snyder’s Justice League” übernimmt Miller die Rolle von Barry Allen alias The Flash. Im Film aus dem Jahr 2017 ist The Flash eher eine Nebenfigur, die für humoristische Einlagen sorgt und in Kämpfen eingeschüchtert wirkt. Er hilft dabei, Superman wiederzubeleben und rettet Zivilisten in Russland vor Steppenwolfs Truppen, bevor er sich wieder mit den anderen Mitgliedern der Justice League zusammenschließt, um den Bösewicht zu besiegen.
Im „Snyder Cut” hingegen wird The Flash als kampferprobter dargestellt und entwickelt Zuneigung zu Iris West. Er hilft immer noch bei der Wiederbelebung von Superman, muss jedoch aufgrund einer kleinen Fehlkalkulation die Zeit zurückdrehen. In dieser Version erzeugt The Flash während des finalen Kampfes genug elektrischen Strom, um Cyborg bei der Verhinderung der Vereinigung der Mutterboxen zu unterstützen. Nachdem er von einem Paradämon verwundet wurde, dreht er erneut die Zeit zurück, kurz bevor die Erde terraformiert wird, und gibt so der Justice League eine weitere Chance, Steppenwolf zu besiegen. Am Ende des Snyder Cuts erscheint The Flash zusammen mit anderen Charakteren in Bruce Waynes Traum einer postapokalyptischen Zukunft, in der Superman nach dem Tod von Lois Lane zum Handlanger von Darkseid wird.
The Flash (2023)
Die Entwicklung des Films war von zahlreichen Wechseln geprägt – über Jahre hinweg waren verschiedene Regisseure und Drehbuchautoren beteiligt, bis Andy Muschietti übernahm. Gedreht wurde von April bis Oktober 2021, der deutsche Kinostart war der 15. Juni 2023. Ezra Miller spielte erneut die Titelrolle, Michael Keaton kehrte als der Batman aus den Filmen von 1989 und 1992 zurück, Ben Affleck war noch einmal der Batman des DCEU und Sasha Calle übernahm Supergirl. Die Einordnung der Keaton-Rückkehr in die übrige Reihe steht in unserer Übersicht der Batman-Filme.
Erzählerisch greift „The Flash” die Flashpoint-Idee auf: Barry Allen reist in die Vergangenheit, um den Mord an seiner Mutter zu verhindern, und zerstört damit die Zeitlinie, in der er lebt. Genau daraus zieht der Film seine Cameos aus mehreren Jahrzehnten DC-Geschichte – und genau das machte ihn zum geplanten Scharnier, an dem sich das Filmuniversum hätte neu ausrichten sollen.
Wirtschaftlich ging die Rechnung nicht auf. Bei einem Produktionsbudget von rund 200 Millionen Dollar, Marketing nicht eingerechnet, spielte „The Flash” weltweit rund 271 Millionen Dollar ein – für einen Blockbuster dieser Größe zu wenig, um die Kosten zu decken. Der Film blieb damit der einzige Kino-Solofilm der Figur und zugleich einer der letzten Titel des DCEU. In Deutschland läuft er im Abo von Sky und WOW.
Barry, Wally, Jay und Bart: Wer ist der Flash?
Der erste Flash, der in den Comics erschien, war Jay Garrick, ein College-Student, der seine Super-Geschwindigkeitskräfte durch einen Unfall mit harten Wasser-Dämpfen erlangte. Er trug einen flügelverzierten Helm und wurde schnell zu einem populären Charakter im sogenannten Golden Age of Comic Books. In dieser Zeit kämpfte er gegen Schurken wie den Trickster und Captain Cold und war Mitglied der Justice Society of America.
Mit dem Aufkommen des Silver Age of Comic Books wurde Barry Allen als neuer Flash eingeführt. Barry war ein Forensiker bei der Polizei von Central City und erhielt seine Kräfte durch einen Blitzschlag, der Chemikalien auf ihn verschüttete. Diese Version des Flash hatte eine neue rote Maske mit gelben Blitzen an den Seiten und führte das Konzept der Speed Force ein – eine extradimensionale Energiequelle, die allen Geschwindigkeitshelden ihre Kraft verleiht. Barry Allen ist die bekannteste Inkarnation des Flash und wurde in vielen verschiedenen Medien adaptiert.
Wally West ist die dritte Inkarnation des Flash und ursprünglich Kid Flash gewesen – Sidekick von Barry Allen. Nachdem Barry während einer heroischen Tat gestorben war, übernahm Wally das Erbe seines Mentors und wurde zum neuen Flash. Während seiner Zeit als Flash entwickelte Wally West seine Fähigkeiten weiter als jeder andere vor ihm und entdeckte viele neue Aspekte der Speed Force.
