Die fünfte Folge rückt die photonische Kadettin SAM in den Mittelpunkt – das erste holografische Mitglied der Starfleet Academy. SAM wurde vor 217 Tagen auf dem Planeten Kasq erschaffen und soll als Emissärin ihres Volkes, einer Rasse von Hologrammen, die ihre Welt nie verlassen hat, das Leben der organischen Wesen erforschen und darüber Bericht erstatten.
In ihrer eigenen Rolle als Emissärin erkennt SAM eine Parallele zu Captain Benjamin Sisko, dem Abgesandten der Propheten aus Deep Space Nine. Sie ist überzeugt, das alte Rätsel lösen zu können, was am Ende der Serie wirklich mit Sisko geschehen ist, und macht dessen Schicksal zum Schlüssel ihrer eigenen Sinnsuche.
Parallel dazu läuft das Studentenleben weiter: Auf einer Party in der Akademie-Bar verändert Mir SAMs Code so, dass sie zum ersten Mal einen Rausch erleben kann. Die enthemmte SAM sorgt für chaotische und komische Momente, versetzt dem Romulaner Dzolo während einer Rangelei einen Schlag und ruft dabei, das sei "genau wie bei Sisko". Zugleich gestehen sich Tarima und Caleb endlich ihre Gefühle und küssen sich, während Caleb sich zusätzlich in SAMs Software hackt.
Ein Nebenstrang zeigt Nahla, die dem Commander Kelrec vom War College hilft, ein diplomatisches Dinner mit einem fremden Kanzler zu proben – und hält so die fortlaufende Rivalität zwischen Akademie und Kriegskollegium am Leben.
Letztlich verrät die Folge nicht, was mit Sisko passiert ist, und macht die Mehrdeutigkeit selbst zum Thema. Cirroc Lofton kehrt als erwachsener Jake Sisko zurück und spricht bewegend über seinen Vater, und ein gesprochenes Schlusswort von Avery Brooks setzt einen Schlusspunkt. SAM findet am Ende genug Selbstvertrauen, um erstmals das Ruder über ihr eigenes Schicksal zu übernehmen.