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Ein halbes Jahr nach den Ereignissen der ersten Staffel haben Mary, Gary und dessen Tochter Emma ein gemeinsames Zuhause bezogen und sich in einen neuen Alltag eingerichtet. Mary ist schwanger, und das Paar richtet das Haus entsprechend her: Im Keller entsteht ein eigens gesicherter Raum, in den sich Mary bei Vollmond während ihrer Verwandlung zurückziehen kann. Die Folge eröffnet mit einem Albtraum, in dem Mary im Brautkleid zum Altar schreitet – mitten in der Zeremonie bricht ein Wolfsjunges aus ihrem Bauch hervor und richtet ein Blutbad an, bevor sie schweißgebadet erwacht.
Der Traum bringt Marys größte Angst auf den Punkt: Sie weiß nicht, ob sie ein Kind oder einen Wolf zur Welt bringen wird. Aus dieser Ungewissheit heraus weigert sie sich zunächst, einen Ultraschall machen zu lassen, und wird zunehmend panischer. Ihre wachsende Anspannung belastet auch Gary, der versucht, ihr Halt zu geben, während beide sich auf die bevorstehende Geburt vorbereiten.
Parallel steht Emma vor ihrem ersten Tag an der neuen High School und ist entsprechend nervös. Kurz darauf werden Mary und Gary ins Büro der Schulleitung zitiert: Emma wird beschuldigt, eine Mitschülerin gemobbt zu haben. Gemeinsam mit der beschuldigenden Familie sitzen sie der Direktorin gegenüber, während Emma zunächst schweigt.
Mary spürt, dass an der Darstellung etwas nicht stimmt, und bringt Emma dazu, ihre Version zu erzählen: Sie hatte sich in Wahrheit für ihre Mitschülerin Abigail eingesetzt, die selbst schikaniert wurde. Als die Gegenseite ihren Einfluss auf die Schule ins Feld führt, verteidigt Mary ihre Stieftochter mit einer Vehemenz, die sie selbst überrascht – ein Moment, der die Bindung zwischen ihr und Emma vertieft. Abigail wird in der Folge zu Emmas erster Freundin an der neuen Schule.
Gerade dieser Vorfall gibt Mary eine Antwort auf ihre Selbstzweifel, ob sie eine gute Mutter sein kann. Am Ende sehen sie und Gary das Ultraschallbild ihres Kindes und sind erleichtert: Das Baby ist ein Mensch. In einer ruhigen Schlussszene legt Mary Kopfhörer auf ihren Bauch und wiegt das ungeborene Kind in den Schlaf, während der Fötus sanft auf die Musik reagiert.
Die erste Vollmondnacht im neuen Zuhause steht bevor – und diesmal muss sich die hochschwangere Mary verwandeln, was die Belastbarkeit der frisch eingebauten Kellertür auf die Probe stellt. Zur Sicherheit soll Emma die Nacht bei ihrer Tante Sarah verbringen. In der Küche tätscheln Mary und Emma noch das Klassenkaninchen der Schule, während Gary die neue, per App gesteuerte Rollladen-Sicherung des Hauses überprüft.
Im Keller will Gary mit einer Babypuppe einen Probelauf für eine mögliche Geburt während des Vollmonds durchspielen. Mary hält das für überflüssig – sie sei sich sicher, dass das Kind nicht ausgerechnet bei Vollmond kommt – und reagiert zunehmend genervt auf sein Drängen.
Als Gary gehen will, bemerkt er, dass die Kellertür nicht verriegelt ist. Prompt ist Mary als Wolf im Haus unterwegs, und es beginnt ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel durch die Räume. Nur mit Mühe entgeht Gary dem Gefressenwerden, indem er dem Wolf schließlich das Kaninchen zuwirft.
Zur selben Zeit erleidet Emma bei Sarah eine Panikattacke, woraufhin Sarah bei Gary anruft und nach Emmas Medikament fragt. Anschließend fällt es Gary schwer, seine Verletzungen zu erklären. Sarah schöpft Verdacht: Sie vermutet, Mary könnte Gary misshandeln – und dass Emma die beiden deckt.
Am Morgen nach der chaotischen Vollmondnacht räumen Mary und Gary die Spuren der Verwüstung weg – und geraten aneinander. Denn anders als Gary bislang glaubte, hatte der Wolf ihn während seines Amoklaufs überhaupt nicht wiedererkannt. Das Verhalten der Wölfin setzt Gary schwer zu und weckt seinen Beschützerinstinkt.
Emma sucht unterdessen das Gespräch mit ihrer Vertrauenslehrerin Melanie und rückt mit der Wahrheit heraus: Mary sei eine Werwölfin, die sich monatlich verwandelt. Melanie ermutigt sie, sich Grenzen zu setzen und ihr eigenes Wohl in den Vordergrund zu stellen.
Zusätzlich verkompliziert sich die Lage, als Gary auf Caroline trifft – die Mutter von Emmas neuer Freundin Abigail und zugleich eine frühere Klientin. Nachdem er beim Beobachten der beiden Mädchen ertappt wird, kommen er und Caroline ins Gespräch und stellen fest, wie viel sie gemeinsam haben. Als Caroline andeutet, sie hätte sich für Gary interessiert, wäre er nicht bereits vergeben, beginnt er, an seiner Bindung zu Mary zu zweifeln.
Mary wiederum trifft eine drastische Entscheidung: Sie besorgt sich illegal eine Schusswaffe und bietet Gary einen Ausweg an – für den Fall, dass er sich doch ein normales Leben wünscht.
Im Krankenhaus gerät Mary in Panik: Die Wehen ziehen sich über Stunden, und der Vollmond rückt unaufhaltsam näher – die Geburt lässt sich weder beschleunigen noch aufhalten. Damit stehen Mary, Gary und Emma vor dem Worst-Case-Szenario: Bleiben sie, wird Marys Verwandlung im Krankenhaus ihr Geheimnis zwangsläufig auffliegen lassen; fliehen sie, könnte der Wolf dem Neugeborenen gefährlich werden.
Noch vor dem eigentlichen Termin beginnt Mary sich mitten in der Geburt zu verwandeln – schmerzhafter und quälender als je zuvor. Ohne andere Wahl fliehen Gary und Emma mit der hochschwangeren Mary aus der Klinik. Auf dem Parkplatz wollen Sarah und Ray sie noch aufhalten, doch als Mary ein unheimliches, tierisches Heulen ausstößt, sind die beiden endgültig überzeugt.
Zu Tode erschrocken, aber entschlossen, helfen Sarah und Ray, einen Krankenwagen zu kapern, um Mary nach Hause zu bringen – während sie sich vor ihren Augen weiter in den Wolf verwandelt. Sie schaffen es mit letzter Sekunde: Im Keller bringt Mary ihr Kind zur Welt, das selbst ein Wolf ist. Zu erschöpft, um sich zum Neugeborenen zu bewegen und es an sich zu binden, bleibt sie kraftlos liegen.
Gary betritt daraufhin den Keller, nimmt das Wolfsbaby behutsam auf und trägt es zu Mary – erleichtert, dass der Wolf ihn diesmal erkennt. In diesem Moment finden die drei als neue Familie zueinander. Doch die Ruhe trügt: Draußen hat die Polizei den gestohlenen Krankenwagen bis zum verbarrikadierten Haus verfolgt und zieht die Schlinge enger.