American Horror Story
Bild zur Serie: American Horror Story

American Horror Story Staffel 12

Originaltitel: American Horror Story
FSK: 18

Staffel 12 Episodenguide von American Horror Story

  • Staffel 12, Folge 1
    DE: 24.11.2023

    Die zwölfte Staffel von American Horror Story trägt den Untertitel Delicate und beruht erstmals nicht auf einer Originalidee, sondern auf Danielle Valentines Roman Delicate Condition, der oft als feministische Neudeutung von Rosemaries Baby beschrieben wird. Der Auftakt eröffnet mit einem Vorgriff: Schauspielerin Anna Victoria Alcott (Emma Roberts) erwacht neben einem Fremden, der einen zerrissenen, blutverschmierten Ultraschall in ihrem Bett zurücklässt. Die Handlung springt anschließend eine Woche zurück.

    Gemeinsam mit ihrem Ehemann Dexter (Matt Czuchry) beginnt Anna den bereits dritten Anlauf einer künstlichen Befruchtung. Bei der Eizellentnahme kann der Arzt neun Eizellen gewinnen und gibt sich optimistisch. Anna klagt über Schmerzen und fühlt sich im Wartezimmer beobachtet; besonders das seltsame Verhalten einer Mrs. Preecher, die sie zu erkennen scheint, verunsichert sie.

    Ihre Publizistin Siobhan (Kim Kardashian) bestärkt Anna in ihren Plänen. Immer wieder häufen sich beunruhigende Momente: Anna wird von Schritten verfolgt, dreht sich um und sieht niemanden. Kurz darauf meldet die Klinik, dass sich zwei Embryonen entwickeln und der Transfer in wenigen Tagen erfolgen kann.

    Bei einem Talkshow-Auftritt entdeckt Anna Mrs. Preecher im Publikum, was sie zutiefst erschreckt. In ihrer Garderobe findet sie eine alte Puppe aus ihrer Kindheit wieder. Zuhause spürt sie einen Verfolger und glaubt, im Spiegelbild eines großen Messers eine fremde Frau namens Ivy zu erkennen.

    Während des Embryotransfers taucht Mrs. Preecher erneut in einer verstörenden Vision auf: Sie zieht sich die eigene Zunge heraus, während Annas Mund zugenäht erscheint. Die Grenze zwischen Realität und Wahn beginnt für Anna zu verschwimmen.

    Zum Ende kehrt die Folge zur Anfangsszene zurück. Der vermeintliche Eindringling entpuppt sich als Streich, das Blut als Lippenstift. Anna erhält eine Nachricht, die sie auffordert, in den Spiegel zu sehen – dort steht die Warnung: Tu es nicht, Anna.

  • Staffel 12, Folge 2
    DE:

    Es ist die Zeit der Filmpreise, und Anna Alcott gilt als aussichtsreiche Anwärterin. Für ihre Rolle in „The Auteur“ erhält sie eine Nominierung für den Gotham Award und gewinnt die Auszeichnung schließlich – doch der Triumph wird von beunruhigenden Visionen überschattet.

    Die Polizei konfrontiert Anna mit Überwachungsaufnahmen, die belegen, dass außer ihrem Mann Dex niemand das Wohnhaus betreten oder verlassen hat, als sie meinte, einen Eindringling bemerkt zu haben. Das nährt den Verdacht, dass ihre Medikamente ihre Wahrnehmung trüben.

    Anna verliert zunehmend das Gefühl für Zeit: Ohne es zu merken, sind zwei Wochen vergangen, und sie erfährt, dass sie schwanger ist.

    Während eines Aufenthalts in einem Haus in den Hamptons hört Anna Flüstern aus dem Keller. Seltsame Schmerzen werden stärker, auf der Rückfahrt beginnt sie zu bluten – und verliert das Kind.

