Elle Fanning

Mary Holm in „Young Ones"

Geboren
09.04.1998 · 28 Jahre
Geburtsort
Conyers, Georgia, USA
Nationalität
Amerikanisch
Bekannt aus
Young Ones, Maleficent - Mächte der Finsternis, Maleficent - Die dunkle Fee
Aktiv seit
2006

Biografie

Elle Fanning steht seit ihrem dritten Lebensjahr vor der Kamera, doch für das Genre-Publikum ist sie vor allem eine Figur: Thia, die beschädigte Synthetische der Weyland-Yutani Corporation aus „Predator: Badlands”. Dan Trachtenbergs Film lief am 6. November 2025 in den deutschen Kinos an, spielte weltweit über 180 Millionen US-Dollar ein und legte damit den erfolgreichsten Kinostart der Reihe hin – bei einem Produktionsbudget von 105 Millionen Dollar.

Geboren am 9. April 1998, ist Fanning die jüngere Schwester von Dakota Fanning und arbeitet seit Jahren in zwei Welten parallel: in großen Studiostoffen wie den beiden Maleficent-Filmen, in denen sie neben Angelina Jolie Prinzessin Aurora spielt, und im Autorenkino von Sofia Coppola bis Nicolas Winding Refn. Am 19. November 2026 kehrt sie als junge Effie Trinket in „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping” ins Kino zurück.

Auf einen Blick

Wer ist Elle Fanning? US-amerikanische Schauspielerin, geboren am 9. April 1998, seit ihrer Kindheit im Geschäft und jüngere Schwester von Dakota Fanning.

Ihre bekannteste Genre-Rolle? Thia in „Predator: Badlands” (2025), eine Synthetische von Weyland-Yutani, die sich mit dem jungen Jäger Dek verbündet.

Und davor? Prinzessin Aurora in „Maleficent - Die dunkle Fee” (2014) und „Maleficent - Mächte der Finsternis” (2019), dazu eine der Hauptrollen in „Super 8” (2011).

Was kommt als Nächstes? „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping” mit Fanning als junger Effie Trinket, deutscher Kinostart am 19. November 2026.

Läuft gerade etwas? Ja. Apple TV hat die Serie Margo’s Got Money Troubles, in der Fanning die Hauptrolle spielt und mitproduziert, im Mai 2026 um eine zweite Staffel verlängert.

Thia in Predator: Badlands

In „Predator: Badlands” spielt Fanning gleich doppelt. Thia ist eine beschädigte Synthetische des Konzerns Weyland-Yutani, die dem jungen Yautja Dek als unerwartete Verbündete zur Seite steht; Tessa, ihre intakte Schwestereinheit, steht auf der Gegenseite. Für die Reihe ist das ein Perspektivwechsel: Zum ersten Mal ist der Jäger selbst die Hauptfigur, und der Mensch, der ihm sonst gegenübersteht, ist hier gar kein Mensch mehr.

Genau dieser Konzernname hatte vor dem Start Hoffnungen auf ein Crossover mit der Alien-Reihe geweckt. Trachtenberg hat das noch vor dem Kinostart ausgeräumt: Der Film spielt zwar erkennbar im selben Universum, erzählt aber keine Alien-Geschichte. Aufgegangen ist die Rechnung trotzdem – mit über 180 Millionen Dollar weltweit ist „Predator: Badlands” der stärkste Kinoerfolg des Franchise. Wo der Film innerhalb der Reihe steht, sortiert unser Überblick zu den Predator-Filmen.

Prinzessin Aurora neben Angelina Jolie

Zehn Jahre früher hatte Disney Fanning eine Rolle gegeben, die bis heute ihre reichweitenstärkste ist. „Maleficent - Die dunkle Fee” erzählte 2014 den Dornröschen-Stoff aus der Sicht der bösen Fee, mit Angelina Jolie in der Titelrolle und Fanning als deren Gegenfigur – jene Prinzessin, die der Fluch trifft und die am Ende nicht von einem Prinzen, sondern von ihrer Ziehmutter gerettet wird. Der Film spielte 758,5 Millionen Dollar ein.

