Die vierte Folge begleitet Rand auf seinem Weg in die verborgene Stadt Rhuidean, wo er sich einer Prüfung stellen muss, um zu beweisen, dass er der prophezeite Anführer der Aiel ist. Zuvor trainiert Lan mit Rand den Schwertkampf, während Moiraine und Egwene zusehen; im Lager wird Rand von Aviendha mühelos zu Boden gebracht. Die Weisen erinnern Aviendha daran, dass sie dazu bestimmt ist, eine Weise Frau zu werden und keine Speermaid – Bair zerbricht daraufhin ihre Speere.
Im Zentrum von Rhuidean steht Avendesora, der legendäre Weltenbaum. Die Folge enthüllt, dass er Rand und Moiraine schon vor Rands Geburt miteinander verband: Als Moiraines Onkel in Cairhien einen Ableger des Baumes fällen ließ – ein von den Aiel geschenktes Friedenssymbol –, löste dies den Aiel-Krieg aus, in dessen Verlauf Rand an den Hängen des Drachenberges geboren wurde.
In den steinernen Ringen der Stadt durchlebt Rand die entscheidenden Momente im Leben seiner Blutsvorfahren. Er schlüpft dabei nacheinander in die Rolle mehrerer Ahnen und erlebt so die vergessene, jahrhundertelange Geschichte der Aiel – von ihren friedfertigen Ursprüngen bis zu ihrem Wandel zu einem Kriegervolk.
Auch Moiraine wird in einen der Ringe gezogen und sieht dort ihre möglichen Zukünfte: sich Rand zu unterwerfen, Rand zu töten, ihm als dem wiedergeborenen Drachen die Treue zu schwören oder ihn als Amyrlin zu töten. In nahezu jedem dieser Enden stirbt Moiraine durch die Hand von Lanfear – ein Hinweis darauf, dass ihr Tod durch Lanfear unausweichlich scheint.
Erst im Morgengrauen, eine Woche später, trägt Rand die erschöpfte Moiraine aus Rhuidean heraus. Die Prüfung hat beide gezeichnet und Rand seine Bestimmung als Anführer der Aiel endgültig vor Augen geführt.