Will Smith

Mike in „Bad Boys for Life"

Geboren
25.09.1968 · 58 Jahre
Geburtsort
Philadelphia, Pennsylvania, USA
Nationalität
Amerikanisch
Bekannt aus
Bad Boys for Life, I Am Legend 2, Aladdin
Aktiv seit
1995

Biografie

Stand in den vergangenen drei Jahrzehnten ein Mutterschiff über einer amerikanischen Großstadt, war die Chance groß, dass Will Smith darunter steht und einen Witz macht. Kaum ein Hollywood-Star hat so viele Science-Fiction-Stoffe getragen wie er – vom Alien-Blockbuster über die Asimov-Verfilmung bis zur Endzeit-Erzählung nach Richard Matheson.

Für das Genre ist Smith deshalb weniger ein Actionstar als ein Fixpunkt: Er trägt zwei Reihen, die das Sommerkino der Neunziger geprägt haben, und hängt heute an zwei Fortsetzungen, auf die das Publikum seit Jahren wartet. Hier stehen seine wichtigsten Genre-Rollen – und der belegte Stand zu „I Am Legend 2” und dem neuen Men-in-Black-Film.

Auf einen Blick

Wofür ist Will Smith im Genre bekannt? Für Captain Steven Hiller in „Independence Day”, für Agent J in der „Men in Black”-Trilogie und für Robert Neville in „I Am Legend”.

Welche Rolle spielte er im DC-Kino? Den Scharfschützen Deadshot in „Suicide Squad”.

Warum fehlt er in Independence Day 2? Er sagte ab. Genannt werden ein Terminkonflikt mit dem Dreh von Suicide Squad und eine Gagenforderung von 50 Millionen Dollar für zwei weitere Filme, auf die das Studio nicht einging.

Was kommt als Nächstes? „I Am Legend 2” an der Seite von Michael B. Jordan, Regie führt Steven Caple Jr. Der Film ist in Entwicklung – ohne Drehbeginn und ohne Starttermin.

Kehrt er als Agent J zurück? Sony entwickelt seit Ende 2025 einen neuen Men-in-Black-Film. Smith ist im ersten Drehbuchentwurf vorgesehen, bestätigt ist das nicht.

Independence Day und Men in Black: die zwei Reihen, die alles entschieden

Den Durchbruch im großen Genre-Kino brachte 1996 „Independence Day”. Smith spielt darin Captain Steven Hiller, den Kampfpiloten, der neben einem Satellitentechniker (Jeff Goldblum) und einem selbst ins Cockpit steigenden Präsidenten (Bill Pullman) den Gegenschlag gegen die Invasion trägt. Der deutsche Kinostart war am 19. September 1996; weltweit spielte Roland Emmerichs Film rund 817 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 75 Millionen, und war damit der erfolgreichste Film des Jahres. Mehr zur Reihe steht im Überblick zu den Independence-Day-Filmen.

Ein Jahr später folgte „Men in Black” – und mit Agent J die Rolle, die Smith am engsten mit dem Genre verbindet. Neben Tommy Lee Jones als trocken aufspielenden Agent K spielte er die Figur in drei Filmen (1997, 2002 und 2012) und steuerte zum ersten Teil auch den gleichnamigen Titelsong bei. „Men in Black 3” brachte 2012 die Zeitreise in die Reihe: Agent J reist in die Vergangenheit, um seinen Partner zu retten. Mit 215 Millionen Dollar Budget ist er zugleich der teuerste Teil. Die vollständige Reihenfolge findest du im Artikel zu den Men-in-Black-Filmen.

Asimov, Matheson und ein Superheld, der nicht geliebt werden will

2004 übernahm Smith in „I, Robot” den Polizisten Del Spooner, der in einem von Servicerobotern durchzogenen Chicago als Einziger misstrauisch bleibt – eine freie Variation über Isaac Asimovs Robotergesetze. Noch näher an die Vorlage ging „I Am Legend”: Als Wissenschaftler Robert Neville streift Smith allein durch ein entvölkertes New York, in dem ein Virus den Rest der Menschheit in lichtscheue Nachtsucher verwandelt hat. Dass der Film zwei Enden hat, ist bis heute folgenreich: Im Kino sprengt sich Neville selbst in die Luft, um ein Heilmittel zu retten; auf der Heimvideo-Fassung erkennt er die Infizierten als eigene Spezies, lässt die gefangene Kreatur frei und zieht weiter.

Dazwischen und danach liegen die Stoffe, die Smith im Genre hält, ohne zu einer Reihe zu gehören. In „Hancock” spielte er 2008 einen übermenschlich starken Einzelgänger mit Imageproblem, den ein PR-Berater zum Helden umbauen soll. „After Earth” stellte ihn 2013 unter der Regie von M. Night Shyamalan neben seinen Sohn Jaden Smith in eine Zukunft, in der die Erde längst aufgegeben wurde. Für Netflix drehte er 2017 „Bright”, einen Polizeifilm in einem Los Angeles, in dem Orks und Elfen zum Stadtbild gehören. Und „Gemini Man” ließ ihn 2019 unter Ang Lees Regie gegen einen digital verjüngten Klon seiner selbst antreten.

