Das Zwergenreich Khazad-dûm wird von schweren Erdbeben erschüttert. Teile der gewaltigen Steinhallen brechen ein, das Licht wird verdunkelt, und das Band der Zwerge zum Berg scheint zerrissen – die Bergleute können den Stein nicht mehr „hören“. Zu allem Übel verderben auch die Kornvorräte, sodass dem Reich eine Notlage droht.
Prinz Durin, den sein Vater König Durin zuvor seines Titels enthoben hat, steht in dieser Krise fest an der Seite seiner Frau Disa. Trotz der drängenden Not können sich Vater und Sohn jedoch nicht zu einer Versöhnung durchringen.
Von unheilvollen Visionen heimgesucht, will Galadriel nach Eregion aufbrechen und bittet Elrond, sie zu begleiten. Zugleich hetzt ein dunkler Zauberer seine Handlanger auf den Fremden und seine beiden Begleiterinnen, die weiter durch das Land Rhûn ziehen.
In Eregion versucht Halbrand, den Elbenschmied Celebrimbor erneut für sich einzunehmen, obwohl dieser eigentlich nicht mehr mit ihm sprechen möchte. Am Ende gibt sich Halbrand als Annatar, der „Herr der Gaben“, zu erkennen – und Celebrimbor kann seiner Überredungskunst nicht widerstehen. Überdies erreicht Prinz Durin eine Einladung Celebrimbors, nach Eregion zu kommen.