The Batman Part II: Warum der Pinguin nur zwei Szenen bekommt

The Batman Part II: Warum der Pinguin nur zwei Szenen bekommt Warner Bros.

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15.06.2026 17:06 Uhr

Erwartungen auf den Kopf gestellt: Colin Farrells Pinguin tritt im Sequel kürzer. Erfahre, warum das für Gothams Zukunft und den neuen Schurken Harvey Dent eine geniale Nachricht ist.

Robert Pattinsons Rückkehr als Dunkler Ritter lässt noch etwas auf sich warten. Erst am 30. September 2027 startet „The Batman: Part II” in den Kinos. Doch schon jetzt sickern faszinierende Details zur Story durch. Eine große Enthüllung betrifft direkt Gothams Unterwelt: Colin Farrell schlüpft erneut in die Rolle von Oz Cobblepot, auch bekannt als der Pinguin. Doch Fans seiner Hit-Serie „The Penguin” müssen sich auf eine kleine Umstellung einstellen.

Weniger Pinguin, mehr Harvey Dent

Im Interview mit Screen Rant verriet Farrell, dass er im kommenden Sequel extrem kurztritt. Genauer gesagt: Oz Cobblepot bekommt nur zwei Szenen in „The Batman: Part II”. Das klingt nach einem massiven Downgrade, besonders nachdem er sich gerade erst an die Spitze von Gothams Unterwelt gekämpft und Sofia Falcone entmachtet hat.

Doch dieser Schritt ergibt Sinn, denn Regisseur Matt Reeves rückt eine andere tragische Figur ins Rampenlicht: Harvey Dent. Gerüchten zufolge übernimmt Sebastian Stan die Rolle des Bezirksstaatsanwalts, der unweigerlich zu Two-Face mutiert. Scarlett Johansson soll seine Frau spielen und Charles Dance seinen Vater. Gothams neuer Fokus liegt klar auf dem Dent-Klan und Harveys unaufhaltsamem Abstieg in die Korruption.

Ein zeitgenössisches Meisterwerk

Auch wenn Farrell nur kurz auftritt, fasziniert ihn das Drehbuch restlos. Seine wenigen Szenen reichen aus, um den neuen Ton des Films zu erfassen. Er feiert die Arbeit von Matt Reeves in den höchsten Tönen:

Ich durfte von der ersten bis zur letzten Seite lesen und es ist wirklich großartig. Ich finde einfach, dass Matt Reeves brillant ist und er nicht nur tonal ein wirklich dunkles und teils erschreckendes Stück geschrieben hat, sondern auch ein psychologisch gewichtiges, nuanciertes und sehr gefühlvolles Werk. [...] Ich denke einfach, er hat ein zeitgenössisches Genre-Meisterwerk verfasst. Ich bin nur in zwei Szenen dabei, was toll ist, denn das bedeutet, dass ich den Rest des Films genießen kann.

Warum der kurze Auftritt fantastisch für Gotham ist

Zugegeben, nur zwei Szenen klingen im ersten Moment enttäuschend. Doch wenn du genauer hinschaust, offenbart sich darin eine brillante Entscheidung für Gothams filmisches Universum. In den meisten Batman-Filmen – egal ob Tim Burtons „Batman” oder Christopher Nolans „The Dark Knight” – sterben die Bösewichte oder verschwinden auf Nimmerwiedersehen im Gefängnis. Eine der wenigen Ausnahmen bildete bisher Cillian Murphys Scarecrow.

Die Comics zeigen Gothams Schurken jedoch als lebendigen, dauerhaften Teil der Stadt. Sie brechen aus dem Arkham Asylum aus, terrorisieren die Straßen und testen immer wieder Batmans moralischen Kompass sowie seine eiserne No-Kill-Regel. Indem Reeves den Pinguin als etablierten Kingpin für kurze Momente zurückbringt, verleiht er der Stadt eine unglaubliche Tiefe. Gotham fühlt sich dadurch lebendig an – vollgepackt mit Schurken, die ihr eigenes Spiel treiben, während Batman an anderer Stelle ermittelt.

Wir dürfen gespannt sein, ob der Dunkle Ritter den Pinguin dieses Mal als widerwilligen Informanten nutzt oder ob ihre Wege rein zufällig in der Unterwelt kreuzen. Sicher ist: Die Vorfreude auf diesen düsteren Trip nach Gotham wächst mit jedem Detail.

Drama
Mystery
Start
30.09.2027
Regisseur/in
Matt Reeves
Drehbuch
Matt Reeves
Mattson Tomlin