Avengers: Endgame zeigt denselben Namen gleich zweimal auf der Gedenkwand

Norbert Lamey und die Gedenkwand aus Avengers: Endgame erklärt Disney
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Wer ist Norbert Lamey, der Name auf zwei Tafeln in „Avengers: Endgame“? Wir klären den TikTok-Hype, das Tony-Stark-Gerücht und die echten Easter Eggs.

Ein Name geistert seit Kurzem durch TikTok: Norbert Lamey. Fans haben ihn auf der Gedenkwand in „Avengers: Endgame” entdeckt – gleich doppelt, auf zwei Tafeln nebeneinander. Ein Clip dazu sammelte Zehntausende Likes, und prompt kursiert die Theorie, hinter dem Namen stecke in Wahrheit Tony Stark. Zeit, das aufzuklären.

Wir erklären dir, was es mit der sogenannten Wall of the Vanished auf sich hat, wer Norbert Lamey wirklich ist – und welche versteckten Namen auf der Wand tatsächlich ein bewusstes Easter Egg sind.

Auf einen Blick

Was ist die Wall of the Vanished? Ein Denkmal aus Marmortafeln in „Avengers: Endgame”, das an die Menschen erinnert, die durch Thanos’ Fingerschnippen verschwunden sind. Scott Lang sucht dort nach seiner Tochter.

Wer ist Norbert Lamey? Keine Filmfigur, sondern höchstwahrscheinlich ein Mitglied der Produktions-Crew – wie die meisten Namen auf der Wand. Dass er doppelt auftaucht, liegt an wiederverwendeten Tafeln.

Ist Norbert Lamey ein Alias für Tony Stark? Nein. Dafür gibt es keinen Beleg, und es ergibt dramaturgisch keinen Sinn.

Gibt es echte Easter Eggs auf der Wand? Ja – etwa Charlotte Lee (Stan Lees Hund) und Roberto da Costa alias Sunspot.

Was ist die Wall of the Vanished?

Die Wall of the Vanished ist ein fiktives Denkmal in San Francisco, das im MCU nach dem verheerenden Fingerschnippen aus „Avengers: Infinity War” errichtet wurde. Auf zahlreichen Marmortafeln sind die Namen jener Menschen eingraviert, die sich in Staub auflösten, als Thanos die Hälfte allen Lebens auslöschte.

Im Film taucht die Wand auf, als Scott Lang – Ant-Man – nach fünf Jahren aus dem Quantenreich zurückkehrt und verzweifelt nach dem Namen seiner Tochter Cassie sucht. Erst als er ihn nicht findet, keimt Hoffnung auf, dass sie überlebt hat. Genau in dieser Szene fahren Kamera und aufmerksame Fans über die Tafeln – und stoßen dabei auf allerhand Namen.

Wer ist Norbert Lamey wirklich?

Wer ist Norbert Lamey? Disney
Wer ist Norbert Lamey?

Die ehrliche Antwort ist unspektakulär: Norbert Lamey ist keine Figur mit Hintergrundgeschichte, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach ein Name aus der Produktion. Die Tafeln der Wall of the Vanished sind zu großen Teilen mit den Namen von Crew-Mitgliedern gefüllt, die am MCU mitgearbeitet haben – ein gängiges Vorgehen, das auch rechtliche und organisatorische Gründe hat, weil sich reale Namen so sauber freigeben lassen.

Und die vielbeschworene Doppelnennung auf zwei Tafeln nebeneinander? Die ist kein geheimer Hinweis, sondern ein simpler Set-Effekt: Für die Massenszene wurden Tafeln wiederverwendet und gespiegelt, sodass einzelne Namen mehrfach auftauchen. Die Theorie, Norbert Lamey sei ein verstecktes Alias für Tony Stark, hält keiner Prüfung stand: Der Name ist kein Anagramm von „Tony Stark” oder „Anthony Edward Stark”, Tony bekommt in „Avengers: Endgame” seine eigene, große Trauerfeier am See – und die Wand listet ausdrücklich die vom Snap Verschwundenen, nicht die im Finale Gefallenen. Tony gehört dort schlicht nicht hin.

Die echten Easter Eggs auf der Gedenkwand

Spannender als Norbert Lamey sind die Namen, die das Team wirklich mit Absicht platziert hat. Direkt unter Scott Langs eigenem Eintrag steht Charlotte Lee – eine Anspielung auf den Hund von Marvel-Legende Stan Lee. Charlotte, ein weißer Zwergspitz, war 2018 tatsächlich entlaufen und wurde später wohlbehalten zurückgebracht. Der kleine Gag: Genau wie der Hund galt auch Scott lange als verschwunden und taucht wieder auf.

Ein weiteres Fundstück für Comic-Kenner ist Roberto da Costa – besser bekannt als Sunspot, Mitglied der New Mutants. Sein Name auf der Wand ist ein Gruß an die Mutanten-Ecke des Marvel-Universums. Solche gezielten Anspielungen sind das eigentliche Vergnügen der Wall of the Vanished, während der Großteil der Namen eben schlicht das Team hinter dem Film würdigt.

Norbert Lamey ist keine Filmfigur, sondern ein Name auf der Gedenkwand („Wall of the Vanished“). Wie die meisten Namen dort stammt er aller Wahrscheinlichkeit nach von einem Mitglied der Produktions-Crew.

Nein. Es gibt keinen Beleg dafür. Der Name ist kein Anagramm von Tony Stark, und die Wand listet die durch Thanos’ Snap Verschwundenen – nicht die im Finale gefallenen Helden wie Tony Stark, der eine eigene Beerdigung erhält.

Für die Massenszene wurden Tafeln wiederverwendet und gespiegelt. Dadurch tauchen einzelne Namen mehrfach auf – ein Set-Effekt, kein versteckter Hinweis.

Unter anderem Charlotte Lee – der Hund von Stan Lee, der 2018 kurzzeitig verschwand – sowie Roberto da Costa alias Sunspot aus den New Mutants.

Als Scott Lang nach seiner Rückkehr aus dem Quantenreich in San Francisco nach dem Namen seiner Tochter sucht. Erst als er ihn nicht findet, schöpft er Hoffnung, dass sie den Snap überlebt hat.

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