
- Erste Folge
- 17.12.1989
- Nächste Folge
- 25.10.2026 — S38E4: Episode 4
Die Simpsons Staffel 33
Bart ist im Knast
Grampa Abe Simpson erhält einen dringenden Anruf: Sein Enkel Bart sitze im Gefängnis und komme nur frei, wenn Abe 10.000 Dollar an die „Behörden“ überweise. Weil Abe die Vorstellung eines inhaftierten Bart durchaus plausibel findet, zahlt er – und merkt zu spät, dass er einem Trickbetrug aufgesessen ist. Die ganze Familie tröstet ihn mit eigenen Betrugsgeschichten, nur Homer nicht.
Homer erfährt, dass die 10.000 Dollar eigentlich sein Erbe gewesen wären, und lässt seinen Zorn ungebremst an Abe aus. Erst als herauskommt, dass Homer selbst auf ein Schneeballsystem mit Küchenmessern hereingefallen ist, bringen ihn Marge, Lisa und Bart zur Einsicht; er fährt ins Seniorenheim, um sich bei Abe zu entschuldigen.
Während der Entschuldigung ruft ein weiterer Betrüger an – diesmal sitze Lisa im Gefängnis, die aber leibhaftig im Raum steht. Lisa hält Abe am Telefon, zeichnet den Anruf auf und ortet die Betrüger per Software in einem Gebäude in Shelbyville.
Dort findet die Familie einen Callcenter-Betrieb, dessen Anrufer – darunter Moe – für Gutscheine statt Gehalt arbeiten. Chief Wiggum löst den Ring auf, verhaftet aber niemanden, weil ohnehin sofort neue nachrücken. Marge zweifelt daraufhin am Gutsein der Welt, gibt aber einer angeblich bedürftigen Frau trotzdem 20 Dollar für Benzin.
Später erhält Marge das Geld per Post zurück und schöpft neuen Glauben an die Menschheit – dabei stammt der Brief in Wahrheit von Abe, der Marges Zuversicht nicht zerstört sehen wollte. Im Abspann wendet Moe selbst längst bekannte Betrugsmaschen an.
Moe-Zart
Ein massiver Stau verwandelt die Straße der Simpsons in ein Dauerärgernis, und die gesamte Nachbarschaft leidet. Während Homer und seine Familie nach einer Lösung suchen, sitzt auch Moe Szyslak im Stau fest. Hinter sich entdeckt er einen weinroten Wagen, der ihn an etwas aus seiner Vergangenheit erinnert.
Am Abend rufen die Simpsons die Nachbarn zusammen, um über das Verkehrsproblem zu beraten – und müssen erfahren, dass die ganze Familie wegen ihrer ständigen Eskapaden verhasst ist. Homer verspricht Besserung und wendet sich an Professor Frink. Der löst das Problem, indem er die Straße digital von den Karten verschwinden lässt, sodass der Durchgangsverkehr versiegt. Die Bürger feiern Homer als Helden, doch ihm gehen die Lobeshymnen bald auf die Nerven.
Unterdessen stellt sich heraus, dass der Wagen hinter Moe seiner früheren Freundin Maya gehört, einer kleinwüchsigen Frau aus der Episode „Eeny Teeny Maya Moe“. Maya bittet Moe, es noch einmal miteinander zu versuchen, und er nimmt sie freudig zurück. Die beiden verbringen viel Zeit in der Bar und beginnen zu singen, doch Moe fürchtet, Maya könnte ihn wie alle Frauen zuvor wieder verlassen.
Von Kummer überwältigt zieht sich Moe in Barts Baumhaus zurück. Homer überzeugt ihn schließlich, wieder herauszukommen, indem er ihm versichert, dass Maya ihn liebt und ihn niemals verlassen würde. Die beiden versöhnen sich und küssen sich, und Moe macht Maya einen Heiratsantrag, den sie glücklich annimmt. In einem letzten Gag erhält Moe einen Gutschein für einen Abend bei Luigi mit Maya – nur um zu erfahren, dass der Gutschein bereits abgelaufen ist.
A Serious Flanders (1)
Als „Simpflix“-Miniserie im Stil der Serie Fargo inszeniert, beginnt die Folge mit dem Schuldeneintreiber Kostas Becker, der den Rich Texan wegen offener Schulden tötet. Beim Müllsammeln im verschneiten Park findet Ned Flanders in einem hohlen Baumstamm eine Tasche voller Geld; Homer, der gerade Sozialstunden ableistet, rutscht ihm hinterher.
Ned spendet das Geld dem St.-Giles-Waisenhaus und bittet, es im Namen seines gleichnamigen Großvaters, des Sheriffs Flanders, zu verbuchen. Die Presse feiert jedoch Ned selbst als Wohltäter. Als Becker beim Zerlegen der Leiche des Rich Texan aus den Nachrichten erfährt, woher das Geld stammt, bleibt er in Springfield, um die Schuld einzutreiben.