Bart Allen ist ein weiterer DC-Charakter, der den Titel Flash trägt. Er ist der Enkel von Barry Allen aus einer alternativen Zukunft. Ursprünglich als Impulse bekannt, wurde Bart später Kid Flash und schließlich der vierte Flash. Seine Zeit als Flash war jedoch von kurzer Dauer, da er bald in einem Kampf gegen die Schurken des DC-Universums starb.
Die Geschichten rund um den Flash sind oft geprägt von Zeitreisen und Parallelwelten. Eines der bekanntesten Ereignisse ist „Flashpoint”, bei dem Barry Allen versehentlich eine alternative Realität erschafft, in der die Welt am Rande eines katastrophalen Krieges steht. Um das Universum zu retten, muss Barry seine Fehler rückgängig machen und dabei schwere Opfer bringen – dieselbe Vorlage, die 2023 den Kinofilm trägt.
Auf der Leinwand ist bislang fast ausschließlich Barry Allen zu sehen. Grant Gustin spielte ihn von 2014 bis 2023 in der Serie „The Flash”, Ezra Miller von 2016 bis 2023 im DCEU. Jay Garrick, Wally West und Bart Allen kamen bisher nur als Nebenfiguren der Serie vor – der Wally West aus der DCU-Zukunftsvision ist der erste Hinweis darauf, dass es dabei nicht bleiben muss.
The Flash als Serie: neun Staffeln mit Grant Gustin
Neben den Filmen gibt es eine zweite, deutlich umfangreichere Flash-Geschichte. Die Serie „The Flash” lief von 2014 bis 2023 auf The CW und brachte es auf neun Staffeln. Grant Gustin spielte darin Barry Allen und wurde für viele zur maßgeblichen Version der Figur – ausführlicher, als ein einzelner Kinofilm es sein kann.
Die neunte und letzte Staffel startete im Februar 2023 und endete nach 13 Folgen am 24. Mai 2023, gut drei Wochen vor dem Kinostart des Films. Damit ging zugleich das Arrowverse zu Ende, der Serienverbund um Arrow, Supergirl und Legends of Tomorrow, dessen langlebigster Teil The Flash war. Serie und Kinofilme spielen in getrennten Welten: Für die Reihenfolge der Filme braucht man die Serie nicht – und umgekehrt.
Es gibt sieben Filme mit The Flash: drei Fernsehfilme aus den Jahren 1990 bis 1992 mit John Wesley Shipp und vier Kinofilme des DCEU – „Batman v Superman: Dawn of Justice“ (2016), „Suicide Squad“ (2016), „Justice League“ (2017) und „The Flash“ (2023). Nur in vier davon steht die Figur im Zentrum.
Am einfachsten chronologisch nach Erscheinungsjahr. Die drei Fernsehfilme von 1990 bis 1992 sind eine abgeschlossene Einheit und hängen mit den späteren Filmen nicht zusammen. Die DCEU-Auftritte laufen in der Reihenfolge „Batman v Superman: Dawn of Justice“, „Suicide Squad“, „Justice League“ und „The Flash“ (2023). Wer nur den Solofilm sehen will, kann direkt dort einsteigen.
Nein. Im DC Universe von James Gunn und Peter Safran ist die Rolle nicht besetzt, ein Drehbuch ist nicht freigegeben und ein Starttermin existiert nicht. Ezra Miller kehrt nicht zurück. In einer Zukunftsvision der Serie Creature Commandos ist als Speedster Wally West zu sehen – ein Hinweis, aber keine Ankündigung.
In Deutschland ist der Film im Abo von Sky und WOW verfügbar. Zusätzlich lässt er sich bei den gängigen Anbietern digital kaufen oder leihen.
Im Kino spielte Ezra Miller Barry Allen von 2016 bis 2023. In den Fernsehfilmen der frühen 1990er war es John Wesley Shipp, in der Serie The Flash von 2014 bis 2023 Grant Gustin. Für das neue DC Universe ist bislang niemand besetzt.
Wirtschaftlich ja. Bei einem Produktionsbudget von rund 200 Millionen Dollar spielte der Film weltweit rund 271 Millionen Dollar ein – zu wenig, um mit den zusätzlichen Marketingkosten in die Gewinnzone zu kommen. Der als Neustart geplante Film blieb deshalb ohne Fortsetzung.
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The Flash: Alle Filme nach Kinostart sortiert
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