Supergirl: Alle Filme und Serien mit der DC-Superheldin
Supergirl wurde 1959 als weibliches Gegenstück zu Superman erschaffen. Von Helen Slater über Melissa Benoist bis Milly Alcock im DCU-Kinofilm von 2026: alle Filme und Serien mit Kara Zor-El im Überblick.
Supergirl: Origin
Die Geschichte von Supergirl, der Cousine des legendären Superman, begann 1959 mit ihrer Einführung in Action Comics #252, erschaffen von Otto Binder und Al Plastino. Als weibliches Gegenstück zu Superman wurde sie schnell zu einer wichtigen Figur im DC-Universum. Mit ihren unglaublichen Kräften und ihrer Anfälligkeit für Kryptonit teilt sie nicht nur Supermans Fähigkeiten, sondern auch seine Schwächen.
Kara Zor-El stammt vom Planeten Krypton und erhält ihre übermenschlichen Fähigkeiten von den Strahlen einer gelben Sonne. Im Laufe der Jahre haben verschiedene DC-Charaktere den Namen Supergirl angenommen, einige davon auch ohne außerirdische Herkunft – darunter Matrix, Linda Danvers und Cir-El, nachdem Kara 1985 in „Crisis on Infinite Earths” getötet worden war. Die moderne Version von Kara Zor-El fand später wieder ihren festen Platz im DC-Kontinuum.
Supergirls Popularität beschränkt sich längst nicht mehr auf die Comicseiten: Der Charakter trat in Trickfilmen, TV-Serien und Kinofilmen auf – seit 2026 sogar mit einem eigenen Blockbuster im neuen DC-Universum (DCU). Schon 2011 belegte sie Platz 94 auf IGNs Liste der Top 100 Comic Book Heroes of All Time, 2013 Platz 17 der Top 25 Heroes of DC Comics.
Auf einen Blick
Wer ist Supergirl? Kara Zor-El, die kryptonische Cousine von Superman – mit denselben Kräften und derselben Schwäche für Kryptonit.
Aktuelle Darstellerin: Milly Alcock spielt Supergirl im DCU – seit ihrem Cameo in „Superman” (2025) und im Kinofilm „Supergirl” (2026).
Frühere Darstellerinnen: Helen Slater (1984), Laura Vandervoort ([Smallville]), Melissa Benoist (Arrowverse), Sasha Calle (The Flash).
Serie: [Supergirl] lief von 2015 bis 2021 – insgesamt sechs Staffeln.
Supergirl: Reihenfolge der Filme
| Jahr | Film |
|---|---|
| 1984 | Supergirl |
| 2023 | The Flash |
| 2025 | Superman |
| 2026 | Supergirl |
Supergirl (1984)
Supergirl wurde erstmals 1984 in einem Live-Action-Film dargestellt, in dem Helen Slater die Hauptrolle spielte. Der Film war mit der Superman-Filmreihe verbunden, in der Christopher Reeve den Mann aus Stahl verkörperte. Alle Filme mit dem Stählernen findest du in der Superman-Reihenfolge.
The Flash (2023)
Fast 40 Jahre später kehrte Supergirl auf die große Leinwand zurück: Im Februar 2021 wurde Sasha Calle als Darstellerin von Supergirl für „The Flash” (2023) unter der Regie von Andy Muschietti bestätigt. Auch hier handelt es sich um die Kara-Zor-El-Version des Charakters – allerdings aus einer alternativen Zeitlinie des alten DC-Filmuniversums.
Superman (2025): Der DCU-Einstand
Ihren ersten Auftritt im neuen DC-Universum von James Gunn feierte Supergirl als Überraschung: Am Ende von „Superman” (2025) crasht eine sichtlich angetrunkene Kara Zor-El (Milly Alcock) die Festung der Einsamkeit und sammelt ihren Hund Krypto ein. Der kurze Cameo stellte die neue, deutlich kantigere Version der Heldin vor – und bereitete ihren eigenen Film vor.
