Dark Matter Staffel 2 Folge 3 „Alles Schöne, alles Schreckliche“: Jason gegen die Box
Folge 3 erscheint am 11. September bei Apple TV. Wir blicken zurück auf den Detektiv und den Beinahe-Zusammenstoß aus „Eine perfekte Welt“, ordnen die offizielle Kurzbeschreibung ein und schauen, worauf der Episodentitel zeigt.
Dark Matter - Der Zeitenläufer kommt in der dritten Folge dort an, wo die Serie eigentlich immer hinwollte: bei der Frage, was diese Box mit den Menschen macht, die sie benutzen. Die offizielle Beschreibung zu „Alles Schöne, alles Schreckliche” ist knapp und trotzdem deutlich – Jasons Besessenheit von der Box stellt seine Ehe auf die Probe, während Ryan und Amanda eine Welt betreten, die sich für immer verändert hat. Hier bekommt ihr die Vorschau auf Folge 3 und den Rückblick auf „Eine perfekte Welt”.
Wann und wo läuft Folge 3?
„Alles Schöne, alles Schreckliche”, im Original Everything Beautiful, Everything Terrible, erscheint am Freitag, den 11. September 2026, exklusiv bei Apple TV – weltweit zur selben Minute und damit auch hierzulande. Apple schaltet neue Folgen um 0:00 Uhr pazifischer Zeit frei, in Deutschland also am Freitagmorgen gegen 9:00 Uhr MESZ.
Damit steht die Staffel bei drei von zehn Episoden. Jeden Freitag folgt eine weitere, das Finale ist für den 30. Oktober 2026 angesetzt. Geschrieben hat auch diese Folge Serienerfinder Blake Crouch gemeinsam mit Jacquelyn Ben-Zekry – die beiden verantworten jede einzelne Episode der Staffel.
Rückblick: Was in Folge 2 „Eine perfekte Welt” geschah
Achtung, ab hier folgen Spoiler zur zweiten Folge. Sie beginnt mit einer Rückblende in die Ursprungswelt, an dem Tag, an dem die Box fertig wurde – Jason, Leighton, Amanda und Blair feiern mit ihrem Team, ohne zu ahnen, was sie da gebaut haben. In der Gegenwart versuchen die Dessens, in einer Welt Fuß zu fassen, die technologisch in den Siebzigern stehengeblieben ist: keine Computer, keine Mondlandung. Kennedy verlor hier gegen Nixon, und der strich der NASA das Geld.
Um neue Identitäten zu bekommen, engagiert Jason einen Privatdetektiv – und das ist ausgerechnet MacNamara, in dieser Welt kein Agent, sondern Ermittler, wieder gespielt von Chris Diamantopoulos. Aus den Dessens werden die Stewarts. Was Jason nicht weiß: MacNamara stößt bei seiner Recherche darauf, dass es in dieser Welt bereits eine Familie Dessen gibt, die nach Kalifornien gezogen ist, und behält nach Jasons Besuch stillschweigend ein paar Fotos zurück. Parallel bereitet Ryan mit Amanda die nächste Reise vor: In einem Labor stellt er den Wirkstoff nach, der den Zustand für den Korridor herstellt, und holt sich dafür Hilfe beim Leighton dieser Welt. Am Ende öffnen die beiden eine Tür – und landen in genau dem Chicago, in dem auch die Dessens untergekommen sind. Jason verlässt das Motel wenige Augenblicke, bevor Amanda und Ryan davorstehen.
Das erwartet euch in „Alles Schöne, alles Schreckliche”
Der erste Satz der offiziellen Kurzbeschreibung verschiebt den Konflikt nach innen. Bislang kam die Bedrohung von außen – andere Jasons, ein Polizist, ein Detektiv. Jetzt ist es Jason selbst: Seine Fixierung auf die Box stellt die Ehe auf die Probe. Das schließt direkt an den Gedanken aus dem Staffelauftakt an, die Box zu zerstören, um die Verfolgung ein für alle Mal zu beenden. Ein Mann, der sein Leben lang von dieser Maschine besessen war, kann sie offenbar auch nicht loswerden, indem er sie vernichtet.
Der zweite Satz gehört Ryan und Amanda, die eine „für immer veränderte” Welt betreten. Nach dem Ende von Folge 2 sind die beiden erst einmal in derselben Realität wie die Dessens – ob die Formulierung diese Welt meint oder schon die nächste, sagt Apple nicht. Vorabkritiken beschreiben den Einstieg der Folge zudem als Szene, in der ein Jason seinen alten Physikprofessoren die Frage vorlegt, ob etwas, das sich machen lässt, auch gemacht werden sollte. Es ist die Frage, um die diese Serie seit dem ersten Bild kreist, und sie kommt hier erstmals ohne Umweg über eine Verfolgungsjagd.
Worauf der Episodentitel zeigt
„Alles Schöne, alles Schreckliche” ist der bislang direkteste Titel der Staffel. Er beschreibt, was der Korridor ist: eine Ansammlung von Türen, hinter denen alles liegt, was möglich war – die Leben, die man gern gehabt hätte, und die, vor denen man weglaufen würde. Wer eine Tür öffnet, bekommt nicht die Wahl zwischen beidem, sondern beides zugleich.
Für die Dessens ist das keine Metapher mehr. Sie haben in zwei Folgen eine Welt mit einer Leiche im Garten und eine ohne Computer gesehen, und die nächste Tür wird nicht besser dadurch, dass sie sie diesmal bewusst wählen. Ob der Titel darüber hinaus auf eine konkrete Welt zeigt, verrät Apple wie üblich nicht – belegt ist nur die Kurzbeschreibung, alles andere bleibt bis Freitag offen.
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