Outer Banks Staffel 5 ist da: Finale bei Netflix, Prequel in Arbeit

Outer Banks Staffel 5 ist da: Finale bei Netflix, Prequel in Arbeit Netflix
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Die fünfte und finale Staffel von Outer Banks steht seit dem 20. August komplett bei Netflix. Parallel dazu wird ein Prequel entwickelt, das 20 Jahre vor Staffel 1 spielt.

Die Pogues gehen ein letztes Mal auf Schatzsuche: Seit heute, dem 20. August 2026, steht die fünfte und finale Staffel von „Outer Banks” bei Netflix. Der Streamer veröffentlicht die zehn rund einstündigen Episoden am Stück – nach Staffel 4, die noch in zwei Teilen ausgespielt wurde, gibt es das Finale also ohne Wartepause zwischendurch.

Damit endet eine der langlebigsten Abenteuerserien im Netflix-Katalog. Ganz vorbei ist die Geschichte von Kildare Island allerdings nicht: Pünktlich zum Start der letzten Staffel hat Deadline exklusiv berichtet, dass die Serienschöpfer an einem Prequel arbeiten, das zwanzig Jahre vor Staffel 1 spielt.

Zehn Folgen auf einen Schlag

Seit dem Start 2020 haben John B. (Chase Stokes), Sarah (Madelyn Cline), Kiara (Madison Bailey), Pope (Jonathan Daviss) und Cleo (Carlacia Grant) vier Staffeln lang Schätze gejagt, Gegner ausgetrickst und sich immer wieder knapp in Sicherheit gebracht. Die fünfte Staffel schließt diesen Bogen ab.

Neben den Hauptfiguren kehren zahlreiche bekannte Gesichter zurück, darunter Drew Starkey als Rafe Cameron, Austin North als Topper, Fiona Palomo als Sofia, J. Anthony Crane als Chandler Groff und Cullen Moss als Shoop. Ein deutscher Starttermin abseits des globalen Netflix-Release existiert nicht – die Staffel ist hierzulande seit dem 20. August verfügbar.

Worum es im Finale geht

Die neuen Folgen setzen direkt nach den Ereignissen in Marokko an. Der Tod ihres Freundes JJ (Rudy Pankow) lastet schwer auf der Crew, während sein leiblicher Vater und zugleich Mörder Chandler Groff weiter frei herumläuft. Für die Pogues wird der Kampf damit persönlicher als je zuvor: Sie wollen den gestohlenen Schatz zurückholen und Groff zur Strecke bringen.

Gleichzeitig tauchen neue Gegenspieler auf, die es auf eine sagenumwobene Krone abgesehen haben – ein Artefakt, dem nachgesagt wird, es könne Tote wieder zum Leben erwecken. Ob für JJ tatsächlich noch Hoffnung besteht, zieht sich als roter Faden durch die Staffel. Brisant wird es zusätzlich, weil sich ausgerechnet Erzfeind Rafe Cameron zum möglichen Verbündeten wandelt und die über Jahre klaren Fronten verwischen.

„Kildare”: Das Prequel ist in Entwicklung

Die Serienschöpfer Josh Pate, Jonas Pate und Shannon Burke arbeiten an einem Ableger, der intern meist „Kildare” genannt wird und zwanzig Jahre vor Staffel 1 angesiedelt ist. Die Idee geistert seit Jahren herum – Jonas Pate hatte sie bereits 2023 und 2024 in Interviews mit dem Lokalblatt Port City Daily erwähnt –, doch erst mit dem Ende der Mutterserie ist daraus laut Deadline eine formale Entwicklung bei Netflix geworden.

„Wir arbeiten am Script”, sagte Josh Pate gegenüber Deadline. Inhaltlich soll es um den Ursprung der sozialen Spaltung der Insel gehen: „Es ist wirklich die Geschichte davon, wie die Insel sich geteilt hat – und das ist gerade in unserem Land besonders relevant –, wie sie sich in die Habenden und die Habenichtse geteilt hat, wie die Kooks und die Pogues entstanden sind.” Shannon Burke ergänzte, erzählt werde das über bekannte und neue Figuren: „Aber sie sind zwanzig Jahre früher dran, es ist also die Generation der Eltern.”

Bestellt ist der Ableger noch nicht

Bei aller Vorfreude gilt: Über den Drehbuchstand ist das Projekt bislang nicht hinaus. Netflix wollte sich gegenüber Deadline nicht äußern, eine Serienbestellung gibt es nicht. Der Streamer geht mit dem Ausbau seiner Erfolgsserien traditionell zurückhaltend um – von den diversen erwogenen Ablegern zu Stranger Things kam nur eine Animationsserie zustande, das Fester-Spin-off zu Wednesday liegt seit rund drei Jahren in der Entwicklung, und das geplante Prequel zu Virgin River wurde ganz gestrichen.

Das erfolgreichste Gegenbeispiel ist Queen Charlotte, der Bridgerton-Ableger. Und einen Dämpfer gab es zuletzt auch für das Team hinter „Outer Banks” selbst: Ihre Serie The Runarounds wurde bei Prime Video bereits nach einer Staffel eingestellt. Fürs Erste bleibt Fans also das Finale – zehn Folgen, ab sofort komplett bei Netflix.

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