Men in Black

Men in Black: Filme und Reihenfolge

Die „Men in Black“-Filmreihe erzählt von einer Geheimorganisation im Kampf gegen außerirdische Bedrohungen. Wir zeigen dir alle Filme in der richtigen Reihenfolge.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·5 Min. Lesezeit
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Men in Black: Filme und Reihenfolge
Sony Pictures

Men in Black: Reihenfolge der MiB-Filme

Men in Black Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Men in Black Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 55 der erfolgreichsten Filmreihen.

Einspielergebnis

1.94 Milliarden US Dollar

Erhebungszeitraum

04. November 2026

Quelle

Box Office Mojo

Die Men-in-Black-Filme basieren auf den bei Malibu erschienenen Comics. Malibu wurde jedoch 1994, noch vor dem ersten „Men in Black”-Film, von Marvel Comics aufgekauft. Damit gehören die Rechte am „Men in Black”-Franchise bis heute zu Marvel.

Die „Men in Black” sind eine Geheimorganisation. Sie überwachen die Aliens, die seit Jahrzehnten unerkannt auf der Erde leben, und koordinieren außerirdische Aktivitäten. Weil einige der Aliens gefährlich sind oder sich illegal verstecken, werden die Agenten immer wieder zu verdeckten Einsätzen geschickt. Markenzeichen der MiB sind ihre schwarzen Anzüge und der Neuralisator, mit dem sie Menschen die Erinnerung an eine Alien-Begegnung nehmen können.

Auf einen Blick

Wie viele Men-in-Black-Filme gibt es? Vier: die Trilogie mit Will Smith und Tommy Lee Jones (1997, 2002, 2012) sowie das Spin-off „Men in Black: International” (2019).

In welcher Reihenfolge schaut man sie? Chronologisch nach Kinostart. „International” lässt sich auch unabhängig von der Trilogie schauen.

Kommt ein neuer Film? Ja: Sony entwickelt seit Ende 2025 einen neuen Teil (Drehbuch: Chris Bremner). Will Smith soll als Agent J zurückkehren – noch unbestätigt.

Men in Black

Die Produktion des Films mit Will Smith und Tommy Lee Jones begann bereits im März 1995. Nach Abschluss der fünfmonatigen Dreharbeiten stellte die Crew jedoch fest, dass das Ende nicht aufregend genug war. Eigentlich sollte der Film in einer Diskussion zwischen Agent J und der Schabe enden. Dass er stattdessen mit einem Kampf gegen die Riesenschabe endet, hatte Auswirkungen auf die gesamte Story.

So wurde die Handlung rund um die Galaxie vereinfacht und die Beteiligung des außerirdischen Volkes der Baltianer komplett entfernt. Will Smith übernahm übrigens nicht nur eine der beiden Hauptrollen, er steuerte auch den gleichnamigen Titelsong bei.

Men in Black 2

Auch fünf Jahre später nehmen es Will Smith und Tommy Lee Jones als Agent J und Agent K mit den Aliens auf. Bis Agent K aber wieder ins Geschehen eingreifen kann, vergeht der halbe Film: Er wurde nämlich von J in den Ruhestand geschickt und erinnert sich weder an die Aliens noch an die „Men in Black”. Auch beim zweiten Teil musste die Crew nachdrehen – der Höhepunkt sollte ursprünglich im World Trade Center spielen. Nach dessen Zerstörung am 11. September 2001 erklärte ein Studiosprecher einen Tag später, dass die Szene neu gedreht wird.

Men in Black 3

Bereits 2002 hatte Will Smith gegenüber Barry Sonnenfeld eine Idee für einen dritten Teil geäußert: Agent J sollte in die Vergangenheit reisen, um seinen langjährigen Partner Agent K zu retten. Diese Idee wurde umgesetzt, und so ist der dritte Teil der erste „Men in Black”-Film mit Zeitreise. Mit Emma Thompson als Agent O bekommen die beiden Hauptdarsteller weibliche Unterstützung. Gedreht wurde von November 2010 bis April 2011. Mit einem Budget von 215 Millionen US-Dollar ist er zugleich der teuerste Film der Reihe.

