
Futurama Staffel 11
Fleisch
Ein Auftrag von Planet Express führt die Crew ans Coney Island Community College – eine skurrile Hochschule, die sich ihr Gelände mit einem Vergnügungspark teilt. Beim Erkunden stößt Fry auf ein Hotdog-Museum samt „Hall of Fame" der Wettesser und erinnert sich: Vor seinem Einfrieren war er ein talentierter Hotdog-Wettesser, der es sogar zu einem Sport-Abzeichen brachte.
In einem alten Zeitungsausschnitt lebt die Niederlage von 1999 wieder auf: Beim Coney-Island-Wettbewerb forderte Fry den siebenfachen Champion Brocky J heraus und verlor trotz starker Aufholjagd – angefeuert ausgerechnet von seiner eigenen Mutter, die zu Brocky hielt. Ein Rückkampf im Folgejahr scheiterte an Frys versehentlicher Kryo-Einfrierung. In der Gegenwart erfährt die Crew, dass Brocky J längst gestorben ist – an einem nicht durchgegarten Hotdog.
Als Fry seine alte Schluck-Technik demonstrieren will, verschluckt er sich beinahe tödlich. Professor Farnsworth klärt auf: Moderne Hotdogs bestehen aus pflanzlichem Ersatz, weil Kühe vor Jahrhunderten ausgestorben sind – der grobe Ersatz taugt nicht für Frys Technik, und der berühmte Wettbewerb wurde eingestellt. Farnsworth will die Rinder per Klonung zurückholen und lässt in Bernstein eingeschlossene Mücken auf einer ehemaligen Rinderfarm in Brasilien sammeln.
Der erste Versuch scheitert – statt Kühen entstehen Milliarden Mücken. Erst die DNA aus jenem tödlichen Hotdog, der Brocky J das Leben kostete, liefert echtes Rinder-Erbgut. Tatsächlich schlüpfen lebende Kühe, doch als Farnsworth eine automatische Schlachtanlage aktiviert, ist Fry entsetzt und lässt die Tiere frei. Die Lösung: Farnsworth züchtet Laborfleisch direkt aus dem Gewebe, ganz ohne Schlachtung. Die Crew bringt die Rindfleisch-Hotdogs als „Farn Dogs" auf den Markt und macht das Raumschiff zum fliegenden Wienermobil.
Mit echten Rindfleisch-Hotdogs kündigt Fry die Rückkehr des legendären Coney-Island-Wettessens an und trainiert verbissen. In der Produktionsanlage schlägt derweil ein Alarm an: DNA-Kontamination – aus einem der Zucht-Tanks ragt ein Arm aus purem Hotdog-Fleisch.
Der Rückkampf im Wienerdome
Beim Wettessen taucht ein Überraschungsgegner auf: ein Mensch-Hotdog-Hybrid in Gestalt von Brocky J. Er entstand aus der DNA-Probe des tödlichen Hotdogs, die neben Rinder-Erbgut auch Brockys Speichel enthielt – inklusive seiner prahlerischen Persönlichkeit. Brocky führt lange mit 81 zu 49 Hotdogs, bekommt nach dem 82. aber heftige Magenschmerzen. Dr. Zoidberg diagnostiziert schlichte Überfressung.
Um sein Leiden zu beenden, bittet Brocky ausgerechnet Fry, ihn aufzuessen. Fry zögert, willigt aber aus Mitgefühl ein, verschlingt seinen alten Rivalen und beendet den Wettbewerb mit rekordverdächtigen 163 Hotdogs – der lang ersehnte Sieg samt „Beef Belt". Brocky bedankt sich, bevor er vollständig verschwindet. In seiner Siegesrede dankt Fry auch Brocky J, wird aber prompt übel, als ihm bewusst wird, dass ein Teil seines Rivalen noch in ihm steckt.
Abzocke den Abzockern
Unter einem Vorwand lockt Bender Fry ins Seniorenheim Rusty Acres, wo er seine Großmutter Abuelatron besucht. Sie schimpft über seine seltenen Besuche, doch die beiden verbindet die Vorliebe für Zigarren, Alkohol und die Abneigung gegen den Rest der Familie. Beim Essen erfährt Bender, dass Abuelatron ihr erfolgreiches Tortilla-Geschäft für ein Vermögen verkauft hat – das er zu erben hoffte. Stattdessen hat sie alles ihrem Online-Freund „Sebastian" überwiesen. Bender erkennt sofort einen Romance-Scammer mit Stockfoto; solche Betrügereien sind im Heim an der Tagesordnung, und Abuelatron ist am Boden zerstört.
