„Existenzielle Angst“: Scarlett Johansson nennt ihre Rolle in „The Batman: Part II“ schwer zu knacken
Scarlett Johansson hat erstmals über „The Batman: Part II“ gesprochen: Die Rolle habe ihr „existenzielle Angst“ bereitet und sei schwer zu knacken gewesen. Welche Figur sie spielt, bleibt offiziell geheim.
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Scarlett Johansson hat erstmals über ihre Rolle in „The Batman: Part II” gesprochen – und dabei kaum etwas verraten, außer wie schwer sie ihr gefallen ist. Im Interview mit Entertainment Tonight nannte sie die Figur in Matt Reeves’ Fortsetzung die Rolle, die sie zuletzt am weitesten aus ihrer Komfortzone geholt habe. „Sie hat mir aus irgendeinem Grund eine Menge existenzielle Angst bereitet“, sagte Johansson.
Gefragt worden war sie nach ihren kommenden Projekten, dem Horrorfilm „Der Exorzist: Märtyrer“ und dem Batman-Sequel. Die Antwort fiel eindeutig aus: „Wahrscheinlich die Rolle in The Batman.“ In die deutschen Kinos kommt der Film nach aktuellem Stand am 17. Februar 2028.
„Schwer zu knacken“: Was Johansson über die Rolle sagt
Woran es genau lag, kann Johansson nach eigenen Worten selbst nicht sagen. „Es war sehr schwer herauszufinden. Ich weiß nicht, warum – ob es an der Rolle lag oder einfach daran, wo ich gerade in meinem Leben stehe, oder was sonst los ist. Aber es war einfach schwer, sie zu knacken“, erklärte sie. Und weiter: „Mehr kann ich dazu nicht sagen. Es war in vielerlei Hinsicht eine harte Rolle.“
Das ist bemerkenswert für eine Schauspielerin, die mehr als ein Jahrzehnt lang Black Widow im Marvel-Universum gespielt hat und Großproduktionen dieser Art bestens kennt. Mit Reeves’ düsterem Gotham betritt Johansson allerdings eine Welt, die sich bewusst vom Comic-Bombast abgrenzt und ihre Figuren eher wie in einem Kriminaldrama erzählt. Robert Pattinson hatte über den Dreh bereits gesagt, die Fortsetzung sei eine echte Kehrtwende gegenüber dem ersten Teil.
Welche Figur spielt Scarlett Johansson?
Offiziell ist das weiterhin nicht bekannt. Matt Reeves hatte Johanssons Besetzung im Mai bestätigt, ihre Figur aber nicht genannt, und laut The Hollywood Reporter hat sich daran bis heute nichts geändert. Deadline dagegen schreibt in seinem Bericht über das Interview, Johansson spiele Gilda Dent, die Ehefrau von Staatsanwalt Harvey Dent – und der werde von Sebastian Stan gespielt. Eine Bestätigung von Warner Bros. oder DC Studios gibt es dafür nicht.
Für Stans Rolle kursiert seit Tagen eine ganz andere Spur. Ein Werkstattfoto aus dem Umfeld von Maskenbildner Mike Marino hatte Spekulationen genährt, Stan könnte den Serienmörder Victor Zsasz spielen – wir haben die Hinweise rund um das „Zsasz“-Foto zusammengefasst. Beides passt nicht zusammen, und solange das Studio schweigt, bleibt offen, welche Darstellung stimmt. Neben Johansson und Stan sind Charles Dance, Brian Tyree Henry und Sebastian Koch neu im Ensemble.
Dreh mit Unterbrechung
Die Arbeit an „The Batman: Part II” verlief nicht ohne Störungen. Im Oktober musste die Produktion kurz pausieren, weil Matt Reeves sich um eine familiäre Angelegenheit kümmerte. Danach sprang Steven Soderbergh ein, um Reeves mit Rückendeckung des Studios beim letzten Abschnitt der Dreharbeiten zu unterstützen – Pattinson nannte das einen „völlig selbstlosen“ Einsatz.
Am Starttermin hat sich durch die Pause bislang nichts verschoben. In den USA soll der Film am 18. Februar 2028 anlaufen, in Deutschland einen Tag früher. Bis dahin dürfte Johanssons Rolle zu den am besten gehüteten Geheimnissen der Produktion gehören – ihre eigenen Worte zeigen zumindest, dass Reeves ihr keine einfache Aufgabe gegeben hat.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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