Beckers Handlanger Seamus und Colette pressen aus Comic Book Guy Neds Aufenthaltsort heraus. In der Kirche stellt Becker Ned und erklärt, die Schuld laste nun auf ihm. Die Waisenhaus-Leiterin Barbara Belfry rettet Ned und lädt ihn zu einem Date auf dem Weihnachtsmarkt ein, wo die beiden sich näherkommen, während Homer die beiden verspottet und im „Suff-Ring“ landet.
Auf der Fahrt zu Neds Adresse verlieren Beckers Leute die Bibelseite mit der Anschrift und landen beim Nachbarhaus. Weil dort Homers von Flanders geliehene Gartengeräte stehen, halten sie Homer für Ned, betäuben ihn und verschleppen ihn. Barbara entpuppt sich unterdessen als Ehefrau von Sideshow Mel, woraufhin ein schuldbewusster Ned die Flucht ergreift.
Becker bemerkt, dass er den Falschen hat, und droht Ned am Telefon, Homer zu töten, sollte er das Geld nicht binnen 24 Stunden zurückbringen. Marge durchsucht die Stadt nach Homer. Im Donut-Laden fordert Fat Tony Becker auf, Springfield zu verlassen; es kommt zu einer Schießerei, bei der Fat Tonys Bande sowie unbeteiligte Zuschauer wie Mr. Burns und Disco Stu ums Leben kommen.
Becker frittiert Fat Tonys Gesicht und lässt dabei Homers Werksausweis fallen, den Marge entdeckt; Snake stolpert kurz darauf in das Blutbad. Die Folge endet mit einem Splitscreen: Ned betet in der Kirche, Marge starrt auf Homers Ausweis, und der gefesselte Homer sitzt vor dem Fernseher, während Becker triumphierend lacht. Die Auflösung folgt im zweiten Teil.
A Serious Flanders (2)
Der Abschluss der als Fargo-Parodie inszenierten Doppelfolge setzt beim Cliffhanger an: Homer ist entführt, und Marge drängt in der Polizeiwache vergeblich Chief Wiggum, ihn zu suchen. Als Wiggum resigniert, findet Marge selbst heraus, dass der Gangsterboss Costas Becker im Wagen des Rich Texan unterwegs ist.
Ned Flanders sucht verzweifelt nach dem Lösegeld für Homer und erinnert sich an seinen Großvater, Sheriff Flanders: In einer Rückblende überlebt dieser als Einziger eine Schießerei zwischen der Szyslak-Bande und einem rivalisierenden Mob, versteckt das Geld im Astloch eines Baumes und stirbt, als er auf dem Eis ausrutscht und in Beckers Messer fällt. Der umgestürzte Baum gibt das Geld Jahre später für Homer frei.
Im Haus des Rich Texan streiten Beckers Handlanger Seamus und Colette so heftig, dass ein Feuer ausbricht; Homer nutzt die Ablenkung, und das einstürzende Dach erschlägt das Paar. Zeitgleich bricht Ned ins St.-Giles-Waisenhaus ein, täuscht Barbara Vertrautheit vor, um an den Safe-Schlüssel zu kommen, und stiehlt das Geld zurück.
Während Marge Homer aus dem brennenden Haus rettet, verunglückt Ned mit dem Wagen. Homer verbrennt sich beim Bergen des Geldsacks den Arm und wird von Barbara als Held gefeiert, der das Waisenhaus-Geld gerettet habe – während Marge angewidert seine Selbstsucht erkennt und Ned untertaucht. Becker erinnert Ned, dass eine Schuld niemals verschwindet.
Drei Jahre später führt Homer als gefeierter Held einen Reifenladen, doch Marge grollt ihm weiter. Heimlich reist Homer nach Wyoming und versorgt die untergetauchte Familie Flanders. Marge folgt ihm, entdeckt seine selbstlose Hilfe und verzeiht ihm – da greift Becker die Hütte an.
Die Gruppe entkommt durch eine Falltür; Ned bleibt zurück, um Homer und Marge Zeit zu verschaffen. Auf einem zugefrorenen See stellt Becker ihn, doch Ned wirft das Schuldenbuch übers Eis. Als Becker es holen will, bricht das Eis unter ihm ein und er ertrinkt. Am Ende kehren die Flanders heim, und Homer und Marge finden wieder zusammen.
Porträt eines jungen Lakaien in Flammen
Homer bemerkt die Einsamkeit von Mr. Burns’ Assistenten Waylon Smithers und bietet an, für ihn den Heiratsvermittler zu spielen. Als der weltreisende Modemogul Michael de Graaf zu Mr. Burns kommt, um einen Welpen aus dem Wurf von Burns’ Kampfhunden zu adoptieren, stellt Homer ihm Smithers vor. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen, werden ein Paar – und Smithers ist so glücklich wie nie zuvor.
