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Die Auftaktfolge der Marvel-Serie beginnt mit einer Rückblende: Der junge Simon Williams sieht gemeinsam mit seinem Vater den klassischen Superheldenfilm Wonder Man im Kino. In der Gegenwart arbeitet Simon als Charakterdarsteller an einer Folge von American Horror Story, doch seine ständigen Änderungswünsche zu Rolle, Requisiten und Inszenierung verärgern die Regie so sehr, dass er entlassen wird.
Niedergeschlagen kehrt Simon in die Wohnung zurück, die er sich mit seiner Freundin Vivian teilt – nur um festzustellen, dass sie bereits ausziehen wollte. Vivian macht ihm ihre gescheiterte Beziehung zum Vorwurf und beendet sie endgültig.
Im Kino trifft Simon auf Trevor Slattery, einen erfolglosen Schauspieler, der gerade für eine begehrte Rolle vorspricht. Von ihm erfährt Simon, dass der renommierte Filmemacher Von Kovak ein Remake von Wonder Man plant. Angetrieben von seiner Leidenschaft und den Erinnerungen an den Kinobesuch mit seinem Vater bittet Simon seine Agentin Janelle, ihm ein Vorsprechen zu verschaffen – doch sie behauptet, das Casting sei bereits abgeschlossen.
Simon lässt sich nicht abwimmeln: Er durchsucht Janelles Computer, findet die Casting-Einladung, gibt sich gegenüber der Casting-Direktorin Ruth Bakshi als deren Assistentin aus und bucht sich so selbst einen Termin. Beim Vorsprechen hilft ihm der Mitbewerber Thomas über die Blockade hinweg, indem er ihm rät, nicht jedes Detail zu zerdenken, sondern den Text mit voller Überzeugung zu spielen.
Am Abend stoßen Simon und Trevor in einer Bar auf ihre gemeinsame Leidenschaft für die Schauspielerei an. Später erhält Trevor jedoch einen Anruf von einem Mann, der behauptet, Simon besitze Superkräfte und müsse unter Kontrolle gebracht und in Gewahrsam genommen werden. Trevor versichert seinem Gesprächspartner, Simon tappe in die Falle – und die Folge endet, während Simon ihm ahnungslos eine Nachricht schreibt.
Kaum hat Simon Williams die erste Hürde beim Reboot des "Wonder Man"-Films von Regisseur Von Kovac genommen, meldet sich seine Agentin: Der Casting-Director war angetan und will ihn für eine weitere Rolle sehen. Der Haken ist der Zeitdruck — Simon soll noch am selben Tag ein Self-Tape einschicken. Was nach einer simplen Aufgabe klingt, wird zum Spießrutenlauf quer durch Los Angeles.
Parallel dazu läuft der Handlungsstrang um Trevor Slattery an. In einem Flugzeug plaudert er noch harmlos mit einem Sitznachbarn, doch kaum ist die Maschine gelandet, wird er festgenommen. Man konfrontiert ihn mit einem Zusammenschnitt der "größten Momente" des Mandarin und stellt ihn vor die Wahl: zurück ins Gefängnis oder Zusammenarbeit mit dem Department of Damage Control. Trevor ist damit ob er will oder nicht Teil eines Plans der Behörde.
Die Aufnahme des Self-Tapes gerät für Simon zur Odyssee. Ein Studio hat die falschen Vibes, Trevors mit Memorabilia vollgestopftes Apartment taugt ebenso wenig, und laute Musik eines Nachbarn macht jeden Versuch zunichte. Trevor bringt schließlich Joe Pantoliano ins Spiel — ein Wiedersehen, das sich als reichlich unangenehm herausstellt, weil Joe ihm einst eine Rolle weggeschnappt hat.
Je öfter Simon scheitert, desto größer wird seine Frustration — bis sich diese in einer regelrechten Energie-Explosion in seinem Apartment entlädt. Damit tritt erstmals unmissverständlich zutage, dass seine übermenschlichen Kräfte sich nicht dauerhaft verbergen lassen.
Am Ende gelingt das Self-Tape doch noch. Trevor wiederum platziert den Ring auf einem Laptop und verschafft dem Department of Damage Control damit Zugriff auf sämtliche Dateien. Als Simon die Folgen seines Ausbruchs begutachtet, entdeckt Trevor ein gewaltiges Loch in der Wand — sichtbarer Beweis dafür, dass Simons Doppelleben zunehmend aus den Fugen gerät.
