Echo
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Echo Staffel 1

Originaltitel: Echo

Staffel 1 Episodenguide von Echo

  • Staffel 1, Folge 1
    DE: 10.01.2024

    In Tamaha, Oklahoma, erzählt die kleine Bonnie ihrer Cousine Maya Lopez die Ursprungslegende der Choctaw von Chafa, der ersten Choctaw, die ihr Volk aus einer einstürzenden Höhle rettete. Schon der Auftakt der Miniserie – ein Ableger von Hawkeye – verknüpft diese indigene Mythologie eng mit Mayas eigener Geschichte.

    Als Kind verliert Maya bei einem Autounfall ihre Mutter Taloa; jemand hatte zuvor die Bremsen des Wagens manipuliert. Maya selbst verliert bei dem Unglück ein Bein. Ihr Vater William Lopez nimmt sie mit nach New York City, während Großmutter Chula ihn für den Tod ihrer Tochter verantwortlich macht.

    In New York wird William zum Partner des Verbrecherbosses Wilson Fisk, der auch die heranwachsende Maya unter seine Fittiche nimmt und sie zu einer gefürchteten Kämpferin formt. Als Ronin William und dessen Männer tötet, fängt Fisk die trauernde, zunehmend unkontrollierbare Maya auf und macht sie zu einer seiner engsten Vertrauten – bei einem Einsatz trifft sie dabei sogar auf Daredevil.

    Schließlich erfährt Maya, dass sich hinter Ronin Clint Barton verbirgt – und dass Fisk selbst den Mord an ihrem Vater in Auftrag gegeben hat. Aus Rache schießt sie Fisk in den Kopf.

    Monate später flieht die verwundete Maya aus New York zurück nach Tamaha. Sie versteckt sich in ihrem alten Elternhaus, wird von Cousin Biscuits entdeckt und bittet ihren Onkel Henry um Hilfe: Sie will einen Transportwagen aus Fisks Speditionsflotte, um dessen Leuten eine Botschaft zu senden. Henry weigert sich jedoch, einen Krieg in die Stadt zu holen. Fisk überlebt den Anschlag unterdessen, auf einem Auge erblindet.

  • Staffel 1, Folge 2
    DE: 10.01.2024

    Ein Rückblick führt ins Jahr 1200 nach Alabama: In einem Stickball-Spiel – dem „kleinen Bruder des Krieges“, mit dem Konflikte ohne Blutvergießen ausgetragen werden – steht Mayas Ahnin Lowak für die Choctaw auf dem Feld. Schneller und wendiger als ihre Gegner, aber von den kräftigeren Spielern bedrängt, entscheidet sie die Partie, als sie sich mit der Kraft ihrer Vorfahrin Chafa verbindet und ihre Hände zu leuchten beginnen.

    In der Gegenwart verweigert Onkel Henry ihr den Zugang zu einem Zug auf seiner Speditionsroute, also spannt Maya ihren gutgläubigen Cousin Biscuits ein. Mit dessen Hilfe und dem Postwagen ihrer Großmutter Chula beschafft sie das nötige Material und springt schließlich von einer Brücke auf einen fahrenden Güterzug.

    An Bord findet Maya den richtigen Waggon und platziert eine Bombe. Beim Absprung verfängt sich ihre Beinprothese in der Kupplung zwischen zwei Wagen. In höchster Not sieht sie die Gesichter von Chafa und Lowak, ihre Hände leuchten auf und verleihen ihr die Kraft, sich zu befreien.

    Der Zug erreicht New York, der präparierte Waggon wird in Fisks Waffenlager gebracht – und die Bombe explodiert. In Oklahoma eilt Henry zum Speditionshof, um jeden Verdacht von sich zu weisen. Skully fertigt Maya derweil ein provisorisches Ersatzbein und erzählt ihr, dass sich die Wurzeln ihrer Familie bis zu Chafa zurückverfolgen lassen.

    Als Biscuits am Funkgerät versehentlich ausplaudert, dass Maya zurück in der Stadt ist, beginnt ihre Rückkehr die Runde zu machen. Henry warnt sie, dass ausgerechnet die Menschen in ihrer Nähe unter ihrem Rachefeldzug leiden werden – doch Maya bleibt entschlossen und erblickt erneut die Gestalten ihrer Ahninnen.

  • Staffel 1, Folge 3
    DE: 10.01.2024

    Im Stil eines alten Stummfilm-Westerns stellt die Folge Mayas Ahnin Tuklo vor. Ende des 19. Jahrhunderts wollen die indigenen Nationen mit den berittenen „Lighthorsemen“ gegen Kriminelle in ihrem Gebiet vorgehen. Tuklo will trotz des Widerstands ihres Vaters Chen-Ke selbst eine Gesetzeshüterin werden. Als dessen Trupp in einen Hinterhalt gerät, spürt Tuklo die Gefahr über die Kraft ihrer Ahnen, eilt herbei und rettet ihren Vater.