Leela schlägt vor, dass Bender undercover als Heimbewohner den Betrüger anlockt. Der Professor altert Benders Metall künstlich und rüstet ihn mit einem „Jitterphone" aus, das für Scammer wie ein Magnet wirkt. Als „Mordecai Pantscrapper" zieht Bender ein – und wird prompt von „Sebastian" kontaktiert, hinter dem sich jedoch eine attraktive Fembot namens Daniella verbirgt, die sofort mit ihm flirtet.
Zurück bei Planet Express gesteht Bender, dass er sich in Daniella verliebt hat und in ihre Wels-Farm investieren will – dieselbe Masche, doch Bender glaubt an echte Liebe und hat ihr bereits seine Bankdaten gegeben. Der Professor ortet Daniella in Scamton, Mississippi. Bender findet dort statt einer Villa eine Bruchbude und erwischt sie dabei, wie sie zahllose ältere Opfer – darunter Abuelatron – gleichzeitig betrügt; all ihre Identitäten sind bloß Hologramme. Ihre wahre Gestalt: Idabelle Sue, eine Südstaaten-Fembot.
Idabelle zeigt Bender ihre echte Welsfarm – ihr Lebenstraum, finanziert durch die Ersparnisse einsamer Senioren. Bender, längst verliebt, schmiedet einen Gegenplan: Der Professor soll sich als gutgläubiger Millionen-Investor ausgeben. Farnsworth kündigt an, am nächsten Tag mit einer Million Dollar in kleinen Scheinen anzureisen – ohne zu bemerken, dass das Ganze eine Falle sein soll.
In Scamton will die Crew Idabelle 1.000 Dollar „Abschleppgebühr" abknöpfen, doch ausgerechnet Sheriff Burl Hooten und sein Orang-Utan-Deputy Fiddle ziehen das Schiff tatsächlich aus dem Verkehr – die erfundene Geschichte wird unfreiwillig wahr. An einem von Farnsworth manipulierten Bank-Terminal löst Idabelles Eingabe von 1.000 in Wahrheit eine Auszahlung von einer Million aus; die Crew streicht heimlich die restlichen 999.000 ein. Beim Feiern fliegt jedoch das Falschgeld auf, und Sheriff Hooten verhaftet die ganze Truppe wegen „illegalen Tanzens".
Nach einer Nacht im Gefängnis übergibt Bender als Kaution den Geldsack, der sich als überwiegend falsch entpuppt. Eine wilde Verfolgungsjagd endet damit, dass das echte Geld in den See fällt und von Idabelles Welsen gefressen wird; Hooten gibt auf, weil die Crew seine Jurisdiktion verlassen hat. Farnsworth klärt auf: Durch das manipulierte Terminal hat Idabelle eine ganze Million abgehoben – die zudem von Abuelatrons Konto stammte, auf dem nun nur noch 32 Cent liegen.
Bender macht Idabelle einen Heiratsantrag, doch sie lehnt ab: Sie liebe seine alte Tarnfigur „Mordecai", nicht Bender selbst. Ein halbes Jahr später gesteht Bender seiner Großmutter den Verlust ihres Geldes – findet sie aber wohlhabend vor: Als Mehrheitseignerin der Welsfarm profitiert sie davon, dass die geldfressenden Welse das Geschäft unerwartet zum Erfolg gemacht haben. Idabelle muss niemanden mehr betrügen, und Bender wendet seine Zuneigung wieder Abuelatron zu – in der Hoffnung, eines Tages doch noch zu erben, was sie mit dem Vorsatz kontert, für immer zu leben.
Piraten sind keine Diplomaten
Präsidentin Glab beauftragt die Planet-Express-Crew, ein wertvolles Frachtgut — einen Konzertflügel — zu den Herrschern des Vampir-Imperiums zu bringen. Das Geschenk soll das Imperium bewegen, im DOOP-Rat für Glab zu stimmen, damit sie Präsidentin auf Lebenszeit bleibt.
Fry und Bender verpatzen die Übergabe. Weltraumpiraten unter Captain Longjohn Longjohns, Ultraviolet-Beard und Don Electro entern das Schiff, stehlen den Flügel und ziehen sich auf ihren Piratenplaneten zurück.
Gemeinsam mit Zapp Brannigan, der sich als Jack Sparrow verkleidet hat, startet die Crew eine Bergungsmission. Um den Flügel zurückzuholen, müssen sie Piratenshantys, nautische Fallen und absurde Hürden des Gesundheitssystems überwinden.
Der Vorfall zieht politische Folgen im DOOP nach sich: Präsidentin Glab muss zurücktreten, Admirella übernimmt die Präsidentschaft.