Auf einer von Marge ausgerichteten Feier kündigt Michael an, in Springfield eine neue Fabrik zu eröffnen und der Stadt zahlreiche Arbeitsplätze zu bringen. Bei einer Werksführung entdecken Homer, Bart und Lisa jedoch sweatshopartige Arbeitsbedingungen und giftige Abfälle, die die Umwelt verschmutzen.
Homer zeigt Smithers widerwillig die zerstörerischen Folgen von Michaels Geschäft. Auf der Suche nach Rat wendet sich Smithers an Burns, der ihm erklärt, „Fast Fashion“ sei eine noch üblere Branche als die Atomkraft und Michael faktisch ein Superschurke – er solle ihn dennoch heiraten und für sein Leben ausgesorgt haben.
Smithers versucht, Michael zum Umdenken zu bewegen, doch der denkt nicht daran, seine Geschäftspraktiken zu ändern. Beinahe akzeptiert Smithers das Angebot, in der Beziehung zu bleiben und seinen moralischen Kompass zu vergessen – doch als er mit ansieht, wie Michael seinen Dobermann-Welpen misshandelt, trennt er sich von ihm. Michael fliegt in seinem Jet davon und lässt den Welpen zurück; der zunächst untröstliche Smithers adoptiert ihn glücklich, weil ihm der Hund die bedingungslose Zuneigung schenkt, die er sich in einer Beziehung am meisten gewünscht hatte.
Der Pate
Nach einem teuren Ausflug in den Freizeitpark „Die überteuerte Welt der Angelica Button“ kehren die Simpsons heim und stellen fest, dass Grampa nicht auf Maggie achtgegeben hat. Genervt entlässt Marge ihn als Babysitter. Im Gespräch mit Ned Flanders wird ihr bewusst, dass Maggie noch nicht getauft ist, und sie sorgt sich um deren Seelenheil. Flanders lehnt das Patenamt ab, also schickt Marge Homer los, einen geeigneten Taufpaten zu finden.
Bei Moe und auf der Polizeiwache findet Homer nur ungeeignete Kandidaten. Als zwei Männer versehentlich ein Klavier von einem Balkon fallen lassen, rettet der Mafiaboss Fat Tony ihn und Maggie im letzten Moment. Weil Fat Tony gläubig ist und Maggie zum Lachen bringt, nimmt er Homers – aus Angst gemachtes – Angebot an, Maggies Taufpate zu werden.
Marge ist entsetzt über den Verbrecherboss, doch Fat Tony überschüttet die Familie mit Geschenken: einem neuen Kindersitz, einem geleasten Auto und Zusagen für angesehene Schulen. Bei der Taufe in der Kirche von Springfield wird Selma zur Patin ernannt, und Fat Tony nimmt seine neue Rolle ausgesprochen ernst.
Während seine Handlanger Legs und Louie auf Maggie aufpassen, benimmt sich das Baby zunehmend wie eine kleine Bossin. Die übrigen Gangster fürchten, Fat Tony werde weich, und schmieden ein Komplott gegen ihn. Marge wird der wachsende Einfluss auf ihre Tochter immer unheimlicher.
Fat Tony kündigt an, dem Verbrechen abzuschwören und ein legales Babyausstattungs-Geschäft zu eröffnen; Maggie sei seine Inspiration. Bei einer Eisshow wollen ihn seine eigenen Leute unter Anführung von Johnny Tightlips beseitigen, doch Legs und Louie greifen ein, und Fat Tony schlägt Johnny nieder. Als er die zusehende Familie bemerkt, erkennt er, dass er kein guter Einfluss für Maggie ist. Er legt das Patenamt nieder, verabschiedet sich von ihr und gibt Marge den Autoschlüssel zurück.
Football-Mom
Nach einer katastrophalen Saison mit 0:17 Niederlagen ziehen die Springfield Atoms den hochtalentierten Nachwuchsspieler Grayson Mathers. Zugleich sucht Mr. Burns ein neues Werbegesicht für seine schwächelnde Brandy-Marke und engagiert auf Rat seines Markenexperten Warburton Parker kurzerhand den umjubelten Grayson.
Der Ruhm steigt Grayson zu Kopf: Er führt ein ausschweifendes Leben, spielt verkatert ein miserables Spiel und verliert die Sympathien der Öffentlichkeit. Nach einem Zusammenbruch bei einem Schulauftritt landet er in der Krankenstation, wo Marge sich seiner annimmt. Um seine Investition zu schützen, trifft Burns mit Marge eine Abmachung: Sie hält Grayson nüchtern, er kümmert sich um dessen Karriere.
