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Der Auftakt der zweiten und zugleich finalen Staffel führt Lara Croft in die Welt des Milliardenkonzerns Pithos. Eine geheimnisvolle Frau lotst sie in ein technologisches Wunderland, in dem ihr die brillante Philanthropin und Pithos-Chefin Mila ein verlockendes Angebot unterbreitet.
Mila will Laras ethische Archäologie finanzieren und organisieren – die erste Aufgabe ist die Bergung einer uralten Orisha-Maske aus der Yoruba-Religion. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sam nimmt Lara die Herausforderung an, die ihr Vermächtnis für immer verändern könnte.
So großzügig Milas Angebot klingt, so wenig traut Lara ihrer neuen Förderin. Diese Ahnung legt den Grundstein für den Konflikt der Staffel: eine weltweite Jagd nach gestohlenen Orisha-Masken, in denen eine Macht schlummert, die jeder Logik trotzt.
Lara und Sam reisen nach Brasilien, um die Maske der Iemanja – einer Wassergöttin des Yoruba-Glaubens – zu finden und zu schützen. Sie schließen daraus, dass auch Mila hinter einer weiteren Maske her ist.
Während im Ort ein großes Fest zu Ehren Iemanjas gefeiert wird, durchsuchen Lara und Sam die älteste Kirche Brasiliens. Lara entdeckt Spuren, die verraten, dass ihre Rivalin Fig bereits vor Ort war, und findet einen hinter einer falschen Wand verborgenen Raum. Fig greift sie an, doch der Kampf wird von der Polizei unterbrochen – beide werden verhaftet.
Beim Fest begegnen Lara und Sam schließlich der wahren Iemanja, die ihre Macht über den Ozean demonstriert und ihnen einen Kelch mit Meerwasser reicht. Als Lara davon trinkt, sieht sie eine Vision vom Ursprung der Orisha-Masken und von einer Tür. In dem Wissen, dass die Maske bei Iemanja sicher ist, verlassen Lara und Sam Brasilien.
Laras Suche nach einer weiteren heiligen Orisha-Maske führt sie ins Herz der Voodoo-Kultur von New Orleans und mündet in ein Tiefsee-Abenteuer, in dem uralter Mythos auf tödliche Gefahr trifft.
In der Stadt begegnen Lara und Sam dem Trickster-Orisha Eshu, der auch als Papa Legba bekannt ist – dem Herrn der Wegkreuzungen. Er freundet sich mit den beiden an und stellt sich an ihre Seite. In einem Voodoo-Museum treffen sie zudem auf dessen Betreiber Chartreuse.
Gemeinsam folgen sie den Spuren der Maske, wobei sich Legende und reale Bedrohung immer enger verweben.
Auf der Suche nach Taiwo reisen Lara, Sam und Eshu nach Schottland. Eshu führt sie zunächst in den Gemini Pub und dann weiter zu Taiwos Haus außerhalb der Stadt.
Als Eshu Taiwo eröffnet, dass Oko getötet wurde und Kehinde die Nächste sein könnte, überzeugt Lara sie, Kehinde selbst über ihr Schicksal entscheiden zu lassen – auch wenn Taiwo die Unsterblichkeit für sich längst aufgegeben hat.
Anschließend segelt die Gruppe per Boot über den Nordatlantik zwischen Island und Grönland, wo Kehinde vermutet wird. Sie stoßen auf ein altes Wikinger-Fort mit einer vereisten Tür; während die anderen das Eis aufhacken, findet Lara einen anderen Weg hinein.
Tief in der eisigen Festung kommt es bei einem lange erwarteten Wiedersehen zum Showdown zwischen Lara und Mila – einem Aufeinandertreffen, bei dem mehr zerbrechen könnte als nur Eis.
Zip weist das Team – Lara, Jonah, Sam und Camilla – für den Coup im Pithos Tower ein. Jeder hat eine feste Aufgabe. Lara betritt die vornehme Maskenball-Gala unter dem Decknamen Professor Wellington und soll als Erstes die Fingerabdrücke von Dr. Doonsickle abnehmen.
Während Lara sich durch die Gesellschaft bewegt, nutzt Sam ihre Maske, um einen Scan von Dr. Attanasios Netzhaut zu erhalten. Camilla gibt sich als Wachmann aus und verschafft Zip Zugriff auf die Systeme des Turms, und Jonah wartet in der Küche, bereit, Laras Ausrüstung zum richtigen Zeitpunkt abzuseilen.