Supergirl (2026)
Am 25. Juni 2026 startete „Supergirl” in den deutschen Kinos – der erste Solo-Film der Heldin seit 1984 und nach „Superman” der zweite Kinofilm des DCU. Regie führte Craig Gillespie („I, Tonya”), die Vorlage lieferte Tom Kings gefeierte Comic-Miniserie „Supergirl” (2021), die dem Projekt zeitweise auch den Arbeitstitel gab.
Die Geschichte schickt Kara auf einen Rachefeldzug quer durch die Galaxis: Gemeinsam mit dem Mädchen Ruthye (Eve Ridley) jagt sie den Söldner Krem of the Yellow Hills (Matthias Schoenaerts), der Ruthyes Familie ermordet hat. Jason Momoa ist als kosmischer Kopfgeldjäger Lobo zu sehen. Die Kritiken fielen gemischt aus – einig war man sich vor allem beim Lob für Milly Alcocks Performance. An den Kinokassen blieb der Film hinter den Erwartungen von DC Studios zurück.
Supergirl: TV-Serien
Smallville
Die Fernsehserie „Smallville” präsentiert in der siebten Staffel (2007–2008) eine spannende Erzählstruktur rund um die Figur Kara, gespielt von Laura Vandervoort. Als Clarks Cousine wird sie aus dem Stasiszustand ihres Raumschiffs befreit und muss sich an das Leben auf der Erde gewöhnen – während sie die Wahrheit über die Zerstörung Kryptons aufdeckt und den Umgang mit ihren außergewöhnlichen Kräften lernt.
Parallel entwickelt sich eine fesselnde Nebenhandlung: Lex Luthor ist besessen von Kara und versucht, ihre Geheimnisse zu lüften. Kara verliert ihr Gedächtnis, entdeckt die dunklen Pläne ihres Vaters und gerät ins Fadenkreuz des Androiden Brainiac. Am Ende der Staffel findet sie sich in der Phantom Zone wieder. In den folgenden Staffeln nimmt ihre Rolle einen weniger zentralen Platz ein.
Arrowverse
Die TV-Serie „Supergirl” entführt ins Arrowverse und präsentiert Melissa Benoist als Kara, die ihren Cousin Kal-El nach der Zerstörung Kryptons beschützen soll. Doch das Schicksal hat andere Pläne: Sie gerät für 24 Jahre in die Phantomzone, bevor sie auf der Erde ankommt – wo ihr Cousin längst als Superman bekannt ist.
Über sechs Staffeln (2015–2021) wächst Kara über sich hinaus: Sie bekämpft an der Seite ihrer Adoptivschwester Alex und des D.E.O. Bösewichte von Lex Luthor bis Brainiac und entdeckt dabei ihre eigene Stärke. Mit dem Serienfinale im November 2021 endete eine der langlebigsten DC-Serien der letzten Jahre.
FAQ zu Supergirl
Im aktuellen DC-Universum spielt Milly Alcock ([House of the Dragon]) Supergirl. Frühere Darstellerinnen waren Helen Slater (1984), Laura Vandervoort ([Smallville]), Melissa Benoist (Arrowverse-Serie) und Sasha Calle („The Flash“).
Kara Zor-El ist die Cousine von Kal-El alias Superman. Sie wurde vor ihm von Krypton losgeschickt und ist eigentlich älter als er – kam aber durch einen jahrzehntelangen Umweg erst nach ihm auf der Erde an.
Die Arrowverse-Serie [Supergirl] mit Melissa Benoist umfasst sechs Staffeln, die von 2015 bis 2021 ausgestrahlt wurden.
„Supergirl“ (2026) ist der zweite Kinofilm des neuen DC-Universums und spielt nach den Ereignissen von „Superman“ (2025), erzählt aber eine eigenständige Geschichte nach der Comic-Vorlage „Woman of Tomorrow“ von Tom King.
Eine Fortsetzung ist bislang nicht angekündigt. Milly Alcocks Supergirl ist aber fest im DCU verankert, weitere Auftritte der Figur gelten daher als wahrscheinlich.