Marge nimmt Grayson bei den Simpsons auf. Er offenbart, nie eine echte Familie gehabt zu haben, seit seine Eltern ihn als Kind an die NFL verkauften. Marge entwöhnt ihn von Alkohol und Drogen. Als Burns ihn vor dem entscheidenden Spiel zum Feiern verführen will, hält Marge ihn zurück – Grayson gehorcht und erzielt den spielentscheidenden Touchdown.
Nach dem Spiel geraten Burns und Marge in Streit, weil Burns ihr vorwirft, aus Grayson ein Muttersöhnchen gemacht zu haben. Grayson schickt beiden Karten für eine Sportgala und setzt sie nebeneinander, um sie zu versöhnen. Bei der Verleihung zum „inspirierendsten Athleten“ nähern sich Marge und Burns tatsächlich an – bis Grayson in seiner Dankesrede seine Verlobte Kaitlyn erwähnt, die er drei Tage zuvor kennengelernt und zur Managerin gemacht hat. Marge und Burns erkennen, dass Kaitlyn sie beide ersetzt hat.
Survivor
Lisa sieht einen romantischen Schwarz-Weiß-Film und wünscht sich für ihre eigene Zukunft eine ebenso leidenschaftliche Ehe – doch Homer und Marge prophezeien ihr, dass sie in zehn Jahren eine Beziehung wie die ihre führen werde. Besorgt inszeniert Lisa mit Bart eine Intervention und drängt die Eltern, ihren Gutschein für das „Saffron Togetherness Center“ auf dem Honeymoon Mountain einzulösen.
Auf der Fahrt gestehen sich Homer und Marge ein, dass keiner von ihnen wirklich hinwill. Beim Wendemanöver gerät der Wagen auf Eis, durchbricht die Leitplanke und landet auf einem zugefrorenen Fluss. Das Eis bricht; die beiden retten sich gerade noch ans Ufer – gestrandet in der eisigen Wildnis, ohne Auto und mit kaputtem Handy.
Homer entfacht ein Feuer, indem er sein defektes Telefon aufbricht; die nassen Kleider hängen sie zum Trocknen auf (ihre Nacktheit wird verpixelt). Als Marge in der Ferne etwas Rotes entdeckt, bricht der Ast, und die Kleidung verbrennt zu Asche. Nackt erreichen sie die Quelle des roten Flecks: eine herzförmige Badewanne inmitten der Ruinen eines verlassenen Honeymoon-Mountain-Resorts.
Aus dem herumliegenden Gerümpel basteln sie neue Kleidung aus Vorhängen und Teppichen und bauen aus alten Fernsehern und Matratzen einen Unterschlupf – ohne den Vielfraß zu bemerken, der sie aus dem Schatten beobachtet. Nach Tagen des Hungers fängt Homer endlich einen Fisch; dessen Geruch lockt jedoch das Raubtier an. Um Marge zu schützen, klettert Homer als Köder auf einen Baum, und gemeinsam gelingt es dem Paar schließlich, den Vielfraß mit einem selbstgebauten Hammer aus einem Amor-Statuenkopf zu erschlagen.
Am nächsten Tag entdeckt Homer einen Park-Ranger und zögert kurz, ob er nicht für immer in der Wildnis bleiben soll – verpasst den Ranger aber. Auf Marges Vorschlag folgen sie den Reifenspuren im Schnee bis zur Ranger-Station. Erschöpft und gerührt beschließen sie, ihre wiedergefundene Nähe zu genießen: Zum Schluss sitzen sie beieinander und blicken zufrieden in den Sonnenuntergang.
Boyz N The Highlands
Als gerichtlich verordnete Strafe für ihre Vergehen werden Bart, Nelson und Dolph zu einem „Highland Trek“ für schwer erziehbare Schulschwänzer geschickt, wo Hausmeister Willie sie kurzerhand in der Wildnis absetzt. Martin stößt freiwillig dazu, offiziell als Wahlfach zur Freude seiner Eltern. Unterwegs schikanieren die Rüpel Martin und nehmen ein Zicklein aus einem Käfig mit, das Bart auf den Namen Axel tauft.
Bald verlangen maskierte Gestalten mit Ziegenschädeln das Tier zurück. Die Jungen fliehen und halten ihre Verfolger für Satanisten. An einem Fluss teilt sich die Gruppe: Nelson und Dolph nehmen ein Boot, während Bart, Martin und Axel zu Fuß weitergehen. Nelson und Dolph verkriechen sich in einem Airbnb-Haus, wo die Kultisten sie aufspüren und im Keller einsperren.
Am Lagerfeuer gesteht Martin, dass auch er zur Strafe hier ist: Er hatte leistungssteigernde Medikamente gestohlen, um seine Eltern zufriedenzustellen. Er wirft Bart vor, nur ein Mitläufer zu sein, der ihn allein aus Berechnung nett behandelt, und zieht daraufhin mit dem Zicklein allein weiter.
