Venom (Eddie Brock): Herkunft, Kräfte und Filme
Venom verbindet den außerirdischen Symbionten mit Eddie Brock. Erfahre alles über Comic-Herkunft, Kräfte, Schwächen und die Filme mit Tom Hardy.
Venom entsteht, wenn sich der außerirdische Symbiont mit Eddie Brock verbindet. Aus Spider-Mans rachsüchtigem Gegner wird im Lauf der Comics ein Antiheld mit eigener Moral, während die Kinofilme Tom Hardys Eddie und seinen streitlustigen Mitbewohner als ungleiches Duo erzählen.
Die Figur ist deshalb mehr als ein schwarzer Spider-Man: Venom verbindet die Geschichte des Symbionten, Eddies Absturz als Journalist und den Konflikt zwischen Kontrolle und Abhängigkeit. Die wichtigsten Unterschiede zwischen Comics und Filmen findest du hier ebenso wie Kräfte, Schwächen und die vollständige Filmreihenfolge.
Auf einen Blick
Wer ist Venom? Venom ist die Verbindung aus einem außerirdischen Symbionten und einem Wirt; die bekannteste Version bildet er mit Eddie Brock.
Wann debütierte Venom? Der Symbiont erschien in The Amazing Spider-Man #252 (1984), Eddie Brock wurde zuvor angedeutet und Venom trat in The Amazing Spider-Man #300 (1988) vollständig auf.
Wer spielt Venom im Kino? Tom Hardy verkörpert Eddie Brock und spricht Venom in Sonys Filmtrilogie von 2018 bis 2024.
Was sind Venoms Schwächen? Vor allem starke Schallwellen und große Hitze können die Verbindung zwischen Symbiont und Wirt stören.
Wer ist Venom alias Eddie Brock?
Eddie Brock arbeitet in den Comics als Journalist. Nachdem Spider-Man einen von Eddie beschriebenen angeblichen Serienmörder entlarvt, zerbricht dessen Karriere. Zur selben Zeit fühlt sich der von Peter Parker zurückgewiesene Symbiont verraten. Der gemeinsame Hass auf Spider-Man macht Eddie und das Wesen zu Venom.
Marvel beschreibt Venom zunächst als Gegner mit einem eigenen Ehrenkodex: Das Duo verfolgt Spider-Man, will Unschuldige aber möglichst verschonen. Diese Grenze führt später zum Wandel vom Schurken zum „Lethal Protector”. Eddie und der Symbiont trennen sich mehrfach, finden jedoch immer wieder zusammen; außerdem trägt Eugene Thompson zeitweise den Namen Venom.
Venoms Herkunft in den Marvel Comics
Der Symbiont debütierte laut Marvel in The Amazing Spider-Man #252 vom Mai 1984 als Spider-Mans schwarzer Anzug. Peter hatte das lebende Kostüm auf Battleworld erhalten und bemerkte erst später, dass es ein eigenes Bewusstsein besitzt. Reed Richards trennte beide mit Schall voneinander. Die häufig genannte Ausgabe Web of Spider-Man #18 von 1986 enthält nur eine frühe, noch namenlose Andeutung von Eddie Brock und ist deshalb nicht Venoms vollständiges Debüt.
David Michelinie entwickelte Eddie Brock und Venom als Gegner; Todd McFarlane prägte das berühmte Erscheinungsbild. Nach kurzen Auftritten in The Amazing Spider-Man #298 und #299 erfolgte in Ausgabe #300 von 1988 die erste vollständige Konfrontation. Die Miniserie Venom: Lethal Protector von 1993 machte aus dem Spider-Man-Gegner einen eigenen Antihelden.
Spätere Comics erweiterten den Mythos um Knull, den Schöpfer der Symbionten, und um den Planeten Klyntar. Marvel erklärt dabei, dass Klyntar zugleich Knulls Gefängnis war. Für Venoms Grundgeschichte bleibt aber entscheidend: Das Wesen übernimmt nicht einfach einen Körper, sondern verstärkt Eigenschaften und Gefühle seines Wirts. Eddie und der Symbiont müssen daher lernen, als zwei Persönlichkeiten zu handeln.
Welche Kräfte und Schwächen hat Venom?
Die Verbindung verleiht Eddie übermenschliche Kraft, Ausdauer, Heilung und Beweglichkeit. Der Symbiont formt Kleidung, Tarnung, Klauen, Zähne und Tentakel aus seiner eigenen Masse. Von Peter Parker übernahm er außerdem wandkrabbelnde Fähigkeiten und organische Netze. Weil der Symbiont Peters Erinnerungen kennt, löst Venom dessen Spinnensinn häufig nicht aus.
Die Leistung hängt vom Wirt und vom Zustand der Bindung ab. Starker Schall kann Symbiont und Wirt voneinander lösen; Feuer und extreme Hitze verletzen viele Symbionten ebenfalls. Die Filme übernehmen beide Schwächen, verändern aber ihre genaue Wirkung. Venom ist zudem psychisch angreifbar: Eddies Wut und die Impulse des Symbionten können sich gegenseitig verstärken.
