Marvel / Avengers

Samuel L. Jackson kehrt als Nick Fury erst in „Avengers: Secret Wars“ zurück

Nick Fury fehlt in „Avengers: Doomsday“ und kehrt erst ein Jahr später zurück. Das hat Samuel L. Jackson selbst verraten. Dazu: Sebastian Stan erwartet einen „herzzerreißenden“ Film.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 08.10.2026 ·3 Min. Lesezeit
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Samuel L. Jackson kehrt als Nick Fury erst in „Avengers: Secret Wars“ zurück
Disney

Samuel L. Jackson kehrt als Nick Fury ins MCU zurück – aber nicht in „Avengers: Doomsday”. Auf dem roten Teppich zur Premiere von „The Beast” hat der Schauspieler im Gespräch mit The Direct gesagt, wann er wieder auftaucht: „Nächster Film … der Film nach diesem.” Gemeint ist „Avengers: Secret Wars”, der zweite Teil des großen Avengers-Doppels, der am 15. Dezember 2027 in die deutschen Kinos kommen soll.

Viel mehr weiß Jackson nach eigener Aussage selbst nicht. Auf die Frage, was er über die Geschichte verraten könne, antwortete er: „Ich habe keine Ahnung. Marvel hat mir nichts erzählt, außer: Du bist in diesem Film nicht dabei. Du bist im nächsten.” Eine offizielle Bestätigung von Marvel Studios gibt es bislang nicht – die Aussage stammt allein von Jackson.

Warum Fury in Doomsday fehlt

Dass Nick Fury in „Avengers: Doomsday” keine Rolle spielt, hatte sich schon bei der offiziellen Besetzungsvorstellung angedeutet: Jackson stand nicht auf der Liste. Mit seiner Aussage ist das jetzt aus erster Hand bestätigt. Der Film startet am 16. Dezember 2026 in Deutschland, Regie führen wie bei „Avengers: Endgame” Anthony und Joe Russo, Robert Downey Jr. spielt Doctor Doom.

Für Fury ist das keine Überraschung, sondern die Fortsetzung eines Musters. Seit dem Ende der Infinity-Saga steht er abseits der großen Team-Geschichten. In der Serie „Secret Invasion” kämpfte er gegen eine Skrull-Fraktion, in „The Marvels” leitete er die Raumstation S.A.B.E.R. und war an der Seite von Carol Danvers und Kamala Khan zu sehen. Das war 2023 – bis „Secret Wars” liegen damit gut vier Jahre ohne Auftritt.

Was Secret Wars mit Fury anfangen könnte

Was Fury in „Avengers: Secret Wars” tut, ist offen. Klar ist nur der Rahmen: Der Film schließt die Multiversum-Saga ab und soll so viele Figuren zusammenführen wie kein MCU-Film zuvor. In der Comic-Vorlage von 2015 entsteht aus den Trümmern des Multiversums die Welt Battleworld, über die Doctor Doom herrscht – eine Konstellation, in der ein Stratege mit Geheimdiensterfahrung mehr gebraucht wird als ein weiterer Kämpfer.

Naheliegend ist auch die Frage nach Captain Marvel. Brie Larson gehört ebenfalls nicht zur bestätigten Besetzung von „Doomsday”, und keine Figur ist im MCU enger mit Fury verbunden als Carol Danvers. Ob sie mit ihm zurückkehrt, hat bislang niemand gesagt. Mehr zur Figur steht auf unserer Captain-Marvel-Seite.

Sebastian Stan: „Wir werden sehen, wer es schafft”

Während Jackson weiß, wo er fehlt, weiß ein anderer Doomsday-Darsteller nicht, was ihn erwartet. Sebastian Stan, der wieder Bucky Barnes spielt, hat den Film nach eigener Aussage noch nicht gesehen. Im Gespräch mit Decider sagte er: „Ich weiß nicht, wie er geworden ist. Ich bin sicher, dass er in vielerlei Hinsicht wohl herzzerreißend wird. Wir werden sehen, wer es auf die nächste Stufe schafft.”

Viele Fans lesen das als Hinweis auf Todesfälle. Belegt ist das nicht – Stan hat nach eigener Aussage nur verstreute Szenen ohne vollständiges Drehbuch gedreht, und die Russos haben bestätigt, dass sie den Film ohne fertiges Skript begonnen haben. Die Frage, wer überlebt, beschäftigt die Besetzung aber offenbar selbst: Auf der Comic-Con Málaga erzählte Anthony Mackie, Stan habe ihn und Chris Evans in einer Drehpause gefragt, wer von ihnen dreien wohl sterben werde. Mehr dazu in unserer Bilanz der Comic-Con Málaga, alle Avengers-Filme in der richtigen Reihenfolge.

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