Die Charm-Offensive
Der Sender Channel √2 News verkündet die „Revolution Tour“ des Teenie-Popstars Coco Charm. Bei Planet Express beschließt Kif, seiner Freundin Amy — einem großen Coco-Charm-Fan — Konzertkarten zum Geburtstag zu schenken. Der Ticketkauf gerät zur Tortur: Social-Media-Links, Authentifizierungscodes, eine fliederduftende Box und eine riesige virtuelle Warteschlange gipfeln in einer „Bearbeitungsgebühr“ von 500 Dollar, die sich Kif nicht leisten kann. Verzweifelt stiehlt er Bargeld aus Amys neu gekaufter Handtasche, während er den gemeinsamen Sohn Newt badet.
Auf Amys Geburtstagsparty verrät Kif Fry stolz von den Karten. Doch Amy hat dieselbe Werbung gesehen, VIP-Tickets entdeckt und sich selbst das teuerste Paket gekauft — beide glauben nun, den anderen zu überraschen. Amy schenkt Fry ihre überzähligen Karten. Beim Konzert sitzen Fry und Leela auf VIP-Plätzen direkt auf der Bühne, während Leela, die Coco Charm gar nicht mag, lieber ein Hörbuch hört und ihre Steuererklärung macht. Nach mehreren Songs über kaputte Beziehungen enthüllt Coco, dass Musik im Grunde Computercode für den Verstand sei.
Zur Zugabe wechselt Coco in eine lila Militäruniform und erklärt ihre Fans zur „Charmy“-Armee. Ihre Riffs bringen das gesamte Publikum dazu, im Gleichschritt zu salutieren und zu marschieren — selbst Kif kann sich nicht wehren. Das synchrone Stampfen lässt das Madison Cube Garden bersten. Leela zerrt den weiterhin tanzenden Fry ins Freie und sieht mit an, wie das Stadion wie eine Rakete abhebt und sich in eine fliegende Schallwaffe verwandelt.
Präsident Nixon lässt die Nimbus angreifen, doch konventionelle Waffen versagen gegen die Schallstöße. Professor Farnsworth erkennt Cocos Musik als eine Art Hirnprogrammierung und komponiert eine „Kapitulationsmelodie“, die über die Bluetooth-Anlage des Stadions eingespielt werden soll. Als Fry sich losreißt und tanzt, verfehlt das Schiff sein Ziel; das Signal trifft stattdessen die Nimbus, woraufhin Zapp Brannigan die Kapitulation befiehlt. Weil die Melodie in Frys Kopf feststeckt und ihn zu Tode tanzen lassen könnte, entfernt Zoidberg die betroffenen Neuronen in einer Not-Operation.
Das Madison Cube Garden landet vor dem Weißen Haus; Coco verkündet, die Erde im Namen von Frieden und Liebe erobert zu haben, und lässt ihre Charmy-Armee sämtliche Kriegswaffen zerstören. Kaum ist Nixon kapituliert, greift eine Flotte der Omicronianer unter Lrrr und Ndnd die nun wehrlose Erde an. Lrrr erkennt Coco jedoch als sein Idol, gibt seine Eroberungspläne auf und lässt die Fans frei. Als gemeinsamen Feind macht Kif schließlich das Gebühren-Unternehmen Ticketmistress aus — dahinter steckt Mom, deren Gebühren angeblich Schulen und Krankenhäuser finanzieren. Zu Hause gestehen Amy und Kif einander ihre Geheimnisse, und Amy verzeiht Kif den Diebstahl mit einem Kuss.
Lord Nibbler im Nixiversum
Nibbler genießt einen ruhigen Nachmittag bei Planet Express, bis ihn holografische Botschaften der Nibblonianer-Räte Ken und Fiona erreichen: Sie betrauen ihn mit der wichtigsten und zugleich letzten Mission seiner Laufbahn. Beim anschließenden Ausflug in ein Robuki-Theater im Central Park und beim Brunch offenbart Nibbler ein Geheimnis – er kann sprechen, löscht der Crew jedoch regelmäßig die Erinnerung daran, weil ihn seine nibblonianischen Pflichten mit Wissen konfrontieren, das Menschen nicht kennen sollen.
Nibbler erklärt, er sei einem uralten, kurz vor dem Kollaps stehenden Universum zugeteilt worden, dessen letzte Momente er beobachten soll – und mit dem er selbst vergehen wird. Um der Crew den Schmerz zu ersparen, will er ihre Erinnerungen an ihn löschen. Bender jedoch verweigert sich und hält seinen glänzenden Metallhintern hin. Der Gedächtnisstrahl prallt ab und trifft Nibbler selbst: Er verliert sein eigenes Gedächtnis samt Sprachvermögen, verhält sich wieder wie ein gewöhnliches Haustier und läuft davon.
