Men in Black: Filme und Reihenfolge

Die „Men in Black”-Filmreihe basiert auf den bei Malibu erschienen Comics und erzählen die Abenteuer der Agenten einer Geheimorganisation gegen außerirdische Bedrohungen.

09.07.2020 16:17 Uhr
Men in Black: Filme und Reihenfolge Sony Pictures

Die Men in Black Filme basieren auf den bei Malibu erschienen Comics. Malibu wurde jedoch 1994, noch vor dem ersten „Men in Black”-Film, von Marvel Comics aufgekauft. Somit ist Marvel auch Rechteinhaber des „Men in Black”-Franchise.

Die „MiB” sind eine Geheimorganisation, die auf der Erde die Aktivitäten der Aliens koordinieren und überwachen. Da einige der Aliens auch gefährlich sind oder versuchen, sich illegal auf der Erde zu verstecken, werden die Agents der „MiB” immer wieder zu verdeckten Einsätzen geschickt.

Alle „Men in Black” (MiB) Filme

Jahr Film
1997 Men in Black
2002 Men in Black II
2012 Men in Black 3
2019 Men in Black: International

Men in Black (1997)Die Produktion des Films begann bereits im März 1995. Nach Abschluss der fünfmonatigen Dreharbeiten realisierte aber die Crew, dass das Ende des Films nicht aufregend genug war. Eigentlich sollte der Film in einer Diskussion zwischen J und der Kakerlake enden. Dass es mit einem Kampf endete, hatte dann aber auf die komplette Story des Films Auswirkungen. So wurde die Handlung um die Galaxie vereinfacht und die Beteiligung des außerirdischen Volkes der Baltianer wurde dabei komplett entfernt. Will Smith übernahm in dem Film übrigens nicht nur eine der beiden Hauptrollen, er steuerte auch den gleichnamigen Titelsong bei.

Men in Black 2 (2002): Auch fünf Jahre später nehmen es Will Smith und Tommy Lee Jones als Agent J und Agent K mit den Aliens auf. Bis Agent K aber überhaupt wieder ins Geschehen eingreifen kann, vergeht dabei der halbe Film. Der wurde nämlich von J in den Ruhestand geschickt und kann sich weder an die Aliens noch die „Men in Black” erinnern. Auch beim zweiten Film musste die Crew zum Nachdreh antreten. Der Höhepunkt des Filmes sollte ursprünglich im World Trade Center in New York spielen. Nach dessen Zerstörung am 11. September 2001 erklärte ein Sprecher des Studios einen Tag später, dass die Szene neu gedreht wird. 

Men in Black 3 (2012)Bereits 2002 hatte Will Smith gegenüber Barry Sonnenfeld eine Idee für einen dritten Teil geäussert. Hierbei sollte Agent J in die Vergangenheit reisen um seinen langjährigen Partner Agent K zu retten. Diese Idee wurde dann auch umgesetzt und so ist der dritte Teil der „Men in Black”-Filme auch der erste, in dem es Zeitreisen gibt, und der erste Film, der etwas aus der Zeitlinie fällt. Mit Emma Thompson als Agent O gibt es für die beiden Hauptdarsteller auch weibliche Unterstützung. Gedreht wurde der Film ab November 2010 bis April 2011. Er ist mit einem Budget von 215 Millionen US-Dollar auch der teuerste der Filmreihe.  

Men in Black: International (2019): Der Film ordnet sich zeitlich hinter der Trilogie mit Will Smith und Tommy Lee Jones ein. Erkennbar ist das bereits im ersten Trailer zum Film. Hier werden kurz Bilder des Kampfes der Agents gegen die riesige Kakerlake des ersten Films gezeigt. Aber nicht alles an dem Film ist neu, es gibt ein Wiedersehen mit Emma Thompson alias Agent O. Die Hauptrollen werden von Chris Hemsworth (Agent H) und Tessa Thompson (Agent M) gespielt. Der Film ist somit ein direktes Spin-Off zur „Men in Black”-Trilogie. Im Kino konnte der Film aber leider nicht überzeugen.

Funfact: Chris Hemsworth und Tessa Thompson sind durch ihre Charaktere Thor und Valkyrie fest im MCU verankert. Da die Rechte an MiB ebenfalls Marvel gehören ist durch die Neubesetzung der Hauptrollen im Spin-Off ziemlich klar geworden, dass die MiB nie den MCU Helden über den Weg laufen werden. 

Was wurde aus Men in Black 4?

Durch den Erfolg von Men in Black 3 im Kino, war eigentlich ein vierter Film geplant. Will Smith und Tommy Lee Jones hatten beide früh ihr Interesse signalisiert. Für Barry Sonnenfeld hatte Will Smith aber zu viel Energie, es würde mit ihm in einem vierten Film viel zu wild werden. Er hätte lieber seinen Sohn Jaden Smith im Cast. Da dieser aber 2012 gerade einmal 13 Jahre alt war, hätte man den Film irgendwann 2032 erst veröffentlichen können.

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