Die Folge beginnt mit einer Rückblende: Einige Zeit nach dem Tod seines Vaters liegt ein dreizehnjähriger Simon Williams nach einem Brand im Elternhaus im Krankenhaus. An seiner Seite sind sein älterer Bruder Eric und seine Mutter Martha, während ihn Dr. Wells untersucht. Simon beteuert, er habe das Feuer versehentlich selbst ausgelöst, indem er unbeaufsichtigt den Herd anstellte — doch an ihm sind weder Rauchvergiftung noch Verbrennungen oder sonstige Verletzungen festzustellen. Ein erster Hinweis auf das Trauma und die verborgenen Kräfte, die Simon geprägt haben.
In der Gegenwart beruft Dan, Secretary des Department of Damage Control, ein angespanntes Treffen mit seinen Agenten ein, darunter Agent Cleary. Cleary verkabelt Trevor Slattery mit einem Abhörgerät und schickt ihn los, um auf der Geburtstagsfeier von Simons Mutter Informationen zu sammeln.
Simon und Trevor treffen im Haus der Williams ein, wo Martha sie herzlich empfängt — sichtlich gerührt, dass ihr Sohn zum ersten Mal überhaupt einen Freund mitbringt. Eric erkennt Trevor sofort als den Mandarin. Beim Essen prahlt Eric mit seinen beruflichen Erfolgen und drängt Simon, endlich in seine Firma einzusteigen und einen geregelten Job anzunehmen, statt sein Leben mit dem Warten auf den großen Durchbruch zu vergeuden.
Die Stimmung kippt, als Eric anmerkt, dass ihre Mutter Simon finanziell unterstützt, und ihn auf seinen Rauswurf bei American Horror Story anspricht. Er hält Simon vor, seine Zukunft auf die leichte Schulter zu nehmen, und macht sich über ihn lustig. Außer sich vor Wut schlägt Simon mit beiden Händen auf die Küchentheke — und zertrümmert sie.
Auf der Rückfahrt hält Trevor an, angeblich um sich zu erleichtern. Tatsächlich zerstört er heimlich die Speicherkarte des Abhörgeräts. Die Aufnahme ist gelöscht, das belastende Material vernichtet und die Wanze damit wertlos — Trevor stellt sich stillschweigend auf Simons Seite.
Zum Abschluss verrät Simon Trevor, dass beide es in die engere Auswahl geschafft haben: Simon für die Rolle des Wonder Man, Trevor für die Rolle des Barnaby.
Diese Folge verlässt Simon Williams für weite Strecken und erzählt die in sich geschlossene Geschichte von DeMarr Davis, einem Türsteher. Als er nach Feierabend den Müll hinausbringt, kommt er mit einer schmierigen Substanz in Kontakt — am nächsten Morgen stellt er fest, dass sich sein Körper in ein lebendes Portal verwandelt hat: Wer durch ihn hindurchtritt, wird teleportiert.
Noch in derselben Nacht bricht im Club ein Feuer aus. Da sich die Türen nicht aufbrechen lassen, begreift Davis das Ausmaß seiner Kräfte, phast durch die Türen und fordert die eingeschlossenen Gäste auf, sich durch ihn in Sicherheit zu bringen. Unter den Geretteten ist Schauspieler Josh Gad, der sich bei Davis bedankt und ihn auf der Stelle als persönlichen Assistenten mit fürstlichem Gehalt engagiert.
In einem Filmstudio wird Davis vom Talentagenten Frank Preminger angesprochen, der ihm zum Schauspielern rät. Gad bietet ihm eine Rolle in seiner Heist-Komödie Cash Grab an. Zunächst zögerlich, lässt sich Davis von seinem natürlichen Charisma überzeugen und gibt sein Leinwanddebüt als Bankräuber Gustavo.
Sein Stern steigt rasant: Davis tritt in Werbespots und bei den Rock and Roll Movie Awards auf und wird als "Doorman" zum Publikumsliebling — vor allem dank seines Erkennungsspruchs "Ding-dong". Doch das Blatt wendet sich: Das Publikum ermüdet an der Figur "Ding Dong", und Davis zermürbt die Erkenntnis, dass sein Potenzial als Schauspieler auf seine Superkraft reduziert bleibt.
