„Going to Meet the Gods“ dreht sich um Kontrolle und Schuld: Während Garret eine Rebellion anführt, verfolgen Talon und Zed einen Lu-Qiri, um einem neuen Feind auf die Spur zu kommen. Falista spannt Wren und Janzo für einen bestimmten Zweck ein, und Luna steht vor ihrer bislang größten Bewährungsprobe.
Zed leidet unter dem Opfertod seines Bruders Corven, den er aus der Ebene der Asche hatte befreien wollen. Er macht sich Vorwürfe, nicht schneller gehandelt zu haben. Talon wiederum quält der Gedanke, dass die Blackbloods in ihrer Abwesenheit von den Blackfists vernichtet wurden, weil sie gezögert hatte, ihr Volk durch das Portal zu holen.
Talon hält Zed vor Augen, dass Corven als Held gestorben ist – ohne sein Eingreifen hätte er weder die Kinder noch seinen Bruder retten können. Beide lernen, die quälenden „Was-wäre-wenn“-Gedanken loszulassen, gewinnen neue Klarheit und brechen mit klarem Kopf zu ihrer nächsten Aufgabe auf.
Falista dagegen gerät ins Straucheln: Ihre auf Angst und die Macht ihres Kinj gestützte Herrschaft verfängt nicht, und sie fühlt sich schwach. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an Two, die ihren Willen zunehmend lenkt. Tobin durchschaut Twos Einfluss, wagt aber nur zaghaften Widerspruch und ordnet sich weiter seiner Frau unter.