Zu Hause genießen Homer und Marge das freie Wochenende, während Lisa, die Maggie kurzerhand zu Patty und Selma abgeschoben hat, als vermeintliches Einzelkind verwöhnt werden möchte. Ihr strikter Zeitplan und zu viel Eis enden damit, dass sie sich übergibt; am Ende schläft sie zufrieden zwischen ihren Eltern ein.
Bart findet Martin wieder und entschuldigt sich. Gemeinsam retten sie Nelson und Dolph, die gerade geopfert werden sollen, und entdecken dabei, dass die vermeintlichen Satanisten in Wahrheit Filmstudenten sind, die einen Found-Footage-Horrorfilm drehen. Die Rüpel nehmen Bart und Martin in ihre Gruppe auf, und Martin fährt am Ende lieber mit den anderen Jungs heim als mit seinen Eltern.
Bartman One
An der Springfield-Grundschule sorgen Ralph Wiggums neue Sneaker für Aufsehen: die „Slipremes“, beworben vom TikTok-Star Orion Hughes. Bart bettelt seine Eltern um ein Paar an, und Homer verspricht, die Schuhe zu besorgen. Doch abgeschreckt von der endlosen Schlange und dem hohen Preis kauft Homer stattdessen bei seinem windigen Bekannten Mike Wegman gefälschte Slipremes.
In der Schule fallen die Fälschungen sofort auseinander. Als Bart sie im Slipreme-Store umtauschen will, filmen und verspotten ihn die anderen Kunden; Homer eilt herbei, reißt ihm dabei versehentlich die Hose herunter, und der blamierte Bart wird endgültig zum viralen Gespött. Am nächsten Tag entschuldigt sich Orion persönlich bei Bart und schenkt ihm echte Slipreme-Kleidung – gesteht aber, dass er selbst gar nicht skaten kann.
Bart bringt Orion das Skaten bei, und aus der ehrlichen Freundschaft entsteht die Idee zu einem streng limitierten Sneaker, dem „Bartman One“. Zugleich entdeckt Homer die Marke für sich: Im Slipreme-Hoodie wird er bei Moe's zum Hingucker und stattet nach und nach seine Freunde und weitere Mittvierziger mit der Kleidung aus. Bart und Orion fürchten, dass die Marke dadurch ihre Coolness verliert.
Auf der Release-Party bangen Bart und Orion vor der Ankunft der Väter-Truppe. Bart ruft Marge zu Hilfe, die Homer klarmacht, dass er sich selbst treu bleiben soll, statt sich über Kleidung zu definieren. Homer lenkt seine Freunde daraufhin in ein Luftfahrtmuseum um und rettet so die Party. Zwar sind die Bartman Ones bereits ausverkauft, doch Homer kauft ein minderwertiges Paar bei Mike – diesmal stört das Bart nicht. Im Abspann enthüllt Orions Vater, dass Orion in Wahrheit ein Klon von ihm selbst ist, weil er nie einen Sohn so lieben könnte wie sich selbst.
Ich bin Smartacus!
Bei Marges Buchclub überrascht Brandine Spuckler alle mit einer klugen Analyse des besprochenen Buches. Schnell spricht sich in Springfield herum, dass die vermeintlich einfache Frau insgeheim gebildet ist. Cletus stellt sie zur Rede, und Brandine gesteht, dass sie seit einem Tornado, der Bücher über die Gegend verstreut hat, heimlich liest, Ballettvorstellungen besucht und sich weiterbildet.
Cletus erkennt seine Frau nicht wieder und wirft sie aus dem Haus; auch die Kinder wollen dem neuen Lebensstil nicht folgen. Brandine zieht bei den Simpsons ein, vermisst aber bald Cletus und ihre Kinder. Zugleich verunsichert es Marge, dass die Nachbarn meinen, sie hätte einen besseren Mann als Homer verdient.
In der Schule wird Lisa in eine geheime Gruppe hochbegabter Schüler aufgenommen, die ihre Intelligenz verbergen, um nicht gemobbt zu werden. Brandine rät Lisa, zu ihrem wahren Ich zu stehen, und entschließt sich, zu Cletus zurückzukehren.
Am nächsten Tag lehnen sich Lisa und ihre Gruppe gegen Rektor Skinner auf, der daraufhin den Unterricht ausfallen lässt. Als Brandine heimkommt, hat Cletus sich eine Bibliothekskarte besorgt und „Grünes Ei mit Speck“ ausgeliehen, um etwas mit ihr gemeinsam zu haben. Homer versöhnt sich mit Marge, indem er lange aufgeschobene Hausarbeiten erledigt.
