Star Trek: Picard – Marina Sirtis fand TNG-Reunion deprimierend

Star Trek: Picard – Marina Sirtis fand TNG-Reunion deprimierend Paramount

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20.03.2026 09:30 Uhr

Die gefeierte TNG-Rückkehr in Star Trek: Picard begeistert Fans. Doch Deanna-Troi-Darstellerin Marina Sirtis erlebte am Set eine herbe Enttäuschung. Der Grund dafür überrascht.

Die dritte Staffel von „Star Trek: Picard” erfüllte Dir und vielen anderen Fans einen absoluten Traum. Unter Showrunner Terry Matalas kehrten die legendären Helden rund um Patrick Stewart auf die USS Enterprise-D zurück, um ein letztes Mal die Galaxie zu retten. Die Euphorie war riesig – doch hinter den Kulissen sah die Realität offenbar anders aus.

Handys am Set zerstören die Atmosphäre

Während die restliche Besetzung in der Öffentlichkeit durchweg von ihrer wunderbaren Rückkehr nach 20 Jahren schwärmte, schlägt Marina Sirtis nun ganz andere Töne an. Die Schauspielerin, die als Counselor Deanna Troi Legendenstatus genießt, sprach im The Show People Podcast mit Andrew Keates erstaunlich offen über ihre Erfahrungen am Set. Anstatt der erhofften ausgelassenen Stimmung erlebte sie eine bittere Enttäuschung.

Ich muss ehrlich sein. Ich habe mich so darauf gefreut, wirklich. Denn wir haben sieben Jahre lang bei TNG gelacht. Absolut gelacht. Aber was ist seitdem passiert? Handys. Jeder hängt hinter seinem Bildschirm. Ich komme extra aus dem verdammten England angereist, und ihr könnt nicht hinter euren Bildschirmen hervorkommen, um verdammt noch mal mit mir zu reden? Also ja, das hat die ganze Atmosphäre am Set wirklich verändert. Sehr, sehr anders. Niemand redet. Jeder schaut auf seinen Bildschirm. Das Gemeinschaftsgefühl ist weg, weil man nicht miteinander spricht. Ich fand es eigentlich ziemlich deprimierend.

Die Kameradschaft des Casts von „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” ist legendär. Unzählige Geschichten erzählen von dem Spaß, den Stars wie Jonathan Frakes, Brent Spiner, LeVar Burton, Michael Dorn, Gates McFadden und Marina Sirtis während der siebenjährigen Serienproduktion und den vier darauffolgenden Filmen hatten. Es verwundert also nicht, dass Sirtis den Verlust dieses Gemeinschaftsgefühls schmerzlich vermisste.

Distanz durch Pandemie und klare Worte zur Zukunft

Einen weiteren Grund für die unterkühlte Stimmung am Set von „Star Trek: Picard” stellte vermutlich die andauernde COVID-19-Situation dar. Die Dreharbeiten der dritten Staffel fanden Ende 2021 und Anfang 2022 statt, einer Zeit, in der strenge Sicherheitsvorkehrungen den Kontakt unweigerlich einschränkten. Sirtis' Zeit am Set fiel zudem begrenzt aus, da sie für ihre Rolle extra von ihrem Zuhause in London nach Los Angeles reisen musste.

Die für ihre direkte Art bekannte Schauspielerin zerstörte übrigens auch gleich noch eine weitere Fan-Hoffnung. Angesprochen auf das heiß diskutierte Spin-off Star Trek: Legacy fand Sirtis gewohnt klare Worte: Das Projekt werde niemals passieren.