    In der Gegenwart erfährt Großmutter Chula von Mayas Rückkehr und sorgt sich, dass Biscuits in deren gefährliche Geschäfte hineingezogen wird. Zugleich zieht sich das Netz um Maya zu: Vickie Tyson hat sie an den Kartellboss Zane verraten.

    Bei einem Spaziergang am See wird Maya betäubt und in Black Crow's SkateLife verschleppt, wo man sie fesselt. Auch Onkel Henry wird festgehalten. Als Bonnie auftaucht, warnt Henry sie in Gebärdensprache – doch auch sie wird gefangen genommen und zu Maya gesperrt. Es kommt zum Wiedersehen der beiden Cousinen nach Jahren der Funkstille.

    Maya befreit sich und Bonnie. Als Zane und das Black-Knife-Kartell eintreffen, lockt Maya die Angreifer mit Dunkelheit und lauter Musik in eine Falle und schaltet zahlreiche Männer aus – muss sich aber ergeben, als Zane sich Bonnie als Geisel greift. Im letzten Moment erhält Zane einen Anruf und zieht mit seinen Leuten überraschend ab.

    Henry erklärt Maya, dass nur eine Person Zane hätte zurückpfeifen können: Wilson Fisk. Zugleich sagt er ihr nun doch seine Unterstützung im Kampf zu. Am nächsten Morgen bringt Skully Maya eine neue Prothese im Choctaw-Design. Auf dem Weg zu einem Treffen mit Bonnie kehrt Maya im letzten Moment um – und wird an ihrem alten Haus bereits von Fisk höchstpersönlich erwartet.

  • Staffel 1, Folge 4
    DE: 10.01.2024

    In einer Rückblende ins Jahr 2008 will die junge Maya Lopez nach der Schule ein Eis kaufen, doch der Verkäufer behandelt sie wegen ihrer Gehörlosigkeit herablassend. Wilson Fisk, der das Mädchen aus der Ferne beobachtet, gerät in Wut, lässt Maya im Auto warten und zerrt den Mann in eine nahe Gasse, wo er ihn brutal zusammenschlägt. Maya zeigt sich kaum berührt und tritt zum Schluss selbst nach dem Verkäufer.

    In der Gegenwart trifft Maya erneut auf Fisk, den Kingpin, der ihr ein großzügig wirkendes Angebot macht. Damit er ohne Gebärdensprache mit ihr sprechen kann, drückt er ihr eine spezielle Kontaktlinse auf, die ihr Gegenüber mit simulierter Gebärdensprache überlagert, sowie ein Ohrstück, das Mayas Zeichen automatisch übersetzt.

    Chula erklärt Maya, dass ihre Vorfahren ihr in den entscheidenden Momenten beistehen. Sie erzählt von einer Vision, die sie bei der Geburt von Mayas Mutter Taloa hatte: Generationen von Ahninnen und Ahnen hallen durch Maya hindurch. Taloas Tod habe die Familie zerbrochen. Taloa sei eine Heilerin gewesen, und Chula ist überzeugt, dass Maya dieselbe Gabe in sich trägt.

    Zum Abschluss offenbart Fisk Maya, dass er einst seinen eigenen Vater getötet hat, nachdem er mitansehen musste, wie dieser seine Mutter schlug. Er fordert Maya auf, ihre Drohung gegen ihn wahrzumachen, wenn sie das brauche, doch sie lehnt ab. Fisk wiederholt seine Einladung, mit ihm nach New York zu kommen. Am nächsten Morgen muss er erbost feststellen, dass Maya Tamaha ohne ihn verlassen hat.

  • Staffel 1, Folge 5
    DE: 10.01.2024

    Das Finale beginnt mit einer Rückblende in Mayas Kindheit: Im Wald entdeckt sie einen Specht, den sie mit einer Steinschleuder trifft und verletzt. Sie bringt das Tier zu ihrer Mutter Taloa, die sie daran erinnert, dass ihre Familie keine Lebewesen verletzt. Der Specht – Biskinik – gilt bei den Choctaw als Bote, der eine Warnung klopft, wenn Feinde nahen.

    In der Gegenwart erscheinen Fisk und seine Männer beim Powwow der Choctaw Nation. Der Kingpin entführt Chula und Bonnie und droht, Mayas gesamte Familie für den Verrat an ihm zu töten. Damit steht das Leben ihrer Angehörigen auf dem Spiel.

    Maya erhält über den Biskinik eine Warnung und erkennt, dass ihr Volk sie braucht. Mit dem Beistand ihrer verstorbenen Mutter findet sie zu ihren wahren Kräften: Sie kanalisiert die Fähigkeiten all ihrer Choctaw-Vorfahren und lässt sie durch Chula und Bonnie widerhallen, um Kingpin aufzuhalten und die Bewohner ihrer Heimatstadt zu schützen.

    Fisk zieht sich geschlagen zurück, und Maya versöhnt sich bei einem gemeinsamen Essen mit ihrer Familie. Eine Szene nach dem Abspann deutet an, dass Fisk künftig als Bürgermeister von New York kandidieren will – ein Ausblick, der direkt auf die Ereignisse von Daredevil: Born Again verweist.