Das Rad der Zeit
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Das Rad der Zeit Staffel 1

Originaltitel: The Wheel of Time

Staffel 1 Episodenguide von Das Rad der Zeit

  • Staffel 1, Folge 1
    DE:

    Ein Prolog erinnert daran, wie am Ende des Zeitalters der Legenden die Welt zerbrach: Als die männlichen Aes Sedai versuchten, den Dunklen König zu bannen, wurde die männliche Hälfte der Wahren Quelle verdorben und trieb alle männlichen Lenker in den Wahnsinn – ihr Anführer Lews Therin Telamon ging als „der Drache“ in die Geschichte ein. Nun ist der Drache wiedergeboren, und im Weißen Turm bereiten Moiraine Damodred und ihr Behüter Lan ihre Suche nach ihm vor, ehe der Schatten ihn findet.

    Im abgelegenen Bergdorf Zwei Flüsse wird gerade das Fest Bel Tine gefeiert. Dort leben Egwene al'Vere, Rand al'Thor, Mat Cauthon, Perrin Aybara und die Weise Nynaeve. Das Eintreffen von Moiraine und Lan sorgt für Unruhe. Moiraine beobachtet die jungen Leute genau, während Egwene beschließt, Nynaeves Lehrling zu werden. Bald erkennen Moiraine und Lan Zeichen des Schattens: Ein Fade ist durch das Dorf gezogen, und Lan findet eine Schafherde geschlachtet und im Muster eines Drachenzahns angeordnet.

    In der Nacht brechen Dutzende Trollocs in das feiernde Dorf ein und töten wahllos. Perrin und seine Frau Laila verschanzen sich in der Schmiede, doch im Blutrausch trifft Perrin sie versehentlich und tötet sie. Auf der Farm der al'Thors überwältigen Rand und sein Vater Tam gemeinsam einen Trolloc, wobei Tam von einer vergifteten Klinge schwer verwundet wird.

    Moiraine entfesselt ihre Macht gegen die Angreifer und wischt mit einem letzten Schlag die Trollocs und das Winespring-Gasthaus hinweg. Am nächsten Morgen heilt sie den vergifteten Tam mit der Einen Macht. Dann eröffnet sie Rand, Mat, Perrin und Egwene, dass einer von ihnen der wiedergeborene Drache ist und die Trollocs ihretwegen kamen, nicht wegen des Dorfes.

    Als sich am Horizont eine noch größere Trollochorde nähert, bleibt der Gruppe keine Wahl: Widerwillig verlässt sie Zwei Flüsse an der Seite von Moiraine und Lan und bricht in Richtung Tar Valon auf.

  • Staffel 1, Folge 2
    DE:

    Die Folge beginnt mit einem Hauptmann der Kinder des Lichts, der eine gefangene Aes Sedai auf dem Scheiterhaufen verbrennt und ihren Ring an eine Kette mit weiteren erbeuteten Ringen hängt. Unterdessen fliehen Moiraine, Lan und die vier jungen Leute vor der nachrückenden Trolloc-Horde, die nur tiefes Wasser fürchtet. An einer Flussfähre kappt Lan das Seil; als der Fährmann zurückwill, erzeugt Moiraine einen Strudel, der Fähre und Mann in die Tiefe reißt.

    Nach einer kurzen Rast berichten alle, denselben Alptraum von einem geflügelten Wesen mit glühenden Augen geträumt zu haben. Auf dem Weg nach Weißbrücke stoßen sie erneut auf die Kinder des Lichts; Moiraine verbirgt ihren Ring und täuscht den Anführer, der bereits sieben Ringe getöteter Aes Sedai trägt. Als die Trollocs sie erneut aufspüren und Moiraine durch ihre Verletzung ins Koma fällt, bleibt der Gruppe nur die Flucht in die verfallene, verfluchte Stadt Aridhol – heute Shadar Logoth, „der Schatten wartet“.

    Vor den Mauern scheuen sowohl die Pferde als auch die Trollocs. In den Ruinen findet Mat trotz aller Warnungen einen rubinbesetzten Dolch; kaum zieht er die Klinge, zerfällt eines der Pferde zu Asche. Der Dolch ist von dem Bösen durchdrungen, das einst die Bewohner der Stadt verzehrte.

    Ein schwarzer Schatten erhebt sich und jagt die Gruppe durch die Gassen, wobei er alles, was er berührt, zu Staub zerfallen lässt. Mat und Rand entkommen durch ein vergittertes Fenster, Perrin und Egwene springen von der Stadtmauer in die Fluten, und Lan bringt die bewusstlose Moiraine auf seinem Pferd hinaus.

