Zu Beginn der Folge blickt die Serie an den Anbeginn des Zweiten Zeitalters zurück: Nach der Niederlage Morgoths versucht Sauron in einer schönen, elbenhaften Gestalt, die Orks unter seiner Führung zu einen und eine neue Ordnung zu errichten. Doch Adar und die Orks lehnen sich gegen ihn auf und vernichten seinen Körper. Sauron überdauert als körperlose, zähflüssige Masse und formt über die Jahrhunderte, indem er Leben in sich aufnimmt, allmählich eine neue Gestalt – die des Menschen Halbrand.
In der Gegenwart weigert sich Elrond, die drei frisch geschmiedeten Elbenringe einzusetzen, da er Saurons Einfluss auf die Schmuckstücke fürchtet. Der Hohe König Gil-galad hingegen sieht in ihnen die einzige Möglichkeit, das Schwinden der Elben aufzuhalten. Um die Ringe in Sicherheit zu bringen, flieht Elrond mit ihnen und trägt sie zu Círdan, dem ältesten und weisesten Elben Mittelerdes.
Círdan will zunächst nur beratend helfen, doch als er die Ringe erblickt, hält er sie für vollkommen. Gemeinsam mit Galadriel und Gil-galad legt er sie an – und die schwindende Kraft der Elben wird wiederhergestellt, während in Lindon neues Leben erblüht.
In einer Nebenhandlung verlieren der Fremde, ein Zauberer, der nach und nach seine Erinnerungen zurückgewinnt, und die Harfüßin Nori auf ihrem Weg in das ferne Land Rhûn die Orientierung. Unerwartet erscheint Hilfe in Gestalt von Noris Freundin Poppy, die Karten der Harfüße mitbringt, um den beiden den Weg zu weisen.
In Mordor wird Halbrand vor Adar gebracht. Er offenbart, dass Sauron zurückgekehrt ist, und bietet Adar einen Handel an: Er will nach Eregion aufbrechen – das Elbenreich, in dem die Ringe geschmiedet wurden – während Adar seine Armee für den Kampf gegen Sauron sammelt.