Die Crew startet eine Suchaktion durch den Central Park und New New York. Nibbler irrt durch die Stadt, gerät in allerlei Missgeschicke und wird schließlich vom Tierfänger Sal eingefangen. Als die Crew im Tierheim eintrifft, ist er bereits adoptiert: Das Mädchen Pramela hat ihn „Jennifer“ getauft. Ein Streit ums Sorgerecht endet, als Nibbler ausgerechnet zu Bender läuft und Leela ihn schweren Herzens Pramela überlässt – die jedoch prompt einen lebensbedrohlichen allergischen Schock erleidet.
Bender überlässt Pramela als Ersatz seinen längst vergessenen Robo-Welpen, und Leela nimmt Nibbler zurück. Auf der Suche nach einem Weg, sein Gedächtnis wiederherzustellen, fliegen Fry, Leela, Bender und Nibbler mit Nibblers winzigem Raumschiff nach Planet Eternium. Der Nibblonianer-Rat weiß keinen Rat gegen eine selbstverschuldete Gedächtnislöschung und führt die Gruppe zum eingesperrten Riesenhirn – einem uralten Brainspawn, das nur durch einen gefährlichen Gehirn-Meld helfen kann und dafür seine Freiheit verlangt.
Der Meld gelingt und gibt Nibbler seine Erinnerungen zurück. Nachdem das Riesenhirn Nibblers Erinnerungen durchlebt und begriffen hat, wie viel ihm die Freundschaft zu Leela bedeutet, übernimmt es die Mission und geht an Nibblers Stelle in das sterbende Universum. Nibbler kehrt verschont zur Erde zurück und erkennt, dass seine eigene Existenz Bedeutung hat, weil Leela sich um ihn sorgt. Zum Abschluss löscht er erneut die Erinnerungen der Crew – und wendet sich direkt an die Zuschauer, um auch deren Gedächtnis zu tilgen.
Oceans Three
„Oceans Three“ ist eine dreiteilige Anthologie-Folge. Professor Farnsworth ärgert sich, dass die Menschheit mehr über ferne Galaxien weiß als über die eigenen Ozeane, und baut das Planet-Express-Schiff mit einem einzigen Handgriff zum Luxusliner „Planet Empress“ um. Aus diesem Ausgangspunkt entwickeln sich drei ineinander übergehende Geschichten, die „Love Boat“, „Waterworld“ und „Gilligan's Island“ parodieren.
The Laff Boat
Die „Planet Empress“ ist mit B-Promis und einem Lachband besetzt. Kapitänin Leela verguckt sich in den Magier Great Reveal-o, worauf der eifersüchtige Fry vom Barkeeper Farnsworth den Rat bekommt, „Magie mit Magie zu bekämpfen“. Zoidberg, der von einer Komikerkarriere träumt, übernimmt nach Florps Sturz über Bord die freie Bühne und macht Bender zur Lachmaschine – sein Auftritt zündet erst, als eine Kollision Chaos stiftet und Ivana Tenpercenski echt lachen muss. Frys Zaubertrick fliegt derweil auf: Er hat die Elektromagnete des Radars gestohlen, wodurch das Schiff vom Kurs abkam und in einen antarktischen Gletscher krachte.
Wetterworld
Die Kollision löst einen Eisbrand aus, der die Antarktis schmelzen lässt und fast die gesamte Erde überflutet. In der neuen Wasserwelt „Wetterworld“ lebt die Crew auf dem havarierten Kreuzfahrtschiff. Leela verteidigt es gegen die zu Mad-Max-artigen Meeresmarodeuren gewordenen Hattie, Randy und Roberto, um bei ihrer Herrin Lord Mombatten zur „Chief Warlord“ aufzusteigen.
Als der letzte Nahrungsvorrat im Meer versinkt, taucht Farnsworth in einer aus Bender gebauten Tauchglocke zu den Ruinen von New New York; Fry überlebt zwanzig Minuten unter Wasser und bringt die letzte Dose Zwiebeln der Welt mit. Hermes kocht daraus ein Curry, doch die zu Besuch angereiste Lord Mombatten erstickt daran und stirbt. Benders Tauchglocken-Schlauch setzt das Meer in Brand, die Explosionen töten offenbar den Rest der Menschheit – und Leela erfährt von einem letzten Fleck trockenen Landes, zu dem Amy als Spring-Break-Tattoo eine Karte trägt.