  • Staffel 12, Folge 3
    DE:

    Die Episode beginnt mit einem Albtraum: Anna steht mit ihrem Baby auf einem Feld, das plötzlich verschwindet und von Blut und Fliegen überflutet wird — ein Nachhall ihrer Fehlgeburt. Bei einem Spaziergang durch den Wald begegnet sie Mrs. Preecher, die in einem Baum sitzt und ihr zuraunt: „Ich habe nach dir gesucht.“

    Im Rückzugsort in den Hamptons lernt Anna die Hausverwalterin Nicolette kennen, die ausgerechnet ein Video ihres acht Wochen alten Babys zeigt und fragt, ob Anna selbst Kinder habe — ein wunder Punkt. Dex lädt derweil Siobhan in die Hamptons ein, die prompt auftaucht.

    Bei einem Strandspaziergang findet Anna die Puppe wieder, die sie in der ersten Folge signiert hat — nun stecken Nadeln in deren Bauch. Zunehmend verstört betrinkt sich Anna im Keller, durchwühlt eine Kiste mit Talias Babysachen und kriecht durch eine winzige Tür in einen Raum voller Babys in Gläsern.

    Dort überwältigen zwei schwarz gekleidete Frauen Anna und betäuben sie; das Letzte, was sie sieht, ist ein Ziegengesicht. Am nächsten Tag erwacht sie im Keller und ist überzeugt, weiterhin schwanger zu sein — sie spürt das Baby treten. Der Versuch, ein fötales Herzfrequenzmessgerät zu kaufen, scheitert, weil alle ausverkauft sind.

    Über Nachrichten in Annas Kalender warnt Mrs. Preecher sie: „Sie haben deinem Baby etwas angetan.“ Auf Annas Frage, ob man ihr Kind getötet habe, folgt die verstörende Antwort: „Dein Baby ist nicht tot.“ Der Cliffhanger untergräbt Annas Realitätswahrnehmung weiter und treibt die Staffel auf ihr Mid-Season-Finale zu.

  • Staffel 12, Folge 4
    DE:

    Die Episode beginnt mit einem Rückblick ins Jahr 1555 nach Hampton Court in England: Königin Maria I. bringt ihr Kind zur Welt, ist aber überzeugt, ein Ungeheuer geboren zu haben. Zwei in Schwarz gehüllte Frauen erscheinen und erklären der Königin, es sei nun an der Zeit, das Kind herzugeben – ein Wesen, das seit sechstausend Jahren auf seine Geburt gewartet habe.

    In der Gegenwart sucht Anna Alcott ihren Arzt auf. Trotz anfänglicher Skepsis findet dieser einen Herzschlag: Das Baby ist wohlauf. Als Erklärung für Annas Symptome nennt er das sogenannte „Vanishing Twin“-Syndrom, bei dem einer von zwei Zwillingen früh im Mutterleib aufgenommen wird. Anna und ihr Mann Dex hinterfragen die Diagnose, doch der Arzt wischt ihre Zweifel beiseite.

    Zur Aufbesserung ihres öffentlichen Rufs wendet sich Anna an ihre Agentin Siobhan und lernt dort die „Ashleys“ kennen – eine Krisen-PR-Truppe, deren Gesichter verdächtig an die Frauen aus der Vergangenheit erinnern. Sie produzieren ein virales Reel über weibliche Selbstbestimmung, das tatsächlich zum Erfolg wird und Annas Image rehabilitiert.

    Zu Hause erwartet Anna eine neue Sicherheitsanlage – und unerwartet Dex' Mutter. Im Vier-Augen-Gespräch bittet sie Dex, in einem Rechtsstreit gegen seinen Vater für sie auszusagen, was die familiären Spannungen weiter anheizt.

    Zugleich zeigt sich, dass zwischen Siobhan und Hamish seit Längerem eine Affäre besteht; während er von Liebe spricht, betrachtet Siobhan die Beziehung rein zweckmäßig. In der Tiefgarage erblickt Anna schließlich die Ultraschall-Schwester Ivy aus der Distanz, die sich rasch entfernt – ein weiteres Zeichen, dass die unheimlichen Kräfte um Annas Schwangerschaft längst nicht enttarnt sind.