Es kommt zu einer Komplikation, als Kane Zips Drohne aufgreift. Eine schnelle Ablenkung durch Samantha verschafft Lara genug Zeit, das Gerät zurückzuholen. Zip übernimmt die Kameras, während Lara und Eshu mit dem Aufzug zu Milas Büro fahren, sich ausrüsten und in den Tresorraum eindringen.
Dort erwartet sie eine böse Überraschung: Im Safe befinden sich keine Orisha-Masken. Der gesamte Coup war umsonst – die gesuchten Masken sind längst woanders.
Lara und Sam tauchen vor der kubanischen Küste, um eine verlorene Orisha-Maske zu bergen und Kontakt zu Babuluaye aufzunehmen – jenem mächtigen Orisha, der als »der, der tötet« bekannt ist und dessen Maske Mila ins Visier genommen hat.
Im Gespräch enthüllt Sam die Hintergründe von Milas Plan: Eine Frau hatte einst das Vertrauen eines Orisha gewonnen, der ihr die Geschichte der Orishas anvertraute. Mila missbrauchte dieses Vertrauen und hat sich bereits die Masken von Oko und Kehinde angeeignet.
Angesichts der Masken, hinter denen Mila her ist, zieht Eshu einen beunruhigenden Schluss: Mila könnte versuchen, die Welt zurückzusetzen. Für Lara und Sam wird die Mission zur Abrechnung, bei der keine Seite verlieren darf – sie müssen die verbliebenen Orishas vereinen, bevor Mila ihren Plan vollenden kann.
Die Welt gerät zunehmend ins Chaos. Auf der Suche nach einem Weg, das Kommende aufzuhalten, erkunden Lara und Eshu die Ruinen einer verlorenen afrikanischen Stadt. Die Hoffnung ist, dass die Wahrheit über Eshus Vergangenheit den Schlüssel birgt, um Milas Vorhaben zu stoppen.
Auf ihrem Weg gibt Eshu preis, welchen Preis der Kampf gegen die Orisha-Macht fordert: Eine Orisha-Maske lässt sich nur zerbrechen, wenn ihr Träger sich selbst opfert. Der Verlust wiegt schwer – Eshu trauert um die zerbrochene Maske seines Bruders.
Die Episode vertieft Eshus Herkunft und rückt seine persönliche Geschichte in den Mittelpunkt, während sich die Ereignisse dem finalen Aufeinandertreffen mit Mila zuspitzen.
Das Staffelfinale löst das zentrale Rätsel um die Orisha-Maske. Es zeigt sich, dass Eshu weit mehr ist als der Orisha der Wegkreuzungen: Er ist der Einzige, der die Kräfte anderer Orishas an sich nehmen kann, ohne sie zu töten – und diese Macht auch weitergeben kann.
Genau das will Mila ausnutzen. Mit der Maske könnte sie nicht nur teleportieren, sondern Krankheit und Tod binnen Sekunden über die ganze Welt verbreiten. Gelänge ihr das, wäre es das Ende der Menschheit. Lara, Eshu, Sam, Yaya und die anderen bleibt nur ein Alles-oder-Nichts-Einsatz.
Das Team bittet die Yoruba-Dorfbewohner um Hilfe, die über Rüstungen und Waffen aus demselben Meteoritenmaterial verfügen, aus dem auch die Orisha-Masken bestehen. Der Plan: Milas Aufmerksamkeit in eine Richtung lenken, damit Eshu ihr die Masken entwenden kann. Der Angriff gelingt – Eshu nimmt Kehindes Heilmaske ab, Mila wird von Yemeja aufgespießt, und die übrigen Masken werden ihr abgenommen.
Im entscheidenden Moment bündeln sie ihren Angriff. Eshu nimmt all seine Identitäten an – Bote der Menschheit, Meister-Trickster und Todbringer – und besiegt Mila endgültig.
Nach dem Sieg kommt Lara zur Ruhe. Sie trifft die Entscheidung, die Reliquien zurückzugeben, die ihr Vater über die Jahre gesammelt hat. Ein schwerer, aber richtiger Schritt: Ihr Vater liebte diese Schätze, doch sie gehören zu einer weit größeren Geschichte als der ihrer Familie.
Zum Abschluss stellt sich Lara einem Zweikampf mit Fig und überlässt sie ihrem Schicksal. Doch die Schlussszene entlarvt einen Haken: Fig hat überlebt und nimmt Kontakt zu einer Frau auf – einer möglichen neuen Gegnerin, die einen alten Groll gegen Lara Croft hegt und für die Zukunft nichts Gutes verheißt.