Um im Krieg gegen die Grünen entscheidend aufzuholen, verfolgt Rhaenyra einen radikalen Plan: Sie will ihre reiterlosen Drachen von unehelich geborenen Nachfahren mit valyrischem Blut, den sogenannten Drachensaaten, besteigen lassen. Bereits zu Beginn hat Addam von Hull, ein Bastard aus den Werften unterhalb von Drachenstein, den Drachen Seasmoke für sich beansprucht und beugt vor Rhaenyra das Knie.
Auf Mysarias Betreiben werden im einfachen Volk gezielt Menschen mit valyrischem Erbe gesucht und nach Drachenstein gebracht. Dort versuchen sie, den gewaltigen Drachen Vermithor zu zähmen – ein lebensgefährliches Unterfangen, bei dem zahlreiche Anwärter von den Flammen verbrannt werden.
Aus dem Blutbad gehen zwei weitere Reiter hervor: Hugh Hammer bezwingt Vermithor, nachdem er sich mutig zwischen den Drachen und eine andere Drachensaat wirft und dem Tier sein eigenes Leben anbietet. Ulf der Weiße wiederum beansprucht die Drachin Silverwing. Damit verfügt Rhaenyra nun über drei neue Drachenreiter und verschiebt das Kräfteverhältnis des Krieges deutlich zu ihren Gunsten.
Der Preis dafür ist nicht nur in Menschenleben zu messen: Jacaerys warnt seine Mutter, dass die Erhebung von Bastarden zu Drachenreitern seinen eigenen Anspruch auf den Thron untergraben könnte. Die Folge steuert damit auf ein bildgewaltiges Finale zu.