Das Staffelfinale löst die zentrale Weissagung ein: Percy durchschaut, dass der angekündigte Verrat durch einen Freund auf Luke zutrifft, den Sohn des Hermes. Luke steckt mit dem Titanen Kronos unter einer Decke und hat gemeinsam mit dem Kriegsgott Ares den Diebstahl des Herrscherblitzes eingefädelt – um Percy die Tat unterzuschieben. Die geflügelten Schuhe, die Luke ihm geschenkt hatte, sollten Percy samt Blitz in den Abgrund des Tartaros ziehen und die Waffe so zu Kronos befördern.
Bevor Percy den Olymp erreicht, stellt sich ihm Ares in den Weg. Percy fordert den Gott zum Zweikampf heraus. Zwar ist Ares stärker und schneller, doch Percy nutzt seine Kräfte als Sohn des Poseidon, ruft eine gewaltige Flutwelle herbei und setzt den Kriegsgott damit außer Gefecht. Wütend erklärt Ares den jungen Halbgott zu seinem Feind, verschwindet und lässt den geraubten Helm zurück.
Auf dem Olymp gibt Percy Zeus den Herrscherblitz zurück und hält der zerstrittenen Götterfamilie schonungslos den Spiegel vor. Endlich begegnet er auch seinem Vater Poseidon von Angesicht zu Angesicht. Damit erfüllt sich die Prophezeiung des Orakels in all ihren doppeldeutigen Zeilen – meist ganz anders, als es zunächst den Anschein hatte.
Zum Abschluss taucht Luke im Camp Half-Blood auf, bekennt sich offen zu seinem Bündnis mit Kronos und entkommt nach einer kurzen Konfrontation. Annabeth entscheidet sich, zu ihrer Familie zurückzukehren, während Grover endlich die offizielle Lizenz erhält, nach dem verschollenen Naturgott Pan zu suchen. Percy selbst kehrt nach Hause zu seiner Mutter zurück – wohl wissend, dass die eigentliche Auseinandersetzung mit Kronos erst noch bevorsteht.