Die Fortsetzung verlangt immer gefährlichere Stunts, die Doorman trotz Unwohlseins durchzieht. In einer Szene teleportiert Gads Figur Jake Taschen durch Doormans Oberkörper. Als Gad schließlich in Doorman selbst hineinteleportiert, übergibt sich Davis heftig und die Produktion kommt zum Erliegen. Gad bleibt verschwunden — die Crew findet ihn nicht mehr, Doorman verfällt in Hysterie. Bald darauf wird Gads Verschwinden öffentlich, und eine Welle der Trauer setzt ein.
Die Unterhaltungsindustrie reagiert prompt und setzt ein Gesetz durch, die sogenannte "Doorman-Klausel", die Superhelden dauerhaft von Film und Fernsehen ausschließt. Schauspieler müssen fortan eidesstattlich versichern, über keinerlei übermenschliche Fähigkeiten zu verfügen.
Die Folge schließt mit einem stillen, unheilvollen Moment: Simon verfolgt am Set auf seinem Handy die Nachrichten über die Doorman-Klausel, steht wortlos auf und geht davon.
Simon Williams und Trevor Slattery feiern im El Capitan ihren Callback für Wonder Man — unter Hunderten Bewerbern sind sie eine Runde weitergekommen. Doch statt sich zu freuen, versinkt Simon in Nervosität: Er kreist um das, was auf dem Spiel steht, und ist überzeugt, es wäre eine Katastrophe, so kurz vor dem Ziel noch zu scheitern.
Der Abend gerät aus den Fugen, als die beiden von Patrick Connor, einem Drogendealer, bei dem Trevor Schulden hat, in die Enge getrieben werden. Simon muss seine Kräfte einsetzen, um Connor und dessen Handlanger außer Gefecht zu setzen. Am Ende der Gasse filmt ein Junge auf einem Roller mit einer GoPro die ganze Szene und rast davon — der Auftakt zu einer hektischen Jagd quer durch Los Angeles.
Der Junge, Jayden, erpresst Simon: Er rückt das Material nur heraus, wenn Simon ihm hilft. Ein gefährlicher Mann namens Esteban habe sein Motorrad gestohlen; Simon solle ihn einschüchtern und zur Rückgabe zwingen. An Estebans Haus angekommen, erkennen die Anwesenden Trevor als den Mandarin wieder — und fliegen damit prompt auf.
Connor und seine Männer kehren zurück und nehmen Jayden als Geisel, um ihn gegen Trevor einzutauschen. Trevor überredet Jayden, ihm das Filmmaterial zu geben, damit er es löschen kann. Im Getümmel trifft die Polizei ein und liefert sich einen Schusswechsel mit Connors Leuten; Jayden entkommt und versöhnt sich mit Esteban. Mitten im Chaos ruft Janelle an: Der Callback wurde vorgezogen. Die Folge endet damit, dass Simon und Trevor sich aus dem Tumult befreien und schnellstmöglich zum Haus von Regisseur Von aufbrechen.
Die Folge eröffnet mit Trevor Slattery, der für die Rolle des Mandarin vorspricht: Kaum setzt er eine Sonnenbrille auf, schnappt die Figur ein — die Persona sitzt sofort perfekt.
Auf der Fahrt zum Haus von Regisseur Von Kovak zerfleischt sich Simon in Reue über die durchzechte Nacht zuvor, während Trevor versucht, ihn zu beruhigen. Bei Kovak angekommen, treffen sie auf weitere Anwärter für die Rollen, die ausgiebig von ihrer langjährigen Erfahrung erzählen — Simon und Trevor fühlen sich prompt fehl am Platz und unterqualifiziert.
Kovak lässt die Schauspieler paarweise Szenen spielen. Als Trevor mit einem anderen Darsteller zusammengespannt wird, will Simon eingreifen, doch Trevor weist ihn zurück. Das erste Paar wird von Kovak jäh unterbrochen, der stattdessen eine Improvisationsübung ansetzt. Als Simon ohne Drehbuch auf eine Szene aus Pretty Woman zurückgreift, erkennt Kovak sie sofort und zeigt sich enttäuscht.
In einer weiteren Übung provoziert ihn ein Darsteller namens Richard so sehr, dass Simon ihm eine Faust durch den Kopf schlägt — was sich jedoch als bloßer Albtraum entpuppt und Simons Angst spiegelt, seine Kräfte könnten ihn verraten.
