Resident Evil: Zach Creggers Reboot startet am 17. September im Kino

Resident Evil: Zach Creggers Reboot startet am 17. September im Kino Columbia Pictures.
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Zach Creggers Neuinterpretation von Resident Evil startet am 17. September 2026 in den deutschen Kinos – im Verleih von Constantin Film. Kurz zuvor läuft der Film als Gala-Screening auf dem Fantastic Fest in Austin.

Der Termin steht: Resident Evil” startet am 17. September 2026 in den deutschen Kinos. Constantin Film hat den Neustart des Franchise nicht nur produziert, sondern bringt ihn hierzulande auch selbst in den Verleih – der deutsche Start liegt damit einen Tag vor dem US-Start am 18. September.

Frischer Anlass, noch einmal auf den Film zu schauen: Das Fantastic Fest in Austin hat sein Programm für die 21. Ausgabe veröffentlicht, und „Resident Evil” läuft dort laut TheWrap als Gala-Screening. Das Genre-Festival findet vom 17. bis 24. September im Alamo Drafthouse South Lamar statt – also exakt in der Startwoche. Für einen Studio-Horrorfilm ist das eine bewusste Setzung: Man schickt ihn dorthin, wo das Publikum am wohlwollendsten und am lautesten ist.

Ein Kurierfahrer, ein Paket, eine Nacht

Die Handlung hat mit den Alice-Filmen von Paul W. S. Anderson nichts mehr zu tun. Im Zentrum steht Bryan, ein Kurierfahrer, der einen scheinbar harmlosen Auftrag annimmt: die Lieferung eines biomedizinischen Pakets. Was wie ein gewöhnlicher Arbeitstag beginnt, kippt innerhalb einer einzigen Nacht – kein Ausweg, kein Rückweg, so beschreibt es Constantin Film in der offiziellen Ankündigung.

Austin Abrams spielt Bryan. An seiner Seite stehen Paul Walter Hauser, Zach Cherry, den du aus „Fallout” und „Severance” kennst, Kali Reis und Johnno Wilson. Regisseur Zach Cregger hat den Ansatz mehrfach als Horror statt Action beschrieben: keine choreografierten Zombie-Ballette, sondern eine Nacht, die sich um die Figuren zuzieht.

Resident Evil – offizieller Trailer von Constantin Film

Cregger nach „Barbarian” und „Weapons”

Zach Cregger ist der eigentliche Grund, warum dieser Reboot anders beobachtet wird als der letzte. 2022 landete er mit „Barbarian” einen Überraschungserfolg, der Horrorfans vor allem deshalb im Gedächtnis blieb, weil der Film seine Regeln mitten im Lauf umwarf. Mit „Weapons” legte er nach; TheWrap führt den Film als oscarprämierte Vorgängerarbeit, an die „Resident Evil” direkt anschließt.

Das Drehbuch hat Cregger gemeinsam mit Shay Hatten geschrieben, der zuvor an „John Wick: Kapitel 4” und an Zack Snyders „Army of the Dead” beteiligt war. Produziert wird der Film von Constantin Film zusammen mit Vertigo Pictures, PlayStation Productions, Columbia Pictures und Davis Films; unter den Produzenten stehen Robert Kulzer, Cregger selbst, Roy Lee und Miri Yoon, als Executive Producer unter anderem Oliver Berben und Victor Hadida.

Der dritte Anlauf für die Kino-Reihe

Für die Marke ist es der dritte Anlauf im Kino. Nach den sechs Milla-Jovovich-Filmen zwischen 2002 und 2016 versuchte sich 2021 „Resident Evil: Welcome to Raccoon City” an einer werktreueren Lesart und blieb kommerziell blass; parallel lief bei Netflix eine Serienadaption, die es nur auf eine Staffel brachte. Welche Filme in welcher Reihenfolge zusammengehören, findest du in unserer Übersicht zur Resident-Evil-Filmreihe.

Dass Constantin Film diesmal selbst produziert und verleiht, ist dabei keine Randnotiz: Die Münchner halten die Filmrechte am Franchise seit dem ersten Teil und haben jede Kinoverwertung mitverantwortet. Der Reboot ist damit weniger ein Bruch mit der Vergangenheit als ein Neustart unter denselben Rechteinhabern – nur mit einem Regisseur, der aus dem Independent-Horror kommt statt aus dem Action-Fach.

Ein Genre-Herbst mit deutschem Bezug

Das Fantastic-Fest-Programm ist auch sonst für den deutschen Kinoherbst relevant. Eröffnet wird das Festival mit der Weltpremiere von „Beware Boiúna”, einem Riesenschlangen-Film von Mike P. Nelson – den Constantin Film am 8. Oktober 2026 in die deutschen Kinos bringt. Dazu kommen die US-Premiere der ersten beiden Folgen von Mike Flanagans „Carrie”-Serie für Prime Video und eine Ehrung für Walter Hill, den Co-Autor und Produzenten von „Alien”.

Für „Resident Evil” heißt das vor allem eines: Der Film startet in ein Umfeld, in dem Genre-Kino gerade außergewöhnlich gut läuft. Ob der Reboot davon profitiert, entscheidet sich ab dem 17. September – vier Wochen sind es noch.

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