Gorilla Grodd: Sara Gilbert spielt eine Journalistin in der DCU-Serie

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Sara Gilbert stößt zu The People v. Gorilla Grodd und spielt eine „wichtige Journalistin“. Welche, ist geheim. Dazu kommen sechs weitere Neuzugänge – und Gunn hat klargestellt, dass die Serie erst nach Man of Tomorrow erscheint.

„The People v. Gorilla Grodd” bekommt prominenten Zuwachs: Sara Gilbert spielt in der DCU-Serie eine „wichtige Journalistin”, wie Deadline exklusiv berichtet. Die Schauspielerin, bekannt als Darlene Conner aus „Roseanne” und „Die Conners”, steht damit an der Seite von Skyler Gisondo als Jimmy Olsen und Jimmy Tatro als Grodd vor der Kamera.

Welche Figur Gilbert übernimmt, halten DC Studios und HBO Max noch unter Verschluss. Fest steht nur, wer es nicht ist: Lois Lane spielt weiterhin Rachel Brosnahan, und Cat Grant bleibt bei Mikaela Hoover. Zum Start der Serie gibt es unterdessen eine klare Ansage von James Gunn – sie erscheint erst nach „Man of Tomorrow”.

Sara Gilbert und die neuen Namen im Ensemble

Gilbert ist nicht der einzige Neuzugang. Laut Deadline gehören außerdem Mary Holland, Eduardo Franco, Arian Moayed, Dan Perrault, Andrew Leeds und Tim Baltz zur Besetzung. Aus dem Kinofilm „Superman” kehren Beck Bennett als Steve Lombard, Mikaela Hoover als Cat Grant und Wendell Pierce als Perry White zurück – die Redaktion des Daily Planet ist also fast vollständig an Bord.

Dass eine weitere Journalistin dazukommt, passt zum Format. Die achtteilige Halbstunden-Comedy ist als True-Crime-Doku angelegt: Jimmy Olsen rollt den Fall des superintelligenten Affen neu auf, der wegen des Mordes an seinem Vater, dem König von Gorilla City, verurteilt wurde, und fragt, ob in einem der berühmtesten Prozesse von Metropolis der Falsche im Gefängnis sitzt. Eine Kollegin aus der Branche als Gegenspielerin oder Konkurrentin liegt da nahe – bestätigt ist das aber nicht.

Gilbert war zweimal für den Emmy nominiert und stand zuletzt für Netflix’ Realserie „Scooby-Doo: Origins” vor der Kamera. Genre-Publikum kennt sie außerdem als Leslie Winkle aus The Big Bang Theory. Hinter der Serie stehen Tony Yacenda und Dan Perrault, die Macher der Netflix-Satire „American Vandal”; Yacenda inszeniert alle acht Folgen, Gunn und Peter Safran produzieren mit.

Was Gunn zum Starttermin geschrieben hat

Anlass für Gunns Klarstellung war ein Interview, in dem Gisondo die Handlung „irgendwo zwischen” den beiden Superman-Filmen verortet hatte, eher vor dem zweiten. Er räumte dabei selbst ein, dass er es eigentlich genauer wissen müsste. Gunn widersprach auf Threads: Es handle sich um eine True-Crime-Serie, die zeitlich hin und her springe. Insgesamt liege sie in der Kontinuität aber nach „Man of Tomorrow” – und komme vorher auch nicht heraus.

Das ist die bislang einzige belastbare Aussage zum Veröffentlichungszeitraum. Der nächste Superman-Film startet am 8. Juli 2027 in den deutschen Kinos. HBO Max hat keinen Termin genannt, und HBO-Chef Casey Bloys hatte die Serie zuletzt als einzige DCU-Serie in aktiver Entwicklung bezeichnet. Nach Gunns Worten liegt die Premiere damit frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2027.

Die Sprünge in der Zeit, von denen Gunn spricht, passen zu dem, was vom Set bekannt ist. Die Serie ist als Dokumentation angelegt, die einen alten Mordfall aufrollt – Rückblenden gehören zum Format.

Eine Rückblende ins Jahr 2015

Gedreht wird unter anderem am Georgia Institute of Technology in Atlanta, das im Bild für die Metropolis University steht. Auf Aufnahmen vom Set ist ein Banner mit dem Siegel der Hochschule zu sehen, das eine Jubiläumsspanne von 1855 bis 2015 nennt. The Direct hat die Bilder ausgewertet und liest daraus, dass die entsprechenden Szenen im Jahr 2015 angesiedelt sind.

Das ist deshalb interessant, weil der Superman-Film von 2025 Clark Kent als Absolventen der Metropolis University eingeführt hat und ihn zu diesem Zeitpunkt als 29-Jährigen zeigt. Er wäre 2015 also 19 oder 20 gewesen und hätte denselben Campus besucht wie Grodd. Bestätigt hat das niemand: Das Banner ist ein Requisit, keine Ansage des Studios.

Weitere Aufnahmen zeigen Grodd im Hemd mit Pullunder auf dem Campus, in einem A-cappella-Chor und schließlich in Talar und Doktorhut. Die Serie nimmt den sprechenden Affen also beim Wort und lässt ihn ein ganz gewöhnliches Studentenleben führen, Abschluss inklusive.

Warum Grodd vor Batman und Wonder Woman drankommt

Dass ausgerechnet ein Gegenspieler des Flash eine eigene Serie bekommt, bevor die großen Namen des Universums ihre Projekte haben, ist kein Zufall. Grodd tauchte bereits in „Creature Commandos” auf – in einer Vision, in der er gemeinsam mit Ilana Rostovic die Welt erobert und die halbe Heldenriege tot auf dem Schlachtfeld zurücklässt. Wer so früh ins Bild gesetzt wird, ist als langfristiger Gegenspieler gedacht.

Jimmy Tatro spielt den Affen, Gisondo nimmt seinen Jimmy Olsen aus dem Kinofilm mit. Mit Perry White, Cat Grant, Steve Lombard und jetzt einer weiteren Reporterin spielt ein großer Teil der Serie im Umfeld des Daily Planet – näher an den Superman-Filmen ist bislang keine DCU-Serie gebaut.

Was noch offen ist

Einen genauen Starttermin nennt HBO Max weiterhin nicht, fest steht nach Gunns Aussage nur die Reihenfolge. Für die Zeit bis „Man of Tomorrow” bedeutet das: Nach „Clayface” im Oktober ist bislang keine weitere DCU-Veröffentlichung datiert.

Offen bleibt auch, welche Journalistin Sara Gilbert spielt und ob die Serie die Tür für den Flash im neuen Universum aufstößt. Berichten zufolge stoßen mit Murmur und Golden Glider zwei weitere Figuren aus dessen Schurkengalerie dazu. Eine Besetzung für den Speedster selbst gibt es bis heute nicht.

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