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Avengers: Endgame: Versteckte Details, Easter Eggs und Fehler

Avengers: Endgame: Versteckte Details, Easter Eggs und Fehler Disney
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Der Riesen-Ant-Man-Fehler, die Orangenspalten und der rätselhafte Norbert Lamey: Wir erklären die versteckten Details und Easter Eggs aus „Avengers: Endgame“.

Avengers: Endgame” ist bis in den letzten Bildwinkel vollgestopft mit Details – manche liebevoll versteckt, manche schlicht danebengegangen. Und weil TikTok gerade wieder einige davon ausgräbt, sortieren wir die spannendsten: einen echten Fehler, der Jahre später zum Kanon wurde, einen Running Gag über drei Filme und einen Namen, über den das Netz rätselt.

Wir trennen dabei sauber, was belegt ist und was Fan-Deutung bleibt – denn nicht jede virale Theorie ist offiziell bestätigt.

Auf einen Blick

Gibt es einen Ant-Man-Fehler in „Avengers: Endgame”? Ja. Während Scott Lang im Van sitzt, kämpft im Hintergrund gleichzeitig ein Riesen-Ant-Man – ein Continuity-Fehler, den Co-Autor Stephen McFeely eingeräumt hat.

Warum steht eine Ant-Man-Leiche in „Deadpool & Wolverine”? Cassandra Novas Basis in der Leere ist im Inneren eines gigantischen Ant-Man gebaut. Fans deuten das als augenzwinkernde Erklärung für den Endgame-Fehler – offiziell bestätigt ist diese Verbindung aber nicht.

Was hat es mit den Orangenspalten auf sich? Ein Gag, der sich von „Civil War” bis „Endgame” zieht.

Wer ist Norbert Lamey? Ein Name auf der Gedenkwand – dazu haben wir ein eigenes Stück.

Der Riesen-Ant-Man-Fehler und wie „Deadpool & Wolverine” ihn aufgreift

Gegen Ende der großen Schlacht in „Avengers: Endgame” rennt Scott Lang zurück zu einem Van, um die Zeitmaschine wieder anzuwerfen – in normaler Größe. Nur Sekunden später ist im Hintergrund der Schlacht, oben links im Bild, ein riesengroßer Ant-Man zu sehen, der gegen einen Leviathan kämpft. Scott kann aber nicht gleichzeitig im Auto und als Gigant auf dem Feld sein. Es handelt sich um einen Continuity-Fehler: Ein Teil des Ant-Man-Handlungsstrangs wurde aus Zeitgründen gekürzt und umgeschnitten, der doppelte Ant-Man blieb dabei im fertigen Film stehen. Co-Drehbuchautor Stephen McFeely hat den Patzer später selbst eingeräumt.

Jahre später bekam dieser Fehler ein kurioses Echo: In „Deadpool & Wolverine” ist die Festung der Schurkin Cassandra Nova in der sogenannten Leere komplett im Inneren einer gigantischen Ant-Man-Leiche errichtet. Dass dort ausgerechnet ein riesiger Ant-Man liegt, ist ein bewusstes Easter Egg für Marvel-Fans.

Populär ist im Netz die Deutung, die Zeitpolizei TVA habe genau jenen überzähligen Ant-Man aus dem Endgame-Fehler bemerkt, ihn als nicht zur Zeitlinie gehörig erkannt und „gestutzt” – woraufhin er in der Leere landete. Als Beleg führen Fans einen Monitor an, auf dem hinter Deadpool bei der TVA die Endgame-Szene laufen soll. So charmant die Theorie ist: Offiziell bestätigt hat Marvel diese Verbindung nicht. Belegt ist, dass der Fehler existiert und dass in „Deadpool & Wolverine” eine Ant-Man-Leiche zu sehen ist – die Brücke zwischen beidem zieht bislang das Fandom, nicht das Studio.

Die Orangenspalten: ein Gag über mehrere Filme

Ein deutlich besser belegtes Detail sind die Orangenspalten. Wenn Hawkeye in „Avengers: Endgame” den Zeitsprung testet und wohlbehalten zurückkehrt, hält Scott Lang ihm Orangenspalten bereit. Was wie eine Marotte wirkt, ist ein gezielter Callback.

Der Ursprung liegt in „The First Avenger: Civil War”: Nach seinem kräftezehrenden Auftritt als Giant-Man liegt Scott erschöpft am Boden und fragt, ob jemand Orangenspalten für ihn habe. Die Zeile war eine Improvisation von Paul Rudd – Orangen liefern Elektrolyte, wie nach einem harten Workout. Für „Endgame” war sogar ein längerer Orangenspalten-Gag geplant, der es aber nur in den Schnitt und den Audiokommentar der Russo-Brüder schaffte. Im fertigen Film blieb die kleine, liebevolle Anspielung übrig.

Noch mehr versteckte Namen: Norbert Lamey und die Gedenkwand

Nicht nur Ant-Man sorgt für Rätsel. Auf der Gedenkwand für die vom Snap Verschwundenen taucht ein Name gleich doppelt auf – Norbert Lamey –, und prompt kursiert die Theorie, dahinter stecke Tony Stark. Warum das nicht stimmt und welche Namen auf der Wand echte Easter Eggs sind (Stichwort: Stan Lees Hund), liest du in unserem Stück zur Wall of the Vanished.

Ja. Während der Endschlacht sitzt Scott Lang im Van, gleichzeitig ist im Hintergrund ein Riesen-Ant-Man zu sehen. Das ist ein Continuity-Fehler durch gekürzte Szenen, den Co-Autor Stephen McFeely bestätigt hat.

Cassandra Novas Basis in der Leere ist im Inneren einer riesigen Ant-Man-Leiche gebaut – ein bewusstes Easter Egg. Die verbreitete Deutung, es sei der von der TVA „gestutzte“ Ant-Man aus dem Endgame-Fehler, ist allerdings Fan-Theorie und nicht offiziell bestätigt.

Es ist ein Callback zu „The First Avenger: Civil War“, wo Scott nach seinem Giant-Man-Einsatz nach Orangenspalten fragt. In „Endgame“ hält er sie für Hawkeye nach dessen Zeitsprung bereit.

Ein Name auf der Gedenkwand, der doppelt auftaucht und für Spekulationen sorgt. Es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Crew-Namen, nicht um ein Alias für Tony Stark.

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