„Es gibt Abweichungen“: Zendaya und Robert Pattinson bereiten Fans auf ein anderes „Dune: Part Three“ vor
„Dune: Part Three“ weicht vom Roman ab – das sagt die Besetzung selbst. Pattinson hält Kritik daran für „verrückt“, Chalamet lobt das Ende. Kinostart in Deutschland ist der 17. Dezember 2026.
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Wer „Dune: Part Three” mit dem Roman in der Hand schauen will, sollte sich auf Überraschungen einstellen. Die Besetzung von Denis Villeneuves Trilogie-Finale bereitet die Fans schon sechs Wochen vor dem Kinostart darauf vor, dass der Film eigene Wege geht. „Vieles in diesem Film ist der Vorlage sehr treu, und es gibt Abweichungen“, sagte Zendaya im Gespräch mit der New York Times.
Der dritte Teil stützt sich vor allem auf Frank Herberts Roman „Der Herr des Wüstenplaneten“ von 1969. In Deutschland startet er am 17. Dezember 2026 im Kino.
Pattinson: „Man muss schon verrückt sein“
Deutlicher wurde Robert Pattinson, der im Finale als Gestaltwandler Scytale sein Dune-Debüt gibt. „Man muss schon ziemlich verrückt sein, wenn man an diesem hier etwas auszusetzen hat“, sagte er mit Blick auf die Änderungen an der Buchvorlage. Das Drehbuch sei „wirklich cool, aber ziemlich kompliziert“ gewesen.
Beim Anschauen des fertigen Films habe ihn vor allem überrascht, wie wenig er seinen Erwartungen entsprach. „Er handelt überhaupt nicht von dem, was ich dachte“, so Pattinson. „Auf dem Papier liest er sich viel mehr wie eine große politische, moralische Fabel, und der Film ist so viel emotionaler. Vieles darin handelt vom Elternsein, und ich fand das einfach sehr bewegend.“ Das passt zu dem, was der finale Trailer angedeutet hat: Er zeigte erstmals Pauls und Chanis Kinder Leto II. und Ghanima.
Chalamet: Die Messlatte wurde nur verschoben
Timothée Chalamet, der erneut Paul Atreides spielt, ist mit dem Abschluss der Reihe nach eigenen Worten „absolut“ zufrieden. „Es fühlte sich überhaupt nicht so an, als wäre die Messlatte gesunken. Denis hat sie nur an einen anderen Ort gelegt“, sagte er der New York Times. „Dieser Film ist eine eigene Sache.“
Die Handlung setzt fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende von „Dune: Part Two” ein. Paul hat die Macht über das Imperium an sich gerissen und muss als rücksichtsloser Imperator den wahren Preis dieser Macht erkennen, während sich eine weitreichende Verschwörung formiert – in deren Zentrum Chani steht. Zendaya bewirbt sich für die Rolle bereits als beste Hauptdarstellerin um einen Oscar.
„Unser Star Wars“: Das Finale als Kinoereignis
Florence Pugh, die als Prinzessin Irulan zurückkehrt, sieht in der Reihe mehr als eine Buchverfilmung. Die Dune-Filme hätten nach der Pandemie und den Hollywood-Streiks „das Kinogehen zurückgebracht“. Über den zweiten Teil sagte sie: „Was für ein Ereignis das war. Es war so schön, Teil von etwas zu sein, von dem wir wissen, dass es so etwas wie das ‚Star Wars‘ unserer Generation ist.“
Die Erwartungen an das Finale sind entsprechend hoch. „Dune: Part Two” hat bis heute weltweit rund 715 Millionen Dollar eingespielt. In den USA startet „Dune: Part Three” am 18. Dezember am selben Wochenende wie „Avengers: Doomsday”. Welche Filme und Serien sonst zum Franchise gehören und welches Buch zu welchem Film passt, zeigt unsere Dune-Reihenfolge.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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