Phil Again's Island
Die Überlebenden stranden auf einer Insel, auf der unerklärlicherweise der Gipfel des Mount Everest liegt. In einer Parodie auf das „Gilligan's Island“-Titellied bekommen alle ihre Rollen: Fry wird zu „Phil Again“, Leela zur Skipperin, Farnsworth zum Professor. Die Nahrungssuche scheitert an ein paar Kokosnüssen, weshalb die Gruppe Zoidberg verspeist.
Farnsworth baut aus Bender ein Radio und erreicht Zapp Brannigan, der seit sechs Jahren im Orbit festsitzt. Zapp landet, kann aber nur eine Person retten und wählt per Schönheitswettbewerb Kif – doch es gibt keinen Landeplatz mehr, weil der ganze Planet unter Wasser steht. Später ist auf der Insel überraschend eine neue Zivilisation aus Bambus entstanden, samt Bambus-New-New-York und einem wiederhergestellten Zoidberg. Fry stellt fest, dass alles fast wie früher ist – nur dass der Ozean jetzt praktisch die ganze Welt ausmacht.
Ende der Geschichte
Bei Planet Express erinnert sich Fry an einen Kindheitsausflug mit seinem Bruder Yancy nach Manhattan. Statt ins Museum schleichen sich die beiden in den nicht jugendfreien Film „Deathbot 3000“, in dem die Teenager Steve und Cheryl gegen den Deathmotroid und seine Killbot-Armee kämpfen. Im Finale entdecken sie am Nordpol einen riesigen roten Knopf und erfahren, dass die Erde in Wahrheit ein gigantisches Videospiel ist – doch bevor das Duo den Knopf drücken kann, bricht Frys Erinnerung ab.
Fry hat das Ende nie gesehen: Beim Streit ums Popcorn kippten er und Yancy es einem Polizisten vor ihnen über den Kopf, woraufhin die noch zu jungen Brüder verhaftet und nach Hause gebracht wurden. Professor Farnsworth nimmt das zum Anlass, über das menschliche Bedürfnis zu dozieren, das Ende von Geschichten zu kennen, und illustriert es mit einer Urzeit-Mammutjagd. Zoidberg stellt fest, dass ihn Enden überhaupt nicht interessieren, fühlt sich daraufhin aber ausgeschlossen.
Leela will unbedingt herausfinden, wie „Deathbot 3000“ endet, und erinnert sich an das gekühlte Filmarchiv von Applied Cryogenics. Zoidberg begleitet unterdessen Amys Tochter Mandy zur Vorlesestunde in die Bibliothek, wo die Vorleserin Mrs. Mellinger mitten im spannendsten Moment verhaftet wird, weil sie ein verbotenes Buch vorliest. Bender wiederum wird von der Roboter-Mafia an die Bahngleise gefesselt, weil er seine Schulden nicht beglichen hat.
Im Archiv finden Fry und Leela die Filmrolle, doch beim Öffnen einer Kryo-Kammer befreit Fry versehentlich den eingefrorenen Messerstecher Roberto, der die Rolle an sich reißt; im Gerangel stürzen Fry und Leela mitsamt Film durch ein Fenster hinaus ins alte New York. Auf dem letzten Zug der stillgelegten Strecke operiert Zoidberg derweil die an einer Blinddarmentzündung leidende Mandy erfolgreich, während Bender dem heranrasenden Zug knapp entgeht.
Das Scheinwerferlicht eines vorbeifahrenden Zuges projiziert den Film schließlich an eine Hauswand, sodass Fry und Leela endlich das Ende sehen: Steve und Cheryl drücken den Knopf, frieren damit die Zeit ein und beschließen, den Rest ihres Lebens miteinander zu verbringen. Gerührt gestehen sich auch Fry und Leela ihre Liebe und küssen sich. Bender, der sich in die Lokomotive verliebt hat, wird von der Filmrolle getroffen und scheinbar vom Zug überrollt – eine Einblendung versichert jedoch, dass er sich vollständig erholt.
Im Epilog will Farnsworth per Zeitmaschine dafür sorgen, dass der junge Fry das Filmende doch noch sieht, verfehlt das Ziel aber um 200.000 Jahre und landet in der Urzeit. Dort schlägt die Höhlen-Leela Bender nieder, die Filmrolle rollt dem Höhlen-Farnsworth vor die Füße – und so, erklärt dieser, habe er das Rad erfunden. Ein „The End“ beschließt die als Serienfinale angelegte Folge, ergänzt durch Benders Zusatz: „But we'll be back, baby!“







