
„Batman Forever” ist der dritte Teil der Batman-Reihe von Warner Bros. aus den 1990er-Jahren und der erste unter der Regie von Joel Schumacher. Tim Burton, der die ersten beiden Filme inszeniert hatte, blieb als Produzent an Bord. Val Kilmer übernimmt die Rolle des Dunklen Ritters von Michael Keaton, ihm stehen Tommy Lee Jones als Two-Face und Jim Carrey als Riddler gegenüber, und erstmals in der Reihe kämpft Robin an Batmans Seite. Der Film startete am 16. Juni 1995 in den USA und am 3. August 1995 in den deutschen Kinos.
Handlung
Der frühere Staatsanwalt Harvey Dent, seit einem Säureanschlag entstellt, terrorisiert als Two-Face Gotham City und macht Batman für sein Schicksal verantwortlich. Zur selben Zeit entwickelt Edward Nygma, ein Mitarbeiter von Wayne Enterprises, ein Gerät, das Fernsehbilder direkt ins Gehirn überträgt und dabei die Gedanken seiner Nutzer abzapft. Als Bruce Wayne das Projekt ablehnt, wird Nygma zum Riddler und schickt dem Milliardär rätselhafte Botschaften.
Bei einem Zirkusbesuch tötet Two-Face die Artistenfamilie der Flying Graysons. Nur der junge Dick Grayson überlebt, Bruce Wayne nimmt ihn bei sich auf, und Dick entdeckt bald das Geheimnis seines Gastgebers. Während Two-Face und der Riddler sich verbünden, um Batmans wahre Identität zu enthüllen, verliebt sich Bruce in die Psychologin Dr. Chase Meridian, die sich ausgerechnet für Batman interessiert.
Besetzung
Val Kilmer spielt Bruce Wayne alias Batman, Tommy Lee Jones Harvey Dent alias Two-Face und Jim Carrey Edward Nygma alias Riddler. Nicole Kidman ist als Dr. Chase Meridian zu sehen, Chris O’Donnell als Dick Grayson, der zu Robin wird.
Aus den Burton-Filmen kehren Michael Gough als Alfred Pennyworth und Pat Hingle als Commissioner James Gordon zurück. Drew Barrymore und Debi Mazar spielen die beiden Gehilfinnen von Two-Face, Sugar und Spice. Mehr über Carreys Figur steht auf unserer Seite über den Riddler, über Batmans Partner auf der Seite über Robin.
Einordnung in die Reihe
„Batman Forever” steht an dritter Stelle der vier Filme, die mit „Batman” und „Batmans Rückkehr” beginnen und mit „Batman & Robin” enden. Die Figuren Alfred und Gordon verbinden den Film mit den Vorgängern, ansonsten erzählt er eine neue Geschichte, die ohne Vorwissen funktioniert. Der Ton ändert sich dagegen deutlich: Schumacher setzt auf Neonfarben, Comic-Humor und schrille Schurken statt auf Burtons gotische Düsternis. Die ganze Reihenfolge zeigt unsere Übersicht über alle Batman-Filme.
An der Kinokasse ging das Konzept auf. Bei einem Budget von rund 100 Millionen Dollar spielte der Film weltweit etwa 336 Millionen ein und damit mehr als „Batmans Rückkehr”. Er war für drei Oscars nominiert, für Kamera, Ton und Tonschnitt. Der Soundtrack wurde selbst zum Erfolg: Seals „Kiss from a Rose” und U2 mit „Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me” liefen weltweit im Radio. Die Filmmusik schrieb Elliot Goldenthal, der Danny Elfman ablöste.
Wie es weiterging
Für Val Kilmer blieb es bei einem Einsatz als Batman. In der direkten Fortsetzung „Batman & Robin” (1997) übernahm George Clooney die Rolle, Chris O’Donnell kehrte als Robin zurück, Schumacher führte erneut Regie. Der Film fiel bei Kritik und Publikum durch, und die Reihe endete damit.
Erst acht Jahre später erzählte Christopher Nolan die Figur mit „Batman Begins” (2005) von vorn. Heute gehört Batman im Kino Robert Pattinson, dessen „The Batman: Part II” in Deutschland am 17. Februar 2028 starten soll. Die Dreharbeiten in London ruhen seit Anfang Oktober 2026, weil sich Regisseur Matt Reeves um eine familiäre Angelegenheit kümmert. Ob der Termin hält, ist offen.
Batman bekommt es mit zwei Gegnern zugleich zu tun: dem entstellten Ex-Staatsanwalt Two-Face und dem Erfinder Edward Nygma, der als Riddler die Gedanken der Bewohner Gothams abzapft. Gleichzeitig nimmt Bruce Wayne den Waisen Dick Grayson auf, der zu Robin wird.
Val Kilmer spielt Batman, Tommy Lee Jones Two-Face, Jim Carrey den Riddler, Nicole Kidman die Psychologin Dr. Chase Meridian und Chris O’Donnell Robin. Regie führte Joel Schumacher.
Keaton lehnte eine Rückkehr ab, nachdem Tim Burton die Regie abgegeben hatte und das Studio die Reihe heller und familienfreundlicher ausrichten wollte. Val Kilmer übernahm die Rolle.
Ja, „Batman & Robin” von 1997, wieder unter der Regie von Joel Schumacher, mit George Clooney als Batman und Chris O’Donnell als Robin. Danach ruhte die Reihe, bis Christopher Nolan 2005 mit „Batman Begins” neu startete.
Stand Oktober 2026 ist „Batman Forever” in Deutschland im Abo bei HBO Max enthalten, auch über den HBO-Max-Kanal bei Amazon Prime Video. Leihen und kaufen lässt sich der Film unter anderem bei Apple TV, Amazon Video, MagentaTV und Sky Store.
Trailer
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Besetzung & Stab
- Regie
- Joel Schumacher