  • Staffel 12, Folge 5
    DE:

    Die Folge bildet das Mid-Season-Finale des ersten Teils von American Horror Story: Delicate. Sie beginnt mit einer Rückblende, die das dunkle Geheimnis von Ms. Preecher offenlegt: Sie war einst selbst ein Opfer des unheimlichen Kults, der nun Anna verfolgt, und übergab den Sektenmitgliedern ihr eigenes Kind.

    Preecher wurde später vermögend, weil sie das Patent für ihr Taschendesign an Marc Jacobs verkaufte. Gegenüber Dex' Mutter deutet sie an, mehr über die Vorgänge zu wissen, als sie bislang preisgegeben hat.

    Anna gerät derweil immer tiefer in den Sog der bedrohlichen Präsenz. Ihre Agentin Siobhan drückt ihr weitere Fläschchen der roten Flüssigkeit in die Hand. Als Anna Preecher auf der Straße erblickt und zu ihr hinüberlaufen will, wird sie beinahe von einem Lkw erfasst.

    Zurück im Haus entdeckt Anna Auffälligkeiten – einen mit Eiscreme gefüllten Gefrierschrank und auf einem Foto im Hintergrund eine mysteriöse Krankenschwester, die ihr zuvor nicht aufgefallen war. Eine Massage, die ihre Schmerzen lindern soll, gerät durch Cora so grob, dass Anna sie schließlich abbricht. Die Enthüllungen rund um Preecher und den Kult verdichten sich zum Cliffhanger, mit dem der erste Staffelteil endet.

  • Staffel 12, Folge 6
    DE:
  • Staffel 12, Folge 7
    DE:

    Der Auftakt führt ins Jahr 42 n. Chr. nach Westeuropa: Eine Frau liegt in schweren Wehen in einer Scheune und schneidet sich in ihrer Verzweiflung selbst auf, um ihr Kind zur Welt zu bringen. Statt eines gebiert sie Zwillinge, ehe sie stirbt – doch eine geheimnisvolle, schwarz gekleidete Gestalt erweckt sie wieder zum Leben. So nimmt der Zyklus der Unsterblichkeit der „Frauen in Schwarz“ seinen Anfang.

    Erstmals in dieser Staffel steht nicht Anna Victoria Alcott im Mittelpunkt – sie taucht in der gesamten Folge nicht auf. Stattdessen erzählt „Ave Hestia“ über mehrere Jahrhunderte die Vorgeschichte von Adeline, Dex' erster Ehefrau. Im Jahr 1253 im irischen Galway stellt Adeline ihre Mutter Ivy zur Rede. Ivy erklärt den Zwillingen Adeline und Sonia, dass ihr Geschlecht sie zwinge, zwischen Glück und Wahrheit zu wählen, und besiegelt die unauflösliche Verbindung mit identischen Symbolen.

    2013 in Brooklyn feiert Dex den Jahrestag mit seiner ersten Frau Adeline und schenkt ihr einen Welpen, doch sie äußert Vorbehalte gegen Hund und Kinder. In einem geheimen Raum vollzieht Adeline eigene Rituale an einem Altar. Danach trifft sie auf ihre Schwester Sonia, die sie zurückholen will; Adeline weigert sich standhaft und verletzt sich mit einem Messer an der Hand.

    In der Gegenwart hinterfragt Dex Adelines Verhalten. Er vertraut sich Talia an und kontaktiert seinen Vater, der die Sorgen abtut und seine Frau für verrückt erklärt – woraufhin Dex mit ihm bricht. Adeline geht mit Talia Schmuck kaufen; Talia offenbart, ihr Unternehmen für eine Milliarde Dollar verkauft zu haben und in Dex' Galerie investieren zu wollen.

    Nicolette sucht Adeline im Hestia auf und drängt sie zur Rückkehr, wobei sie kreaturenhafte Zähne entblößt. Verstört kauft Adeline einen Schwangerschaftstest; obwohl er positiv ausfällt, verschweigt sie Dex das Ergebnis. Beim festlichen Dinner zur Eröffnung der neuen Galerie entdeckt sie ihre Mutter im Hintergrund der Gruppenfotos.