    Draußen legt er Moiraine ab und will ihr Wasser geben – da spürt er plötzlich eine Klinge an seiner Kehle. Es ist keine Trolloc, sondern Nynaeve, die überlebt hat und droht, ihm die Kehle durchzuschneiden, wenn er sie nicht sofort zu den anderen bringt.

  • Staffel 1, Folge 3
    DE:

    Die Folge zeigt zunächst, wie Nynaeve ihren Trolloc-Entführern entkommt: Am heiligen Teich taucht sie unter, entreißt einer der Bestien die Klinge und ersticht sie im Wasser. Von hier an folgt die Handlung drei getrennten Gruppen, die alle versuchen, zum fernen Weißen Turm zu gelangen.

    Nynaeve stößt auf Lan, der sie zunächst überwältigt und fesselt, sie dann aber losbindet, weil sie Kräuter kennt, die das Trolloc-Gift in Moiraines Schulter neutralisieren. Sie versorgt die Wunde, und die drei ziehen weiter, bis ihnen die rote Aes Sedai Liandrin begegnet – ihre Schwestern haben einen Mann gefangen, der sich als wiedergeborener Drache ausgibt: Logain Ablar.

    Rand und Mat schlagen sich unterdessen entlang der Caemlyn-Straße durch. In einem Dorf wird Mat von einem redegewandten Gaukler die Geldbörse gestohlen; um an Geld und Unterkunft zu kommen, hacken die beiden Holz und schenken Bier aus für die Wirtin Dana.

    Dana entpuppt sich als Anhängerin des Dunklen: Sie hat von allen fünf jungen Leuten geträumt und will die Drachenprophezeiung für sich nutzen. Als sie Rand und Mat in die Enge treibt, schleudert ihr der Gaukler – Thom Merrilin – einen Dolch in den Hals und rettet die beiden, die daraufhin nach Osten fliehen.

    Perrin und Egwene wiederum fliehen durch die Wildnis vor einem Wolfsrudel; überraschend entzündet Egwene mit bloßer Hand ein Feuer. Schließlich geraten sie in einen nebligen Wald und treffen auf das fahrende Volk der „Reisenden“, die sie immer wieder fragen, ob sie „das Lied“ kennen.

  • Staffel 1, Folge 4
    DE:
  • Staffel 1, Folge 5
    DE:

    Die Folge beginnt mit einer Aes-Sedai-Bestattung für alle Gefallenen des Angriffs auf das Lager, unter ihnen Kerene Nagashi, die beim Schutz Moiraines vor Logain ums Leben kam; die Toten werden in Form eines Rades aufgebahrt. Einen Monat später bringen die Aes Sedai den weiterhin gefangenen falschen Drachen Logain in einem Käfig zur Weißen Stadt Tar Valon, wo ihm die Bevölkerung mit offener Feindseligkeit begegnet.

    Egwene und Perrin haben sich vom fahrenden Volk, den Tuatha'an, getrennt, doch Eamon Valda und die Kinder des Lichts holen sie ein. Als die Tuatha'an sich den Weißmänteln gewaltlos entgegenstellen, um den beiden die Flucht zu ermöglichen, werden sie niedergeschlagen. Egwene und Perrin werden gefasst: Valda fesselt Egwene und foltert Perrin, indem er dessen Rücken aufschlitzt, um Egwene zum Kanalisieren der Einen Macht zu zwingen.

    Perrin gesteht Egwene, dass er versehentlich seine Frau tötete, während Valda sein Ultimatum stellt. Schließlich kanalisiert Egwene und schleudert eine Flamme gegen Valda, um zugleich Perrins Fesseln zu verbrennen. Draußen heulen Wölfe auf, Perrins Augen leuchten golden, und ein sichtlich verängstigter Valda fragt, was er sei. Egwene ersticht Valda, und im ausbrechenden Chaos greifen die Wölfe alle an - nur die beiden verschonen sie.

    In Tar Valon erreichen auch Rand und Mat die Stadt. Mat wird zunehmend vom verfluchten Dolch aus Shadar Logoth zerfressen und ist überzeugt, er könne die Familie Grinwell getötet haben. In einer Schenkenbibliothek treffen sie den Ogier Loial. Als sie Logains Umzug beobachten, fleht der kranke Mat Rand an zu versprechen, dass er nicht wie Logain enden werde, sollte sich herausstellen, dass er der wiedergeborene Drache ist.