Ausgeblutet
Lisa entdeckt, dass ein Werbespot der Springfielder Lotterie einen Song des verstorbenen Jazzmusikers Zahnfleischbluter Murphy mit neuem Text missbraucht. Empört will sie dagegen vorgehen, doch ganz Springfield spielt begeistert Lotto, und selbst die Musiker in ihrem Lieblings-Jazzclub sind resigniert, weil schwarze Musik ohnehin ständig gestohlen werde. In einer TV-Debatte mit dem Anwalt der Lotterie erfährt Lisa beiläufig, dass Murphy einen Sohn hatte – was sie zutiefst erschüttert, weil sie ihr Idol lückenlos zu kennen glaubte.
Lisa spürt den Sohn Monk Murphy in seinem Haus auf und erfährt, dass er von Geburt an gehörlos ist. Murphy wollte ihm ein Cochlea-Implantat ermöglichen, konnte es sich als schlecht bezahlter Jazzmusiker jedoch nie leisten. Als Lisa herausfindet, dass Monk keinerlei Tantiemen für die Nutzung der Musik durch die Lotterie erhält, macht sie es sich – gegen seinen ausdrücklichen Willen – zur Mission, ihm zu seinem Recht zu verhelfen.
Gemeinsam suchen sie im Jazzclub nach dem Rechteinhaber und stoßen auf das Label „Treasured Artists Records“. Dessen Besitzer erklärt, Murphy habe seinen Vertrag einst ungelesen unterschrieben und für seine Musik kaum Geld gesehen; die Rechte seien längst an ein Konsortium weiterverkauft. Monk will den aussichtslosen Kampf nicht führen und bittet Lisa eindringlich, endlich aufzuhören, ihm „helfen“ zu wollen.
Entmutigt kehrt Lisa nach Hause zurück und will aufgeben, worauf ein stolzer Homer sie bestärkt. An der Brücke, an der sie Murphy einst kennenlernte, erscheint ihr dessen Geist-Erscheinung, und Lisa erkennt, dass sie mit reinem Idealismus nicht gewinnen kann. Sie entschuldigt sich bei Monk: Sie habe ihn retten wollen, so wie sein Vater einst sie gerettet habe – doch Monk brauchte nie gerettet zu werden und ist mit seinem Leben zufrieden.
Monk verrät Lisa, dass er sich das Cochlea-Implantat mit einem Lotteriegewinn leisten kann. Zwei Monate später wird das Gerät aktiviert, und Lisa hat einen Song seines Vaters ausgewählt, den Monk als allererstes hören soll. Gerührt vernimmt Monk zum ersten Mal die Stimme seines Vaters – der Klang, den Zahnfleischbluter Murphy ihm zeitlebens schenken wollte.
Ein kurzer Film über die Liebe
Für ein Filmprojekt der „Future Nature Documentarians“ dreht Lisa eine Unterwasser-Dokumentation und freundet sich dabei mit einem Oktopus namens Molly an. Als ein Hai Molly bedroht, bricht Lisa die oberste Regel des Naturfilms und rettet den Kraken – behält das aber für sich. Heimlich nimmt sie Molly mit nach Hause, wo das Tier ihr immer wieder entwischt.
Zeitgleich bekommt Barts Klasse eine neue Lehrerin, Rayshelle Peyton. In ihrer Gegenwart benimmt sich Bart auffällig sonderbar und verwirrt damit sein ganzes Umfeld. Homer bringt es schließlich auf den Punkt: Bart ist in seine Lehrerin verknallt. Erst als Bart Mrs. Peyton gemeinsam mit ihrem Ehemann sieht, wird ihm das selbst klar.
Aus Frust schreit Bart in Mollys Glas, woraufhin sich der Oktopus an sein Gesicht heftet. Blind fährt Bart die Tribüne ein und löst ein Chaos aus, das die Kunstpräsentation der Schule zerstört und Peyton vor den Kollegen blamiert. Reumütig gesteht Bart ihr, dass er der Junge ist, den sie zuvor im Hotelpool vor dem Ertrinken gerettet hatte.
Peyton erklärt Bart, er beginne einfach die neue, künstlerische und lernwillige Seite an sich zu mögen, die durch ihren Unterricht wächst, und beschließt, an der Schule zu bleiben, um ihn zu fördern. Lisa wiederum lässt sich von Homers Rat an Bart bewegen und bringt Molly zurück ins Meer. In der Schlussszene setzt sie den Oktopus wieder in die Freiheit aus.
Es braut sich was zusammen
Lisa wird als Ersatz für einen verletzten Saxofonisten in die Marching Band der Springfield High geholt. Dort trifft sie auf Shauna Chalmers, die Tochter von Oberschulrat Chalmers, die sie am Schlagzeug zunächst ignoriert.