DC, Disney und die Bad-Boys-Reihe

2016 trat Smith als Scharfschütze Deadshot in „Suicide Squad” an – bis heute sein einziger Auftritt im DC-Kino, und der Grund, warum er für die Independence-Day-Fortsetzung keine Zeit hatte. Wer Figur und Team einordnen will, findet beides auf unserer Seite zur Suicide Squad. Drei Jahre später wechselte er ins Fantasy-Fach: In Disneys Realverfilmung „Aladdin” spielte er 2019 den Dschinni, die Rolle, die im Zeichentrickfilm Robin Williams gehört hatte.

Sein kommerzielles Dauerprojekt liegt dagegen außerhalb des Genres: Als Detective Mike Lowrey steht Smith seit 1995 in der Bad-Boys-Reihe, zusammen mit Martin Lawrence, inzwischen vier Teile bis 2024. Die Reihe ist auch der Grund, warum eine Personalie für das Genre interessant wird: Chris Bremner, Autor der späteren Bad-Boys-Filme, schreibt derzeit das Drehbuch zum neuen Men-in-Black-Film.

Wie es weitergeht

Das konkreteste Projekt ist „I Am Legend 2”. Regie führt Steven Caple Jr., neben Smith spielt Michael B. Jordan die zweite Hauptrolle und produziert mit; das Drehbuch schreibt erneut Akiva Goldsman. Der Film setzt auf dem alternativen Ende des ersten Teils auf, in dem Neville überlebt. Nach Smiths eigener Schilderung leitet Jordans Figur eine neue Siedlung in Connecticut – und ist ausdrücklich nicht sein Sohn. Was fehlt, ist allerdings viel: ein fertiges Drehbuch, ein Drehbeginn und ein Starttermin. Warum aus dem ursprünglich geplanten Prequel nichts wurde, steht in unserem Überblick zum Stand der Produktion.

Das zweite Projekt ist eine Rückkehr in Schwarz. Seit Ende 2025 entwickelt Sony einen neuen Men-in-Black-Film, Berichten zufolge ist Smith als Agent J bereits im ersten Drehbuchentwurf vorgesehen. Eine offizielle Zusage, weitere Besetzungen und ein Kinostart stehen aber aus – solange das so bleibt, ist die Rückkehr eine Absicht und keine Ankündigung. Einen dritten Independence-Day-Film gibt es dagegen nicht: Roland Emmerich sagt, er habe eine Geschichte für den Abschluss, eine Entscheidung der Rechteinhaber liegt bis heute nicht vor.

Die wichtigsten sind „Independence Day” (1996), die „Men in Black”-Trilogie (1997, 2002, 2012), „I, Robot” (2004), „I Am Legend” (2007), „Hancock” (2008), „After Earth” (2013), „Bright” (2017) und „Gemini Man” (2019).

Er sagte ab. Als Gründe genannt werden ein Terminkonflikt mit dem Dreh von Suicide Squad und eine Gagenforderung von 50 Millionen Dollar für zwei weitere Filme, auf die das Studio nach Darstellung von Roland Emmerich nicht einging. Im Film wird seine Figur Steven Hiller deshalb als 2007 verstorben erklärt.

Der Film ist in Entwicklung. Smith spielt wieder Robert Neville, Michael B. Jordan die zweite Hauptrolle, Regie führt Steven Caple Jr. Ein fertiges Drehbuch, ein Drehbeginn und ein Starttermin fehlen bislang – ein deutscher Kinotermin lässt sich daraus noch nicht ableiten.

Geplant ist es offenbar: Sony entwickelt seit Ende 2025 einen neuen Teil mit einem Drehbuch von Chris Bremner, und Smith ist im ersten Entwurf als Agent J vorgesehen. Offiziell bestätigt sind weder seine Beteiligung noch ein Kinostart.

Er spielte Floyd Lawton alias Deadshot, den Auftragsmörder und Scharfschützen des Teams. Es ist bis heute sein einziger Auftritt in einem DC-Kinofilm.

Zuletzt aktualisiert am 09.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2027I Am Legend 2Robert Neville
2024Bad Boys: Ride or DieMike Lowrey
2020Bad Boys for LifeMike
2019Gemini ManHenry Brogen / Junior
2019AladdinGenie / Mariner
2017BrightDaryl Ward
2016Suicide SquadDeadshot
2013After EarthCypher Raige
2012Men in Black 3Agent J
2008HancockJohn Hancock
2007I Am LegendRobert Neville
2004I, RobotDel Spooner
2003Bad Boys IIDetective Mike Lowrey
2002Men in Black IIJay
1999Wild Wild WestCapt. James West
1997Men in BlackJay
1996Independence DayCapt. Steven Hiller
1995Bad Boys - Harte JungsMike Lowrey

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