Serien / Science-Fiction

Nach Spielbergs Aus: „Robopocalypse“ wird Serie mit Ron Howard und Akiva Goldsman

Steven Spielberg wollte „Robopocalypse“ verfilmen und legte das Projekt auf Eis. Jetzt entwickeln Imagine und Weed Road eine Serie: Ron Howard inszeniert den Pilotfilm, Akiva Goldsman ist Showrunner. Ein Sender fehlt noch.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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„Robopocalypse” bekommt eine zweite Chance, diesmal als Serie. Imagine Entertainment und Weed Road entwickeln eine Serienfassung des Science-Fiction-Romans von Daniel H. Wilson. Ron Howard soll den Pilotfilm inszenieren, Akiva Goldsman schreibt das Pilotbuch und übernimmt die Rolle des Showrunners. Das berichtet The Hollywood Reporter.

Einen Sender oder Streamingdienst gibt es noch nicht. Das Projekt steht damit am Anfang: Erst wenn ein Abnehmer gefunden ist, wird aus der Entwicklung eine Bestellung, und erst dann sind Besetzung und Drehbeginn zu erwarten.

Spielbergs gescheitertes Großprojekt

Der Roman erschien 2011 und war schon vor der Veröffentlichung bekannt, weil sich Steven Spielberg die Filmrechte gesichert hatte, um ihn selbst zu verfilmen. Drew Goddard schrieb eine Drehbuchfassung, zeitweise waren Anne Hathaway und Chris Hemsworth für die Hauptrollen vorgesehen. 2014 legte Spielberg das Projekt auf unbestimmte Zeit auf Eis.

Ein zweiter Anlauf folgte 2018 mit Michael Bay als Regisseur, auch daraus wurde nichts. Spielbergs Firma Amblin Entertainment bleibt dem Stoff nun als ausführende Produktion verbunden. Die Entwicklung führen bei Imagine Brian Grazer und Jeb Brody, bei Weed Road Greg Lessans und Rachel Wizenberg, gemeinsam mit Howard und Goldsman.

Worum es geht

„Robopocalypse” erzählt vom Krieg der Menschheit gegen Maschinen, die von einer übermächtigen künstlichen Intelligenz gesteuert werden. In naher Zukunft wendet sich die Technik, die den Alltag trägt, gegen die Menschen. Im Moment des Angriffs, der „Zero Hour”, wird die Menschheit fast ausgelöscht. Die Überlebenden finden sich zusammen und schlagen zum ersten Mal gemeinsam zurück.

Howard begründet seine Zusage mit der Aktualität des Stoffs: Die Geschichte habe die Größe und Spannung eines Actionstoffs, ihn interessierten aber die Themen und die Menschlichkeit im Kern. Wilson habe eine Zukunft entworfen, die zugleich verstörend und zunehmend plausibel wirke, mit Figuren, die herausfinden müssen, was sie verbindet, wenn sich die Technik gegen sie wendet.

Ein eingespieltes Duo

Howard und Goldsman arbeiten seit „A Beautiful Mind” zusammen. Der Film brachte Howard 2002 die Oscars für Regie und besten Film ein, Goldsman gewann für das adaptierte Drehbuch. Gemeinsam entwickelten sie später auch Stephen Kings „Der Dunkle Turm”, der 2017 ins Kino kam. Die damals geplante Serie zum Film kam nie zustande.

Für Goldsman ist „Robopocalypse” das nächste große Genreprojekt in kurzer Folge. Er hat als Mitschöpfer von „Star Trek: Strange New Worlds” gerade das Serienfinale selbst inszeniert und schreibt für Paramount+ die Neuauflage „Voyage to the Bottom of the Sea” mit Daisy Ridley, über die wir hier berichtet haben. Wann und wo „Robopocalypse” zu sehen sein wird, ist offen.

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