Venom-Filme: Reihenfolge mit Tom Hardy
Tom Hardys Trilogie gehört zu Sonys Spider-Man Universe und erzählt eine eigene Kontinuität ohne Peter Parker als Hauptfigur. „Spider-Man 3” zeigt dagegen eine frühere Venom-Version mit Topher Grace. „Spider-Man: No Way Home” verbindet das Sony-Universum kurz mit dem MCU, ohne die beiden Venom-Versionen zusammenzuführen.
Venom Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Venom Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 60 der erfolgreichsten Filmreihen.
- Reihenfolge Filme
- Einnahmen
- Grafik
| Jahr | Film | |
|---|---|---|
| 2007 | Spider-Man 3 | Streamen |
| 2018 | Venom | Streamen |
| 2021 | Venom: Let There Be Carnage | Streamen |
| 2021 | Spider-Man: No Way Home | Streamen |
| 2024 | Venom: The Last Dance | Streamen |
| Jahr | Film | Einspielergebnisse Weltweit |
| 2018 | Venom | 856.09 Millionen US Dollar |
| 2021 | Venom: Let There Be Carnage | 506.86 Millionen US Dollar |
| 2024 | Venom: The Last Dance | 478.94 Millionen US Dollar |
1.84 Milliarden US Dollar
26. August 2026
Box Office Mojo
„Spider-Man 3” (2007)
Sony Sam Raimis „Spider-Man 3” bringt Venom erstmals ins Kino. Der Symbiont verbindet sich zunächst mit Peter Parker und verstärkt dessen Aggressionen. Nach der Trennung findet er Eddie Brock (Topher Grace), der Peter für den Verlust seiner Karriere verantwortlich macht. Diese Fassung bleibt ein eigenständiger Teil der Raimi-Trilogie und gehört nicht zu Tom Hardys Filmen.
„Venom” (2018)
Sony In „Venom” recherchiert Reporter Eddie Brock gegen Carlton Drake und die Life Foundation. Im Labor verbindet er sich mit einem der von einer Raumsonde geborgenen Symbionten. Eddie verliert die Kontrolle über seinen Körper, erkennt aber, dass Venom die Erde nicht wie Riot und Drake erobern will. Aus dem erzwungenen Bündnis wird eine Partnerschaft mit eigenen Regeln.
Der Film löst Venom weitgehend von Spider-Man und baut die Beziehung zwischen Eddie und dem Symbionten als Konfliktkomödie auf. Ruben Fleischer führte Regie; Tom Hardy spielt Eddie und spricht Venom. Die Fortsetzungen führen diese Version ohne Begegnung mit Sonys Peter Parker weiter.
„Venom: Let There Be Carnage” (2021)
Sony Im zweiten Film unter der Regie von Andy Serkis trifft Eddie auf den Serienmörder Cletus Kasady. Ein Biss überträgt Symbiontenmaterial und erschafft Carnage, der sich mit Cletus verbindet. Eddie und Venom müssen ihren eigenen Streit beilegen, um Carnage und Frances Barrison alias Shriek zu stoppen. Die Mid-Credit-Szene versetzt das Duo anschließend kurz in eine andere Realität.
„Spider-Man: No Way Home” (2021)
Die Mid-Credit-Szene von „Spider-Man: No Way Home” zeigt Tom Hardys Eddie in einer Bar des MCU. Doctor Stranges Zauber schickt ihn zurück in sein Universum, doch ein kleiner Rest des Symbionten bleibt zurück. Der Film löst diesen Hinweis nicht weiter auf; eine bestätigte Begegnung zwischen Hardys Venom und dem MCU-Spider-Man gibt es bislang nicht.
„Venom: The Last Dance” (2024)
Der früher als „Venom: The Last Dance” angekündigte Film ist seit 2024 veröffentlicht. Sony bezeichnet „Venom: The Last Dance” ausdrücklich als finalen Teil der Trilogie. Eddie und Venom werden von Regierungsagenten und Kreaturen aus der Welt der Symbionten gejagt; Knull bedroht sie aus dem Hintergrund. Kelly Marcel führte Regie und schrieb das Drehbuch, Tom Hardy kehrte als Eddie und Venom zurück.
Das Finale beendet die gemeinsame Flucht von Eddie und Venom mit einer folgenreichen Entscheidung. Damit ist die alte Spekulation über einen Juli-Start, einen möglichen Streikeinfluss oder eine Rückkehr von Topher Grace überholt. Sony führt den Film inzwischen als digital und auf Blu-ray verfügbar; eine weitere Fortsetzung mit Hardy ist nicht offiziell angekündigt.
Kommt Venom ins MCU?