    In der Weißen Burg hält Moiraine Nynaeve bewusst aus der Politik der Aes Sedai heraus und quartiert sie bei den Behütern ein, während Liandrin von der Roten Ajah gegen Moiraine und die Amyrlin Siuan intrigiert. Loial erkennt Nynaeve an ihrem Zopf und führt sie zu Rand und Mat, die erleichtert sind, dass sie lebt. Überschattet wird der Tag von einer Tragödie: Der um seine tote Aes Sedai Kerene trauernde Behüter Stepin betäubt Lan mit Nynaeves Kräutern und nimmt sich das Leben. Bei Stepins Bestattung übernimmt Lan die Rolle des Haupttrauernden.

  • Staffel 1, Folge 6
    DE:

    Die Folge beginnt Jahre in der Vergangenheit: Die junge Siuan Sanche fischt mit ihrem Vater am Fluss in Tear, wo das Führen der Einen Macht verboten ist. Als sie heimlich lenkt, um die Netze zu entwirren, wird ihr Zuhause niedergebrannt und der Drachenzahn an das Tor gemalt. Ihr Vater schickt sie den Fluss hinab zum Weißen Turm.

    In der Gegenwart wird die Gruppe, die Logain gefangen nahm, vor die Halle des Turms zitiert. Logain beschimpft die Aes Sedai und ihre Anführerin, die Amyrlin Siuan, und fleht am Ende um den Tod. Siuan verweigert ihm diesen Gefallen: Er soll als Gefangener und als Warnung für andere männliche Lenker dienen. Anschließend nimmt Siuan Liandrin, Moiraine und Alanna ins Verhör. Weil Liandrin nach Kerenes Tod das Kommando hatte, fällt ihr die Schuld für das Dämpfen Logains zu. Liandrin erzwingt jedoch, dass auch Moiraine über ihre Reisen befragt wird; Moiraine schweigt, und Siuan verschiebt deren Strafe.

    Lan führt Moiraine zum Gasthaus, in dem Rand und Mat untergekommen sind. Moiraine erkennt den Dolch aus Shadar Logoth und zieht die Verderbnis mit der Einen Macht aus Mat heraus. Sie warnt Rand, dass Mats Kampf gegen die Versuchung des Dolches noch nicht vorüber ist. Später trifft sie Maigan in einem Badehaus, die von einer Welt in Aufruhr berichtet — verschwindende Schiffe, gesichtete Aiel, Trolloc-Überfälle — und Moiraine drängt, im Turm zu bleiben. Bei den Gelben findet Moiraine den geheilten Perrin und Egwene, die ihr die zurückeroberten Ringe übergibt und von Perrins golden leuchtenden Augen berichtet.

    In der Nacht verschleiert Moiraine das Band zu ihrem Behüter und trifft Siuan durch ein Ter'angreal heimlich in einer Fischerhütte; die beiden verbindet eine verborgene Liebesbeziehung. Sie besprechen die Prophezeiungen und die fünf möglichen Kandidaten für den Wiedergeborenen Drachen. Siuan berichtet von einem wiederkehrenden Traum, in dem der Dunkle König geschwächt am Auge der Welt liegt — sie müssten jetzt zuschlagen. Am nächsten Tag bringt Moiraine Liandrin mit einem Geheimnis zum Schweigen, gewinnt Loial für ihre Sache und lässt Siuan Nynaeve und Egwene einbestellen, wobei sich Nynaeve als eine der mächtigsten Lenkerinnen seit tausend Jahren erweist.

    In der Halle kniet Moiraine schließlich vor Siuan, wird aus dem Weißen Turm verbannt und schwört auf den Eidstab, dem Urteil zu gehorchen; die übrigen Aes Sedai kehren ihr den Rücken. Moiraine reist zum Wegtor von Tar Valon, wo nach und nach Loial, Perrin, Egwene sowie Lan mit Nynaeve, Rand und Mat eintreffen. Sie erklärt, dass die Wege der schnellste Pfad zum Auge der Welt sind, wo der Dunkle König geschwächt ist. Egwene betritt das Wegtor als Erste, Rand folgt ihr — doch Mat zögert und bleibt zurück, als sich das Tor schließt.

  • Staffel 1, Folge 7
    DE:

    Ein Kaltstart zeigt eine hochschwangere, rothaarige Aiel-Kriegerin, die sich im Schnee gegen zahlreiche Soldaten verteidigt und dabei ihr Kind zur Welt bringt. Statt sie zu töten, entscheidet sich ein Soldat, das Baby zu retten.