Als Lisa Shauna abends beim einsamen Üben entdeckt, gesteht diese ihre Leidenschaft für Musik; die beiden freunden sich an und verbringen Zeit im Einkaufszentrum. Währenddessen lädt Chalmers Homer ein, in seiner Garage das Bierbrauen zu erlernen.
Lisa behandelt Shauna zunehmend wie ihre große Schwester, was Marge Sorgen bereitet. Auf Lisas Drängen bewirbt sich Shauna um den Posten der Lead-Drummerin und gewinnt ihn mit einer beeindruckenden Vorführung.
Nach einem Footballspiel lädt Quarterback Trevor Shauna zu einer Party ein – Eintritt nur gegen mitgebrachtes Bier. Shauna lenkt ihren Vater und Homer mit einer Musikeinlage ab, während Trevor kurzerhand das gesamte Bier aus der Garage stiehlt.
Auf der Party lässt Shauna Lisa für Trevor sitzen. Verängstigt ruft Lisa die Polizei. Homer und Chalmers holen ihr Bier zurück und werden festgenommen – doch weil Homer die Hefe vergessen hat, ist das Bier alkoholfrei, und beide kommen wieder frei. Homer tröstet die weinende Lisa.
Eine Woche später hütet Shauna erneut die Kinder. Sie hat die Marching Band verlassen und dank Lisas Zuspruch eine eigene Band gegründet. Die beiden versöhnen sich und musizieren gemeinsam – sehr zum Leidwesen von Bart, Maggie und den Haustieren.
Marge, das Monster
Beim Shuffleboard-Turnier im Springfielder Seniorenheim wird Marge von einer Frau angestarrt, die sie schließlich als „Margie, das Monster“ beschimpft und behauptet, Marge habe ihr Leben ruiniert – es ist Marges frühere Schuldirektorin Ms. York. Zu Hause gesteht Marge, dass sie in ihrer Schulzeit eine heimliche Streichespielerin war. Bart ist begeistert, endlich eine Gemeinsamkeit mit seiner Mutter entdeckt zu haben.
In einer Rückblende wird Marge von Mitschülerinnen gemobbt; als sich die Direktorin ihrer Beschwerde verweigert, bringt ein herabfallender Dosendeckel York zu Fall, sodass sie in eine Mülltonne stürzt. Der Vorfall macht Marge schlagartig beliebt und ermutigt sie zu immer neuen Streichen gegen York. In der Gegenwart lässt sich Marge von Bart überreden, harmlose, aber peinliche Streiche zu spielen – etwa gegen Comic Book Guy und Helen Lovejoy –, empfindet dabei jedoch zunehmend Reue.
Als ein Streich gegen Mr. Burns entgleist und dieser schwer verletzt wird, rät eine gerichtlich angeordnete Therapeutin Marge, sich mit York zu versöhnen. Marge will mit dem Streichespielen aufhören, doch Bart protestiert, er wisse ohne ihre Streiche nicht, wer er sei. Marge verspricht einen allerletzten Streich – ausgerechnet an York.
Marge überreicht York einen Blumenstrauß, der ihr blaue Farbe ins Gesicht sprüht; ein von Bart ausgelöster Schreck lässt York scheinbar an einem tödlichen Herzinfarkt zusammenbrechen. Chief Wiggum droht Bart mit dem Jugendarrest und Marge mit dem Gefängnis. Als der erschütterte Bart schwört, nie wieder zu streichen, steht York quicklebendig auf: Sie hat sich mit Marge verbündet, um Bart eine Lektion über die Gefahren von Streichen zu erteilen. Zu Hause versöhnen sich Bart und Marge und geloben, das Streichespielen zu lassen.
Im Nebenstrang fühlt sich Homer von der Nähe zwischen Bart und Marge ausgeschlossen und sucht eine Gemeinsamkeit mit Lisa. Die beiden entdecken ihre gemeinsame Liebe zum Essen, doch Homer kann Lisas vegane Küche nicht genießen. Als ein veganer Eintopf seine Zunge anschwellen lässt und kurz darauf auch Lisas, erfahren sie im Krankenhaus, dass sie mehrere Allergien teilen. Homer entschuldigt sich dafür, sie vererbt zu haben, woraufhin Lisa ihm versichert, er habe ihr auch sein gutes Herz mitgegeben.
Fleisch ist Mord
In einem Rückblick ins Jahr 1972 fliegt Krusty der Clown aus einem Café, weil sein Auftritt zu wenig Lacher bringt. Er landet als Maskottchen beim Schnellrestaurant „Worth-A-Try“, das Grampa Simpson und seinem Freund Gus Redfield gehört, und macht es mit seiner Clownnummer erfolgreich. Als Krusty die Hälfte des Gewinns verlangt, werfen die beiden ihn hinaus – woraufhin er gegenüber eine eigene Kette eröffnet und den charakteristischen Dreifach-Patty-Wender mitnimmt. Gus schwört Rache, während Grampa feige das Weite sucht.
