Ahsoka Staffel 2: Ezra-Darsteller kündigt einen deutlich härteren Ton an

Ahsoka Staffel 2: Ezra-Darsteller kündigt einen deutlich härteren Ton an Disney
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Eman Esfandi hat über den Dreh zu Staffel 2 von „Ahsoka“ gesprochen: sieben Monate in Pinewood, ein spürbar härterer Ton – und deutlich mehr Ezra Bridger als in Staffel 1.

Zwischen dem Ende der ersten Staffel und dem Start der zweiten liegen mehr als drei Jahre. Wie sich „Ahsoka” in dieser Zeit verändert hat, beschreibt jetzt einer, der dabei war: Eman Esfandi, der Ezra Bridger spielt, hat im Podcast The Moviegoers Society über den Dreh gesprochen – und einen deutlich härteren Ton angekündigt.

Der Termin steht dabei längst: Staffel 2 startet am 20. Januar 2027 auf Disney+, in Deutschland am selben Tag. Lucasfilm hatte ihn im August auf der D23 genannt, zusammen mit dem Kinostart von „Star Wars: Starfighter”.

„Der Ton verschiebt sich”

Esfandi beschreibt die zweite Staffel als Bruch mit dem gemächlichen Erzähltempo der ersten. „Der Ton verschiebt sich”, sagt er. „Es ist viel intensiver. Es ist viel mehr Action. Es gibt viel mehr zu bewältigen.” Über die Handlung wollte er nichts verraten – wohl aber, dass sein Ezra „deutlich mehr” zu sehen sein wird als in Staffel 1.

Das ist mehr als Höflichkeit gegenüber der eigenen Rolle. Ezra tauchte in Staffel 1 erst in den späten Folgen auf, nachdem die Handlung nach Peridea geführt hatte, und kam über ein Wiedersehen kaum hinaus. Am Ende kehrte er ausgerechnet gemeinsam mit Thrawn in die Hauptgalaxie zurück – eine Konstellation, die Staffel 2 auflösen muss. Esfandi ordnet den Unterschied auch erzählerisch ein: Staffel 1 habe den Kreis für die Fans von „Star Wars Rebels” geschlossen, Staffel 2 fühle sich dagegen an, als sei es „Zeit, sich auszuweiten”.

Sieben Monate in den Pinewood Studios

Gedreht wurde nicht mehr wie bei Staffel 1 größtenteils in Los Angeles, sondern in den Pinewood Studios bei London. Für Esfandi war es nach eigener Aussage „das größte Projekt”, an dem er je beteiligt war, und das erste, für das er sieben Monate lang im Ausland gelebt hat. Der Ortswechsel ist keine Kleinigkeit: Er verschiebt eine Serie, die bislang als kalifornische Produktion lief, in dieselben Hallen, in denen ein Großteil der britischen Star-Wars-Produktionen entsteht.

Dass überhaupt so viel Zeit vergangen ist, führt Esfandi auf die Streiks von 2023 zurück. Während der Ausstand lief, habe niemand im Ensemble gewusst, ob es überhaupt eine zweite Staffel geben werde; die Dauer des Streiks entspreche ungefähr der Zeit, die es danach gebraucht habe, die Produktion wieder in Gang zu bringen. Wie aufwendig der Dreh war, macht er an Rosario Dawson fest: drei bis vier Stunden Maske vor jedem Drehtag, danach ein Zehn- bis Zwölf-Stunden-Tag und eine weitere Stunde, um die Maske wieder abzunehmen.

Zwei offene Fäden aus Staffel 1

Die erste Staffel endete mit zwei Cliffhangern, und beide sprechen für den angekündigten Tonwechsel. Baylan Skoll stand am Schluss auf der Statue eines der Mortis-Götter aus „Star Wars: The Clone Wars” – einer Macht, die die Serie bislang nur zitiert hat. Die Rolle musste nach dem Tod von Ray Stevenson neu besetzt werden. Der zweite Faden ist Thrawn, der zurück in der bekannten Galaxis steht und seine Streitkräfte gegen die Neue Republik sammelt.

Beides zusammen erklärt, warum „viel mehr zu bewältigen” mehr sein dürfte als eine Floskel. Einen Trailer oder ein offizielles Bild aus Staffel 2 gibt es bislang nicht, und Lucasfilm hält sich zur Handlung bedeckt. Für das Star-Wars-Jahr 2027 ist die Serie trotzdem gesetzt: Sie eröffnet es im Januar, im Mai folgt „Star Wars: Starfighter” mit Ryan Gosling in den deutschen Kinos, und dazwischen wird der erste Film 50 Jahre alt. Eine Einordnung aller Serien des Franchise steht in unserer Übersicht der Star-Wars-Serien.

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