In „Maleficent - Mächte der Finsternis” (2019) regiert Fannings Prinzessin fünf Jahre später die Moore und gerät zwischen Maleficent und ihre künftige Schwiegermutter, Königin Ingrith, gespielt von Michelle Pfeiffer. Mit 491,7 Millionen Dollar blieb die Fortsetzung deutlich hinter dem ersten Teil. Ein dritter Teil ist angekündigt: Jolie hat im Dezember 2023 ihre Rückkehr bestätigt, Linda Woolverton schreibt das Drehbuch. Regie, Drehstart und Kinostart stehen nicht fest, und ob Fannings Figur überhaupt zurückkommt, hat Disney nie gesagt – den Stand führt unser Überblick zur Maleficent-Reihe fort.

Effie Trinket im Panem-Prequel

Am 19. November 2026 startet „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping” in den deutschen Kinos, einen Tag vor dem US-Start. Der fünfte Kinofilm der Reihe spielt 24 Jahre vor dem ersten und erzählt die 50. Hungerspiele, den zweiten Quarter Quell, in den das Kapitol die doppelte Zahl an Tributen schickt. Joseph Zada spielt den 16-jährigen Haymitch Abernathy, Fanning die junge Effie Trinket – eine Figur, die in den ursprünglichen Filmen Elizabeth Banks verkörperte.

Regie führt erneut Francis Lawrence, der bereits vier Filme der Reihe inszeniert hat. Um Zada herum steht ein ungewöhnlich großes Ensemble mit Jesse Plemons, Mckenna Grace, Kieran Culkin, Maya Hawke, Ralph Fiennes und Glenn Close. Fanning hat die Besetzung selbst dem Publikum zugeschrieben: Es seien die Fans gewesen, die sie für die Rolle ins Gespräch gebracht hätten. Alle bisherigen Teile in der richtigen Abfolge stehen im Überblick zu den Panem-Filmen.

Wie es weitergeht

Außerhalb des Kinos läuft für Fanning derzeit eine Serie: In Margo’s Got Money Troubles nach dem Roman von Rufi Thorpe spielt sie die Titelrolle und steht zugleich als ausführende Produzentin hinter der Produktion. Apple TV hat die Serie im Mai 2026 um eine zweite Staffel verlängert. Ein Genre-Stoff ist das nicht, aber es ist das Projekt, das sie am längsten bindet.

Abgedreht ist „The Nightingale”, in dem sie erstmals gemeinsam mit ihrer Schwester Dakota vor der Kamera stand: Regie führte Michael Morris, die Dreharbeiten in Budapest endeten im Juni 2026, der US-Start ist für den 12. Februar 2027 angesetzt; ein deutscher Termin steht aus. Dazu kommt ein Filmporträt über die Kinderbuchautorin Margaret Wise Brown an der Seite von Julianne Moore, das Deadline im Juli 2026 meldete. Für das Genre bleibt eine Frage offen: Ein weiterer Predator-Film mit Thia ist nicht angekündigt. Trachtenberg hat mehrere weitere Filme der Reihe im Sinn, eine Besetzung dafür hat er nicht genannt.

Sie spielt eine Doppelrolle: Thia, eine beschädigte Synthetische der Weyland-Yutani Corporation, die sich mit dem jungen Jäger Dek verbündet, und deren Schwestereinheit Tessa.

Ja. Elle Fanning wurde am 9. April 1998 geboren und ist die jüngere Schwester von Dakota Fanning. Gemeinsam vor der Kamera standen die beiden erstmals für „The Nightingale”, der im Juni 2026 abgedreht wurde.

Der deutsche Kinostart ist der 19. November 2026, einen Tag vor dem US-Start. Elle Fanning spielt darin die junge Effie Trinket.

In beiden: „Maleficent - Die dunkle Fee” (2014) und „Maleficent - Mächte der Finsternis” (2019), jeweils in der Rolle der verfluchten Prinzessin. Ein dritter Teil ist in Entwicklung, aber weder terminiert noch besetzt.

An der zweiten Staffel der Apple-TV-Serie Margo’s Got Money Troubles, die im Mai 2026 bestellt wurde. Abgedreht sind „The Nightingale” mit Dakota Fanning und weitere Kinoprojekte; angekündigt ist ein Filmporträt über die Autorin Margaret Wise Brown.

Zuletzt aktualisiert am 26.09.2026

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