    Zu Hause findet Dex den Schwangerschaftstest und erreicht Adeline nicht mehr. Bei seinen Eltern entdeckt er schwarz gekleidete Gestalten, die sich an seiner Mutter zu schaffen machen, während sein Vater intim mit einer anderen ist; die Gestalten betäuben Dex, und sein Vater will seine Erinnerung löschen. Zugleich überwältigen Adelines Mutter, Schwester und Nicolette sie – und eine weitere verhüllte Gestalt entpuppt sich als Talia. Sie enthüllen ihren Plan, Dex mit einer neuen Frau zu verkuppeln, die das „reinste“ Wesen gebären soll. Ivy schneidet Adeline auf, die Frauen bedecken sich mit ihrem Blut und verbrennen sie.

  • Staffel 12, Folge 8
    DE:

    Die vorletzte Folge der Staffel „Delicate“ verschränkt historische Rückblenden mit Annas gegenwärtigem Drama. Zu Beginn zeigt sie Frank Sinatra und Mia Farrow 1967 in einem New Yorker Restaurant, wo Sinatra sie vor die Wahl zwischen ihm und ihrer Rolle in „Rosemaries Baby“ stellt – ein Echo auf Annas eigene Zerrissenheit zwischen Karriere und Familie.

    In der Gegenwart erreicht Annas beruflicher Aufstieg seinen Höhepunkt bei der großen Preisverleihung Hollywoods, während ihr Privatleben unter dem Druck der Schwangerschaft, ihrer Ehe mit Dex und dem Einfluss ihrer Publizistin Siobhan zusehends zerbricht.

    Anna gesteht Siobhan, sie würde alles für einen Oscar geben – und wird im nächsten Moment tatsächlich als Gewinnerin aufgerufen. Als sie zu ihrer Dankesrede ansetzt, löst sich das Publikum vor ihren Augen auf; einzig ihre Mutter applaudiert, bevor bei Anna die Fruchtblase platzt.

    Die Folge rückt endgültig in den Blick, dass Anna ein weiteres Opfer des Kults ist, der Geburten und Macht im Hintergrund lenkt. Als sie in die Realität zurückkehrt, wird sie von der Bühne geführt – und die Handlung steuert auf das Staffelfinale zu.

  • Staffel 12, Folge 9
    DE:

    Das Staffelfinale setzt genau dort ein, wo die vorige Folge endete: Annas Fruchtblase platzt, während sie auf der Bühne ihren Oscar entgegennimmt. Der herbeigerufene Krankenwagen wird jedoch von Ivy gesteuert, die Annas Wache tötet und nicht die Absicht hat, die werdende Mutter in ein echtes Krankenhaus zu bringen.

    Als Anna ihren Mann Dex anfleht, ihr bei der Geburt zu helfen, beißt das Neugeborene ihm die Hand ab. Ivy tötet Dex daraufhin, indem sie ihn mit seiner eigenen Hand erstickt.

    Anna erwacht und kann ihre Beine nicht mehr bewegen. Nun gibt sich ihre Publizistin Siobhan zu erkennen: Sie ist die dämonische Anführerin des Kults, der die ganze Zeit im Hintergrund die Fäden zog – mit dem Ziel, ein Matriarchat zu errichten.

    Der Preis und die Auflösung

    Anna darf ihr Kind halten. Mithilfe einer lateinischen Beschwörungsformel, die ihr der Geist von Dex' erster Frau zuflüstert, verwandelt sie Siobhan zu Staub. Befreit aus dem albtraumhaften „Krankenhaus“ zieht Anna fortan ein ganz gewöhnliches, menschliches Baby – einen Jungen – groß.

    Das Finale endet zweideutig: Anna ist allein in ihrem noch immer rot gestrichenen Haus. Plötzlich kann sie ihre Beine wieder benutzen, erhebt sich aus dem Rollstuhl und setzt Siobhans Kopfschmuck auf. Der Schlussmoment deutet an, dass Anna zwar Siobhan besiegt hat, dabei aber womöglich selbst einen Teil von deren Finsternis übernommen hat.