Die Tür ist offen, ein neuer Auftritt ist aber nicht bestätigt. Tom Hardys Eddie Brock war durch die Mid-Credit-Szene von „Spider-Man: No Way Home” bereits kurz im MCU. Dabei blieb ein Stück des Symbionten zurück. Der im Juli 2026 veröffentlichte „Spider-Man: Brand New Day” greift diesen Hinweis jedoch nicht auf und zeigt weder Hardy noch Venom.
Stand 21. August 2026 haben Marvel Studios und Sony weder Tom Hardys Rückkehr noch einen neuen MCU-Wirt oder einen Spider-Man/Venom-Crossover angekündigt. Bei der Bewerbung von „Brand New Day” äußerten Kevin Feige und Produzentin Amy Pascal lediglich Hoffnung auf eine spätere Begegnung zwischen Tom Hollands Spider-Man und Hardys Venom. Das zeigt Interesse, ist aber keine Projektbestätigung.
Damit bleiben zwei Möglichkeiten: Hardys Venom könnte über das Multiversum zurückkehren, oder das MCU könnte aus dem zurückgelassenen Symbionten eine eigene Venom-Version entwickeln. Welche Variante gewählt wird und in welchem Film sie auftauchen könnte, ist offen. Gerüchte über „Avengers: Secret Wars” oder einen weiteren Spider-Man-Film sind bislang nicht bestätigt.
Venom, Spider-Man und Carnage
Venoms wichtigste Verbindung bleibt Spider-Man: Der Symbiont übernahm dessen Kräfte und teilt mit Eddie die Wut auf Peter Parker. Carnage ist in den Comics ein Nachkomme des Venom-Symbionten und verbindet sich mit Cletus Kasady. Knull erweitert den Konflikt um den Ursprung der Spezies, hat auf scifiscene.de aber noch keine eigene bestätigte Charakterseite.
Venom ist ein außerirdischer Symbiont in Verbindung mit einem Wirt. Die bekannteste Version entsteht zusammen mit dem Journalisten Eddie Brock.
Venom ist eine Marvel-Figur. Er stammt aus den Spider-Man-Comics und wurde später zum eigenständigen Antihelden.
Venom besitzt übermenschliche Kraft, Heilung, Formwandlung, Tarnung, organische Netze und viele von Spider-Man übernommene Fähigkeiten.
Starke Schallwellen und große Hitze können den Symbionten verletzen oder die Verbindung zu seinem Wirt lösen.
Tom Hardy spielt Eddie Brock in drei Solofilmen: „Venom“ (2018), „Venom: Let There Be Carnage“ (2021) und „Venom: The Last Dance“ (2024).
Tom Hardys Venom war bereits kurz im MCU. Ein weiterer Auftritt, ein neuer MCU-Wirt oder ein Spider-Man/Venom-Crossover ist Stand August 2026 aber nicht offiziell angekündigt.
Venom beginnt als Spider-Man-Gegner, entwickelt sich mit Eddie Brock aber zum Antihelden, der Schuldige jagt und Unschuldige schützen will.
Darum geht's
Venom: Alle Filme nach Kinostart sortiert
„Venom: The Last Dance” wurde auf der Cinema Con 2022 kurz angekündigt. Das Interesse der Fans ist groß. Obwohl die Dreharbeiten fast abgeschlossen sind, bleiben viele Aspekte der Fortsetzung noch im Dunkeln.
Spider-Man wurde am Ende von „Spider-Man: Far From Home” vom Daily Bugle Herausgeber John Jonah Jameson Jr. für die Zerstörungen bei der Schlacht von London beschuldigt, für die eigentlich Mysterio verantwortlich war. Außerdem wurde dadurch seine wahre Identität als Peter Parker bekannt gemacht.
Venom und sein Wirt Eddie Brock bekommen es mit dem Serienkiller Cletus Kasady zu tun, der sich in den blutrünstigen Carnage verwandelt, nachdem er ebenfalls mit einem Symbiont in Kontakt gekommen ist.
Als Dr. Carlton, Chef der mysteriösen Life Foundation, in den Besitz eines Organismus außerirdischen Ursprungs kommt, benutzt er diese sogenannten Symbionten, um mit ihnen Experimente an Menschen durchzuführen. Dank des Tipps einer Konzern-Insiderin bekommt der Reporter Eddie Brock Wind von Drakes fragwürdigen Machenschaften und beschließt – entgegen der Warnung seiner Freundin Anne– der Sache auf den Grund zu gehen. Bei seinen Nachforschungen in den Labors der Life Foundation kommt Eddie jedoch selbst mit einem Symbionten in Kontakt, der mit ihm zu einem neuen Wesen verschmilzt: dem mit übermenschlichen Kräften ausgestatteten Venom.
Peter Parker (Tobey Maguire) fühlt sich endlich sicher in seinem Leben und plant, Mary Jane Watson (Kirsten Dunst) einen Heiratsantrag zu machen. Mary Jane hat gerade ihr Debüt in einem Broadway-Musical gegeben. Während eines Dates stürzt ein kleiner Meteor in der Nähe ab, und ein außerirdischer Symbiote heftet sich an Peters Moped.