Ein Prolog führt rund dreitausend Jahre zurück in die Zeit der Legenden: Der Tamyrlin-Sitz warnt den Wiedergeborenen Drachen Lews Therin Telamon davor, dass sein Plan, den Dunklen König zu bannen, die männliche Hälfte der Einen Macht dessen Einfluss aussetzen könnte. In der Gegenwart naht über Tarwins Zahn ein Trolloc-Heer von Tausenden auf Fal Dara zu.
Die Stadt entscheidet sich, den Feind aufzuhalten: Lord Agelmar verteidigt mit den Männern den Pass und opfert sich, während Lady Amalisa mit den Frauen die Stadt hält. Nynaeve und Egwene schließen sich Amalisa an; im Verbund kanalisiert diese eine gewaltige Macht und vernichtet das Trolloc-Heer mit Blitzen. Doch Amalisa kann die Quelle nicht mehr loslassen, verbrennt zwei Frauen und beinahe auch Egwene – Nynaeve opfert sich, übernimmt Egwenes Fäden und bleibt schwer verletzt und dem Tod nahe zurück.
Im Inneren von Fal Dara legen Perrin und Loial unter dem Thron das Horn von Valere frei, mit dem der Drache in der Letzten Schlacht die größten Helden der Vergangenheit zurückrufen kann. Padan Fain kehrt mit zwei Fades zurück und ersticht Loial mit dem Dolch aus Shadar Logoth; Perrin erfährt, dass alle jungen Leute aus den Zwei Flüssen ta'veren sind – seltene Angelpunkte des Rades.
Rand und Moiraine erreichen durch die Fäule das Auge der Welt. Moiraine übergibt Rand ein sa'angreal, um seine Macht zu verstärken. Als Rand das in den Boden eingelassene Symbol berührt, versinkt er in einer Vision: Der Dunkle König – der Mann mit den feurigen Augen – zeigt ihm ein friedliches Leben mit Egwene und verspricht ihm die Macht, die Welt nach seinem Willen neu zu formen, wenn er sich dem Schatten hingibt.
In der wirklichen Welt kappt der Dunkle König Moiraines Verbindung zur Einen Macht; wehrlos, aber entschlossen, setzt sie ein Messer an die eigene Kehle und droht, Rand lieber selbst zu töten, als ihn dem Schatten zu überlassen. Rand aber weist die Versuchung zurück, weil er Egwene zu sehr liebt, um ihr die eigene Entscheidung zu nehmen. Er lenkt all seine Kraft in das sa'angreal und löst den Mann in einem Lichtblitz auf – doch dieser lächelt im Vergehen, und im scheinbar unzerstörbaren Symbol aus Cuendillar bilden sich acht Risse.
Aus Furcht vor dem Wahnsinn, der männliche Kanalisierer befällt, bittet Rand Moiraine, den anderen seinen Tod vorzutäuschen, und geht allein fort. Lan findet Moiraine am Auge; sie erkennt, dass dies nicht die letzte Schlacht war, sondern erst ein Anfang. Im fernen Westen erreicht schließlich eine unbekannte Armada die Küste, deren gefesselte Kanalisiererinnen auf Befehl gewaltige Flutwellen heraufbeschwören.