In der Gegenwart feiert Krusty das 50-jährige Bestehen von Krusty Burger, und ganz Springfield ist dabei. Grampa erklärt Lisa, jeder Simpson sei dazu verflucht, an allem zu scheitern; Lisa nimmt sich vor, den Fluch zu brechen. Da kauft der inzwischen steinreiche Gus als Chef des Konzerns Redstar Krustys gesamte Kette auf und macht ihn mittellos. Anschließend sucht Gus die Versöhnung mit Grampa und bietet ihm eine Partnerschaft an, die dieser freudig annimmt.
Gus stellt Grampa und Lisa seine Kinder Colby, Mav und Sheila vor. Sheila und Lisa verbinden sich über ihre Liebe zur Natur; Sheila überredet Lisa, ihr zu helfen, den Vater aus der Firma zu drängen, um Redstar in das Umweltunternehmen Greenstar zu verwandeln. Lisa sagt zu, Grampa zu einer Stimme gegen Gus zu bewegen.
In der Vorstandssitzung stimmen die Geschwister für die Absetzung ihres Vaters, doch die übrigen Mitglieder – darunter der dankbare Grampa – votieren dagegen. Da enthüllt Gus, dass er die Intrige seiner Kinder längst durchschaut und Grampa nur eingeladen hatte, um sie auszuschalten: Er streicht alle drei aus seinem Testament und gesteht, dass ihm auch Grampa nie etwas bedeutet hat.
Aus Rache zieht Grampa seine Stimme durch eine endlose, unsinnige Geschichte ins Leere und macht sie ungültig, sodass die Abstimmung unentschieden endet und der Konzern gelähmt zurückbleibt. Auf der Busfahrt nach Hause entschuldigt sich Lisa, den Fluch nicht gebrochen zu haben; Grampa versichert ihr, trotz all seiner Fehlentscheidungen habe er mit ihr als Enkelin Glück gehabt. Unterdessen arbeitet der entlassene Krusty in einem Kibbuz in Israel, bis ihm eine Anwältin von Redstar seine Kette zurückgibt – und er glücklich als Clown zurückkehrt.
Armenhaus-Rock
Nach einer feuchtfröhlichen Mädels-Nacht mit ihren Freundinnen ist Marge am Sonntagmorgen verkatert und schickt Homer mit den Kindern in die Kirche. In der Sonntagsschule führt Bart einen bloßstellenden Zusammenschnitt von Homers Entgleisungen vor, woraufhin Homer fürchtet, sein Sohn habe keinen Respekt vor ihm. Auf Marges Rat hin nimmt Homer Bart mit ins Kernkraftwerk und beeindruckt ihn mit gutem Gehalt und Privilegien — Bart erklärt daraufhin, später wie sein Vater Sicherheitsinspektor werden zu wollen.
Bei einem weiteren Besuch im Kraftwerk trifft Bart auf einen singenden Hausmeister, der ihm eröffnet, dass es Homers Job für seine Generation nicht mehr geben wird. In einer Musicalnummer schildert er Aufstieg und Niedergang der amerikanischen Mittelschicht; der frühere US-Arbeitsminister Robert Reich tritt als er selbst auf und erklärt, wie schwindende Gewerkschaften und Konzerngier die Mittelschicht aushöhlten. Lisa rappt über gestiegene Bildungsanforderungen und Studienschulden, die Bart den Weg zu Homers Stelle verbauen.
Bart hält dagegen: Er könne mit Kryptowährung, YouTube-Stunts oder als Influencer sein Geld verdienen. Der Hausmeister hält das für aussichtslos. Lisa, Moe und alte Bewohner Springfields stimmen ein Lied über gierige Politiker und die Angstmache über soziale Medien und Kabelnachrichten an. Entmutigt zieht sich Bart in sein Baumhaus zurück, wohin ihm der Hausmeister folgt und ihm rät, das System niederzubrennen.
Bart nimmt den Rat wörtlich, wirft seine Kleidung auf den Grill und steckt sie an — das Feuer greift auf das Baumhaus über, und Bart sitzt in der Falle. Als er erkennt, dass er die Zukunft doch erleben will, ruft er um Hilfe. Die Feuerwehr rettet ihn, und Bart erfährt, dass Feuerwehrleute sichere, gut bezahlte Jobs mit vielen Vorzügen haben — da die Welt durch den Klimawandel ständig brenne. Bart beschließt, Feuerwehrmann zu werden, und die Besetzung besingt die Feuerwehr als letzte verbliebene Mittelschicht. In der Schlussszene räumen Homer und Marge den verkohlten Garten auf, bis Lisa ihnen eröffnet, dass ihre Hausratversicherung keine Musicalnummern abdeckt.







