Während Talon in einer fahrbaren Zelle auf dem Weg in die Hauptstadt festsitzt, brechen Garret und Luna zu einer Rettungsmission auf. Parallel machen sich Janzo und Wren in den Gewölben unter dem Außenposten an eine Entdeckung, die erste Hinweise auf Lunas Vergangenheit liefert.
Im Transport nutzt Zed die erzwungene Nähe, um Talon ins Gewissen zu reden. Von Schuldgefühlen geplagt, weil er seine Leute einst im Stich ließ, beschwört er ihre Pflicht als Schwarzblut: Ihr Volk sei auf unter hundert Köpfe geschrumpft und drohe auszusterben, wenn die Blutlinie nicht fortgeführt werde. Talon weist den Gedanken ab, doch Zeds Worte setzen sich in ihrem Kopf fest.
Auch Nedra fordert Loyalität ein: Sie stellt die frisch ernannte Hohepriesterin Wren zur Rede, die zwischen ihrer Pflicht als Schwarzblut und der Liebe zum Menschen Janzo steht. Wren entscheidet sich, beiden Blutlinien gerecht zu werden – sie will ihr Kind gemeinsam mit Janzo großziehen und die Kulturen von Menschen und Schwarzblütern versöhnen, statt sich für eine Seite zu entscheiden.
Ein weiterer Prüfstein der Treue ist Tobin, der seine von einem Kinj kontrollierte Frau Falista zurückgewinnen will. Voller Angst muss er mitansehen, wie Falista sich freiwillig vor den Göttern niederkniet, bereit für die Entfernung des Kinj. Am Ende deutet Wrens Einsicht einen hoffnungsvollen Weg an: Loyalität lässt sich beiden Völkern zugleich halten.