
„Supergirl” ist der erste Kinofilm über Supermans Cousine Kara Zor-El und ein Ableger der Superman-Reihe mit Christopher Reeve. Regie führte Jeannot Szwarc, das Drehbuch schrieb David Odell, finanziert haben Alexander und Ilya Salkind, die Produzenten der Superman-Filme. Der Film startete am 19. Juli 1984 in Großbritannien, am 21. November 1984 in den USA und am 22. März 1985 in Deutschland. Helen Slater spielt die Titelrolle, an ihrer Seite stehen Faye Dunaway und Peter O’Toole.
Handlung
Kara lebt in Argo City, einer Gemeinschaft, die die Zerstörung von Krypton in einer Tasche zwischen den Dimensionen überlebt hat. Die Energie der Stadt liefert das Omegahedron. Der Magier Zaltar hat es heimlich ausgeliehen, und durch ein Missgeschick fliegt es ins All. Kara folgt ihm zur Erde, um es zurückzuholen, und wird dort zu Supergirl.
Auf der Erde hat das Omegahedron längst eine neue Besitzerin: Selena, eine Möchtegern-Hexe, die mit seiner Kraft nach Macht greift. Kara, die sich als Schülerin Linda Lee tarnt, verliebt sich in den Gärtner Ethan, den Selena mit einem Liebestrank für sich gewinnen will. Bald geht es für Supergirl um weit mehr als das Omegahedron, und der Kampf führt sie bis in die Phantomzone.
Besetzung
Helen Slater spielt Kara Zor-El alias Linda Lee alias Supergirl. Faye Dunaway ist die Schurkin Selena, Peter O’Toole Zaltar und Hart Bochner Ethan. Mia Farrow und Simon Ward spielen Karas Eltern Alura In-Ze und Zor-El, Brenda Vaccaro Selenas Gefährtin Bianca und Peter Cook den Lehrer Nigel. Marc McClure ist als Jimmy Olsen dabei, Maureen Teefy als Lucy Lane.
Helen Slater erhielt für die Rolle eine Nominierung für den Saturn Award als beste Hauptdarstellerin. Dunaway und O’Toole wurden dagegen für die Goldene Himbeere nominiert.
Einordnung in die Reihe
Der Film spielt nach „Superman III - Der stählerne Blitz” (1983). Christopher Reeve sollte einen Gastauftritt haben, sagte aber früh ab. Eine Nachrichtensendung erklärt deshalb, Superman sei auf einer Friedensmission im All, im Wohnheim hängt nur ein Foto von ihm. Ursprünglich sollte Supergirl ihren Cousin retten, nach Reeves Absage wurde das Drehbuch stark umgeschrieben. Marc McClure ist der einzige Darsteller, der in allen vier Reeve-Filmen und in diesem Ableger auftritt.
Vorkenntnisse aus den Superman-Filmen braucht es nicht, die Geschichte steht für sich. Mehr zur Figur steht auf unserer Seite zu Supergirl, die übrigen Filme der Reihe in unserer Übersicht der Superman-Filme.
Wie es weiterging
Bei einem Budget von 35 Millionen Dollar spielte der Film in Nordamerika nur 14,3 Millionen Dollar ein, die Kritiken waren überwiegend schlecht. Eine Fortsetzung gab es nicht. Der Misserfolg führte dazu, dass die Salkinds die Filmrechte an Superman 1986 an Cannon verkauften. Später tauchte in den Archiven von StudioCanal ein 138 Minuten langer Director’s Cut auf, deutlich länger als die 105 Minuten der US-Kinofassung und die 124 Minuten der internationalen Fassung.
Die Figur kehrte später in der Serie „Supergirl” zurück und hat seit 2026 einen eigenen Kinofilm im DC-Universum: „Supergirl” mit Milly Alcock in der Titelrolle, inszeniert von Craig Gillespie. Er lief am 25. Juni 2026 in den deutschen Kinos an und ist seit dem 10. September 2026 bei HBO Max zu sehen.
Kara Zor-El folgt dem Omegahedron, der Energiequelle ihrer Heimat Argo City, zur Erde. Dort hat sich die Hexe Selena die Kraftquelle angeeignet, und Kara muss sie als Supergirl zurückholen.
Helen Slater spielt Supergirl, Faye Dunaway die Schurkin Selena und Peter O’Toole Zaltar. Dazu kommen Hart Bochner, Mia Farrow, Brenda Vaccaro, Peter Cook und Marc McClure als Jimmy Olsen. Regie führte Jeannot Szwarc.
Ja. Der Film ist ein Ableger der Reihe und spielt nach Superman III. Reeve selbst tritt nicht auf, Marc McClure ist aber wieder Jimmy Olsen.
Nein. Nach dem Misserfolg an den Kinokassen wurde keine Fortsetzung gedreht. 2026 erschien mit Milly Alcock ein neuer Supergirl-Film im DC-Universum, der mit dem Film von 1984 nichts zu tun hat.
Stand Oktober 2026 ist der Film in Deutschland bei HBO Max im Abo enthalten, auch über den HBO-Max-Channel bei Amazon. Leihen und kaufen lässt er sich unter anderem bei Apple TV und Amazon Video.
Trailer
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Besetzung & Stab
- Regie
- Jeannot Szwarc






