Die Pilotfolge von Gen V, dem Ableger von The Boys, führt in die Godolkin University ein – eine Eliteschule, die seit 1965 Superhelden ausbildet. Im Zentrum steht Marie Moreau, die ihre Kräfte über das eigene Blut steuern kann. Diese Fähigkeit hatte sich in ihrer Kindheit auf verheerende Weise gezeigt und Marie jahrelang von ihrer jüngeren Schwester getrennt; nun sieht sie in der Aufnahme an der God U die Chance auf einen Neuanfang.
Auf dem Campus teilt sich Marie ein Zimmer mit der extrovertierten Emma, die sich beliebig verkleinern kann. Alles dreht sich um die Rangliste und den Traum, eines Tages in das Star-Team The Seven aufzusteigen – Marie möchte die erste schwarze Frau in dessen Reihen werden. Der amtierende Spitzenreiter der Uni ist Golden Boy alias Luke Riordan, umgeben von seinen Freunden Andre, Cate und Jordan. Marie will Verbrechensbekämpfung studieren, wird aber wegen ihrer fehlenden Social-Media-Präsenz zunächst aussortiert.
Ein durchzechter Abend im Nachtclub eskaliert, als ein Mensch ums Leben kommt. Marie leitet mit ihren Kräften das Blut zurück in den Körper und rettet so ein Leben – ein Moment, der sie über Nacht zum gefeierten Netz-Star macht. Zugleich merkt sie, dass das Heldendasein an dieser Uni ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt hat.
Im Finale kippt die Stimmung völlig: Golden Boy ist einem dunklen Geheimnis der Universität auf die Spur gekommen – dem verborgenen Projekt „The Woods" und der Wahrheit über seinen totgeglaubten Bruder Sam. Vor Maries Augen tötet er den Professor Richard Brinkerhoff. Nach einer letzten, tränenreichen Verabschiedung von seinem besten Freund Andre nimmt sich Luke schließlich in aller Öffentlichkeit selbst das Leben. Der Schock über diesen Verlust prägt den Auftakt der Serie und wirft Marie und ihre Mitstudenten in eine ungewisse Zukunft.