    Auf ihrem Weg durchqueren Moiraine und ihre Schützlinge die Wege, einen gefährlichen Schattenpfad. Dort greift der schwarze Wind Machin Shin an und flüstert jedem seine tiefsten Ängste ein. Nynaeve entfesselt ihre gewaltige Macht und hält den Angreifer zurück, sodass Moiraine die Tür nach Fal Dara öffnen kann.

    In Fal Dara treffen sie Lady Amalisa und ihren Bruder Lord Agelmar. Moiraine bittet darum, der Roten Ajah im Weißen Turm Nachricht zu senden, dass Mat zurückgeblieben ist — aus Furcht, er könnte der Drache und damit eine Gefahr sein. Eine Seherin offenbart Moiraine überdies, dass der rothaarige Rand das Kind jener sterbenden Kriegerin war.

    Während Rand und Egwene sowie Lan und Nynaeve die Nacht miteinander verbringen, fügt Rand die Zeichen zusammen: Er ist der Wiedergeborene Drache. Beim Angriff in den Wegen hatte er unbewusst kanalisiert, um Egwene zu schützen — eine Fähigkeit, die sein Schicksal besiegelt.

    Um seine Freunde vor dem sicheren Tod zu bewahren, sucht Rand zunächst die Seherin Min zur Bestätigung auf und wendet sich dann an Moiraine. Bei Tagesanbruch brechen die beiden allein auf, um durch das Blight zum Auge der Welt zu ziehen.

  • Staffel 1, Folge 8
    DE: 24.12.2021

    Ein Prolog führt rund dreitausend Jahre zurück in die Zeit der Legenden: Der Tamyrlin-Sitz warnt den Wiedergeborenen Drachen Lews Therin Telamon davor, dass sein Plan, den Dunklen König zu bannen, die männliche Hälfte der Einen Macht dessen Einfluss aussetzen könnte. In der Gegenwart naht über Tarwins Zahn ein Trolloc-Heer von Tausenden auf Fal Dara zu.

    Die Stadt entscheidet sich, den Feind aufzuhalten: Lord Agelmar verteidigt mit den Männern den Pass und opfert sich, während Lady Amalisa mit den Frauen die Stadt hält. Nynaeve und Egwene schließen sich Amalisa an; im Verbund kanalisiert diese eine gewaltige Macht und vernichtet das Trolloc-Heer mit Blitzen. Doch Amalisa kann die Quelle nicht mehr loslassen, verbrennt zwei Frauen und beinahe auch Egwene – Nynaeve opfert sich, übernimmt Egwenes Fäden und bleibt schwer verletzt und dem Tod nahe zurück.

    Im Inneren von Fal Dara legen Perrin und Loial unter dem Thron das Horn von Valere frei, mit dem der Drache in der Letzten Schlacht die größten Helden der Vergangenheit zurückrufen kann. Padan Fain kehrt mit zwei Fades zurück und ersticht Loial mit dem Dolch aus Shadar Logoth; Perrin erfährt, dass alle jungen Leute aus den Zwei Flüssen ta'veren sind – seltene Angelpunkte des Rades.

    Rand und Moiraine erreichen durch die Fäule das Auge der Welt. Moiraine übergibt Rand ein sa'angreal, um seine Macht zu verstärken. Als Rand das in den Boden eingelassene Symbol berührt, versinkt er in einer Vision: Der Dunkle König – der Mann mit den feurigen Augen – zeigt ihm ein friedliches Leben mit Egwene und verspricht ihm die Macht, die Welt nach seinem Willen neu zu formen, wenn er sich dem Schatten hingibt.

    In der wirklichen Welt kappt der Dunkle König Moiraines Verbindung zur Einen Macht; wehrlos, aber entschlossen, setzt sie ein Messer an die eigene Kehle und droht, Rand lieber selbst zu töten, als ihn dem Schatten zu überlassen. Rand aber weist die Versuchung zurück, weil er Egwene zu sehr liebt, um ihr die eigene Entscheidung zu nehmen. Er lenkt all seine Kraft in das sa'angreal und löst den Mann in einem Lichtblitz auf – doch dieser lächelt im Vergehen, und im scheinbar unzerstörbaren Symbol aus Cuendillar bilden sich acht Risse.

    Aus Furcht vor dem Wahnsinn, der männliche Kanalisierer befällt, bittet Rand Moiraine, den anderen seinen Tod vorzutäuschen, und geht allein fort. Lan findet Moiraine am Auge; sie erkennt, dass dies nicht die letzte Schlacht war, sondern erst ein Anfang. Im fernen Westen erreicht schließlich eine unbekannte Armada die Küste, deren gefesselte Kanalisiererinnen auf Befehl gewaltige Flutwellen heraufbeschwören.