Men in Black: International

Der Film ordnet sich zeitlich hinter der Trilogie mit Will Smith und Tommy Lee Jones ein – erkennbar schon im ersten Trailer, der kurz Bilder aus dem Kampf gegen die Riesenkakerlake des ersten Films zeigt. Neu ist aber nicht alles: Es gibt ein Wiedersehen mit Emma Thompson als Agent O. Die Hauptrollen spielen Chris Hemsworth (Agent H) und Tessa Thompson (Agent M). Damit ist der Film ein direktes Spin-off zur „Men in Black”-Trilogie. An den Kinokassen konnte er allerdings nicht überzeugen.

Funfact: Chris Hemsworth und Tessa Thompson sind durch ihre Rollen als Thor und Valkyrie fest im MCU verankert. Da die Rechte an MiB ebenfalls bei Marvel liegen, wurde mit der Neubesetzung ziemlich klar, dass die Men in Black den MCU-Helden trotzdem nie über den Weg laufen werden.

Gibt es einen neuen Men-in-Black-Film?

Inzwischen tut sich wieder etwas: Ende 2025 wurde bekannt, dass Sony einen neuen Men-in-Black-Film entwickelt. Das Drehbuch schreibt Chris Bremner, der zuvor die erfolgreichen „Bad Boys - Harte Jungs”-Fortsetzungen verfasst hat. Berichten zufolge ist Will Smith als Agent J bereits im ersten Drehbuchentwurf vorgesehen; eine offizielle Zusage, ein Kinostart oder weitere Besetzungen stehen aber noch aus. Inoffiziell wird das Projekt als „Men in Black 5” gehandelt.

Schon nach dem Erfolg von „Men in Black 3” war eigentlich ein vierter Teil geplant. Will Smith und Tommy Lee Jones hatten früh Interesse signalisiert. Barry Sonnenfeld war Will Smith für einen vierten Film aber zu energiegeladen – ihm wäre es mit ihm zu wild geworden. Lieber hätte er dessen Sohn Jaden Smith im Cast gehabt. Da dieser 2012 aber gerade einmal 13 Jahre alt war, hätte man den Film wohl erst um 2032 herum drehen können.

Was wurde aus dem MIB / 21 Jump Street Crossover?

Als Sony 2014 gehackt wurde, enthüllten die Hacker Pläne für einen Crossover-Film zwischen der Men-in-Black-Reihe und 21 Jump Street. Darin hätten sich die Undercover-Cops um Jonah Hill und Channing Tatum mit der MIB zusammengetan, um eine Alien-Invasion zu verhindern. Der Co-Autor von 22 Jump Street, Rodney Rothman, arbeitete an einem Drehbuch, das jedoch nie realisiert wurde: Hill und Tatum waren mit anderen Projekten beschäftigt, und die Terminpläne mit den Stars der Men-in-Black-Reihe hätten sich kaum vereinbaren lassen.

Es gibt vier Kinofilme: „Men in Black“ (1997), „Men in Black 2“ (2002), „Men in Black 3“ (2012) und das Spin-off „Men in Black: International“ (2019).

Am besten chronologisch nach Kinostart: erst die Trilogie mit Will Smith und Tommy Lee Jones (1997, 2002, 2012), danach „Men in Black: International“ (2019), das parallel zur Trilogie spielt und sich auch eigenständig schauen lässt.

Ja. Sony entwickelt seit Ende 2025 einen neuen Teil mit einem Drehbuch von Chris Bremner („Bad Boys“). Will Smith soll als Agent J zurückkehren – offiziell bestätigt sind Besetzung und Kinostart aber noch nicht.

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