Simon gesteht, er sei überzeugt, dass Kovak ihn bloßstellen wolle. Trevor hält ihm entgegen, dass er mehr ist als seine Kräfte und dass Schauspiel bedeutet, die Wahrheit von Schmerz, Freude, Angst und Liebe abzubilden. Daraufhin spielen die beiden ihre Wonder-Man-Szene wie geplant — und lassen den ganzen Raum verstummen.
Von verkündet, dass Simon und Trevor die Rollen von Wonder Man und Barnaby übernehmen werden. Die Folge endet mit einem Cliffhanger: Cleary lauert Trevor vor dessen Hotel auf und setzt ihn unter Druck, gegen Simon vor Gericht auszusagen. Trevor bittet um mehr Zeit, um Beweise zu sammeln.
Die Folge beginnt mit einer Rückblende: Simons Vater bringt ihn und Eric zur Schule und bemerkt Simons Widerwillen, der auf Mobbing zurückgeht. Um ihn aufzumuntern, nimmt der Vater ihn mit in den Wonder-Man-Film und erinnert ihn daran, dass Anderssein eine Superkraft ist — ein Moment, der Simons Verhältnis zur Figur bis heute prägt.
In der Gegenwart sorgt Agentin Janelle für eine heikle Wendung: Kathy Friedman, Journalistin der New York Times, möchte ein gemeinsames Porträt über Trevor und Simon schreiben, das ihren Weg und ihre Freundschaft feiert. Simon warnt Trevor, Kathy werde mehr Schaden als Nutzen anrichten, und fürchtet, sie könnte hinter sein Geheimnis kommen.
Während des Interviews bringt Simon sein kompliziertes Verhältnis zu Bruder Eric zur Sprache — nur um überrascht festzustellen, dass Eric gegenüber Kathy ausschließlich Gutes über Simon gesagt hat.
Der Bruch kommt, als Kathy mit Trevor über dessen Rückkehr nach Los Angeles und seinen Kontakt zum Department of Damage Control spricht. Simon erfährt so von Trevors Verbindung zur Behörde. Trevor gesteht, dass er ursprünglich für die DODC gearbeitet hat — und Simon begreift, dass hinter allem, was Trevor für ihn getan hat, auch eigennützige Motive standen.
Überwältigt von Wut und dem Gefühl des Verrats betritt Simon das Filmset und stößt einen markerschütternden Schrei aus. Eine Entladung ionischer Energie erschüttert das Set und legt es in Trümmern — der Punkt, an dem sich seine Kräfte endgültig nicht mehr verbergen lassen.
Das Staffelfinale setzt unmittelbar nach den Ereignissen der Vorfolge ein: Simon hat erfahren, dass Trevor heimlich für das Department of Damage Control gearbeitet hat. Trevor hatte kaum eine Wahl — entweder er half der Behörde, oder er wanderte für seine früheren, mit dem Mandarin verknüpften Taten zurück ins Gefängnis. Tief verletzt verliert Simon die Kontrolle und entlädt eine gewaltige ionische Druckwelle, die ein Wonder-Man-Set zerstört und in der Umgebung den Strom lahmlegt.
Trevor schlüpft daraufhin erneut in die Identität des Mandarin. In einer an mehrere Nachrichtensender verteilten Aufnahme bekennt er sich zur Zerstörung des Sets und stilisiert die Tat zur Vergeltung gegen den Einfluss der USA, die über Film und Fernsehen die öffentliche Wahrnehmung steuern. Agent Cleary nimmt Trevor fest — ihm droht, den Rest seiner Tage in einem Hochsicherheitsgefängnis zu verbringen.
Da der Verdacht nun von ihm abfällt, kehrt Simon ans Set zurück, um Wonder Man fertigzudrehen. Regisseur Von Kovak ermutigt ihn, seine Gefühle in die Rolle fließen zu lassen. Simon streift endlich den ikonischen schwarzen Anzug mit dem roten "W" über — ein Moment, der sich schließt, als der Höhepunkt des Films bei dessen Weltpremiere über die Leinwand läuft.
Doch Simon lässt seinen Freund nicht im Stich: Als Wache verkleidet schleust er sich in eine DODC-Anlage ein und befreit Trevor. Die Serie endet damit, dass Simon in den Himmel entkommt — und dabei enthüllt, dass er nun auch die Fähigkeit zu fliegen freigeschaltet hat. Damit ist die Bühne für alles Weitere bereitet. Eine Mid- oder Post-Credit-Szene gibt es nicht.